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News: Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee. (Johann Wolfgang von Goethe)
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05. Juni 2020, 03:12:30
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Autor Thema: Aspektbildner im Garten  (Gelesen 1671 mal)

Marsch_Düne

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Aspektbildner im Garten
« am: 14. April 2020, 14:48:44 »

Welche einzelnen Pflanzenarten habt ihr in Massen, die während der Blütezeit den Garten ausmachen. Einjährige, Stauden, Gehölze, egal. Es würde mich freuen, wenn dieser Faden von Bildern getragen würde. Und die selbe Art in einem anderen Garten fotografiert, ist auch hoch willkommen.

Bei mir ist es im Marschgarten gerade der Silberpfennig, der mich erfreut.
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AndreasR

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #1 am: 14. April 2020, 15:42:31 »

Ein schönes Thema! :) Aspektbildner habe ich auch ein paar, die wuchern bisweilen zwar arg, aber die meisten möchte ich nicht missen. Nur den Goldfelberich im Vorgarten habe ich zum großen Teil gerodet, der hatte in all den Jahren praktisch die gesamte Fläche eingenommen (Bild von 2016):



Im April beherrscht das Gelb der Osterglocken und der Schlüsselblumen ganz eindeutig den Garten:



Der Vorgarten ist im Mai in ein Meer aus Dichternarzissen getaucht, und kurz darauf übernehmen dann die Akeleien.





Unten im Garten blühen Ende Mai/Anfang Juni die Wiesentaglilien auf und tauchen den Garten abermals in ein Meer aus Sonnengelb:



Ein paar Wochen später ist es Hemerocallis fulva, die für hochsommerliche Orangetöne sorgt.



Im August sorgen dann wiederum Goldruten, Staudensonnenblumen und Rudbeckien für ein weithin leuchtendes Gelb.



Der Herbst gehört dann schließlich den Astern mit ihren verschiedenen Lila-Tönen.



Und im Winter sind es die Brauntöne der hohen Stauden, die dem Garten bis zum Rückschnitt im zeitigen Frühjahr einen Rahmen geben.

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Viele Grüße
Andreas

Schnäcke

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #2 am: 14. April 2020, 16:20:49 »

Der Frühling war bisher von Galanthus, Krocus und Corydalis bestimmt.
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Schnäcke

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #3 am: 14. April 2020, 16:22:34 »

Elfenkrocus
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Schnäcke

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #4 am: 14. April 2020, 16:24:32 »

Galanthus nivalis
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lord waldemoor

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #5 am: 14. April 2020, 16:38:03 »

herrliche bilder
andreas das mit den gelben taglilien :o 8)
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am schwierigsten sind nur die ersten 5 tage nach dem we

solosunny

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #6 am: 14. April 2020, 18:29:24 »

letztes Jahr eindeutiger Aspektbildner, Anthemis tinctoria. Sieht klasse aus, braucht kein Wasser, ist standfest, blüht bis zum Frost.... , aber sät  sich so dermaßen aus, dass ich alle Pflanzen nach der Hauptblüte abgesäbelt hab, die hier zu sehenden Pflanzen sind  einige wenige der Nachkommen von drei ( in Worten) Sämlingen des Vorjahres.





liebe Grüße

Susanne
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Schnäcke

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #7 am: 14. April 2020, 19:26:23 »

Die Farbe gelb macht eindeutig das Rennen: Taglilien und Anthemis tinctoria.
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neo

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #8 am: 16. April 2020, 07:59:33 »

Ich musste zuerst mal nach `Aspektbildner` googeln. Mein Foto passt eher nicht. ;D Aber hier hat es auch noch welche. ;)
http://www.gartenwerke.ch/images/artikelundvortraege/Das_Prinzip_der_Aspektbildner.pdf
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Schnäcke

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #9 am: 16. April 2020, 08:14:58 »

Ich musste zuerst mal nach `Aspektbildner` googeln.
http://www.gartenwerke.ch/images/artikelundvortraege/Das_Prinzip_der_Aspektbildner.pdf

Vielen Dank für den sehr lesenswerten Hinweis.
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Marsch_Düne

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #10 am: 16. April 2020, 09:50:41 »

So tolle Bilder. Ich bin begeistert. Jeder Garten besitzt einfach seine Schätze.

Und ein spannender Artikel. Wobei ich beim Erstellen des Fadens gar nicht an eine strenge Definition gedacht habe. Weder vegetationskundlich, noch gärtnerisch. Und auch nicht an einen zwingend bewusst gezielten Einsatz des Prinzips Aspektbildner. Selbst ungewollte Gänseblümchen und Löwenzahn im Rasen können schön auffällig schön sein. Verwildernde Schneeglöckchen und Blausternchen bilden oft mit der Zeit ganze Decken. Selbst aufgelaufene Ringelblumen zwischen Gemüse können einen Blütenaspekt bilden. Eine riesige, einsame Magnolie in einem kleinen Vorgarten gehört für mich aber auch dazu. Meist ist es halt eine Art, die hervorsticht und zugleich zur Blüte den Raum beherrscht.

