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Autor Thema: Margeritenwiese aufpäppen  (Gelesen 2265 mal)

Megaclown

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #30 am: 29. Dezember 2019, 16:56:29 »

Im sonnigsten Teil blüht gleichzeitig Wiesenmargarite, Wiesensalbei und Wiesenglokenblume, aber auch noch einige andere Wildblumen.
Das stelle ich mir wunderschön vor. Hast Du ein Foto davon?

Leider hab ich davon kein Foto. Es muss auch noch wesentlich mehr Glockenblumenanteil werden, und auch mehr Wiesenbocksbart und anderes und noch weniger Gras, was sich aber schon sehr verbessert hat. Wie ich das anstelle, weiß ich noch nicht. Mit Samen kommt man nicht weit in einer etablierten Wiese. Wenn, dann müsste ich Pflanzen hochziehen und dann pflanzen. Mein Ehrgeiz ist es aber, nur durch Mahd zu beeinflussen. Dann braucht's aber eben Geduld.

@Roeschen1: Anfangs hab ich immer 3x im Jahr gemäht, so ca. vor 15 Jahren. Zur Blüte der Margarite, dann im August und im Oktober. Die letzten 4-5 Jahre hab ich dann immer 2x im Jahr gemäht, weiterhin zur Margaritenblüte (eher am Ende dieser) und im Oktober. In diesem Jahr hab ich nur 1x im August gemäht. Ich hab inzwischen folgendes "Problem": Vor 5 Jahren etwa hab ich u.a. auch Karthäusernelkensamen und Wiesenflockenblumensamen verteilt. Und im sonnigen mageren Teil kommt jetzt die Karthäusernelke und im etwas fetteren die Wiesenflockenblume. Wie mähe ich jetzt aber richtig? Weiterhin zur Margaritenblüte, dann sense ich die Karthäusernelke und Flockenblume mit weg. Oder ich lasse sie stehn und sense im August, dann fördere ich den Wiesensalbei und die Margarite zu stark. So selektiv zu sensen, dass ich diese Inseln stehenlasse und drumrum sense, das hab ich am Anfang gemacht (wirklich um jede Glockenblume, Wesensalbei, Bocksbart drumrum gesenst. :P Ist aber echt aufwändig, sowohl von der Senstechnik (jedenfalls für mich), da noch sauber zu bleiben, als auch ja dann sensen zu müssen, wenn diese Inseln versamt haben.

Sorry wegen Off Topic, liebe Helga und Mods... :-\
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Hausgeist

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #31 am: 29. Dezember 2019, 17:00:17 »

Ich kann Camassia und späte Tulpen nur empfehlen, die funktionieren bei mir in der Wiese (Mahd im Juli) ganz hervorragend. Was übrigens immer ganz nett aussieht, sind die Blüten des Sauerampfers.


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Man benötigt kein botanisches Wissen, um eine Pissnelke erkennen zu können.

Hausgeist

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #32 am: 29. Dezember 2019, 17:01:06 »

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Man benötigt kein botanisches Wissen, um eine Pissnelke erkennen zu können.

helga7

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #33 am: 29. Dezember 2019, 17:03:57 »

Oh, das ist wunderschön!!! :D :D
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Ciao
Helga

lord waldemoor

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #34 am: 29. Dezember 2019, 17:56:03 »

man sollte ihm ein bildereinstellverbot geben :-\
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am schwierigsten sind nur die ersten 5 tage nach dem we

Roeschen1

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #35 am: 29. Dezember 2019, 19:08:41 »

@Megaclown
Wir haben die Baumwiese mit 2 Baumreihen in 2 Streifen geteilt, die zu unterschiedlichen Zeiten gemäht wurden, so konnten sich die Blumen aussäen und es gab genügend Blühendes für Insekten und Schutz/Futter für anderes Getier. 1. Mahd Juli und nocheinmal im Herbst.
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Grün ist die Hoffnung

Megaclown

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #36 am: 29. Dezember 2019, 22:54:35 »

Ich teile die Wiese auch in mehrere Streifen auf, normalerweise sense ich auf 3x. Ich lass dann das Heu nach dem Zusammenrechen noch einen Tag liegen, dass sich die Insekten noch zurückziehen können in den ungemähten Bereich.
Wo ich mich nach wie vor auch hart tue, ist der schattigere Bereich. Hier wird es immer moosiger, ist ja auch klar, wenn Nährstoffe weniger werden. Und die Vielfalt wird dort auch nicht mehr, eher weniger. Ist auch der nährstoffreichste Teil der Wiese. Wiesenkerbel, Bärenklau war dort schon immer, ein bisschen Wiesenschaumkraut, Wiesenglockenblume ist jetzt dort, Rote Lichtnelke ein wenig, aber dort bin ich unzufrieden. Vielleicht ruf ich mal Herrn Rieger an, vielleicht hat der einen Tipp.

