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News: Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.  (Bertolt Brecht)
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08. Juli 2020, 17:09:41
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News: Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.  (Bertolt Brecht)

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Autor Thema: Optimales Substrat zur Vorzucht Gurken/Melonen  (Gelesen 809 mal)

ringelnatz

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Optimales Substrat zur Vorzucht Gurken/Melonen
« am: 01. April 2020, 21:15:37 »

Hallo, pünktlich zum ersten April ;D, will ich mit Gurken/Melonenvorzucht starten. (sie sollen ins Gewächshaus!)
Ich weiß, ich bin recht früh dran..  ;)  Aber letztes Jahr mit dem kalten Mai war die einzige Anfang Juli tragende Gurke eine, die ich Anfang April vorgezogen hatte.. die anderen sind dann einfach ewig nicht zu Potte gekommen.
Bin jetzt ein bisschen unsicher, welches Substrat gut passt. Reine Anzuchterde ist denke ich zu schwach gedüngt, reiner Kompost (bei mir immer mit recht hohem Sandanteil) vielleicht von der Konsistenz und Nährstoffverteilung  ??? nicht so gut.
Meine Idee ist erstmal 50/50 Anzuchterde + Kompost. Eventuell noch ein bisschen sehr alten Mist dazu. Darüber hatten sich letztes Jahr die Zucchini sehr gefreut.

Wie macht ihr das?
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Aquilegia vulgaris

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Re: Optimales Substrat zur Vorzucht Gurken/Melonen
« Antwort #1 am: 01. April 2020, 21:29:53 »

Ich würde da keine Wissenschaft draus machen aus dem richtigen Substrat. Ich benutze für alle Voranzuchten stinknormale Blumenerde.
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Februarmädchen

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Re: Optimales Substrat zur Vorzucht Gurken/Melonen
« Antwort #2 am: 01. April 2020, 21:32:04 »

Ich weiß gar nichtmehr, wie ich das letztes Jahr gemacht habe.

Meine aber, ich habe Tomaten, Gurken und Wassermelonen in normale (gekaufte, torffreie) Erde getan. Sind ja Starkzehrer. Probleme damit, dass die Töpfe nicht gut durchwurzelt gewesen wären, hatte ich auch nicht - hatte sehr kleine Töpfe und musste dann vor dem auspflanzen in größere Töpfe umpflanzen, weil aus den kleinen schon die Wurzeln rauskamen.

Denke, bei Gurken und Melonen muss man sich da nicht so verkünsteln, die sind eigentlich recht robust. (Eigentlich. Meine sind nach dem Auspflanzen alle eingegangen. Vielleicht wegen Hitze? Keine Ahnung. Im Topf sahen sie aber gut aus.)

@Aquilegia vulgaris: Naja, bei manchen Sachen ist Anzuchterde schon ganz gut ... jedenfalls glaub ich, der nicht ordentlich durchwurzelte Topf bei einigen Voranzuchten ist auf zu nährstoffreiche Erde zurückzuführen. Geht auch, ist aber halt etwas nervig.

 
« Letzte Änderung: 01. April 2020, 21:34:23 von Februarmädchen »
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ringelnatz

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Re: Optimales Substrat zur Vorzucht Gurken/Melonen
« Antwort #3 am: 01. April 2020, 21:35:17 »

Ich hatte sie letztes Jahr in Bio-Anzuchterde ohne Torf und dann recht bald in größere Töpfe mit altem Mist gepackt. Das hat ihnen einen richtigen Booster verschafft.
Per Direktsaat hatte ich sie 2018 in Komposterde auf Pferdemist, das war auch sehr gut.
Ich denke grundsätzlich schon, dass es einiges an Unterschied machen kann, wie man vorzieht. Wenn die Wurzeln schon aus dem Topf kommen, lassen sie sich ja nicht ohne Wurzelschäden rausnehmen und das mögen die glaube ich gar nicht gerne.
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Aquilegia vulgaris

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Re: Optimales Substrat zur Vorzucht Gurken/Melonen
« Antwort #4 am: 01. April 2020, 21:48:33 »

Also, ich nehme die (torffreie) Blumenerde, weil es für mich am Einfachsten ist. Ich habe nur eine Wohnung mit zwei Balkonen in der Stadt; die Gärten, wo ich (mit-)gärtnere sind etwas weiter entfernt. Ich habe in der Wohnung nicht so viel Platz, um Erde selbst zu mischen bzw. ist es kompliziert, Erde / Kompost o. ä. aus dem Garten zu holen.
Aber wenn man den Platz hat oder den Garten direkt am Haus, kann man natürlich auch Experimente mit verschiedenen Erden machen.
Wobei meine Erfahrungen mit normaler Blumenerde wie gesagt eigentlich ganz gut sind. ;)

« Letzte Änderung: 01. April 2020, 22:02:12 von Aquilegia vulgaris »
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Brezel

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Re: Optimales Substrat zur Vorzucht Gurken/Melonen
« Antwort #5 am: 01. April 2020, 21:52:01 »

Bin jetzt ein bisschen unsicher, welches Substrat gut passt. Reine Anzuchterde ist denke ich zu schwach gedüngt, reiner Kompost (bei mir immer mit recht hohem Sandanteil) vielleicht von der Konsistenz und Nährstoffverteilung  ??? nicht so gut.

