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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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01. Juli 2021, 03:36:00
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Autor Thema: Pflege der Erdbeeranlage  (Gelesen 9019 mal)

Nemesia Elfensp.

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Re: Pflege der Erdbeeranlage
« Antwort #90 am: 29. Juni 2020, 18:11:05 »

Für den Anfang sicherlich, flüssig nachgedüngt ist schnell. Umgetopft oder Endgepflanzt auch.
Stimmt :D dann passt es ja. Danke für Deine Einschätzung.
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Nemesia Elfensp.

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Re: Pflege der Erdbeeranlage
« Antwort #91 am: 02. Juli 2020, 17:55:18 »

Bei der Reihe 'Senga Sengana' und 'Korona' hatte ich gleich nach Abschluss der Ernte noch einmal stickstoffbetont gedüngt, um die Ausläuferbildung zu unterstützen.
Die beiden Reihen stehen gut da und die Ausläufer sind kräftig - so habe ich mir das gewünscht :)
(Auf dem Bild: ganz rechts 'Senga S.', in der Mitte die 'Korona'. Links die 'Faith', sie trägt noch die letzten Erdbeeren, deshalb hat sie noch keine Stickstoffdüngung bekommen.)

Demnächst werde ich das Laub der Mutterpflanzen bis auf die gesunden Herzblätter, abschneiden und verbrennen. Eventuelle schwache oder kranke Pflanzen werde ich samt ihrer Ausläufer gleich mit entfernen und ebenfalls verbrennen.

Dann erfolgt die Ablegerernte und die Pflanzung der neuen Reihen.

Grade bei der 'Senge Sengana' soll sich der jährliche "Umtrieb" sehr positiv im Ertrag bemerkbar machen. Deshalb will ich sofort in diesem Jahr die neue Reihe anlegen, um dieser Behauptung nachgehen zu können. Im nächsten Jahr um diese Zeit, werde ich dann hoffentlich wissen, ob das stimmt  :)


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thuja thujon

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Re: Pflege der Erdbeeranlage
« Antwort #92 am: 02. Juli 2020, 18:01:41 »

Gute Planung gut umgesetzt ist die Grundlage für gute Ernten.

Sieht gut aus für 19 Bodenpunkte-Hungersand.
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Nemesia Elfensp.

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Re: Pflege der Erdbeeranlage
« Antwort #93 am: 03. Juli 2020, 12:10:34 »

Sieht gut aus für 19 Bodenpunkte-Hungersand.
Ja, die Umstellung auf' das System "nicht wenden" tut dem empfindlichen Bodengefügen des Podsol ganz offensichtlich sehr gut.
Früher haben wir auch nach alter Sitte gepflügt, geeggt dann gesät, nichts gemulcht, konnten uns vor Beikraut nicht retten und der Ertrag war kläglich.
Jetzt haben wir den Pflug und die Egge verkauft, die Beete werden mit einer Lage Kompost und Mulch bedeckt - dort wird direkt hineingepflanzt (die Wege werden nur mit Mulch, ohne Kompost, bedeckt) und der Boden dankt es uns ganz offensichtlich schon überdeutlich im zweiten Jahr nach der Umstellung.
« Letzte Änderung: 03. Juli 2020, 12:12:47 von Nemesia Elfensp. »
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Nemesia Elfensp.

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Re: Pflege der Erdbeeranlage
« Antwort #94 am: 04. Juli 2020, 22:17:31 »

hier mal ein Foto von letzten Viertel der 11 m langen Erdbeerreihen.

