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Autor Thema: Kiesbeet im Winter  (Gelesen 13240 mal)

Roeschen1

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #90 am: 07. Januar 2020, 20:38:25 »

Ein Farn im sonnigen Kiesbeet, das sich im Sommer aufheizt, ob das funktioniert?
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tomma

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #91 am: 07. Januar 2020, 20:43:16 »

Dann schon eher Phormium o.ä.

Prunus mume finde ich persönlich sehr schön, aber nicht gerade an dem Platz. Im Frühjahr wirklich ganz besonders und obendrein schön duftend, ist der Sommeraspekt dagegen ziemlich langweilig, finde ich. Kann ich mir zu den Gräsern und der übrigen Bepflanzung nicht so gut vorstellen.
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neo

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #92 am: 07. Januar 2020, 21:12:36 »

i
Ich dachte ja zuerst: 'Ein Farn dort in der Sonne, das geht ja gar nicht!'
Dryopteris filix-mas übersteht und überlebt zwar den Sommer auf der Südseite, die Wedel leiden aber doch sehr. Und so prominent dann gepflanzt vor dem Fenster an dieser Lage, würde ich nicht machen. (meine D.f.m. sind jetzt auch nicht mehr schön, wie Andreas schon schrieb.)

Wie lang, breit ist dieses Beet eigentlich?
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Miss.Willmott

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #93 am: 07. Januar 2020, 21:32:33 »

Ihr denkt also, der Farn wird im Sommer im Kiesbeet sehr schwächeln. Auch wenn ich ihn ganz hinten an den Rand in Teichnähe pflanze?

Also momentan sehen fast alle meine Farne sehr gut aus! Wir hatten aber auch noch keinen einzigen Eistag in diesem Winter und nur fünf Tage im Dezember, in denen wir zeitweise Minustemperaturen hatten. Und dann stehen sie eben auch geschützt im Windschatten der Hecken...

Ach, wie schade! 

Ja, einen kleinen Baum zu finden, der im Sommer wie im Winter gut wirkt, ist schon äußerst schwierig.
 

Das Beet ist schätzungsweise 1,5m breit und 2m lang. Ich werde es morgen mal nachmessen.
« Letzte Änderung: 07. Januar 2020, 21:34:35 von Miss.Willmott »
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Gartenplaner

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #94 am: 08. Januar 2020, 00:15:17 »

Azara microphylla oder Nothofagus antarctica....ok, "klein" passt da dann irgendwann nicht mehr so richtig.....aber schnellwüchsig sind beide nicht, von bizarrem, sehr schmalem Wuchs mit kleinen Blättchen, Azara hat dazu noch das Highlight einer stark nach Vanille duftenden Blüte im März.....
und man kann bei Bedarf gut schneiden....
« Letzte Änderung: 08. Januar 2020, 00:16:55 von Gartenplaner »
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neo

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #95 am: 08. Januar 2020, 07:19:59 »

Ihr denkt also, der Farn wird im Sommer im Kiesbeet sehr schwächeln. Auch wenn ich ihn ganz hinten an den Rand in Teichnähe pflanze?
Also momentan sehen fast alle meine Farne sehr gut aus!
 
Das Beet ist schätzungsweise 1,5m breit und 2m lang. Ich werde es morgen mal nachmessen.
Auf der Südseite verbrennt es hier D.f.-m. einfach regelmässig, ist dann einfach nicht so der Augenschmaus im Sommer. Andere Dryopteris sehen jetzt auch noch gut aus (ist aber keiner vollsonnig stehend). filix-mas zieht bei mir immer am frühesten ein.
Die Beetgrösseangaben reichen so schon, musst du nicht nachmessen. ;)
Gibt es Pflanzen, bei denen du inzwischen schon sicher bist, dass sie dort einziehen werden?
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Miss.Willmott

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #96 am: 08. Januar 2020, 07:52:52 »

Ich habe mich doch verschätzt. Das Beet ist 2,7m lang und 1,9m breit.

