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News: Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee. (Johann Wolfgang von Goethe)
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05. Juni 2020, 03:02:46
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|8|2|da schneidet man direkt hinterm Kopf und dann schräg weg  ;D
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Autor Thema: Kiesbeet im Winter  (Gelesen 9495 mal)

Roeschen1

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #165 am: 23. April 2020, 23:33:11 »

Dein Garten ist so schön.
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Miss.Willmott

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #166 am: 23. April 2020, 23:42:43 »

Oh, danke schön!

Aber wenn ich eure Gärten so anschaue - diese Blütenfülle, diese vielfältigen Ansichten, diese besonderen Pflanzen, da traut man sich ja kaum hier Fotos zu zeigen.

Ich schau mir ja jeden Tag eure Fotos an und staune immer wieder!
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Roeschen1

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #167 am: 23. April 2020, 23:47:42 »

Es ist viel schwieriger kleine Gärten so zu gestalten, daß sie nicht klein wirken.
Oft wirkt weniger... mehr...eine Oase...
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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #168 am: 24. April 2020, 00:46:54 »

Es ist viel schwieriger kleine Gärten so zu gestalten, daß sie nicht klein wirken.
Oft wirkt weniger... mehr...eine Oase...
Absolute Zustimmung!
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Wer den Garten sehen möchte, in dem ich lerne - einfach unterm Goldfrosch-Bild das zweite Symbol von links, den Globus,  anklicken! ;-)

“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela

lord waldemoor

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #169 am: 24. April 2020, 07:22:40 »


 Ich liebe Digitalis! Aber warum siedeln sie sich lieber im Kies als in den Beeten an? - Egal, Hauptsache ich habe Sämlinge!
vmtl haben sie in den beeten zuwenig freie erde
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am schwierigsten sind nur die ersten 5 tage nach dem we

helga7

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #170 am: 24. April 2020, 07:49:25 »

Dein Garten ist wunderbar! :D
Ich find die Struktur soooo genial!  :D :D
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Ciao
Helga

Roeschen1

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #171 am: 24. April 2020, 09:46:43 »


 Ich liebe Digitalis! Aber warum siedeln sie sich lieber im Kies als in den Beeten an? - Egal, Hauptsache ich habe Sämlinge!
vmtl haben sie in den beeten zuwenig freie erde
Auf offenen Flächen weht der Wind die feinen Samen weg. Zwischen den Kieseln bleiben sie hängen.
Dort bildet sich feiner Humus, die Feuchtigkeit bleibt besser erhalten und es ist wärmer.
Vermutlich begünstigt das das Keimen.
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lord waldemoor

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #172 am: 24. April 2020, 11:38:24 »

ich habe keinen kies und es wird auch nie einer sein, trotzdem rode ich 1000e jungpflanzen
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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #173 am: 24. April 2020, 12:30:15 »

Ich hab schon mehrfach Digitalis sowohl gepflanzt und gesät - null Erfolg, der mag meinen Boden nicht.
Also der Gepflanzte hat geblüht, sich dann aber nicht neu ausgesät.
Hingegen kann Kies oder Splitt schon ein sehr gutes Mikroklima für Samenkeimung bieten - im Glasssplittweg hab ich Sämlinge von Schneeglöckchen, Krokussen, großer Sternmiere - fast mehr als auf der nackten Erde vor und unter der Hecke direkt daneben....
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Miss.Willmott

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #174 am: 24. April 2020, 20:31:20 »

Danke schön für die vielen Antworten und Erklärungen zu den Digitalissämlingen im Kies! Ich hatte heute Morgen schon einmal kurz vor der Arbeit hier gelesen, hatte aber leider keine Zeit zum Antworten.

Ja, der Garten hat eine ganz wunderbare Struktur und ich bin glücklich, gerade in Zeiten von Corona diesen Garten als Rückzugsort zu haben. Das ergeht euch allen sicher ähnlich mit euren Gärten!

Und ich erlebe immer wieder Überraschungen: Im Garten wachsen Buschwindröschen! Im letzten Jahr hatte ich noch keine gesehen. Oder übersehen...

Jemand hat hier im Thread einmal überlegt, warum die Beete derart verschachtelt sind. Ich habe darüber nachgedacht: Damit werden die Höhenunterschiede im Garten betont. Es soll damit eine Art Terrassierung in Miniatur-Ausgabe nachgestellt werden. Es gibt ja auch eine kleine Steintreppe.

Man hat wohl versucht, hier das Thema 'Provenzialischer Garten' zu verwirklichen: Mit den Kieswegen, dem Kiesbeet und Lavendel darin, mit den beschnittenen Platanen, den vielen Bartiris in den Beeten, mit den formalen Buchshecken und den Formschnitteiben, der Glyzinie an der Terrasse und dem Wein an der Mauer zum Nachbar. Daher dann eben auch die Terrassierung.

Ich habe das Thema jetzt wieder aufgegriffen und eine Anduzevase und französische Eisenmöbel in das Platanencarrée gestellt. Wo wir in diesem Jahr nicht verreisen dürfen, wird der Garten eben mein Petite France .
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kaieric

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #175 am: 25. April 2020, 00:23:25 »

ein wirklich spannender garten - vielleicht möchtest du ja einmal einen kleinen rundgang zeigen :D, um uns diese verschiedenen provenzalischen aspekte näher zu bringen.
ein kleinod!
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Miss.Willmott

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #176 am: 25. April 2020, 08:53:14 »

Ja, das kann ich gerne mal machen, nur die Wand mit dem Wein und die Glyzinien an der Terrasse kann ich wohl erst im nächsten Jahr zeigen, wir mussten sie in diesem Frühjahr radikal herunterschneiden, weil wir die Fassade streichen wollen.

