Keine der in den 1960er und 70er Jahren auf Unterlage wachsenden Rosen gibt noch.
Welche die Zeit überlebt haben sind die herrliche einmalblühende
Rosa multiflora die zart zimtartig duftet, wenn ich in einiger Entfernung vorbeigehe. Allerdings nicht, wenn ich an den Blüten rieche. In den Jahren ist sie um einen Meter gewandert und bildet einen ganz neuen Busch, während es die ursprüngliche nicht mehr gibt.
Eine weitere ist
Rose de Resht 1960 als ein Ausläuferchen aus einem Privatgarten in Lauterbach im Vogelsberg stammend, die jetzt einen großen Busch bildet und bis in mein Schlafzimmer hinein duftet. Grade blüht sie wieder.
Dann eine
unbekannte Weiße. Aus demselben Garten. Meiner Einschätzung nach eine Damaszena.
Auch sie nicht mehr am vorherigen Platz. Ich war der Meinung, sie sei im aufwachsenden Schatten eines Philadelphus, der klein bleiben sollte, aber zu einem Großstrauch herangewachsen war, untergegangen.
Nun habe ich sie im vergangenen Herbst 30 Zentimeter hoch am Rand meines Himbeergebüsches wieder entdeckt.
Sie blühte dieses Jahr - und ja, sie ist es noch. Ebenfalls am ursprünglichen Ort verschwunden und um etwa zwei Meter entfernt wieder aufgetaucht.
Weitere Duftrosen habe ich 2015 und im vergangenen Jahr bei Dirk Bornemann "O-Planten" geholt, da wurzelcht. Ich habe somit die Voraussetzungen geschaffen, daß sie hier stehen, solange der Garten besteht.
Honorine de BrabantLouise OdierJacques CartierNew Dawnund nochmals
Rose de Resht, die aber mehr ins Rosafarbene übergeht.
Westerland von Garten-Schlüter, diesmal ebenfalls wurzelecht. Eine früher gekaufte war es leider nicht. Daher ein erneuter Kauf.
Hier eine Zusammenstellung duftender Rosen und Bezugsadressen
https://www.rosenparadies-loccum.de/aktuelles/duftrosen-zum-riechen-und-essen/stark-duftende-historische-rosensorten/