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News: Sobald einer in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.  (Gerhart Hauptmann)
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26. Juni 2019, 20:16:46
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News: Sobald einer in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.  (Gerhart Hauptmann)

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|17|6|Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch einen Stein hinterher. (Konrad Adenauer)

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Autor Thema: Blacky  (Gelesen 1216 mal)

Weidenkatz

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Blacky
« am: 06. Mai 2019, 11:31:06 »

... heiß nicht so, aber wohnt in der Nachbargegend, sehr städtisch, Autoverkehr, MfHs, kleine Efmhäuschen mit grünen Hinterhöfen.
Er hat definitiv Besitzer und ist dort mindestens zeitweilig drinnen.

Ich kenne ihn einige Jahre, und er sieht - aus meiner Sicht-immer zum Erbarmen aus, zuletzt immer mehr. Dünn, dünnes Fell mit richtigen  Löchern. Er ist extrem kontaktfreudig bzw. bindungslos(?) Gestern wollte er in unser kurz offenesAuto steigen , schon öfters saß er klagend vorm Fenster.
Im Winter bei Superkälte war er nachts draußen. Ich hatte schon so oft den Impuls, ihn einfach mal zu füttern, aber habs gelassen: Er h a t ja offiziell Besitzer, und zudem könnte ich keine weitere Miez verlässlich betreuen, will bei dem Tier keine falschen Erwartungen wecken.. ..

Seine Besitzer haben noch ein sehr junges, ebenfalls ganz dünnes Tier.
Vor Jahren wurde ein Vorgänger (ebenfalls dürr damals) von Nachbarn adoptiert (weggezogen). Bei den neuen Besitzern sah er damals prima aus bis er dann nierenkrank wurde.
Alle drei kommen - wohl - aus dem Tierheim.

Ich mag da nicht mehr nur zugucken, andererseits auch niemand zu Unrecht  denunzieren ::). Evtl. ist Blacky ja einfach krank und nicht verwahrlost ::)...

Was tätet Ihr an meiner Stelle?
Das Foto macht ihn viel dicker als er ist...





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Waldschrat

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Re: Blacky
« Antwort #1 am: 06. Mai 2019, 17:17:25 »

Ich könnte ihm vmtl. nicht widerstehen - das dürfte jetzt aber auch keine Hilfe sein  :-\
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nana

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Re: Blacky
« Antwort #2 am: 06. Mai 2019, 17:27:15 »

Mit den Besitzern reden und / oder Blacky schnappen und zum TA bringen?

Ich denke eher, dass er krank ist, als (nur) hungrig. Wenn er einigermaßen viele Mäuse frisst, sollte sein Fell eigentlich gesund glänzen, egal welchen Schrott er zu Hause noch gefüttert bekommt.
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Weidenkatz

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Re: Blacky
« Antwort #3 am: 06. Mai 2019, 17:31:27 »

Waldschrat, ;D :-* :-[ nee, leider nicht...

Nana, er sieht schon lange so aus...
Ja, genau das überlege ich, ob ich die mal anspreche. Kenne keine n Namen, weiß aber, wer das ist, müsste sie spontan auf der Straße erwischen...
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Dornroeschen

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Re: Blacky
« Antwort #4 am: 06. Mai 2019, 17:58:04 »

 Frage: ist es ein altes Tier? zu alt, langsam zum Jagen?
mal probefüttern, um zu sehen, ob es Futtermangel ist.
Vielleicht hat er entzündetes Zahnfleisch und kann deshalb nicht essen. Naßfutter und Trockenfutter würde ich ausprobieren.
Unbedingt bei den Besitzern nachfragen.
« Letzte Änderung: 06. Mai 2019, 18:00:06 von Dornroeschen »
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Nemesia Elfensp.

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Re: Blacky
« Antwort #5 am: 06. Mai 2019, 23:24:47 »

Blacky läuft seid langem so herum.
Deshalb ist m. M. zu vermuten, dass seine "Besitzer" seine Verfassung nicht erkennen können (vielleicht unerfahren), oder erkennen wollen (Furcht vor TA-Kosten)

Ich würde Blacky einem TA vorstellen und wissen wollen, ob es ihm gesundheitlich gut geht. Und wenn nicht, was ihm fehlt (Wurmkur, Zahnbehandlung, liegt eine Schilddrüsenerkrankung vor, Viruserkrankungen? Kaloriendefizit? etc.)