Wenn die Platanen begrünt sind, mache ich Fotos, denn mediterrane Gärten sind ja vor allen Schattengärten.

Ich habe nur dummerweise erst jetzt begriffen, was das ursprüngliche Thema war und dem Garten schon meine Lieblingspflanzen wie Farne, Dicentra und Hellebore aufgezwängt. Aber jetzt, bei der derzeitigen Trockenheit und wo ein dritter heißer Sommer droht, denke ich immer öfter darüber nach auf trockenheitsresistente Pflanzen umzusteigen.

Erst einmal kann nur meine Frühlingsbeete zeigen. Hier das Beet  links vom Platanencarrée, da sieht man den geschlängelten Kopfsteinpflasterweg. Das Beet bekommt erst am Nachmittag Sonne. Hätte ich vorher gewusst, was die ursprüngliche Idee war, hätte ich vor allem Iris barbata Nana und Allium gesetzt. Gut, es ist jetzt mein Garten, aber ich mag eben auch alle möglichen Iris!
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Miss.Willmott

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #177 am: 23. Mai 2020, 19:03:53 »

Ein leider nicht erfreuliches Update:

Die Kalmie hat eine erste Knospe geöffnet und es ist nicht die bestellte Sorte 'Midnight', sondern wahrscheinlich die Kalmia latifolia 'Minuet'.

Mit der Blütenfarbe könnte ich mich ja notfalls noch anfreunden, aber diese Sorte ist viel wüchsiger als die 'Midnight'. Sie soll 3m hoch werden!

Ich habe eben eine Reklamation an die Baumschule Böhlje abgeschickt und hoffe auf Ersatz der richtigen Sorte! Ich finde das nun sehr ärgerlich! Wie gesagt, die Blütenfarbe ist ja nicht hässlich, aber die Pflanze ist viel wüchsiger.

Hier ein Foto der Blüte.
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kaieric

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #178 am: 24. Mai 2020, 00:36:07 »

wundervolle aufnahmen :D
sehr stimmungsvoll, dieser kopfsteinweg im halbschatten. und die kalmia hat eine tolle färbung, obwohl sie eine fehllieferung ist. könntest du sie nicht gewinnbringend an anderer stelle einsetzen?
deine aussage zu der ursprünglichen planung des gartens erschliesst sich mir noch nicht ganz - meinst du, dass du die falschen pflanzen dort eingebracht hast und damit das ursprüngliche konzept..ja, wie nun...gestört hast? glaubst du  nicht, dass die pflanzen, die dir dort passend erschienen sind, trotzdem gedeihen werden?
zu mediterranen gärten kann ich nur sagen, dass diejenigen, die ich bei meinen besuchen in ligurien und auch im süden sardiniens kennengelernt habe, mitnichten schattengärten waren, sondern eine durch die vorlieben ihrer gärtner geprägte mischung aus schattigen und sonnigen partien, die in vielen teilen nur durch künstliche bewässerung ihre üppigkeit besassen und sich solchermassen von der sie umgebenden natur deutlich unterschieden!
es spricht also nichts dagegen, dass du das korsett deines neuen gartens ein wenig lockerst und um deine vorlieben ergänzt und bereicherst ;)
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Miss.Willmott

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #179 am: 24. Mai 2020, 09:56:51 »

Ja, die Kalmie hat eine schöne Blütenfarbe.

deine aussage zu der ursprünglichen planung des gartens erschliesst sich mir noch nicht ganz - meinst du, dass du die falschen pflanzen dort eingebracht hast und damit das ursprüngliche konzept..ja, wie nun...gestört hast? glaubst du  nicht, dass die pflanzen, die dir dort passend erschienen sind, trotzdem gedeihen werden?

Ich habe beispielsweise gelben Ginster in einem Hostabeet mit sonst weißem Flieder gerodet und stattdessen Hortensien der Sorte Annabelle gepflanzt. Das sieht sehr chic aus - wenn ich täglich Wasserkannen zu den Hortensien schleppe. In genau diesem Beet gibt es keine Bewässerung. Und die Anlage kann auch nicht mehr erweitert werden.

Der Boden ist an der Stelle auch sehr schlecht, genau dort gab es früher einmal eine Sanddüne. Meine täglichen Wassergaben laufen direkt auf das Kopfsteinpflaster.

Auch an einer anderen Stelle im Garten, wo sich Lücken im Bewuchs befanden, habe ich zwei Annabelles hingepflanzt. Das Beet wird an sich von zwei Seiten mit je einem Viereckregener bewässert, aber genau dorthin kommt kaum noch Wasser.

Wo dagegen der Boden frisch und fett ist, habe ich Helleborus gepflanzt. Sie entwickeln sich dort innerhalb kürzester Zeit zu riesigen Büschen und stören den Wasserstrahl des Viereckregners, so dass zu den Annabelles noch weniger Regen kommt.

Eine der großen Helleboren habe ich jetzt an die trockene Schattenstelle gepflanzt. Und ich muss eben schauen, wie sich die Annabelles weiter entwickeln.

Es war ein großer Fehler Hortensien zu pflanzen. Aber ich finde die Kombination von Hosta und den Annabelles eben so schön. Hosta gedeihen hier auch prächtig, es gibt keine Nacktschnecken! Wohl wegen des Igels.





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