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News: ... da ich eh alles bestäube und aussäe, was nicht bei 1,2,3 auf dem Baum ist, hoffe ich auf Blüten und Samen ... (michaelbasso)
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30. Juni 2021, 23:21:48
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|23|1|Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen. (Erich Kästner)

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Autor Thema: Buschbohnen  (Gelesen 9674 mal)

Asinella

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Re: Buschbohnen
« Antwort #75 am: 22. Juli 2020, 12:26:26 »

Ich hatte auch mal Stangenbohnen ohne blanchieren eingefroren, weil Leute behauptet hatten, das bräuchte es nicht. Ich fand das Ergebnis scheußlich und blanchiere seither wieder alle.
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thuja thujon

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Re: Buschbohnen
« Antwort #76 am: 22. Juli 2020, 13:01:49 »

Was versteht man denn unter "lassen sich gut einfrieren" ?
Das steht auf den Sorten drauf die früher für die Industrie gezüchtet wurden. Der Satz ist für Lanwirte relevant die zB für Iglo usw anbauen. In den dortigen Saatgutkatalogen gibts neben den Resistenzangaben meist auch 2-4 knappe Hinweiße was das herausragende an dieser Sorte im Vergleich zu anderen ist. Nach Ablauf des Sortenschutzes werden die Rechte an der Sorte von anderen Saatgutfirmen gekauft und finden dann den Weg auch manchmal bis zu uns Hobbygärtnern. Da es mit den `informativen Texten als Information zur Sorte´ so eine Sache ist, kommen da recht oft gewisse Standardtexte auf das Tütchen. Sätze wie geeignet zum tieffrieren sind für Hobbygärtner etwas relevanter als zB für erste Sätze bei Direktvermarktung geeignet oder geeignet für Jungpflanzenwiederverkauf.
Inwieweit eine längst aus dem Profianbau verschwundene Sorte für die Konservierung geeignet ist, muss man dann selbst rausfinden oder man schaut sich als Anregung alte Sortenversuche auf hortigate an. Die Buschbohnenversuche, meist aus Sachsen, sind dort in der Regel kostenlos.

Ich friere übrigens ohne vorher blanchieren ein und denke, das das Ergebnis nicht nur mit der Einfriergeschwindigkeit, sondern auch mit der Wiederaufkochgeschwindigkeit zusammenhängt. Vakuumieren ist natürlich auch von Vorteil.
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Nox

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Re: Buschbohnen
« Antwort #77 am: 22. Juli 2020, 13:42:17 »

Danke Euch, jetzt bin ich schlauer.
Ich werde mal einen Test machen mit Blanchieren. Es sollte danach schon besser schmecken als die gekauften Tüten aus der Tiefkühltruhe, sonst lohnt sich's nicht.

Dass frisch unschlagbar ist, hätt man ja schonmal gehört ....  ;)
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cydorian

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Re: Buschbohnen
« Antwort #78 am: 22. Juli 2020, 14:04:05 »

Das "gut einfrieren lassen" bezieht sich auf die Konsistenz, der Geschmack ist wie immer zweitrangig. Was sich gut einfrieren lässt, übersteht blancieren und auftauen, ohne zu weich zu werden. Im erwünschten Optimalfall jedenfalls. Gehts schief, ist sowieso immer der Gärtner und Koch schuld :-)

Buschbohnen einfrieren ist sowieso immer ein Gemetzel, egal welche Methode man anwendet. Reine Überschussverwertung. Sie verlieren dabei einfach sehr viel Aroma und die schöne Konsistenz.
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Natternkopf

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Re: Buschbohnen
« Antwort #79 am: 22. Juli 2020, 18:11:46 »

Getrocknet habe ich die Bohnen geschmacklich gerade so gerne.
Dauert einfach bis "genügend trocken".

Trocknungs Faustregel nach Gewicht.
1kg frisches Pflückgut ~ 95gr Trockengut = genügend trocken zum Lagern.
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Nox

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Re: Buschbohnen
« Antwort #80 am: 22. Juli 2020, 19:00:51 »

Du meinst jetzt nicht getrocknete Bohnenkerne, sondern grüne Bohnen trocknen, Natternkopf ?

