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News: Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee. (Johann Wolfgang von Goethe)
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05. Juni 2020, 14:06:55
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News: Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee. (Johann Wolfgang von Goethe)

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|8|2| paß mal auf, das ich das nicht bei euch probiere  ;D  ( Kommentar zum Zitat von Bienchen 99)

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Autor Thema: Obstberatung  (Gelesen 2540 mal)

Julchen1986

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Re: Obstberatung
« Antwort #15 am: 20. Januar 2020, 22:26:23 »

Wow, danke euch für so viel
Input!

Sooo klein ist der Garten nicht,
Wir haben 800qm Grundstück, kein Neubaugebiet. Wollen aber natürlich auch eine Spielwiese behalten.
Außerdem habe ich eine großes Stauden-, Büsche- und Rosenbeet, das ich auch sehr gerne hab.
Tomaten habe ich an der Hauswand unter dem Dachunterstand sehr erfolgreich in Bütten gehabt vorheriges Jahr.
Erdbeeren find ich nicht so dolle. Wir lieben sie einfach zu sehr und die Ernte reicht immer nur für 2 Beeren pro Person pro Tag - das ist Ärgerei 😅
Schwarze Johannisbeeren sind leckerer als rote... bzw. die rosa Sport? Oder ganz anders? Ich bin eigentlich für alles offen.
Fruchtquark machen wir sehr oft, das ist ein gutes Stichwort.
« Letzte Änderung: 20. Januar 2020, 22:28:09 von Julchen1986 »
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kaliz

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Re: Obstberatung
« Antwort #16 am: 20. Januar 2020, 23:22:21 »

Ölweide und Japanische Weinbeere brauchen bei Weitem nicht so viel Platz wie hier manche behaupten. Vor allem die japanische Weinbeere lässt sich sehr schön schmal halten. Im Winter beim entfernen der abgetragenen Ruten, die einjährigen neuen Ruten an einen hohen Pfosten binden und auf Höhe des Pfostens kappen. Die Fruchtäste die sie im Sommer bildet sind vielleicht so um die 30, 40 Zentimeter lang und die Beeren sitzen schön an den Enden für leichte Ernte. Da finde ich andere Sachen deutlich ausladender. Maulbeerbaum zum Beispiel. Das die Maulbeeren färben stimmt, vor allem wenn man eine gute Sorte wie zum Beispiel Illinois Everbearing nimmt, das tun aber Brombeeren zum Beispiel auch. Dafür sind Maulbeeren so mit eine der Besten Beerenobstsorten die man im Garten haben kann.

Schwarze Johannisbeeren muss man mögen. Manche lieben sie andere finden den Geschmack furchtbar. Sie sind komplett anders als die weißen, roten und rosa Sorten.

Falls Plätze zum Klettern vorhanden sind, sind vielleicht auch Minikiwis eine Überlegung wert. Da muss man bis zur ersten Ernte aber unter Umständen etwas Geduld haben. Außerdem braucht man mehrere Pflanzen. Einen männlichen Bestäuber (Sorte egal) und dazu passende weibliche Pflanzen (z.B. Julia). Und bloß nicht einreden lassen eine Solitärpflanze täte es auch.

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Re-Mark

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Re: Obstberatung
« Antwort #17 am: 21. Januar 2020, 00:37:19 »


Ein Beet von vier mal zwei Meter, in einem 800qm Garten!? Schlaf mal drüber. Und verabschiede dich von dem einzelnen Beet, jedenfalls was Obstgehölze angeht. VIele Beerensträucher und auch Obstbäume kann man doch überall im Garten verteilen wo genug Sonne hinkommt. Und viele Obstgehölze können es vom Zierwert her locker mit Ziersträuchern aufnehmen.

Heidelbeere: wenn man nicht gerade Moorboden hat, dann ist es meiner Meinung nach am sinnvollsten die Heidelbeersträucher in Kübel zu pflanzen. Im normalen Boden beim Pflanzen Torf oder Moorbeeterde dazuzugeben reicht auf Dauer nicht.

Maulbeere: vielleicht liegt es an meinen Bäumen, aber so richtig schmecken tun sie mir nicht. Einfach nur süß. Und im Verhältnis zum enormen Kronenvolumen und zur Blattmasse ist die Ernte auch nicht so doll. Aber wie gesagt: mit einer guten Sorte würde ich das vielleicht anders sehen.

Andenbeere: hat ja schon jemand geschrieben, dass das einjährig ist, Anzucht im Prinzip wie Tomaten. Ich möchte noch ergänzen: es gibt verschiedene Arten. Ich hatte in den letzten Jahren sowohl die normale Andenbeere (Physalis edulis) als auch die Ananaskirsche (Physalis pruinosa). Die Ananaskirsche bleibt viel niedriger und hat viel mehr Früchte. Die sind reif, wenn sie alleine zu Boden fallen (und dank der Papierlaterne drumherum bleiben sie sauber).
Meine kleinen Nichten wollen im Sommer am liebsten die ganze Zeit Physalis einsammeln. Da war es wirklich super, dass am Nachmittag schon wieder Früchte am Boden lagen, obwohl sie am vormittag alles aufgesammelt hatten.

