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05. Juli 2020, 12:49:08
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|27|2|Schöne Seelen finden sich Zu Wasser und zu Lande. (Andreas Gryphius)

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Autor Thema: Robinienschössling?  (Gelesen 6787 mal)

Gartenplaner

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Re: Robinienschössling?
« Antwort #15 am: 09. August 2019, 14:35:01 »

Nee, es muss direkt nach dem Absägen auf die Schnittstelle.
Nur dann wird es in den Saftstrom aufgenommen und im Gewebe verteilt.

Bei den abgesägten Feldahörnern hab ich das getestet - die, die frisch geschnitten waren und ich dann bepinselte, trieben nicht mehr aus, ein paar, die einige Wochen vorher abgesägt worden waren, die ich dennoch versuchsweise bepinselte, die trieben trotzdem massiv wieder aus dem Strunk aus, da versuch ich ja grad die Bekämpfung über das Laub
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“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela

thuja thujon

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Re: Robinienschössling?
« Antwort #16 am: 09. August 2019, 14:41:45 »

Als Alternative zum G. käme noch Amidosulfonsäure in Frage. Kennt man vom Kaffeemaschinenentkalker, in USA wird es zu genau dem Zweck der Stubbenbekämpfung als Feststoff oder als Lösung (meist das Ammoniumsalz) auf die frische Sägewunde gegeben.
Wenn man eine 10%ige Ammoniumsulfamat-Lösung mit einem Pinsel aufstreicht, kann man nach rund einer Minute wenns eingezogen ist noch 2-3 mal nachpinseln, bis nichts mehr aufgenommen wird.
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lord waldemoor

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Re: Robinienschössling?
« Antwort #17 am: 09. August 2019, 14:46:13 »

weiß nicht wie ich zu dem zeug komm
hilft ein nachschneiden des reststammes, wenn er schon vor halbem jahr abgeschnitten wurde
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am schwierigsten sind nur die ersten 5 tage nach dem we

Cryptomeria

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Re: Robinienschössling?
« Antwort #18 am: 09. August 2019, 14:47:24 »

Wenn man dabei wohnt kann man auch ohne Gift arbeiten. Ständiges bodenebenes Abschneiden der Schösslinge macht ihnen allen auch den Garaus. Die letzten Schösslinge erschienen bei mir im 2. Jahr. Dann war Ruhe. Ich bin kein Freund von Roundup.
VG Wolfgang
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AndreasR

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Re: Robinienschössling?
« Antwort #19 am: 09. August 2019, 14:53:23 »

Bei Holunder, Hartriegel und Haselnuss dauert das auch gerne mal vier, fünf Jahre, aber eigentlich kann man das bei praktisch jedem Gehölz so machen. Ist halt mühsamer und langwieriger, weil man immer am Ball bleiben muss...
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Viele Grüße
Andreas

Cryptomeria

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Re: Robinienschössling?
« Antwort #20 am: 09. August 2019, 14:58:14 »

ja, aber wenn man dabei wohnt, sind die Schösslinge schnell abgeknipst. Für mich besser als Gifteinsatz. Muss jeder selbst entscheiden. Wenn man einen Garten hat, streift man doch sowieso öfters durch. Ich habe eine lange Schere ( Teleskop), da brauche ich mich gar nicht bücken, die nehme ich auch für Nacktschnecken ;D
VG Wolfgang
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Gartenplaner

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Re: Robinienschössling?
« Antwort #21 am: 09. August 2019, 14:59:55 »

Ich bin auch kein begeisterter Anhänger von Roundup - vor allem wegen dem massiven, flächendeckenden Einsatz in der Landwirtschaft.
Aber da ich nicht ständig vor Ort bin, bei hartnäckigen Fällen wie diesem - oder Ackerwinde o. Ä. - halte ich es für sehr hilfreich.

...
hilft ein nachschneiden des reststammes, wenn er schon vor halbem jahr abgeschnitten wurde

Wenn du noch genug Reststamm hast und der auch aus schlafenden Augen austreibt, müsste ein Nachschneiden auch wieder eine "aufnahmefähige" Schnittfläche liefern können, denke ich.
Mein Nachbar hatte den Strunk so bodeneben absägen lassen, dass man problemlos mit einem etwas hoch eingestellten Rasenmäher drüber fahren kann - da war nix mit Nachschneiden  :-X
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lord waldemoor

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Re: Robinienschössling?
« Antwort #22 am: 09. August 2019, 14:59:58 »

ja, ist im garten, aber habe echt keine lust mehr 299 schösslinge immer abzuknipsen
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am schwierigsten sind nur die ersten 5 tage nach dem we

Wild Obst

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Re: Robinienschössling?
« Antwort #23 am: 09. August 2019, 15:24:05 »

Oder man gräbt die meist oberflächlichen Wurzeln aus, aus denen sie Schösslinge kommen. Das geht bei Espen und Robininen relativ gut und ich habe teilweise (bei nach Regen lockerem Boden) 2-4m am Stück rausgezogen.

Dann kann mann immernoch mit "G" an den Schnitt- bzw. Rissstellen zu Bereichen, in denen man nicht graben kann/will oder den dickeren oder in die Tiefe reichenden Wurzeln arbeiten, sonst muss man das Ausgraben/Abschneiden wirklich jahrelang wiederholen. Es komm dabei eben auch darauf an, wie regelmäßig man das jedes Jahr macht. Gerade Robinien oder Espen muss man zumindest die ersten Jahre entweder mit Wurzeln ausgraben oder mehrmals im Jahr schneiden, sonst werden die mit jedem Austrieb trotzdem mehr und größer.
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