Und wie bereitet man die dann zu ?
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ringelnatz

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Re: Buschbohnen
« Antwort #81 am: 22. Juli 2020, 20:36:21 »

Salzbohnen (aus Buschbohnen, nicht geschnippelt) hab ich mal zum konservieren probiert. Sehr amateurhaft, in der 35 Grad heißen Laube stehen gelassen.. hat gut gegärt. Ein Glas, das ich im Winter aufgemacht hatte war köstlich, musste zwar doll gewässert werden, war aber schön knackig und durch die Milchsäuregärung sauer - perfekt für einen Bohnensalat! ;D
Das andere Glas war umgekippt und ungenießbar :-X
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Natternkopf

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Re: Buschbohnen
« Antwort #82 am: 22. Juli 2020, 22:32:15 »

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Asinella

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Re: Buschbohnen
« Antwort #83 am: 22. Juli 2020, 22:40:30 »

Das klingt sehr interessant. Auf die Idee Bohnen zu trocknen bin ich noch nicht gekommen. Das entlastet die Tiefkühltruhe, da sollte demnächst noch ein schaf drin Platz finden  ::).
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Zuccalmaglio

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Re: Buschbohnen
« Antwort #84 am: 22. Juli 2020, 23:00:52 »

Habe jahrelang nur Maxi angebaut, dieses Jahr daneben jetzt auch noch Negra. Letztere ist geschmacklich m.E. deutlich aromatischer, wenn auch etwas mühsamer in der Ernte. Im Gegensatz zur Maxe weitgehende unter dem Laub ansetzend.
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Tschöh mit ö

Elro

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Re: Buschbohnen
« Antwort #85 am: 22. Juli 2020, 23:50:23 »

Ich gehöre auch zu den nicht Blanchierern. Wenn man die Bohnen gefroren in den Kochtopf gibt merke ich keinen Unterschied aber vielleicht bin ich da einfach nicht so wählerisch.
Am liebsten wären mir eingeweckte Bohnen aber die gelingen mir nicht darum bleibe ich beim eingefrieren.

Meine Bohnen wollen dieses Jahr nicht so wachsen, bekommen gelbe Blätter und haben kaum Bohnen angesetzt. Eigentlich dachte ich, daß ich sie nicht extra düngen müßte aber irgendwie sehen sie verhungert aus.
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Liebe Grüße Elke

Nox

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Re: Buschbohnen
« Antwort #86 am: 23. Juli 2020, 17:09:00 »

Hallo Natternkopf, ich habe aufmerksam gelesen. Aber was meint patrimoineculinaire damit, dass die Bohnen vor dem Trocknen "erwellt" werden müssen, sonst seien sie zäh wie Heu ?

Ich habe einen Dörrautomaten, aber keine Lust auf zäh wie Heu ....
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Natternkopf

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Re: Buschbohnen
« Antwort #87 am: 23. Juli 2020, 23:16:42 »

"Erwellt"

In anderem Kontext
Kenner geniessen die hochwertige Wurst in heissem, nicht kochendem Wasser «erwellt».

Da würden Dörrbohnen auch gut dazu passen.  ;)
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Re: Buschbohnen
« Antwort #88 am: 24. Juli 2020, 09:56:07 »

Nun gut, im Zitieren aus der schweizerischen kulinarischen Presse bist Du gut, Natternkopf, hat mich leider nicht viel weitergebracht.
Warum nicht einfach auf den Wikipeida Artikel "Blanchieren" verweisen ?
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Ayamo

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Re: Buschbohnen
« Antwort #89 am: 24. Juli 2020, 13:48:08 »

Noch mal zurück zum Dörren selbst. Einen Dörrautomaten habe ich nicht und würde ihn mir auch nicht zulegen, da keine Solaranlage vorhanden.
Wahrscheinlich ist die Dörrmethode eher in der Schweiz / Süddeutschland eine gute und das halbe Jahr nutzbare Konservierungsmethode (Ihr habt ja auch Trockenfleisch).

Bei uns im finsteren Norden möglicherweise noch für die Sommermonate, nicht aber den Herbst. Üblicherweise hängen mir aber im September so langsam die Bohnen aus dem Hals, da hab ich dann immer eingefroren. Müsste dann auf Sommerproduktion umsteigen.
Vielleicht starte ich dieses Jahr gleich einen Versuch.
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