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Autor Thema: Mehltau an Apfelsämlingen  (Gelesen 2299 mal)

Berat

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Re: Mehltau an Apfelsämlingen
« Antwort #15 am: 10. Juni 2024, 13:30:49 »

Vielen Dank für die Erläuterung.
Ich habe mir gerade noch einmal die Veredelungen angesehen: Die wüchsigeren scheinen alle weitgehend über den Berg zu sein, die noch etwas kleineren haben zum Teil noch Probleme. Also genau so wie thuja thujon es erläutert.

Besonders eindrücklich im Vergleich der Stammbildner: Antonowka + Schneider kommen gut, MM 111 + Maunzen kränkeln mitunter noch. Ich habe Maunzen auch auf Bittenfelder, und die stehen inzwischen auch wieder einigermaßen gut da. Es scheint also einiges an dem Eingangsstatement dran zu sein: "Wächst sich raus." Wenn es denn von Haus aus gut wächst. Und wenn man, wie empfohlen, die jungen Blätter rechtzeitig behandelt hätte, wohl erst recht. (Sowohl Schneider- als auch Maunzenapfel werden von der Literatur eine gewisse Mehltauanfälligkeit bescheinigt, was ich bestätigen kann. Und was für einen Stamm- bzw. Gerüstbildner, wenn er denn mal so weit ist, gänzlich egal ist...)

Dennoch noch einmal nachgefragt zu Natriumhydrogencarbonat: In welchem Verdünnungsverhältnis wird es denn angewendet? Im Netz findet man häufig die Angabe 10 g pro Liter. (Angaben mit Esslöffeln u.Ä. halte ich für unbrauchbar; als wenn die alle gleich groß wären.) Auf der Website Niem-Handel wird eine Anwendung und Dosierung in Kombination mit Niemöl beschrieben: 5–10 g Natriumhydrogencarbonat + 5–10 ml formuliertes Öl. Das erscheint fürs zeitige Frühjahr erst einmal als sinniges Vorgehen. Doch nachdem die da natürlich Niemöl verkaufen wollen, bin ich ein wenig skeptisch; auch die etwas unpräzise Mengenangabe ist irritierend. Vielleicht behindern sich die Substanzen auch gegenseitig oder so was. Hat da eventuell jemand Erfahrung?

Nebenbei bemerkt: Signe Tillisch hat sich unter einer Reihe von alten Apfelsorten als wahres Mehltaumonster erwiesen; habe den Neutrieb komplett runtergeschnitten. Der als anfällig geltende Klarapfel, den es schon auch erwischt hatte, steht im Vergleich geradezu als Ausbund von Gesundheit da.
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thuja thujon

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Re: Mehltau an Apfelsämlingen
« Antwort #16 am: 10. Juni 2024, 13:45:21 »

Natriumhydrogencarbonat mit maximal 5g/Liter. Und das kann je nach Wetter schon zu viel sein, weil es dann zu Blattverbrennungen kommen kann. Gerade bei Wassermangel, frisch abgeregneter Wachsschicht der Blätter, starker Sonneinstrahlung usw. Also nicht Mittags um 12Uhr behandeln usw.

Die Zugabe von einem Netzmittel erhöht die Wirksamkeit enorm. Schmierseife zB, etwa 100mg pro Liter. Oder Lecithin. Oder was du dafür geeignetes da hast außer Spülmittel, das nicht.

Neemöl, würde ich die Finger davon lassen, egal welches Öl sorgt erst Recht für Probleme mit Blattverbrennungen.

Der Gang zum Baumarkt und Netzschwefel kaufen wäre durchaus auch eine Option, die weniger Vorarbeit oder Online-Bestellungen erfordert.

Also wenn man das andere Zeug wie Netzmittel, vernünftigen Drucksprüher, Feinwaage usw nicht da hat.
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Berat

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Re: Mehltau an Apfelsämlingen
« Antwort #17 am: 10. Juni 2024, 20:12:38 »

Bei Zugabe von Kaliseife (=Schmierseife) als Netzmittel hätte ich ja zusätzlich das  erwünschte Mittel gegen Blattläuse. Allerdins bin ich da bislang mit einer 2-prozentigen Mischung unterwegs, also 20 ml oder etwa 30 mg pro Liter. 100 mg erscheint mir ganz schön heftig. Obendrein ja noch das Natron. Aber ich bin nicht so der Spritzprofi.
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thuja thujon

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Re: Mehltau an Apfelsämlingen
« Antwort #18 am: 11. Juni 2024, 09:04:13 »

Nicht 100 Gramm. Ein Tausendstel davon, 0,1g. Das sind ca. so viel wie 2 mittelgroße Tropfen, eine knappe Messerspitze.

Die Blattläuse auf der Blattunterseite erwischst du damit nicht. Bei 3 Pflanzen kann man die aber vor dem spritzen mal mit den Fingern abstreifen.
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