An das Beet schließt sich rechts ein Beet ohne Kiesschicht an. Es ist auch mit Granit eingefasst. Darin wachsen eine Sternmagnolie (2,5m) und ein große Buchskugel, 1,3m hoch. Dieses Beet ist auch mit Efeu eingefasst. Zu Füßen der Sternmagnolie wachsen Japanseggen. Es ist dort also im Winter grün genug.
Im Blickpunkt vom Haus aus liegt aber eben gerade das Kiesbeet. Der Garten ist an sich sehr gut durchdacht und ich vermute, dass in dem Kiesbeet einmal etwas Immergrünes wuchs. Die Dame, die den Garten hat anlegen lassen, ist vor zehn Jahren gestorben, ich kann sie also nicht mehr fragen.
Hier ein Übersichtsfoto aus dem Sommer.
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neo

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #97 am: 08. Januar 2020, 08:53:58 »

Hier ein Übersichtsfoto aus dem Sommer.
Das ist ja eine wunderbare grüne Insel!
Wegen immergrün (obwohl kriechend und nicht hoch) dachte ich noch an Euonymus fortunei `Emerald Gaiety`, weil er auch eine gewisse Leichtigkeit mit sich bringt (passt auch gut zu Gräsern). Und es macht ihm überhaupt nichts aus, wenn er im Sommer von anderen Stauden verdeckt, überwachsen wird.
Ein Gehölz hoch und schmal aber nicht immergrün wäre noch Rhamnus frangula `Fine Line`.
Foto Euonymus
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kaieric

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #98 am: 08. Januar 2020, 09:49:54 »

eine interessante und spannende anlage :D
es scheint, als wäre der garten nur im hinteren bereich achsensymmetrisch gezeichnet, wodurch das besagte kiesbeet sich dem goldenen schnitt eindeutig entzieht und den vorderen gartenteil unbalanciert erscheinen lässt; oder ist der garten in die diagonale gezeichnet? die visuellen informationen sind für mich widersprüchlich ;)
zum verständnis: ist die neben dem kiesbeet befindliche kiesfläche zugang zum linken gartenteil? wie ist generell die wegeführung im vorderen bereich? bestände die möglichkeit, dieses kiesbeet zu versetzen?
ich frage deshalb so dusselig, weil mir in der derzeitigen lage eine weitere betonung durch gehölze zu massiv erscheint, weil die rechte seite des vorderen teils enorm betont würde. ist das in deinem sinne?
« Letzte Änderung: 08. Januar 2020, 09:52:25 von kaieric »
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Miss.Willmott

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #99 am: 08. Januar 2020, 13:38:37 »

Das Grundstück ist unregelmäßig geschnitten und verläuft schräg zur Straße. Hier einmal ein Winterfoto. So sieht der Garten eben direkt nach dem Platanenschnitt aus, wenn wir die Äste bis zum Häckseln lagern.

Die Buchshecke um die Platanen ist auch geschwungen, wie auch die Wege hinten. Und man kommt nur über die Kiesfläche am Japan Ahorn in den hinteren Garten.
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Roeschen1

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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #100 am: 08. Januar 2020, 13:42:25 »

Die Magnolie wird ja noch größer und dominiert den vorderen Teil, deshalb würde ich ein kleinbleibendes Gehölz wählen.
Ein weiterer Ahorn würde meiner Meinung nach nicht passen.
Probiere doch die Ko jouno mai, bei Lubera und bei mir ist sie in 3 Jahren wenig gewachsen und man kann sie gut kleinhalten.
Eine weitere Idee:
weiße Strauchrose,
weißer Lavendel, intermedia "Edelweiß", sieht auch im Winter gut aus, gibt Struktur.
Wenn man ihn jedes Jahr schneidet, bleibt er kompakt.
Er sieht ganz anders aus als L. angustifolia, den du entfernt hast.
Die Spiegelung der Formgehölze im Wasser ist genial.
« Letzte Änderung: 08. Januar 2020, 14:07:24 von Roeschen1 »
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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #101 am: 08. Januar 2020, 14:01:38 »

