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07. Dezember 2019, 23:43:44
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|21|5|Kaum ist was schön, dann is es auch schon wieder weg."  (pearl)

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Autor Thema: Schnellkomposter für den Alltag / Handling  (Gelesen 2835 mal)

AndreasR

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Re: Schnellkomposter für den Alltag / Handling
« Antwort #15 am: 23. April 2019, 21:49:26 »

Ok, dann baue ich die Bodenplatte vielleicht doch besser mit ein. Meine Gitterkomposter haben bisher keinen Hasendraht unten haben, allerdings habe ich dort auch noch nicht nachgeschaut, ob sich was eingenistet hat... Schwarze Müllsäcke zum "Vorkochen" des Wurzelunkrauts ist eine gute Idee, da wäre ich nicht drauf gekommen. :D Oder würde der Thermokomposter selbst als "Vorkocher" taugen, wenn man ihn in die Sonne stellt? "Professionell" befüllen heißt dann wohl, dass man das anfallende Material immer erst einmal zwischenlagert und dann beim Einfüllen gut gemischt aufschichtet, also immer einen Teil Grünzeug und einen Teil holziges Material, vermischt mit etwas Komposterde zum "impfen".
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Viele Grüße
Andreas

Natternkopf

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Re: Schnellkomposter für den Alltag / Handling
« Antwort #16 am: 23. April 2019, 22:10:24 »

Exakt  ;D

Das Thermokompostergehäuse befreit jedenfalls nicht vor der Pflicht, einen Kompost aufzuschichten. Das sind keine Müllzwischenlager.
Durchlöcherte Bodenplatten haben den Vorteil, das überschüssiges Wasser nach dem giessen ablaufen kann.


Habe keine Bodenplatte oder Karnikeldraht.
Glück
A) Selten Mäuse
B) Gleich neben an ein Katzenschlaf- und Ruheplatz
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Natternkopf

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Re: Schnellkomposter für den Alltag / Handling
« Antwort #17 am: 20. Juni 2019, 20:11:40 »

Upps, da habe ich am Falschen Ort was gemacht
und weg war der Text.  :-[

Entschuldigung
Grüsse Natternkopf

War in der Art:
Brauche das Volumen der grossen Box A) nicht.

Deshalb darf
der Schnellkomposter
bleiben.





« Letzte Änderung: 13. Juli 2019, 18:41:11 von Natternkopf »
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rupalwand

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Re: Schnellkomposter für den Alltag / Handling
« Antwort #18 am: 13. Juli 2019, 13:22:45 »

Die ersten beiden Graf'schen Rundkomposter wurden vor etlichen Jahrzehnten angeschafft.
Sie sind heute noch voll gebrauchstüchtig. Ihr Material ist unverwüstlich und begann mit "Fiber-".
Der Komposter besteht aus zwei Teilen:
Behälter und Deckel. Am Boden ein Metallsieb mit Trichterauslauf. Ein Eimer wurde in die Erde eingelassen und der Komposter draufgetellt. Nach einiger Zeit bildeten sich im Eimer Sickersäfte. Sie dufteten wie feinste Jauche. Wenn ich mit den Händen in Berührung kam, dufteten diese noch stundenlang trotz intensiven Waschens. Verdünnt ergaben sie einen wirkungsvollen Dünger. So habe ich jahrelang kompostiert.
Inzwischen ist das Metallsieb durchgerostet. So ersetzte ich es durch ein anderes rund zugeschnittenes engmaschiges Sieb.
Das Entleeren ist etwas umständlich, indem ich mit der Grabegabel den Kompost hochheben und in Behältnisse einfüllen muß.
Kann der Behälter gehoben werden, kann ich den Inhalt in eine Rodbahn kippen.

Die Arbeit mit den heutigen Rundkomposter (seit 2016 in meinem Garten stehend) derselben Marke ist einfacher.
Sie besitzen ein Bodensieb aus schwarzem Kunststoff, einen runden aufsetzbaren Korpus mit hochschiebbarer Falltüre, das zum Entnehmen des fertigen Kompostes gedacht ist.
Darauf ein Abschlußkopf mit Deckel. Letzterer läßt sich entfernen, wenn viel Masse eingefüllt werden soll.
Auf jeweils eine Lage stäube ich das hier vom Steinbruch geholte Basaltmehl.