Mein jüngster Neffe hat letzten August (mit gut einhalb Jahren) quasi ständig Tomaten gepflückt (nochmal danke an Sandbiene!). Natürlich waren irgendwann kaum noch reife zu finden, ich musste ihm die grünen Tomaten aus den Händchen nehmen, dafür habe ich ihn dann um die Hausecke zur Weinrebe gebracht und konnte ihn mit den Weintrauben entschädigen.

Erdbeeren: Ihr müsst ja auch mehr als eine Pflanze pro Person haben!

Johannisbeeren: die Sorten schmecken wirklich unterschiedlich. Rote Johannisbeere ist also nicht gleich Rote Johannisbeere. Bei den Schwarzen genauso. Setze wenigsten zwei, besser drei unterschiedliche Sträucher pro Farbe, du wirst überrascht sein, was es da gibt. Und es ist spannend, das mit den Kleinen zu verkosten.

Minikiwi: wenn dein Boden nicht zu kalkhaltig ist, dann solltest du es das versuchen. Aber nicht mit der selbstfruchtbaren Issai, sondern mit anständigen Fruchtsorten. Ich würde wenigstens zwei verschiedene Weibchen und ein Männchen empfehlen. Bei den Weibchen z.B. eine grüne ("Julia", "Weiki", "Maki"/"Amdue") und eine rote (ich habe gute Erfahrungen mit "Ken's Red"). Die brauchen aber genügend große Klettergerüste, eine einzelne Stange reicht nicht.


Und vor allem: schmeiß diese Kirschlorbeerhecke raus. Jetzt ist gerade die richtige Jahreszeit dafür. Oder wollt ihr mit dem Pflanzen von etwas das man genießen und bestaunen kann warten bis die Kinder in der Pubertät sind und sich gerade nicht für Garten interessieren? Oder aus dem Haus? Jetzt ist die perfekte Zeit um Apfelbäume, Kirschen, Pflaumen, Aprikosen, Pfirsiche, Birnen, Brombeeren, Feigen, Minikiwis, Walnüsse, Quitten, Pawpaws, Weintrauben, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Kornelkirschen, Mispeln, Heidelbeeren und Esskastanien zu pflanzen.

Und vergiss nicht ein Beet für  Zuckermais, Kürbisse und Kartoffeln. Das sind gut kindergeeignete Gemüse, die auch nicht allzuviel Arbeit machen.

Grüße,
Robert

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Starking007

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Re: Obstberatung
« Antwort #18 am: 21. Januar 2020, 05:48:24 »

Das mit dem Mini-Beet hab ich überlesen, 4x2m, das ist Sandkasten!

Schwarze Johannisbeeren - Geschmack: Da gibt es die neue Bona ohne den speziellen Geschmack.

Grundsätzlich Sortenwahl nur mit Hilfe von:
http://www.lwg.bayern.de/gartenbau/baumschule/169774/index.php

Kirschlorbeer?????
Edelstahl und Schotter auch?
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Gruß Arthur

frauenschuh

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Re: Obstberatung
« Antwort #19 am: 21. Januar 2020, 06:36:30 »

Wächst die Minikiwi schwächer als Kiwi?

Als ich meinen Mann kennen lernte, wollte er die Kiwi roden. Er verträgt sie nicht und man müsse unendlich viel schneiden.

Voting for kiwi... trällerte ich

Heute verstehe ich ihn. Dennoch halten wir bewusst an der Kiwi fest, weil die Amseln so gerne in ihr brüten. Die Kiwi sitzt an einem Gebäude, das 1,5 Stockwerke umfasst, Spitzgiebel. Würden wir nicht schneiden... ich glaube, das Gebäude hätte sie schon mehrfach umrundet. Wenn wir den Schnitt irgendwann alterstechnisch nicht mehr bewerkstelligen, landen wir vermutlich als Dornröschen ohne Dornen.