Schon eine ganze Weile beobachte ich ein geringeres Wachstum aller Erdbeerreihen, sortenunabhängig, in diesem Bereich. Was da wohl los ist?
Die Bodenhege und die Düngung der Pflanzen war identisch. In dem Bereich ist über einen Grösse von etwa 5 X 10 m eine leichte Senke. Auch die Lichtverhältnisse sind gleich.
Bevor wir begonnen haben das Stück Garten als Gemüsegarten zu bewirtschaften, lag dort, genau wie in dem übrigen Bereich Holz, welches wir für den Ofen verarbeiteten.
So recht will mir nichts dazu einfallen ::)
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wuchtig

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Re: Pflege der Erdbeeranlage
« Antwort #95 am: 07. Juli 2020, 07:49:48 »

evtl ist durch die Holzlagerung Gerbsäure in den Boden gelangt ?
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thuja thujon

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Re: Pflege der Erdbeeranlage
« Antwort #96 am: 07. Juli 2020, 09:21:41 »

Boden vergisst nichts sagt man. Wenn überall Holz gelagert wurde, würde ich da nicht die Ursache suchen. Wenns nur Teilbereiche waren, wenn Holz gelagert wurde stand bestimmt auch irgendwo bevorzugt der Trecker zum abladen und die Leute sind auch bestimmte Wege öfters gelaufen. Danach wurde bestimmt nie tiefgelockert weil man auch die Meisel und PS dazu garnicht hat. 

Was in Senken jedenfalls häufig ist, ist eine andere Struktur als in den benachbarten Bodenregionen. Hier gibts eine Senke, die zieht sich über ein paar Hundert Meter durch die Landschaft, alter Flusslauf von vor Ewigkeiten. Auf den 20m Breite wächst Schachtelhalm, nebenan scharf abgegrenzt nichts und ist auch durch grubbern, pflügen usw nicht in den angrenzenden Bereichen nicht etablierbar.
Ein bisschen andere Krümelstruktur hat jedenfalls oft deutlich verhalteneres Wachstum zur Folge. Ungarer Boden wird nicht von allen Pflanzen vertragen. Erdbeeren, die mehr anspruchsvolles Gemüse als anspruchsloser Obstbaum sind, zeigen das deutlich.

Ich würde mal eine Spatenprobe der 2 Bereiche machen, mit genauem hinschauen bei der Mikrostruktur (Gefügeform), Porenvolumen usw.
Ist dir aufgefallen, das die Frostgare mindestens die letzten 2 Jahre fehlt? Oder gabs bei euch mal einen halbwegs vernünftigen Winter demletzt?
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Paw paw

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Re: Pflege der Erdbeeranlage
« Antwort #97 am: 10. Juli 2020, 15:06:14 »

Ein Erdbeer-Pflanzturm ist doch auch eine kleine Erdbeeranlage, oder? Meine Tochter hat so eine auf dem überdachten Südbalkon stehen und mit Ostara bepflanzt.

Nachdem die Pflanzen zunächst gut angewachsen sind, neue Blätter und Blüten bekommen haben, hat sich irgendwas verändert. Es beginnt mit braunen Flecken und Blattränder und weitet sich schließlich über die gesamten Pflanzen bis zum Tod aus. Zuwenig oder zuviel Wasser kann nicht die Ursache sein. Sie prüft immer die Erdfeuchte. Gedüngt hat sie auch und den Pflanzturm auch schon aus der vollen Sonne in den schattigeren Bereich gerückt. Hat auch nichts gebracht.
Hoffe, Ihr könnt bei diesem Problem helfen und sag schon mal danke.

 
Ein paar Fotos hat sie mir geschickt. So fängt das Elend an:

 
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Re: Pflege der Erdbeeranlage
« Antwort #98 am: 10. Juli 2020, 15:07:38 »

Endstadium
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Nemesia Elfensp.

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Re: Pflege der Erdbeeranlage
« Antwort #99 am: 12. Juli 2020, 00:23:22 »


Hoffe, Ihr könnt bei diesem Problem helfen und sag schon mal danke.

Schaut doch mal hier bei Thema Kümmerwuchs und Welkeerscheinungen an Erdbeeren

Es gibt Sorten, die diesbezüglich sehr viel robuster sind, als andere.
Ich würde die Erde entsorgen, den Kübel gründlich reinigen und mit neuen Pflanzen eine robusten Sorte neu starten. Übrigens können die Erreger auch durch das Gartenwerkzeug und Schuhwerk (bei einem Erdbeerturm aber wohl eher nicht ::) ) übertragen werden.
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Nemesia Elfensp.

