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News: Und ist das Thema richtig ruiniert, dann blödelt man ganz ungeniert.  ;D  (crambe)
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Autor Thema: Naturgartentage 2020 in Heidelberg  (Gelesen 6075 mal)

Krokosmian

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Re: Naturgartentage 2020 in Heidelberg
« Antwort #45 am: 16. Februar 2020, 14:59:22 »

Die Edgeworthia ist aber nicht winterhart, oder?

Es heißt mal so, mal so, ich selbst habe keine. Bei einem Kumpel ging sie, noch relativ jung, 2012 bei diesem Kahlfrost kaputt, vielleicht saß sie aber auch zu exponiert. Hier ein Thread dazu.
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Krokosmian

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Re: Naturgartentage 2020 in Heidelberg
« Antwort #46 am: 16. Februar 2020, 15:13:50 »

Überhaupt scheint es Heidelberg mit Pferdeskulpturen zu haben  :o, am Donnerstag Abend auf dem Weg zum Thai, hmmm leeecker, war uns schon dieses Teil, das S-Printing Horse mit 13 Metern Höhe gegenüber dem Hauptbahnhof begegnet.



"Ist das Kunst oder kann das weg??" schrieb eine Freundin ganz trocken auf mein verschicktes Foto hin. Ich finde das ist Kunst, Kunst ist die Realität durch das Auge des Künstlers bertrachtet. Aber ich bin ja auch vom Sternzeichen her Wassermann  :D.

Ich bin schon ein ziemlicher Kunstbanause, dieses Riesentrumm beeindruckt mich aber dennoch sehr!

Wird wirklich mal wieder Zeit.

Apropos Pferd: sehr gefällig finde ich außerdem im HBF den"Helios mit dem Sonnenwagen"!
« Letzte Änderung: 16. Februar 2020, 15:57:32 von Krokosmian »
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pearl

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Re: Naturgartentage 2020 in Heidelberg
« Antwort #47 am: 16. Februar 2020, 17:52:28 »

 ;D Wahnsinn! Der ist mir noch nie aufgefallen! Und ich bin regelmäßig im HD Hbf, wohne ja schon 35 Jahre erst in Heidelberg und später in der Umgebung. Ich achte nicht auf Pferde, scheint mir.  ;D Bei dem Riesenvieh schräg gegenüber Hbf habe ich immer gewartet, bis es sich mal bewegt, hat es nicht, glaube ich, in der ganzen Zeit, in der es steht. Im Augenblick ist es eine Symbolfigur für die vermasselte Verkehrslage auf der Kreuzung davor.
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Krokosmian

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Re: Naturgartentage 2020 in Heidelberg
« Antwort #48 am: 16. Februar 2020, 19:08:59 »

Das es mir aufgefallen ist und gefallen hat, liegt wahrscheinlich nicht am Pferd, sondern das es 50er-Gedöns ist. Also das im HBF.
Vom selben Künstler (JoKarl Huber) gibts übrigens ein recht bekanntes und bemerkenswertes Kirchenfenster, aber das ist hier noch mehr OT.
« Letzte Änderung: 16. Februar 2020, 19:12:14 von Krokosmian »
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pearl

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Re: Naturgartentage 2020 in Heidelberg
« Antwort #49 am: 16. Februar 2020, 22:34:12 »

ich liebe 50er Jahre Gedöns, ich schau mal genauer hin beim nächsten Besuch im Hbf. Danke für den Tip!
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Chica

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Re: Naturgartentage 2020 in Heidelberg
« Antwort #50 am: 20. Februar 2020, 19:46:25 »

Die wichtigste Massnahme am Sonntag war es pünktlich um 9, möglichst noch eher einen guten Platz im Vortragsraum zu ergattern. Der Meister der Wildbienen stand auf dem Programm - endlich  :D. Schon vor 9 fiel mir trotz angeregter Unterhaltung mit meiner Nachbarin aus Bremen, ein Mensch an der Technik im Gang auf. Und tatsächlich, da war er, in voller Lebensgröße, Herr Dr. Paul Westrich, mein hochverehrter Bienenpapst. Den Vortrag hielt ein großer, distinguierter Intellektueller, ein Wissenschaftler eben (ich kann ja mit solchen Männern  ;)). Der Inhalt seines Vortrages war mir zu 95% geläufig, so gelehrt er wirkte so einfach war es ihm möglich für den Laien leicht verständlich das Thema zu präsentieren: "Mehr als Nektar und Pollen: Die vielfältige Rolle der Pflanzen im Leben der Wildbienen". Faszinierende Fotos (so wie wir es von ihm kennen und lieben) und sogar Videos wurden gezeigt. Osmia bicornis, die Rostrote Mauerbiene im Röhrchen beim Nestbau und bei der Eiablage! Megachile rotundata, die Luzerne Blattschneiderbiene purzelbaumschlagend, sie kriecht wohl zum Pollenabstreifen nicht noch einmal rückwärts in ihr Nistloch, im Film. Alle Bienen wurden mit ihrem deutschen Namen genannt, selbst Junior, seines Zeichens wirklich wenig biologisch interessiert, war der Meinung dies alles wäre so verständlich gewesen, es hätte ruhig noch mehr in die Tiefe gehen können. Die Fragen im Anschluss an den Vortrag wurden ganz leicht beantwortet. Genau so hatte ich mir den Meister der Wildbienen vorgestellt, als Mensch überaus unkompliziert und sympathisch, obwohl in Fachkreisen auch umstritten.

Nach seinem Vortrag gab es eine Kaffeepause, ein sonniger Blick in den Tierpark bei Tee, Keksen und Obst.



Es folgte ein Vortrag von Peter Steiger, Landschaftsarchitekt aus der Schweiz, danach die Verabschiedung und das Mittagessen. Wir fuhren mit dem glücklichen Gefühl nach Hause, dass diese Reise sich in jedem Fall gelohnt hat.

Ich habe mir dann hier das Buch "Tiere pflanzen" von Ulrike Aufderheide, im Vorstand beim Naturgarten e.V., bestellt, das ich mir in Heidelberg auf dem Markt der Möglichkeiten angeschaut hatte. Es beinhaltet die Idee des Naturgartens mit den richtig ausgewählten Pflanzen in jedem Fall entsprechende Tiere in den Garten locken zu können. Dies ist ja auch mein Gartenkonzept und es funktioniert überraschend perfekt: Mit dem Pollen und Nektar für spezielle Wildbienenarten erscheinen diese prompt, mit den Raupenfutterpflanzen gibt es plötzlich die passenden Tagfalter nachzuweisen. Dies gilt natürlich für Vogelarten und andere Wildtiere adäquat (boah, habt ihr mal ein deutsches Wort dafür  ::)?).

Das Superknallerbuch für Wildbienen-Wissensdurstige, auch vom Naturgarten e.V. empfohlen, "Wildbienenschutz - von der Wissenschaft zur Praxis", das ich seit gestern habe ist schon mit mehr als 10 Klebchen versehen, ich stelle es Euch bei den Wildbienen vor.
« Letzte Änderung: 20. Februar 2020, 19:48:02 von Chica »
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Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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