Tragen tun die beiden Pflanzen zwar (weil Männlein und Weiblein). Die Früchte müssen aber nachreifen. Ich glaube, für viel Ertrag müsste anders geschnitten werden. Wir liegen aber im Solling auch sehr hoch. Spätfrost ist also auch ein Thema. Ein Jahr habe ich erlebt, wo tatsächlich mehrere Stiegen zu ernten waren.

ich überlege gerade ein Katastrophenszenario... Brand. Also ein Bramd täte das Gebäude wegraffen und würde wieder aufgebaut. Also ich glaube... eine große Kiwi würde ich nicht erneut setzen. ich täte mich eher für Spalierobst entscheiden. Das muss man auch schneiden, klar. Aber wer die Massen sehen würde, die hier im Sommer und im Herbst anfallen... dabei ganz schlecht in den Häcksler zu füttern sind, der würde diese Entscheidung verstehen
« Letzte Änderung: 21. Januar 2020, 06:38:04 von frauenschuh »
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frauenschuh

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Re: Obstberatung
« Antwort #20 am: 21. Januar 2020, 06:39:59 »

Ach so... warum Brand ;D Weil: Die Pflanzen wären mit den Händen, Spaten ect. nicht zu roden. Minibagger wäre vielleicht möglich. Wobei ich vermute, dass ein Großteil der Wurzeln unterm Fundament liegen. Schäden am Gebäude hat sie übrigens in den vielen Jahren keine angerichtet.
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Re-Mark

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Re: Obstberatung
« Antwort #21 am: 21. Januar 2020, 07:53:05 »

Actinidia arguta, die Minikiwi, ist schon merklich anders als die normale bepelzte Kiwi. Lange Ranken kann sie auch, hängt sehr vom Boden ab. Auf humosem Boden und mit genug Feuchtigkeit erreicht sie auch über 5m pro Jahr, aber ich kenne auch Pflanzen, die kaum 20cm Neuzuwachs schaffen (stehen trockener).

Im Gegensatz zur pelzigen A. deliciosa würde ich die Argutas eh nicht  an die Fassade pflanzen, sie brauchen das nicht.


Wie kann man keine Schwarzen Johannisbeeren mögen? Cassis ist doch eines der edelsten Aromen, die der heimische Obstgarten hergibt. Wie gesagt: pflanz verschiedene Sorten, z.B. eine "Ometa" (kräftiges Aroma, aber auch süß) und eine der neueren Sorten mit mildem Aroma (und angeblich noch süßer?).

Johannisbeersträucher kosten nicht viel und machen wenig Probleme. Winterhart, keine Würmer in den Früchten, perfekt für kleine Kinder erreichbar.

Grüße,
Robert


P.s. Verdammte Worterkennung im Smartphone, wenn in meinem Text unpassende Wörter auftauchen könnte es daran liegen.
« Letzte Änderung: 21. Januar 2020, 07:55:43 von Re-Mark »
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Julchen1986

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Re: Obstberatung
« Antwort #22 am: 21. Januar 2020, 08:22:51 »

Guten Morgen 😃

Also kurz zur Erklärung- hier war ein Garten den wir nach eigenen Vorstellungen allerdings ohne professionelle Hilfe
Umkrempelt. Wir haben bereits 15 Tujas gerodet, einem Bambus haben wir
Besiegt, an einem
Arbeiten wir noch. so etwas kostet auch Zeit und Kraft. Den Kirschlorbeer haben wir nicht gepflanzt, aber er hat starke Wurzeln die wir nicht mal
eben ausbuddeln. Ferner bietet er einen Sichtschutz, da man uns sonst ins Wohnzimmer gucken würde.
Der Garten sind nicht 800qm, Vorgarten und Haus, Garagen nehmen einiges weg. Und 4*2 m waren jetzt etwas untertrieben, es ist eine ungenutzte Ecke die aktuell völlig ungepflegten rasen beherbergt, den ich umgraben und als naschgarten nutzen will. Ist auch nicht rechteckig, daher die etwas ungenauen Angaben, sind schon eher 15qm hinterher, halb- rund um
Das Kräuterbeet.

Also die rosa Sport werde ich Pflanzen, und eine schwarze (hat da noch jemand so einen rundum sorglos Tipp wie die rosa Sport?).
Stachelbeeren werde ich auch setzen und einen Kübel mit einer Heidelbeere werde ich auch noch testen.
Unser Boden ist sehr schwer (Lehm ohne ende), wahrscheinlich hat die Blaubeere das nicht geliebt.
Der tip mit den physalis ist ebenfalls toll!
Danke nochmal für Die die vielen Vorschläge und eure Gedanken! Das
Ist ein wirklich tolles Forum 🤗
Liebe Grüße
Julia

« Letzte Änderung: 21. Januar 2020, 08:29:03 von Julchen1986 »
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catinca

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Re: Obstberatung
« Antwort #23 am: 21. Januar 2020, 10:04:11 »

Empfehlung Schwarze Johannisbeere : Noiroma !!
Sehr mild, süß, lecker, wuchsfreudig, gesund!