Hast Du denn mit Deiner Komposterde keine guten Erfahrungen gemacht? Meine Starkzehrer lieben alle die hiesige Komposterde.
Also: Aussaat in reine Aussaaterde, dann pikieren in Komposterde.

Wer damit nicht klarkommt, hat Pech gehabt. Mischen verschiedener Substrate ist mir zu umständlich.
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Heutzutage brauch man kein Akkusativ mehr.

thuja thujon

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Re: Optimales Substrat zur Vorzucht Gurken/Melonen
« Antwort #6 am: 01. April 2020, 22:27:25 »

Ich säe in eine vernünftige Blumenerde. Anzuchterde kann auch vorkommen, hat den Vorteil, das sie etwas feiner ist. Wegen der dann fehlenden Nährstoffe giesse ich bei Anzuchterde mit Flüssigdüngerlösung an.

Ich halte jedenfalls nichts davon die allerbilligste Müllkomposterde aus dem Lebensmitteldiscounter oder Gartencenter zu nehmen, torffrei wäre das maximale der Gefühle, die Gurken sind ja nach 3 Wochen rausgewachsen. Das hält sogar die torffreie Erde durch.

PS: ich säe direkt in 9er Rundtöpfe und pflanze mit anderthalb bis zweieinhalb Blatt. Jiffy und umpflanzen oder größere Töpfe haben sich nicht rentiert, zuviel Aufwand bzw überständige Gurken mit mehr als 3 Blatt wachsen nicht mehr vernünftig an und liefern dann entsprechend eine Erstfrucht die die Pflanze fast absterben lässt. Gepflanzt wird dann wenn die Wurzeln die ersten Kreise im Topf ziehen. Bis dahin muss das Wetter mitspielen. Deswegen mache ich (Freilandsalat)Gurken lieber zu spät als zu früh.
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Februarmädchen

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Re: Optimales Substrat zur Vorzucht Gurken/Melonen
« Antwort #7 am: 01. April 2020, 22:41:56 »

PS: ich säe direkt in 9er Rundtöpfe und pflanze mit anderthalb bis zweieinhalb Blatt. Jiffy und umpflanzen oder größere Töpfe haben sich nicht rentiert, zuviel Aufwand bzw überständige Gurken mit mehr als 3 Blatt wachsen nicht mehr vernünftig an und liefern dann entsprechend eine Erstfrucht die die Pflanze fast absterben lässt. Gepflanzt wird dann wenn die Wurzeln die ersten Kreise im Topf ziehen. Bis dahin muss das Wetter mitspielen. Deswegen mache ich (Freilandsalat)Gurken lieber zu spät als zu früh.

Wann wäre denn ein guter Zeitpunkt um anzufangen? Meine letzten Gurken haben das Auspflanzen nicht so gut vertragen, vielleicht lag's daran ... kann aber natürlich auch das Wetter gewesen sein.
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thuja thujon

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Re: Optimales Substrat zur Vorzucht Gurken/Melonen
« Antwort #8 am: 01. April 2020, 23:00:59 »

Letztes Jahr war es recht kühl zum Gartenbuchpflanztermin. Ich hatte in Strohballen gepflanzt, die haben durch die Rottewärme das ganze gerettet.

Ein Datum kann und will ich dir nicht nennen, bei mir im Garten ists manchmal auch 2-4 Wochen früher dran als anderswo. Wetterbericht im Auge behalten. Oft ists trotzdem ziemlich die erste bis zweite Maiwoche, ein paar Tage nachdem die letzte Tulpe komplett verblüht ist. 
Mein grober Anhaltspunkt ist 3 Wochen vorher aussäen, bevor die Bodentemperaturen nicht mehr nennenswert unter 15°C fallen wird nicht gepflanzt. Das Wetter soll bis zum pflanzen öfters mal solide 20er Werte tagsüber liefern. Die 9er Rundtöpfe bieten 3-4 Tage Puffer wenn ich mich verschätzt habe, den Puffer brauche ich. 9er Vierecktöpfe verbrauchen meiner Meinung nach zuviel Substrat und die Pflanzen wachsen nicht gut genug an.
Wenn genug erschwingliche Samen da sind, ruhig 2 Sätze säen. Jedes Jahr ist anders, notfalls mit Vliess arbeiten. Gewächshausgärtner haben es deutlich einfacher.
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ringelnatz

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Re: Optimales Substrat zur Vorzucht Gurken/Melonen
« Antwort #9 am: 02. April 2020, 10:24:52 »

So, ich habe es jetzt folgendermaßen gemacht:
9er Rundtöpfe, zu 2/3 mit guter Komposterde gefüllt, obendrauf 1/3 Anzuchterde. Auf die Heizmatte, 25°C (für die Melonen).
Vollkommen klar, dass eine Vorzucht zum jetzigen Zeitpunkt nur fürs Gewächshaus ist!
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ringelnatz

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Re: Optimales Substrat zur Vorzucht Gurken/Melonen
« Antwort #10 am: 04. April 2020, 21:07:48 »

So, keine 3 Tage später kommt Melone Zatta aus der Erde  :D
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