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26. August 2019, 03:09:21
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|30|6|... da ich eh alles bestäube und aussäe, was nicht bei 1,2,3 auf dem Baum ist, hoffe ich auf Blüten und Samen ... (anonymes Zitat aus einem Fachthread)

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Autor Thema: Rankgerüste im Gemüsebeet  (Gelesen 2209 mal)

zwerggarten

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #15 am: 13. Juni 2019, 07:51:44 »

... zum Durchgehen? ...

ohne gurkenranken komme ich noch knapp durch; mal sehen – aber ich befürchte, die werden kreuz und quer wachsen, falls. :P ;)
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moin

marygold

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #16 am: 13. Juni 2019, 08:02:57 »

was nehmt ihr für schnüre, wenn, und woher?


Ich nehme auch Juteschnur, die kann dann mit auf den Kompost.
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zwerggarten

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #17 am: 13. Juni 2019, 08:35:25 »

oke, juteschnur wollte, hatte ich aber nicht und die maurerschnur lag seit jahren ungenutzt herum... aber wenigstens keine*r hat schlechte erfahrungen mit so glitschiger kunststoffschnur? :-\
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Azubi

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #18 am: 13. Juni 2019, 08:54:44 »

@zwerggarten
Sieht schön und funktional aus. Du hast sogar an diagonale Querverstrebungen gedacht  ;)
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thuja thujon

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #19 am: 13. Juni 2019, 09:03:57 »

Wenn du gut wickelst und ab und an mal eine Ranke greiffen lässt, hält das auch mit Maurerschnur. Bohnen sind weniger empfindlich auf abrutschen.
Für Gurken nehme ich diese Industrieschnur von den Großrollen, die ist etwas glatter als Strohballenschnur.
Andere Schnüre sind bei mir auch Kompostierbar, Gurkenschnüre haben mehr Tragkraft und sind Mehrweg.
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kaliz

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #20 am: 13. Juni 2019, 09:12:16 »

Habt Ihr eine Idee wie man ein hohes Rankgerüst Sturmsicher bekommt? Wir haben hier jedes Jahr mehrmals Stürme mit Windstärken um die 120kmh und der Garten liegt genau in der Windschneise. So lange das Gerüst nicht bewachsen ist ist das noch kein Problem, aber im Herbst wenn alles bewachsen ist hat der Wind ordentlich Angriffsfläche. Bis jetzt habe ich es noch nicht geschafft ein Gerüst zu bauen das dem Standhalten kann und ich hab schon echt viel probiert.
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Ayamo

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #21 am: 13. Juni 2019, 13:48:05 »

... und ich hab schon echt viel probiert.
was ist "viel"?  ;)
.. ehe wir dir hier Maßnahmen vorschlagen, die schon als nicht ausreichend erwiesen sind...
Bei mir (längliche Lichtung im Wald) ist´s auch stürmisch, im Herbst weht´s schon mal was weg, letztens dem Nachbarn sein Schleppdach. Was hier zB bei Rebgerüsten oder Gurkengerüst hilft:
  • Gerüste möglichst massiv und wenn möglich, mit Dreieck ausbilden. Alte Wasserrohre, lange Stahl-Profile usw. sind dabei die besten Materialien. Ich mag zwar auch die Stahl-Optik, zunächst waren aber Funktionalität/Stabilität, Dauerhauftigkeit und Preis ausschlaggebend. Wenn Holz, dann hat der Förster des nahen Waldes nichts gegen das Ausdünnen der Späten Traubenkirsche  ;)
  • Baustahl (der geriffelte) an mehreren Seiten ans Gerüst basteln; dabei mind. 80 cm in den Boden einschlagen
  • an anderen festen Gegenständen anzudocken: Haus/Laube, andere Pfosten, stabiles Tomatenhaus, ein Baum (schlechteste der Möglicheiten, nicht an jungen Ästen bzw. nur wenn es schon Borke gibt und unbedingt mit altem Fahrradschlauch oder Gartenschlauch Reibung minimieren) 
Es sieht im Detail etwas rumpelig aus, nicht so nach "Mein schöner Garten". Ich habe damit kein Problem (nur unser Vorstand  8) ).  Wenn du mit englischen Gärten mithalten willst, kannst du dem örtlichen Schlossermeister zu einem Auftrag verhelfen. Der macht dir mit Sicherheit was Schickes und Sturmfestes.

Erwäge, dem Wind weniger Angriffsfläche zu bieten und das Gerüst niedriger, ggf. auch "schräger" zu bauen. Du willst ja eine Lösung und probierst mehrere Jahre schon herum... Mach doch das Gerüst statt 3 m nur 2 m hoch, dafür aber breiter/länger und die Stangen ggf. stärker geneigt. Dann die Bohnen mit mehr Abstand oder nur auf einer Seite aufranken lassen und dann auf der anderen Seite herunterfallen lassen.

Sicher gibt´s noch mehr Vorschläge, ein Foto deiner "verworfenen" Gerüste könnte auch helfen.