Blütenaspekte auf der Fläche langfristig gezielt in den Garten einzubauen, halte ich für hohe Kunst. Aber zum Glück gibt es auch dort Abstufungen. Und die niedrigste Stufe kann ich zum Glück schon. Eine Großpackung Tulpen vom Discounter oder die vorhandene Red Apeldoorn (?) etwas gleichmäßiger verteilen.  ;D

Ich bin ja oft selber eher Sammler. Da wird eine einzelne Pflanze gekauft, weil sie so schön ist. Da "Blumen" bei mir aber in der Masse der Fälle nur so mitlaufen, bleiben langfristig Arten übrig, die sich behaupten können. Zumeist haben sie dann auch ein gewisses Vermehrungspotential. Da ergeben sich hin und wieder wie von alleine blütenreiche Bestände meist spezial gärtnerisch nicht so aufregender Arten und überaschen mich selbst. Und irgendwie mag ich die besonders. Neben den gerade aktuellen einzelnen Hätschelpflanzen natürlich. ;D
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neo

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #11 am: 16. April 2020, 18:27:57 »

Und ein spannender Artikel. Wobei ich beim Erstellen des Fadens gar nicht an eine strenge Definition gedacht habe. Weder vegetationskundlich, noch gärtnerisch. Und auch nicht an einen zwingend bewusst gezielten Einsatz des Prinzips Aspektbildner.
Du hast das Eingangs auch gut beschrieben, wie du es meinst. ;) Der Fachartikel soll auch hier nicht als Bremse wirken, eher als Ergänzung ( und ist bei Google gleich als erstes aufgeploppt, da dachte ich, passt jetzt einfach.)
Obwohl ich das Thema, wenn man es komplexer betrachtet, für mich als Normalgärtnerin auch alles andere als einfach empfinde. Mir fehlt wahrscheinlich so eine konsequente Durchplanungsader. Und eine konsequente Fotografierader. Und die Ordnungsader beim fotografischen Material. ::) ;)
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Marsch_Düne

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #12 am: 18. April 2020, 13:48:48 »

Hallo neo,
ich habe Deinen Artikel nicht als Bremse wahrgenommen. Im Gegenteil, ich finde er ist eine große Bereicherung.
Der komplexe Ansatz bedarf aber wohl wirklich einer langfristigen Planung.
Wobei ich es auch sehr schwer finde, mich bei einem einfacheren Ansatz in den Arten und Sorten zu beschränken. Da will doch immer etwas ausprobiert werden.
Mein einziger umfassender Versuch in die Richtung war ein ursprünglich geplantes, rein weißes Beet. Aber das wollte schon der Löwenzahn nicht richtig.
Leider habe ich da keine Fotos im Jahresverlauf von. Vielleicht gibt es gewisse Überschneidungen in den Anlagen von unseren Durchplanungs-, Fotografier- und Ordnungsadern.
Aber Deine Idee ist toll. Konsequent fotographisch festhalten. Mal schauen, ob ich bis 2021 einen Jahresverlauf hinbekomme.

Edit: Rechtschreibung
« Letzte Änderung: 18. April 2020, 14:03:12 von Marsch_Düne »
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kaieric

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #13 am: 18. April 2020, 13:59:39 »

die idee ist gut, aber die schwierigkeit besteht zum beispile darin, dass wir in unseren beeten bereits alle möglichen pflanzen vorfinden, die wir gern in diesen zusammenhang integrieren würden - oder eine komplette beetneufassung in betracht ziehen. das fällt mir schwer ::) und es fehlt dann der grosse wurf ;)
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Marsch_Düne

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Re: Aspektbildner im Garten
« Antwort #14 am: 18. April 2020, 14:54:37 »

Ich sehe den komplexen Ansatz eines Beetes oder Gartens mit einer möglichst gestaffelten Abfolge an Aspektbildnern in Blüte, Blatt und Wuchsform auch eher in einer Neuanlage oder bei einem Neustart.
Aber der Gedanke dieser Idee gefällt mir.
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Der einfache Ansatz ist dagegen leichter zu erreichen oder stellt sich auch von selbst ein.
Ein großer Beutel Krokusse im Herbst gesetzt. Die im Sommer schattige Ecke, wo auf Dauer nur das Buschwindröschen überlebt und sich ausgebreitet hat. Das Tulpenbeet, in dem die Mäuse nur die billigen roten übrig gelassen haben. Der sich ungehemmt ausgebreitete Gilbweiderich 'Firecracker'. Ein reines Beet mit Stiefmütterchen und offener Erde. Die Fingerhüte, die sich selbst ausgesät haben. Zur Blütezeit bilden sie einen auffälligen Aspekt.
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Oft hält solch ein Aspekt auch nur ein, zwei Wochen. Aber zumeist ist er dann auch ein Hinngucker.
Wenn ich mir bei Spaziergangen Gärten ansehe, fällt mein Blick zumeist mal auf eine besondere einzelne Art und mal auf eine Blütenexplosion im ganzen Garten. Ich kann mich noch an einen Garten erinnern, der einen Schwerpunkt auf Rittersporn und Lilien gesetzt hat. So schön, blau und orange, als sie gemeinsam blühten. Das ist ca. 20 Jahre her. Hat mich wohl beeindruckt. Auch wenn für meine Art zu gärtnern beide Arten in meinem Garten zu empfindlich sind.
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Aber es ist ja kein Zwang das ein Garten auffällige großräumigere Aspekte haben soll. Wer lieber sammelt, z. B. viele Arten, oder einfach nur seine Lieblingspfanzen in geringer Stückzahl im Garten hat, dem sei das unbenommen. Jeder richtet seinen Garten ein, wie er mag.
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