Ich will den Thread aber nicht weiter verwässern mit dem Wiesenthema. Wie gesagt, Helga, Wiesensalbeisämlinge kannst du gerne haben, Samen kann ich wie gesagt auch ernten.
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Dicentra

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #37 am: 29. Dezember 2019, 23:20:22 »

Wo ich mich nach wie vor auch hart tue, ist der schattigere Bereich. Hier wird es immer moosiger, ist ja auch klar, wenn Nährstoffe weniger werden.
In moosigen, (halb-)schattigen Bereichen würden sich Primula veris recht wohl fühlen. Falls sie Dich interessieren, kann ich Dir im Sommer Samen schicken.
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lord waldemoor

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #38 am: 29. Dezember 2019, 23:27:21 »

coum mögen solche flächen auch
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helga7

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #39 am: 29. Dezember 2019, 23:30:44 »

Wie gesagt, Helga, Wiesensalbeisämlinge kannst du gerne haben, Samen kann ich wie gesagt auch ernten.
Hast du Samen oder musst du sie erst im nächsten Jahr ernten?  :)
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Ciao
Helga

Roeschen1

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #40 am: 30. Dezember 2019, 00:06:04 »

Ich teile die Wiese auch in mehrere Streifen auf, normalerweise sense ich auf 3x. Ich lass dann das Heu nach dem Zusammenrechen noch einen Tag liegen, dass sich die Insekten noch zurückziehen können in den ungemähten Bereich.
Wo ich mich nach wie vor auch hart tue, ist der schattigere Bereich. Hier wird es immer moosiger, ist ja auch klar, wenn Nährstoffe weniger werden. Und die Vielfalt wird dort auch nicht mehr, eher weniger. Ist auch der nährstoffreichste Teil der Wiese. Wiesenkerbel, Bärenklau war dort schon immer, ein bisschen Wiesenschaumkraut, Wiesenglockenblume ist jetzt dort, Rote Lichtnelke ein wenig, aber dort bin ich unzufrieden. Vielleicht ruf ich mal Herrn Rieger an, vielleicht hat der einen Tipp.

Ich will den Thread aber nicht weiter verwässern mit dem Wiesenthema.
wir machen ein neues Thema... Pflege/Fragen artenreicher Wiesen
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Megaclown

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #41 am: 30. Dezember 2019, 00:11:09 »

Ich hab im Ziergartenbereich im trockenen sonnigen Beet jedes Jahr Wiesensalbei, der dort aufgeht. Auf der Wiese hab ich schon so viel und in dem Beet passt er mir nicht. Da würde ich ihn für dich topfen. Wie viele das werden, kann ich aber nicht sagen.
Samen könnte ich erst nächstes Jahr ernten, da hab ich keine. Reif wäre der geschätzt im Juni, ich hab noch keinen geerntet.

@Lord,Dicentra: Beides würde mir gefallen. :D Coums hab ich bei den Schneeglöckchen im Beet, da müssen mal noch mehr verschiedene Blattvarianten einziehen, die sind toll, da bin ich Fan von. Und die Primula veris mag ich auch sehr, hätte ich jetzt aber eher in den sonnigeren Teil der Wiese vermutet. Ich hätte für den schattigeren Teil eher die Primula elatior gedacht. Aber dafür schätze ich den Boden nicht feucht genug ein. Einen Versuch wäre es aber sicher wert mit der veris, danke Dicentra.
Bisher hab ich halt immer streng nach der Kategorie gedacht: Alles was natürlicherweise bei uns auf einer Wiese vorkommt, kann/soll wachsen, alles andere nicht. Die Primula veris gibt's, wenn auch mittlerweile selten. Die Coums gibt's nicht, wären aber im Prinzip klasse. Ich weiß nicht, ob ich da über meinen Schatten springen kann.
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Dicentra

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #42 am: 30. Dezember 2019, 00:17:23 »

Und die Primula veris mag ich auch sehr, hätte ich jetzt aber eher in den sonnigeren Teil der Wiese vermutet. Ich hätte für den schattigeren Teil eher die Primula elatior gedacht. Aber dafür schätze ich den Boden nicht feucht genug ein.
Sonnig wachsen sie auch. Ich wäre nicht darauf gekommen, sie in den schattigen, moosigen Bereich zu setzen, aber sie hat sich einfach selbst dort angesiedelt. Wenn sie erst mal eingewachsen sind, kommen sie auch mit etwas Trockenheit zurecht. Aber es stimmt, dass sie es gern feuchter haben. Ich schau mal, wie sie sich nächstes Jahr entwickeln, vielleicht sind außer Samen auch ein paar Jungpflanzen drin ;).
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AndreasR

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #43 am: 30. Dezember 2019, 00:25:20 »

Wenn es zu trocken ist, zieht Primula veris im Sommer ein. Hier im Lehmboden halten sie sich problemlos in der Sonne, aber auch schattigere Bereiche machen ihnen nicht viel aus. Wenn es feuchter ist, legen sie sicher schneller zu, weil sie eben das Laub über den Sommer behalten.
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Viele Grüße
Andreas

Megaclown

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Re: Margeritenwiese aufpäppen
« Antwort #44 am: 30. Dezember 2019, 00:27:54 »

Und die Primula veris mag ich auch sehr, hätte ich jetzt aber eher in den sonnigeren Teil der Wiese vermutet. Ich hätte für den schattigeren Teil eher die Primula elatior gedacht. Aber dafür schätze ich den Boden nicht feucht genug ein.
Sonnig wachsen sie auch. Ich wäre nicht darauf gekommen, sie in den schattigen, moosigen Bereich zu setzen, aber sie hat sich einfach selbst dort angesiedelt. Wenn sie erst mal eingewachsen sind, kommen sie auch mit etwas Trockenheit zurecht. Aber es stimmt, dass sie es gern feuchter haben. Ich schau mal, wie sie sich nächstes Jahr entwickeln, vielleicht sind außer Samen auch ein paar Jungpflanzen drin ;).

Okay, wie gesagt, auf die Idee bin ich nicht gekommen. Aber nach deinen Angaben wär's sicher ein Versuch wert. Danke für das nette Angebot, da freu ich mich sehr darüber. :-*
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2019, 00:30:56 von Megaclown »
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