LG catinca
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kaliz

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Re: Obstberatung
« Antwort #24 am: 21. Januar 2020, 10:44:30 »

Was die Minikiwis betrifft, die sind deutlich zierlicher als die pelzigen großen und sehr viel leichter in Schach zu halten. Die Früchte haben den Vorteil, dass sie bereits im Spätsommer zu reifen beginnen und direkt von der Pflanze in den Mund wandern können, ein Nachreifen ist nicht nötig. So richtige kleine Naschfrüchte. Zudem sind sie tendenziell süßer als große Kiwis und haben eine glatte essbare Haut. Für die Kinder sicher perfekt.
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Re-Mark

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Re: Obstberatung
« Antwort #25 am: 21. Januar 2020, 10:56:28 »

Die meisten Grundstücke hier dürften unter 600 qm haben, und Haus, Garage etc geht überall davon ab.

Die meisten Pflanzen fruchten besser, wenn mehrere Sorten beieinander sind. Also mehr als eine Heidelbeersorte, mehr als eine Schwarze Johannisbeersorte etc

Die Schwarze Johannisbeere "Noiroma" (vom Anbieter Lubera) habe ich mir auch gerade gekauft. Dazu empfehle ich eine zweite Sorte, z.B. "Ometa" oder eine klassische wie "Silvergieters".

Rote, Weiße und Rosa Johannisbeeren sind botanische betrachtet die gleiche Art, nur verschiedene Sortengruppen.
Schwarze Johannisbeeren sind eine andere Art, die können sich mit Roten auch nicht kreuzen.
Vom Geschmack und Verwendung ist es auch was völlig anderes. Ich würde sagen,  Rote und Schwarze Johannisbeeren unterscheiden sich wie Kirschen und Pflaumen.

Bei den Heidelbeeren sollte man ein bisschen darauf achten, dass die Blütezeit passen. Eine früh und eine spät blühende Sorte können sich nicht gegenseitig befruchten.

Sichtschutz: ich weiß,  dass das bei den meisten eine große Rolle spielt. Wie wichtig ist es wirklich? Mit Fruchtgehölzen kann man auch Sichtschutz bekommen (ok, die sind normalerweise nicht immergrün). Man kann auch manchmal mit einer Art Lamellenwand einen sehr guten Sichtschutz in genau der richtigen Richtung erreichen (und in eine andere Richtung kann man durchgucken). Und daran dann Weinreben, Kiwis oder Brombeeren pflanzen...

Grüße,
Robert
« Letzte Änderung: 21. Januar 2020, 11:13:58 von Re-Mark »
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Secret Garden

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Re: Obstberatung
« Antwort #26 am: 21. Januar 2020, 11:04:00 »

Eine einzelne Lorbeerkirsche ist aber auch nichts Schlimmes. In meiner sind immer Vogelnester und außerdem kann man Kindern anschaulich erklären, dass es eßbare Früchte und ungenießbare oder giftige Früchte gibt. ;)
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kaliz

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Re: Obstberatung
« Antwort #27 am: 21. Januar 2020, 11:10:59 »

Wenn Gemüse auch ein Thema ist, würde ich Erbsen empfehlen. Die wachsen schnell und es können sowohl junge Triebe und Blätter als auch die tatsächlichen Schoten mit den Erbsen darin roh gegessen werden. Meine Nichten stehen da voll drauf. Die Erbsen sind noch beliebter als Coctailtomaten, Erdkirschen und Minigurken, die alle auch sehr hoch im Kurs stehen.
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Re-Mark

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Re: Obstberatung
« Antwort #28 am: 21. Januar 2020, 11:27:56 »

Eine einzelne Lorbeerkirsche ist aber auch nichts Schlimmes. In meiner sind immer Vogelnester und außerdem kann man Kindern anschaulich erklären, dass es eßbare Früchte und ungenießbare oder giftige Früchte gibt. ;)

Sie schrieb aber etwas von 20m Hecke... was könnte da alles an schönen, spannenden, leckeren und nützlichen Pflanzen stehen!

BTW... Ist Köln nicht schon halb mediterran? Kann man da nicht sogar echte Lorbeersträucher auspflanzen?
Oder eine von diesen frosttoleranten Zitronen (nein, keine Poncitrus, Dreiblättrige Orange, sondern ein Citrus ichangensis Abkömmling oder so, etwas womit man in der Küche etwas anfangen könnte)?
Ich weiß nicht, wie die typischen Kölner Winter sind.

Grüße,
Robert


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kaliz

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Re: Obstberatung
« Antwort #29 am: 21. Januar 2020, 11:43:24 »

Wenn es um schnellen Sichtschutz geht, kann man ein Rankgerüst (Zaun) mit Akebia an die entsprechende Stelle stellen. Die Akebias wachsen das Gerüst sehr schnell zu und behalten auch im Winter ihre Blätter. Wenn man zwei verschiedene Sorten pflanzt gibt es im Herbst auch reichlich süße Früchte. Das braucht sehr viel weniger Platz als die Lorbeerhecke und davor kann man dann einen Naschgarten pflanzen.
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