Was versteht man denn unter "lassen sich gut einfrieren" ?
Das steht auf den Sorten drauf die früher für die Industrie gezüchtet wurden. Der Satz ist für Lanwirte relevant die zB für Iglo usw anbauen. In den dortigen Saatgutkatalogen gibts neben den Resistenzangaben meist auch 2-4 knappe Hinweiße was das herausragende an dieser Sorte im Vergleich zu anderen ist. Nach Ablauf des Sortenschutzes werden die Rechte an der Sorte von anderen Saatgutfirmen gekauft und finden dann den Weg auch manchmal bis zu uns Hobbygärtnern. Da es mit den `informativen Texten als Information zur Sorte´ so eine Sache ist, kommen da recht oft gewisse Standardtexte auf das Tütchen. Sätze wie geeignet zum tieffrieren sind für Hobbygärtner etwas relevanter als zB für erste Sätze bei Direktvermarktung geeignet oder geeignet für Jungpflanzenwiederverkauf.
Inwieweit eine längst aus dem Profianbau verschwundene Sorte für die Konservierung geeignet ist, muss man dann selbst rausfinden oder man schaut sich als Anregung alte Sortenversuche auf hortigate an. Die Buschbohnenversuche, meist aus Sachsen, sind dort in der Regel kostenlos.
Ich friere übrigens ohne vorher blanchieren ein und denke, das das Ergebnis nicht nur mit der Einfriergeschwindigkeit, sondern auch mit der Wiederaufkochgeschwindigkeit zusammenhängt. Vakuumieren ist natürlich auch von Vorteil.