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Conni

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #22 am: 13. Juni 2019, 15:35:53 »

Ergänzend: Ich richte die Gerüste immer so aus, dass sie nach Westen (also der Richtung, aus der es meistens stürmt) am wenigsten Angriffsfläche bieten.
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thuja thujon

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #23 am: 13. Juni 2019, 15:58:41 »

Ergänzend dazu spanne ich wenn an Schnüren oder Wäscheleine hochgerankt wird diese nicht auf Teufel komm raus. Wenn die gut 10cm Spiel haben können Pflanzen im Wind schaukeln und die Windkräfte, die auf die Pflanzen wirken, werden übers Kräftedreieck halbiert ans Gerüst weitergegeben.
Als verstellbarer Knoten zum befestigen hat sich der Mastwurf bewährt. Für die Heringe unten geht notfalls auch einfaches  Einschlaufen, siehe Foto.
« Letzte Änderung: 13. Juni 2019, 16:01:35 von thuja thujon »
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kaliz

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #24 am: 13. Juni 2019, 22:45:52 »

Danke für die Tipps, ich werde bei Gelegenheit mal Bilder raussuchen. Die Gerüste waren immer so aufgestellt, dass sie dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche bieten. Ein Problem ist, dass wir sie am Ende der Saison abbauen können müssen und sie halbwegs was gleich schauen müssen, weil wir das Grundstück nur auf Zeit nutzen dürfen und die verringert sich drastisch wenn es nicht "ordentlich" aussieht. Der Boden ist auch etwas schwierig wenn es darum geht etwas ordentlich zu verankern. Selbst wenn man es schafft eine Stange einen halben Meter tief rein zu stecken besteht immer noch die Gefahr, dass sie umfällt. Bei meinem anderen Garten mit schwerem Lehm ist das anders, da steckt man etwas 20 Zentimeter tief rein und es steht bombenfest und lässt sich nicht mehr rausziehen (praktisch für Tomatenstangen, unpraktisch für die Karottenernte).

Im Anhang ein Bild von Holzgerüsten die zwar gut im Boden Verankert waren, wo aber beim Sturm die Holzstangen durchgebrochen sind.
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kaliz

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #25 am: 13. Juni 2019, 22:58:25 »

In einem anderen Jahr hatten wir Rosenbögen mit Estrichgittern bespannt.

Irgendwer hat geschrieben das Armierungseisen super sind für Rankgerüste, aber wo bekommt man die in länger als 1 Meter? Oder überhaupt Stahlstangen die gefüllt sind und nicht diese doofen hohlen Pflanzstäbe aus einer Miniaturschicht Metall mit Plastikummantelung die schon beim Anschauen durchbrechen.
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zwerggarten

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #26 am: 13. Juni 2019, 23:04:45 »

die rosenbögen finde ich ganz interessant, hat das gut funktioniert oder gab es probleme?
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moin

Ayamo

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #27 am: 13. Juni 2019, 23:32:46 »

...Armierungseisen ... aber wo bekommt man die in länger als 1 Meter? Oder überhaupt Stahlstangen die gefüllt sind und nicht diese doofen hohlen Pflanzstäbe aus einer Miniaturschicht Metall mit Plastikummantelung die schon beim Anschauen durchbrechen.

Such mal nach Baustoffhandel (wo die Profis hingehen), manche verkaufen auch an Nicht-Firmenkunden. Da musst du natürlich dann 10 m nehmen, aber das verdrückt man schon im Garten. Manchmal verkaufen auch normale Baumärkte Baustahl, jedenfalls hierzulande.
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Effi B.

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #28 am: 14. Juni 2019, 06:15:09 »

Diese Monierstangen gibt es für wenige Taler in etwas besser sortierten Baumärkten (wie etwa Obi & Co.) oder beim Schmied um die Ecke. Die Dinger sind super, zuverlässig und auf Ewigkeiten hin stabil, bei uns haben sie sich bewährt.
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"Stadtgarten" und "Landgarten" klingt einfach nur dösig.

kaliz

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Re: Rankgerüste im Gemüsebeet
« Antwort #29 am: 14. Juni 2019, 09:46:59 »

Die Rosenbögen sind auch gebrochen. Haben zwar super ausgesehen, den Sturmböen bei uns waren sie aber nicht gewachsen. Ich bräuchte halt welche aus massivem Gusseisen oder Stahl oder so, die waren innen leider hohl und somit nicht so stabil wie ich es gebraucht hätte.
Was die Monierstangen betrifft bin ich am suchen. Die Baumärkte hier in der Nähe haben nur ein Meter lange was für meine Zwecke nicht ausreicht. Ich bräuchte mehr sowas wie zweieinhalb Meter, damit ich sie einen halben Meter tief einschlagen kann und oben noch zwei Meter übrig bleiben an denen ich die Estrichmatten befestigen kann. Schmied haben wir leider keinen um die Ecke, nur zwei Baumärkte.
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