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News: Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen. (Albert Einstein)
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30. September 2020, 20:57:33
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Autor Thema: Kerbschnitt  (Gelesen 3229 mal)

Talkrabb

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Re: Kerbschnitt
« Antwort #15 am: 10. Februar 2020, 09:56:18 »

Das Kerben mit dem Messer hat bei mir häufig nicht geklappt. Bessere Erfahrung habe ich beim Kerben mit einer Metallsäge gemacht. Der kleine Sägeschnitt verheilt schnell und gut, da das Blatt relativ dünn ist. Der verursachte Saftstau genügt aber um ein Austreiben der Augen zu provozieren (Erfolgsquote beim Apfel [andere Obstarten habe ich noch nicht gekerbt] 60%). Bei mir trieben nie alle gekerbten Augen aus, weshalb ich in der Regel mehrere Augen die in die gewünschte Richtung zeigen kerbe.
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thuja thujon

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Re: Kerbschnitt
« Antwort #16 am: 10. Februar 2020, 19:53:19 »

Am besten klappts nun mal am einjährigen Holz.

Hier ein Foto nach der Saison. Wunde wieder zugewuchert. Ab jetzt sagt die Augenanzahl und Triebdurchmesser wieviel Schmackes in den Trieb gesteckt wird. Ists zuwenig, verhungert er.
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ringelnatz

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Re: Kerbschnitt
« Antwort #17 am: 15. Februar 2020, 14:21:17 »

Hab es gestern erledigt, 1-2mm kerbe rausgeschnitten. Mal schauen
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ringelnatz

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Re: Kerbschnitt
« Antwort #18 am: 19. April 2020, 11:05:40 »

Es hat gut funktioniert. Der Trick war offenbar tatsächlich richtig zu kerben und nicht nur einzuschneiden. Ich bin ausnahmsweise mal glücklich mit meinem Birnenspalier (Schnurbäume). An einem der Bäumchen hatte ich doch die Sorge, eine längere kahle Stammpartie zu bekommen, jetzt haben nach dem Kerben fast alle Knospen ausgetrieben. Was man auf dem Foto nicht sieht, ist dass darüber schon Seitentriebe aus dem letzten Jahr stehen.
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saugrün

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Re: Kerbschnitt
« Antwort #19 am: 19. April 2020, 15:02:20 »

Sehr gut, meine Kerben am Apfel zeigen eher mäßigen Erfolg, vielleicht war ich zu zaghaft.
Ein bisschen OT muss ich aber noch die Frage hinterherschieben, wie du deine Schnurbäume schneidest und welche Birnensorten du dafür ausgewählt hast und warum?
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ringelnatz

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Re: Kerbschnitt
« Antwort #20 am: 19. April 2020, 19:51:59 »

Sehr gut, meine Kerben am Apfel zeigen eher mäßigen Erfolg, vielleicht war ich zu zaghaft.
Ein bisschen OT muss ich aber noch die Frage hinterherschieben, wie du deine Schnurbäume schneidest und welche Birnensorten du dafür ausgewählt hast und warum?
Ja, zu zaghaft war ich letztes Jahr auch :)
Die Schnurbäume habe ich Herbst 2018 gepflanzt, es waren einjährige Veredelungen auf Quitte, Prinzessin Marianne (der gezeigte Baum), Alexander Lucas, Vereinsdechant und Köstliche von Charneux. Ich habe sie sehr eng gesetzt, auf 50 cm. Dabei bin ich den Empfehlungen aus meinem alten Gartenbuch gefolgt (Lehrmeister im Garten). Heute würde ich es sicher anders machen und etwas weiter setzen. "Geschnitten" habe ich bisher nur zweimal, ich hatte im Frühsommer pinziert und runtergebunden, sodass die Seitentriebe nur 4-5 Knospen haben, Leittrieb wachsen lassen. Im Januar hatte ich dann die Leittriebe auf 1/3 geschnitten, allerdings sind nicht bei allen Bäumen die Leittriebe gleich gut gekommen. Ausgerechnet den besten Leittrieb (an der Prinzessin Marianne) habe ich dann (nach dem Schnitt) bei Frostschutzaktionen im März abgebrochen. Wird wohl ein neuer Leittrieb aus der höchsten Knospe am zweijährigen Holz werden... ::)
Die Sorten habe ich mehr oder weniger nach Verfügbarkeit ausgewählt - was noch in einer lokalen Baumschule da war (Köstliche . Charneux und Alexander Lucas), die anderen beiden habe ich mir online bestellt. Als Spalierobst war mein Gedanke, dass ich eher Winter/Lagerbirnen nehme.
Heute würde ich mir wahrscheinlich selbst die Veredelungen machen und ob ich mich nochmal für Quittenunterlage entscheiden würde bei meinem armen Sandboden (den ich allerdings massiv mit Kompost aufgebessert hatte), weiß ich nicht sicher. Alexander Lucas muckt auch mit Birnenpockenmilben, die anderen hatten alle massiv Birnengitterrost mit Blattfall Anfang September (kein Neuaustrieb nach pinzieren) Ich muss also, bis die Bäumchen etwas kräftiger werden erstmal mit der Giftspritze ran... wie du siehst alles nicht so optimal... sollte halt eine Art Birnenhecke werden; jetzt würde ich wohl eine stärkere Unterlage bei meinem Boden nehmen und ein breiteres Spalier (Fächer?) machen. So, Ende OT ;)
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Talkrabb

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Re: Kerbschnitt
« Antwort #21 am: 07. Mai 2020, 21:54:44 »

Es funktioniert nicht immer. An dieser Zabergäurenette habe ich Ende Februar mit einem feinen Sägeblatt (Zugbezahnung nach japanischen Vorbild) einen 3mm tiefen Schnitt gemacht - hat zuverlässig ausgetrieben.


An einem jungen Jakob Fischer Baum der nur wenige Knospen hat, hat es nicht funktioniert. Da "fehlt" jetzt erstmal ein Leitast. Den muss ich in der Zukunft nachziehen.
« Letzte Änderung: 07. Mai 2020, 22:07:04 von Talkrabb »
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