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Autor Thema: Kondensat aus brennwertölheizung für moorbeet verwenden?  (Gelesen 4508 mal)

partisanengärtner

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Re: Kondensat aus brennwertölheizung für moorbeet verwenden?
« Antwort #15 am: 05. Januar 2020, 19:16:29 »

Das weiße Zeug habe ich unter hundert Packungen nur zwei oder dreimal gefunden. Ich nehme an das  dort die Beimischung halt nicht ganz vollständig reingemischt war.
In den vielen anderen war nicht zu sehen.

Ich habe es nur wenige Male versucht was drauf anzupflanzen. Auch in Mischung sind die Sämlinge schnell eingegangen.
Für solche Versuche nehme ich verschiedene D. capensis Varianten. Die wachsen manchmal sogar in normaler Blumenerde.

Mir ist das noch nicht passiert, aber in den diversen Foren habe ich schon gesehen das sie in benachbarten Töpfen ganz normaler Zimmerpflanzen aufgingen und blühreife Pflanzen wurden.

Ich hatte einen Baukübel voll davon als Reserve, der auf einem Haufen sehr lange brauchte bis wenigstens Unkraut drauf wuchs.
Da muß irgendwas dabei sein das nicht sonderlich pflanzenverträglich ist. Es hat auch eine sehr feine Struktur.
« Letzte Änderung: 05. Januar 2020, 19:52:11 von partisanengärtner »
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Re: Kondensat aus brennwertölheizung für moorbeet verwenden?
« Antwort #16 am: 05. Januar 2020, 21:00:22 »

Da muß irgendwas dabei sein das nicht sonderlich pflanzenverträglich ist.
Möglicherweise ist das ein Zuschlagstoff, der Algenwachstum verhindern soll. Sind ja durchsichtige Tüten mit schlammbrauner Pampe drin. Und bei Lichteinfall wachsen Algen sehr fix. Sieht dann nicht besonders vertrauenerweckend aus, wenn in der Folie eine grünliche oder gar grünschleimige Moorpackung ist.
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Re: Kondensat aus brennwertölheizung für moorbeet verwenden?
« Antwort #17 am: 05. Januar 2020, 21:39:01 »

Kann sein.
Die werden zwar erhitzt, aber trotzdem gut möglich das grüne Zeugs würde natürlich extrem färben.
Ich habe versucht die weißen Teile mit Essigessenz auf Kalk zu testen. Gab aber keinen Schaum, kann dann noch Gips sein als Produkt von Schwefel und Kalk, der schäumt auch nicht und für meine Zwecke wäre der aber auch kritisch.
Für die Fleischis wäre er aber relativ unkritisch.
Es wäre interessant eine Hausmittelmethode auf Calciumgehalt zu kennen.

Nochmal mein Vorschlag mit lebendem Sphagnum, das ist ein sehr effektiver Ionentauscher mit dem man das Wasser durchaus gut ansäuern könnte. Unterschiedliche Arten nacheinander geschaltet sind noch besser.
Die robusteren vertragen mehr Härtebildner und die Hochmoorspezialisten machen dann das Wasser endgültig sauer.
Im Botanischen Garten Bayreuth habe ich das genutzt um an einem künstlichen Bachlauf das Wasser verträglicher für interessante Torfmoose und die entspechenden Pflanzen zu machen.
Anfangs ging die vordere Front ein, aber jetzt sieht es ganz gut aus und die heikleren Arten haben es überlebt.
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Re: Kondensat aus brennwertölheizung für moorbeet verwenden?
« Antwort #18 am: 05. Januar 2020, 21:58:49 »

Es wäre interessant eine Hausmittelmethode ......
Ich glaube es gibt Teststreifen
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Re: Kondensat aus brennwertölheizung für moorbeet verwenden?
« Antwort #19 am: 05. Januar 2020, 22:09:08 »

Calcium könnte man als Hausmethode vielleicht durch Flammenfärbung hinter Kobaltglas nachweisen.

Weisses Zeugs in Badezusatz, das nicht mit Säure schäumt, mir würde da Kochsalz einfallen. So wie es in Badesalz als Hauptbestandteil vorkommt. Der Schluss liegt nahe Badesalz mit Moorextrakt zu kombinieren. Ob das Sinn macht sei dahingestellt, aber es würde Käufer finden.
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Re: Kondensat aus brennwertölheizung für moorbeet verwenden?
« Antwort #20 am: 05. Januar 2020, 22:23:18 »

Salz war es nicht, das war einfach zu testen.
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Zwiebeltom

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Re: Kondensat aus brennwertölheizung für moorbeet verwenden?
« Antwort #21 am: 05. Januar 2020, 22:32:03 »

Die Seiten, die ich im Netz gefunden habe, behaupten übereinstimmend, das Zeug in den Packungen sei reines Moor und hätte keinerlei chemische Zusätze.
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Re: Kondensat aus brennwertölheizung für moorbeet verwenden?
« Antwort #22 am: 06. Januar 2020, 22:16:29 »

Das steht auch auf den Torfpackungen, aber der Geruch und die Chemische Analyse sagen was anderes.
Es kommt wohl immer drauf an was davon deklarierungspflichtig ist.

Der gute Torf aus deutschem Abbau stammt zum Beispiel aus den unteren Schichten ehemals trockengelegter und dann landwirtschaftlich genutzter Exmoore. Was da an Kalk und Dünger enthalten ist wurde nicht nach dem Abbau zugesetzt.
Stammt alles von der vorherigen Nutzung. :P ohne diese Zugaben wäre da keine Landwirtschaft möglich gewesen.

Für Blumenerde mag das noch taugen aber für Moorgewächse ist das völlig ungeeignet.
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Axel
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