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News: Das Leben lässt es doch gar nicht zu, dass alle Tassen im Schrank bleiben. (Gartenlady)
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Autor Thema: Kohl, Nachkultur, Fruchtfolge, Kohlhernie  (Gelesen 229 mal)

wald

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Kohl, Nachkultur, Fruchtfolge, Kohlhernie
« am: 15. September 2019, 01:23:09 »

Moin,

ich habe da ein kleines Problem mir ist nicht ganz klar wann ich Kohl anbauen darf.
Ich habe Kohlrabi dieses Jahr im Mai gepflanzt im Juli geerntet und dann späten Kohlrabi direkt hinter gepflanzt wo halt gerade Platz war.
Überall lese ich jedoch als Nachkultur darf niemals Kohl auf Kohl folgen, damit sich die Kohlhernie nicht ausbreitet?
Na jedenfalls sehe ich kein Unterschied darin, ob ich nun 2 Jahre Grünkohl auf dem Beet stehen lasse oder aber ein 6-8 Monate Kohlrabi oder Brokkoli oder Rettich oder oder anbaue. Letzlich ist doch entscheidend das überhaupt ein paar Jahre auf dem Beet kein Kohl über Jahre angebaut wird oder?

Mein Nachbar lässt den Grünkohl nen ganzes Jahr stehen auch sein Rosenkohl steht sehr lange an der gleichen Stelle. Macht es wirklich ein Unterschied ob ich nun 2x 3 Monate Früh Kohlrabi (6 Monate) an der gleichen Stellen stehen habe oder ein Spätkohlrabi 1x (6 Monate) an der gleichen Stelle?

Ich hatte es in meinem System eigentlich so gedacht, dass ich ein Kohlbeet habe und dort alle Pflanzen die zu den Kohlgewächsen gehören pro Jahr anbaue und dann 4-5 Jahre dort gar kein Kohlgewächs mehr wachsen lasse. Aber nun werde ich oft belehrt, dass ich das nicht machen darf z.B. Kohlrabi als Vorkultur und dann als Nachkultur Rettich an der gleichen Stelle, da schüttelte mein Gartennachbar nur den Kopf.

Wer hat denn nun eigentlich Recht? Wie macht ihr es denn? Ich habe nicht gerade viel Beet...
« Letzte Änderung: 15. September 2019, 01:25:35 von wald »
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thuja thujon

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Re: Kohl, Nachkultur, Fruchtfolge, Kohlhernie
« Antwort #1 am: 15. September 2019, 09:57:40 »

Recht hat der, der zufrieden mit der Ernte ist.
Es gibt Kulturen und Schnellkulturen. Schnellkulturen sind so schnell abgeerntet, das der Vermehrungszyklus eines Schaderregers nicht vollständig ist. Also zB während der Kohlrabi steht hat sich ein Pilz/Schädling breitgemacht, Radieschen folgt und nimmt den Pilz/Schädling mit, wird aber geerntet, bevor sich der Pilz nochmal vermehren kann.
Ich sehe keine Probleme bei Kohlrabi, Blumenkohl/Kohlrabi, Radieschen auf einer Fläche im selben Jahr hintereinander wenn es um den Boden geht. Muss man meist nur mit den Kohlerdflöhen usw aufpassen, der zweite Satz wird nicht besser als der erste.
Der Vorteil bei einem Beet statt irgendwo die Pflanzen in Lücken verteilen ist, das man gezielt düngen kann. Dadurch erntet man in der Regel mehr und richtet weniger Schaden an der Umwelt an als beim pflanzen von Blumenkohl neben Buschbohnen etwa.
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cydorian

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Re: Kohl, Nachkultur, Fruchtfolge, Kohlhernie
« Antwort #2 am: 15. September 2019, 10:39:04 »

Bei passenden Böden kann man das auch lockerer sehen mit der Kohlhernieangst. Leichte Böden mit hohem ph-Wert zum Beispiel.
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thuja thujon

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Re: Kohl, Nachkultur, Fruchtfolge, Kohlhernie
« Antwort #3 am: 15. September 2019, 10:47:17 »

Habe sandigen Lehm, carbonatreich, also basisch. Das mag Kohlhernie garnicht, habe sie auch noch nie gesehen. Bei geplantem frühen Kohl gebe ich trotzdem auch mal eine Handvoll Kalkstickstoff. Später im Jahr eher nichts mehr kalkiges.
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