Ganz zu unterst fülle ich eine Schicht mit grobem Material ein. Zum Beispiel geschredderte Stengel von allerlei Holzigem.
Darauf im Wechsel das nicht Eßbare aus der Küche sowie alles, was im Garten an krautartigem übrig ist. Dazwischen auch immer wieder einige handvoll alte Komposterde. Das Gras der Wiese wird getrocknet. Soweil nicht als Mulch verwendet, wandert es als Heu in den Komposter.
Nach meiner Erfahrung dauerte die Vollkompostierung 18 Monate.
Zum Entleeren hebe ich den konisch sich nach oben verjüngenden Korpus hoch, fülle das obere Angerottete in einen neuen Komposter und habe
darunter herrliche Komposterde.

Inzwischen versuchte ich zweimal eine weitere Variante, da ich Zugang zu Pferdeäppeln und gereiftem Bokashi hatte.
2017 und 2018 war nach nur einer Saison von März bis Oktober alles vererdet - bis auf die oberste Schicht; 2018 trotz des hier sehr heißen und trockenen Sommers.

Da ich viel unterwegs bin, kann ich den Garten eine zeitlang alleine lassen, da die Komposter das zu Verrottende sauber bewahren.
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Wer könnte etwas dagegen haben, was mir in meinem Garten gefällt?

RosaRot

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Re: Schnellkomposter für den Alltag / Handling
« Antwort #19 am: 13. Juli 2019, 13:47:15 »

Feuchtet Ihr das Material beim Einfüllen etwas an oder reicht die Eigenfeuchtigkeit zur Verrottung aus?
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Viele Grüße von
RosaRot

Natternkopf

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Re: Schnellkomposter für den Alltag / Handling
« Antwort #20 am: 13. Juli 2019, 16:43:08 »

Beides wird angewandt. Je nachdem. 🌿
B) Feuchtet Ihr das Material beim Einfüllen etwas an oder A) reicht die Eigenfeuchtigkeit zur Verrottung aus?

A) Zur Zeit fällt einiges an Auslichtungs Material aus GG Blumenbeet an.
Da hat es genug Wasser, sogar tendenziell zu viel.
Bin ich ein bisschen zu spät mit Holzhäcksel beimischen, sind innerhalb von 48 Stunden schon leichte Fäulinsgerüche festgestellbar und es beginnt Saftwasser abzusickern -> Das ist dann nicht mehr Kompostieren sondern "Bioabschnitt-Sondermüll-Deponie".
Zitat
Den Fäulnis ist im Prinzip ein krankhafter Zustand, den es beim Kompostieren unbedingt zu vermeiden gilt.
Ist gut korrigierbar mit Holzhäcksel und durchmischen innerhalb von 12 Stunden.

B1) Fällt einiges an und es stellt sich nicht nur ein Warmrotte Prozesss ein, sondern es ergibt sich /wird eine Heissrotteführung gefahren *"muss" Feuchtigkeit kontrolliert und 2-3x Wasser verabreicht werden.
* was heisst "muss"? Es geht auch ohne, es bilden sich jedoch Trockennester und dann können einfach mal 16-20 Monate verstreichen bis die Füllung nutzbar ist in einigermassen Vernünftiger Qualität.

B2) Wenn im Herbst weniger Wasser in dem Auslichtungs Material drin ist, wird auch Wasser beigegeben.

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Kompostforum Schweiz / Fragen und Antworten

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Rahmenbedingungen:
- es ist ein aerober Prozess, d.h. welcher Sauerstoff benötigt
- C/N Verhältnis beachten.
Das meint nicht nur Rasenschnitt (N) aufsetzen. Ebenso wenig nur Holzstücken aufsetzen -> Mischung beachten.
Bei dem Beispiel käme beim Holz wenigsten noch Luft dazu.
Wir essen ja auch nicht nur Pommes oder nur Spinat.