Ich grüble schon seit gestern darüber nach, warum die ehemalige Besitzerin das Kiesbeet überhaupt an dieser Stelle angelegt hat... Ich komm nicht drauf.
Links feiner Kies, dann Granitabgrenzung und grober Kies, dann wieder Granit und anschließend rechts ein Beet ohne Abdeckung... Mir persönlich erscheint das zu viel "Gekästel", aber wahrscheinlich versteh ich's einfach nicht :D
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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #102 am: 08. Januar 2020, 14:56:29 »

Einerseits ist es müßig, über den allerersten zugrundeliegenden Plan zu spekulieren - es weiß keiner, ob die Dame im Laufe der Zeit nach der Fertigstellung des ursprünglichen Grundrisses nicht noch eigene Veränderungen vorgenommen hat.

Es gilt nur zu schauen, wo man mit dem Vorhandenen glücklich ist, wo nicht, wo man grundsätzlich was verändert haben will.

...Hier einmal ein Winterfoto. So sieht der Garten eben direkt nach dem Platanenschnitt aus, wenn wir die Äste bis zum Häckseln lagern.
...

Für mich zeigt das Winterfoto, dass der hintere Bereich sehr symmetrisch geplant worden ist, der vordere Bereich nicht - aber trotzdem auf das Formale im hinteren Teil Bezug nimmt - die Bordüre des Kiesbeetes verläuft in einer Linie mit dem linken Wegrand hinter dem Teich.
Mir scheint, die Fläche mit dem feinen Kies sollte einen offenen, durchlässigen und durchgängigen Bereich auch gerade als begehbare Fläche schaffen, von dem ja auch ein Kiesweg außen rum weiterführt (wobei mir scheint, dass der Fächerahorn schon etwas breit für die Begehbarkeit geworden ist?), das Kiesbeet sollte als nicht zu dichte, nicht zu kompakt bepflanzte Pflanzfläche mit ähnlicher Oberfläche eine Überleitung sein, während das Beet ohne Kies rechts mit seiner üppigen Bepflanzung die kleine Sitzplatzterrasse versteckt und abschirmt, was “ganz anderes” ist, hier sauf dem Sommerfoto sichtbar:
...
Hier ein Übersichtsfoto aus dem Sommer.
« Letzte Änderung: 08. Januar 2020, 15:03:01 von Gartenplaner »
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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #103 am: 08. Januar 2020, 15:06:55 »

Ich bin mal jetzt so frei, anzumerken, was mir inzwischen vielfach bei Fotos vom Garten aufgefallen ist - die beiden Gargoyles hinter dem Teich sind von den Proportionen her zu klein/bräuchten höhere Sockel, ebenso könnte das  weisse ?Vogelhaus? hinter der Teak-Bank größer sein.
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Re: Kiesbeet im Winter
« Antwort #104 am: 08. Januar 2020, 15:13:28 »

Mir scheint, die Fläche mit dem feinen Kies sollte einen offenen, durchlässigen und durchgängigen Bereich auch gerade als begehbare Fläche schaffen, von dem ja auch ein Kiesweg außen rum weiterführt (wobei mir scheint, dass der Fächerahorn schon etwas breit für die Begehbarkeit geworden ist?), das Kiesbeet sollte als nicht zu dichte, nicht zu kompakt bepflanzte Pflanzfläche mit ähnlicher Oberfläche eine Überleitung sein, während das Beet ohne Kies rechts mit seiner üppigen Bepflanzung die kleine Sitzplatzterrasse versteckt und abschirmt, was “ganz anderes” ist

Ja, du kannst Recht haben, dass der Gedanke einer "Überleitung" das Motiv für die Anlage des Kiesbeets war. Für meinen persönlichen Geschmack ist diese Art von Überleitung an dieser Stelle aber nicht stimmig, zumal das Beet zulasten der "Weite" in diesem Bereich geht und zusätzlich auch noch den Blick auf den Teich erschwert...
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