Ausgehend von diesem Untersuchungsergebnis, würde ich mein weiteres Vorgehen planen.

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Wir haben nur dieses eine Leben.

Eva

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Re: Blacky
« Antwort #6 am: 07. Mai 2019, 00:29:04 »

Ich würde wahrscheinlich Wurmkur in das Katz stopfen und 3 x die Woche Futter hinstellen (das hilft beim Aufpäppeln, bringt die Katze aber nicht dazu, bei Euch einzuziehen, wenn es nicht jeden Tag was gibt).
Mit den Besitzern reden kannst du natürlich probiern.
Wobei ich durchaus Kater kenne, die einfach schweinigel sind und immer verrupft aussehen, weil sie sich nicht richtig putzen.
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ich habe noch keine Internetdiskussion gesehen, die einen Sieger hatte (Quelle: Klartext Hund Blog)

Weidenkatz

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Re: Blacky
« Antwort #7 am: 07. Mai 2019, 07:42:31 »

Einfach zum TA ohne Versuch, mit seinen Besitzern zu reden (Ausnahme Verletzung), mache ich nicht. Ich würde es auch nicht wollen, dass jemand
 Lotti eintütet ohne sichtbare Verletzung oder ähnlich hochakutes. :(
Eva, dann Naßfutter, oder? Wenn er ts. a u c h nierenkrank ist, geht doch kein Trofu?
Schadet ihm im Fall des Zufalls ne doppelte Wurmkur auch nicht?
Ich muss wohl sehen, dass ich die Leute anspreche. Deren Reaktion wird  zeigen, was los ist....

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nana

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Re: Blacky
« Antwort #8 am: 07. Mai 2019, 08:23:44 »

Du würdest auch nicht wollen, dass jemand Lotti ohne sichtbaren Grund entwurmt oder füttert, richtig?  ;) :D

Ja, du solltest mit den Besitzern reden, kannst ja gleich fragen, wann er zum letzten Mal beim TA war und ob er entwurmt wurde. Je nachdem wie die drauf sind, kannst du dann ja reagieren. Was anderes wäre m.E. wenn sich die Besitzer nicht ausfindig machen lassen würden...
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Weidenkatz

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Re: Blacky
« Antwort #9 am: 07. Mai 2019, 08:43:16 »

Richtig  ;) . Aber gleichzeitig will ich auch nicht über alles hinwegsehen wie -geschätzte- 50 nahe Nachbarn...Daher erstmal die Leute abpassen und reden.
.
« Letzte Änderung: 07. Mai 2019, 10:59:45 von Weidenkatz »
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celli

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Re: Blacky
« Antwort #10 am: 07. Mai 2019, 20:51:07 »

Also éinfach so zum Tierarzt würde ich auch nicht aber mit Füttern würde ich es auf jeden Fall probieren.
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Dornroeschen

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Re: Blacky
« Antwort #11 am: 07. Mai 2019, 21:50:42 »

Jetzt muß ich mal eine Geschichte erzählen.
Zu meiner Nachbarin kam öfters eine vermutlich obdachlose schwarze Katze, sie bekam ein wenig Futter, rein ins Haus durfte sie nicht.
Ihr Fell sah übel aus, viele Verfilzungen, sie war alt und mager.
Ich faßte mir ein Herz und habe sie eingefangen und zum Tierarzt der Katzenhilfe gebracht, der sie aufnahm.
Sie hatte Zahnprobleme, ihr wurden Zähne gezogen. Ich habe sie ein paar mal besucht, sie war entspannt und schlief viel.
Das Leben auf der Straße stresst sehr. Sie hat noch wenige Monate bei einer Dame von der Katzenhilfe gelebt.
Ich will nur sagen, es ist richtig zu handeln, wenn Tierleid offentsichtlich ist.
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rocambole

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Re: Blacky
« Antwort #12 am: 07. Mai 2019, 22:23:04 »

Frag doch einfach mal, ob es der Miez nicht gut geht, sie sähe doch schon länger so schlecht aus, ob sie ihr Futter nicht verträgt, weil sie so mager ist etc., ein bischen bedauern usw. - bring die Besitzer zum Reden.