Grundregeln
Zerkleinern
Mischen
Feucht halten
Zudecken

Für weiterführende Infos gibt es noch hier einen Themenbeitrag.

Grüsse Natternkopf
« Letzte Änderung: 13. Juli 2019, 16:45:29 von Natternkopf »
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Natternkopf

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Re: Schnellkomposter für den Alltag / Handling
« Antwort #21 am: 13. Juli 2019, 18:29:44 »

So schnell kann sich das Ändern.  :D
Da stand er noch

Brauche das Volumen der grossen Box nicht, habe ich gedacht. #17

Dann kam der Kompostpflege Tag


Grüsse Natternkopf
« Letzte Änderung: 13. Juli 2019, 18:49:58 von Natternkopf »
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Natternkopf

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Re: Schnellkomposter für den Alltag / Handling
« Antwort #22 am: 04. November 2019, 17:47:11 »

Schnellkomposter Behälter für den Winter wieder aufgebaut.

Bild von diesem Frühling

Den heute begann es zu regnen
und sah schlammig aus.  :-\

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Natternkopf

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Re: Schnellkomposter für den Alltag / Handling
« Antwort #23 am: 04. November 2019, 17:50:33 »

Wurde zu ca. 45% vorgefüllt.
Dann Laub/Rasenschnitt oben drauf und Lauberde darunter gemischt.

Mal schauen ob das Volumen bis zum Frühling reicht. 🌿
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Natternkopf

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Re: Schnellkomposter für den Alltag / Handling
« Antwort #24 am: 10. November 2019, 21:31:24 »

Laub, zwar nicht im, jedoch beim Schnellkomposter.  :)

Heute bereit gestelltes Laub abgeholt.



Der Schnellkomposter steht in der 1000 Liter Box A.
Ein bisschen nach Vorne gezogen aufgestellt somit noch:

Volumen
hinten dran.


Kübel Inhalt
auch noch rein


Auflockern
und verteillen


Hinten schon
mal zu


Hat noch
Einfüllplatz


Anordnung
im Winter




Zugangsweg
nach der Einbiegung


Mal schauen was es noch an Laub gibt.

Grüsse Natternkopf
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rupalwand

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Re: Schnellkomposter für den Alltag / Handling
« Antwort #25 am: 11. November 2019, 11:21:26 »

Feuchtet Ihr das Material beim Einfüllen etwas an oder reicht die Eigenfeuchtigkeit zur Verrottung aus?
Ich habe gesehen, daß auch Du solche Komposter von 'Graf' verwendest. Also bei diesen nehme ich zum Prüfen der Feuchtigkeit die obere Kappe ab und prüfe mittels Händen.
Ich habe stets einige offene Behälter (Mörteileimer) mit Siebabdeckung in der Nähe stehen, in die ich Kräuter lege und die Regenwasser aufnehmen. So habe ich gleich Wasser zum Befeuchten in der Nähe.
Einen Wasseranschluß gibt es nicht in meinem Garten. Um einen Schlauch zu beaufsichtigen und im Auge zu behalten, fehlen mir Lust und Zeit.
Schwarze Mörtelbehälter gibt's hier im Baumarkt in verschiedenen Größen, und sie sind robust. Im Winter können sie schon mal durchfrieren, aber das Wasser darin ist bisher stets ohne Schaden anzurichten aufgetaut.
Bevorzugt stelle ich die Behälter an die Stellen, wo ich ein Pflanzloch plane  oder geplanzt habe.
Unter die Behälter schichte ich meistens zerkleinerte Staudenstengel oder Strauchschnitt, so daß der Boden noch Luft bekommt. So ist die Stelle nach einer Saison für eine Pflanzung gut vorbereitet und u.a. von Regenwürmern durchsetzt.
So habe ich z.B. eine Pflanzung von Aronias, Johannisbeeren sowie Maibeeren vorbereitet.
Dies handhabe ich seit etwa 15 Jahren so, und ich habe nicht bemerkt, daß das Wasser aus den Behältern den Pflanzen geschadet hat.
 
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