Ich habe den Hummelschwärmer auf einem Rosenblatt sitzen sehen. Hat sich kaum gerührt.
Toll, was für ein Glück. Ich habe noch nie einen Hummelschwärmer gesehen der nicht im Eiltempo schwirrte. Warum hast Du ihn nicht auch einmal von vorne fotografiert, damit man die Augen sieht. Ich steh' auf Augen

!
Hier gab es heute "hohen Besuch". Habe zum ersten Mal einen Kaisermantel in diesem Garten gesichtet, ein sehr ungeduldiger Herr *es reichte nur zu einem Foto* ...
Sehr schön, ich hatte hier in dieser Woche bis zu 7 Stück davon, darunter ein olivgrünes valesina-Mädchen. Das sind schon eindrucksvolle Tiere

.
Zwar nicht im Garten, aber unweit von hier. 90% der Brandenburger Vorkommen vom Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling sollen in unserer Ecke leben. Dafür werden größere Abschnitte des Vorlandes der Schwarzen Elster (der Bereich zwischen Flüsschen und Damm) derzeit nicht gemäht und beweidet. Auch für den Vorbeiradler sehen diese Flächen sehr attraktiv aus.
Sehr interessant Staudo. Ich kenne Mario sehr gut, er hat schon viel von den Schwierigkeiten erzählt die zuständigen Stellen vom richtigen Mahdzeitpunkt zum Schutz von
Phengaris nausithonus zu überzeugen. Da läuft mitunter einiges schief und er kämpft standhaft!
So, zurück zu den Gartenflatterern. Wen habe ich denn neu im Album, aah...
Das ist kein Hesperia comma, das ist Ochlodes sylvanus, der Rostfarbige Dickkopffalter,
Danke für die Aufklärung. Die sehen sich aber auch gemein ähnlich
..
Hier ist noch die Unterseite, leider etwas verschattet.
...diese Woche bist Du mir sofort wieder eingefallen Asinella, schau die Flugzeit ist auch eine völlig andere,
Ochlodes sylvanus, der Rostfarbige Dickkopffalter, fliegt von Anfang Juni bis Mitte August, die sind hier durch längst.
Hesperia comma erscheint erst Anfang Juli und fliegt bis Ende September. Hier also druckfrisch mein Exemplar des Komma-Dickkopfes, ein Magergräserfresser. Die sind hier so selten, dass ich sie nicht jedes Jahr nachweisen kann, deshalb mit Freude:

Der Bursche kam von da oben nicht herunter, ich musste mich also zu ihm heraufrecken so gut es ging.
Einer der täglichen Segelfalter,
Iphiclides podalirius.
Carcharodus alceae, der Malven-Dickkopf, den gibt's hier regelmäßig, alle denkbaren Malvenarten stehen ihm hier für seine Fortpflanzung zur Verfügung.

Der Kleine Fuchs,
Aglais urticae, ein Brennnesselfresser von dem die Brandenburger Lepis annehmen er sei hier selten geworden. Ich habe seit Jahren einige Exemplare im Garten, einer mehr, einer weniger, so what?
Argynnis adippe, der Feurige Perlmutterfalter, mit seinem nah verwandten Großen Perlmutterfalter hier immer am Set, Rote Liste hin oder her (natürlich stimmen die Zahlen darin

).

Und
Vanessa cardui, der Distelfalter, hat den niemand gesehen dieses Jahr?? Es sind hier extrem wenige von Süden eingeflogen

.