Gleich nach TA und Wurmkur zu fragen, werden sie sicher als anmaßend empfinden, aber Mitgefühl mit so „tierlieben Menschen“, die nun auch eine zweite Katze haben, hilft vielleicht, an Infos zu kommen.

Wenn das Tier wg. einer Krankheit oder Futterunverträglichkeit so aussieht, wäre irgendwas zu füttern vielleicht keine gute Idee.
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Sonnige Grüße, Irene

Brezel

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Re: Blacky
« Antwort #13 am: 08. Mai 2019, 00:08:19 »

Ich wäre noch viel vorsichtiger, würde vor allem das hübsche, freundliche Tier loben, das immer zu Besuch kommt. Und wenn die Stimmung freundlich bleibt, dann höchstens fragen, ob er wohl schon älter sei, er käme mir in letzter Zeit ein wenig dünn vor....

Möglich ist natürlich, dass das ganz tolle Katzenpfleger sind, die die hoffnungslosen Fälle aus dem Tierheim holen, damit sie noch eine schöne Zeit haben. Dagegen spricht allerdings die Geschichte des Vorgängerkaters, dem es während der Fütterung durch andere anscheinend besser ging. Und die offensichtliche Jugendlichkeit des anderen Tiers.

Ich habe auch schon mal versucht, einem - eigentlich ganz netten - Ehepaar zu vermitteln, dass deren beide Katzen mit der dargebotenen Fütterungsmethode wohl nicht so ganz glücklich wären. Und bekam zur Antwort, dass man die Anweisungen der Züchterin genauestens befolge (das galt für die 3 Monate alten Jungkatzen unter Einberechnung der Mäusefangquote - und davon wurde NIE abgewichen!), und im übrigen: "Wir wissen schon seit der Kindheit, wie man mit Katzen umgeht, die Tiere werden bei uns bestens versorgt, da können Sie ganz beruhigt sein!"
Alt geworden ist nur eine der beiden Katzen, die sich mit der Nachbarskatze anfreundete und dort dann auch mitgefüttert wurde.
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LG Brezel

rocambole

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Re: Blacky
« Antwort #14 am: 08. Mai 2019, 08:24:36 »

Dazu fällt mir noch ein: unsere ersten Katzen, reine Wohnungskatzen, wurden auch von allen bedauert, sie wären ja so mager ...
Ich kannte die Eltern, wusste dass die Mutter der Katze nach der Kastration einfach nur fett wurde - in unserem Beisein versuchte sie einmal auf eine Fensterbank zu springen, ca. 90cm Höhe (sie war da 3 Jahre alt) und sie fiel rücklings in ihren gefüllten Napf :-X.

Also habe ich unsere genau beobachten nach der Kastration und dann das Futter rationiert, immer aufgepasst, dass Katz dem Kater nichts klaut.
Wegen der Kommentare von Freunden habe ich auch unseren TA gefragt: nein, keineswegs zu mager, die wären wunderbar, endlich mal Katzen, die nicht zu viel auf den Rippen hätten. Sie sind gesund und munter alt geworden, haben aber leider mit 16,5 Jahren Krebs bekommen :'(. Vor allem der Kater war bis zu seinem Tod mit 17 Jahren noch recht jugendlich, rannte rum, kletterte auf Bäume.

Unsere jetzigen sind auch zu beleibt, obwohl sie Freigänger sind. Wenn man ihnen ohne zu viel Druck über den Brustkasten streicht, sollte jede einzelne Rippe fühlbar sein. Den Spanier muss ich dafür schon quetschen 8). Der TA meckerte im Herbst, jetzt wird auch er wieder gebarft, obwohl er es nicht gerade liebt. Heißt ich kann immer einen gefüllten Teller stehen lassen, ein halbes Kilo ist runter und nein, seine Rippen sind immer noch nicht wirklich hervorstehend.

Ist für ihn wichtig - er hat 2 Nägel in seiner Hüfte, Übergewicht ist da sicher nicht gut.
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Sonnige Grüße, Irene
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