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Re: Pflege der Erdbeeranlage
« Antwort #100 am: 14. Juli 2020, 18:59:28 »

Heute haben wir nun die letzten Erdbeeren von den einmaltragenden Sorten geerntet (das Foto zeigt die letzten Früchte der Sorte 'Faith')

Wir sind recht zufrieden, haben wir doch von Mitte Mai bis Mitte Juli Erdbeeren ernten können. Die Sortenstaffelung hat ziemlich gut gepasst.
Grade die letzte Sorte, die 'Malvina' hätte ganz sicher noch besser getragen, wenn ich auch von diese Sorte eine eigenen Reihe angebaut hätte und sie nicht nur im Mutterpflanzenquartier hätte wachsen müssen.
Wie kam es zu dieser Entscheidung:
Die Pflanzen habe ich im Frühjahr 2019 als Frigo-Pflanzen eingekauft und in ein seperates Mutterpflanzenquartier gepflanzt. Sie waren recht klein, sind aber problemlos angewachsen. In 2019 haben sie zu meiner grossen Verwunderung keine einzige Blüte geschoben.
- Ich denke, dass sie für die Bildung einer Blütenanlage im Spätsommer 2018 schlicht zu klein waren. So wurden also möglicherweise im Frühjahr 2019 Erdbeerfrigopflanzen ohne Blütenanlage abverkauft. .........und wir haben uns anfänglich gefragt, ob es an der Sorte oder meiner Pflege liegen könnte, dass sie so gar nicht blühen wollten.
Also habe ich in meiner Verunsicherung im Spätsommer 2019 von den Ausläufern aus 2019 keine neue Reihe gepflanzt.
Nun, in 2020, hatten die ehemaligen Frigo's der 'Malvina' in ihrem Quartier das Winterhalbjahr 2019/2020 mit der Chance für eine normale Bildung der Blütenanlage. Und siehe da, sie zeigten in 2020 endlich ihre wahren Qualitäten, nämlich eine gute Blüte und dann auch sehr lecker, tief dunkelrote Früchte in einem späten Reifefenster.
Nun ist klar:
Auf jeden Fall werden wir die Sorte jetzt auch in einer eigenen Reihe kultivieren, damit wir in 2021 reichlich von dieser späten Sorte ernten können.
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Nemesia Elfensp.

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Re: Pflege der Erdbeeranlage
« Antwort #101 am: 16. Juli 2020, 22:22:20 »

hier mal ein Foto von letzten Viertel der 11 m langen Erdbeerreihen.

Schon eine ganze Weile beobachte ich ein geringeres Wachstum aller Erdbeerreihen, sortenunabhängig, in diesem Bereich. Was da wohl los ist?
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So recht will mir nichts dazu einfallen ::)
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Hier nun die Antwort auf die kürzlich gestellte Frage:
Ich habe heute die Reihen der Altpflanzen "ausgeputzt"/die alten Blätter abgeschnitten, sowie unnötige Ausläufer entfernt und dabei festgestellt, dass alle Erdbeerreihen in diesem hinteren Bereich sortenübergreifend mit Wühlmausgängen unterwandert sind.
Das ist natürlich nicht so schön, aber trotzdem bin ich total erleichtert, den schliesslich sind die Erdbeerpflanzen nicht erkrankt, sondern "nur" ihrer Wurzeln beraubt. Das ist mir von allen Begründungen noch die beste.

Also habe ich die 11 m langen Reihen gekürzt (bleiben immer noch 8,5 m) und werde in dem hinteren Bereich aktuell keine Erdbeeren anbauen. Irgend etwas wird sich schon für diese Ecke finden.
Alternativ kam mir der Gedanke, die bestehenden Reihen nun in Doppelreihen zu organisieren. Platz genug ist dafür ja, weil die Wege so schön breit angelegt sind und weil reichlich kräftige Ausläufer vorhanden sind.





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