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News: Nur wer im Wohlstand lebt, schimpft auf ihn. (Ludwig Marcuse)
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07. Juni 2020, 08:00:45
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Autor Thema: Neues Beet am Problemstandort  (Gelesen 1725 mal)

Bredehöft

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Neues Beet am Problemstandort
« am: 22. Mai 2020, 11:55:37 »

Moinmoin,

ich lese hier schon eine Weile mit und habe mich heute registriert, weil ich fachkundigen Rat brauche.

Und zwar geht es um ein Areal, das mir unser Kleingartenverein als Gemeinschaftsarbeit zur Pflege übergeben hat. Es war bis vor einem Jahr bestanden mit Fichten, unter denen nichts wuchs. Die hatte man gefällt, hat die Wurzeln und Stubben stehen lassen und möchte das Ganze nun irgendwie begrünen.

Das Areal ist ca 40 qm groß, sandig, vermutlich nach dem Fichtenbestand nährstoffarm und liegt sonnig. Eigentlich müsste jetzt mein Herz jubeln, denn das schreit geradezu nach einem Wildstaudenbeet - wenn das Ganze nicht von Giersch durchwachsen wäre. Aufgrund der Baumstubben besteht wenig Chance, ihn loszuwerden. Rasen einsäen und regelmäßig mähen ist aus dem gleichen Grund undurchführbar.
Kann das trotzdem klappen mit dem Wildstaudenbeet? Oder was würdet ihr mit einem solchen Areal anfangen?
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tomma

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #1 am: 22. Mai 2020, 21:44:53 »

Zunächst mal mit einem billigen, provisorischen Drahtzaun einfrieden und für 6 - 8 Wochen dort Hühner laufen lassen (ggf. leihen). Die werden sich sorgfältigst mit dem Giersch beschäftigen. Danach kannst Du Dein Beet anlegen, wie es Dir gefällt.
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häwimädel

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #2 am: 22. Mai 2020, 22:06:09 »

Was müssen das für Hühner sein, die Fichtenstümpfe ausreißen! ;) :o

Wenn der Verein dort Blümchen haben möchte, würde ich das Grundstück freundlich dankend zurück geben ;). Ansonsten mehr Holz beschaffen und einen Totholzgarten anlegen.
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Bredehöft

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #3 am: 22. Mai 2020, 22:10:40 »

Moin Tomma,

danke für deine Antwort. Tierhaltung erlaubt unsere Satzung leider nicht.

Mir schwebt eine Pflanzung vor wie der Wildstaudengarten Gross Potrems. Nur weiß ich eben nicht, welche Wildstauden mit dem Giersch wirklich fertig werden. Ich vermute mal, höhere wie Alant oder Blutweiderich.

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Bredehöft

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #4 am: 22. Mai 2020, 22:14:27 »

Häwimädel, ich habe das Stück nicht gepachtet, bin doch nicht verrückt. Ich soll es als  meinen Anteil zur Gemeinschaftsarbeit "pflegen", aber der Gedanke, ständig Giersch zu hacken und zu zupfen und sonst nichts damit anfangen zu können, ist mir ein Graus, reine Strafarbeit. Klar, grün wird es immer, aber ja nicht unbedingt das Grün, das man haben will.
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Roeschen1

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #5 am: 22. Mai 2020, 22:36:31 »

Einer schafft das kaum, also Mitstreiter suchen für die Strafarbeit.
Das 1., was ich machen würde, die häßlichen Stubben entfernen, mit Fräse, wenn vorhanden, zur Not mit der Säge.
Den Boden mitsamt Giersch würde ich entfernen, ggf sieben.
Einen schönen Baum pflanzen und mit zB Fingerhut oder Stauden nach Wahl unterpflanzen.
« Letzte Änderung: 22. Mai 2020, 22:42:35 von Roeschen1 »
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häwimädel

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #6 am: 22. Mai 2020, 22:55:44 »

...welche Wildstauden mit dem Giersch wirklich fertig werden...
Bei mir sind das Brennesseln. ;)
Aber vielleicht wirst Du hier fündig: Ein Thema sollte dem Giersch gewidmet sein
Oder hier Stauden mit Unkrautpotenzial
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Bredehöft

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #7 am: 22. Mai 2020, 22:59:30 »

Röschen,

die Stubben sieht man nicht mehr, die sind bodennah abgesägt. Da ist nur das Wurzelwerk, was es unmöglich macht, den Giersch dazwischen zu entfernen. Jemanden zum Fräsen müsste ich dann beauftragen, aber das bezahlt der Verein nicht, das müsste ich dann selber löhnen.

Ich sehe schon, das wird schwieriger als erwartet.
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tomma

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #8 am: 22. Mai 2020, 23:03:17 »

In dem Fall die Stubben bis zum Boden gut entasten. Bis dicht an die Stämme dicke, überlappende Lagen Zeitungspapier und Pappe auslegen, wässern. Der Boden muß damit gut und dicht zugekleistert sein. Dann dick Rindenmulch darüber ausbringen. Dahinein versetzt kleine Mulden ziehen, mit unkrautfreier, etwas gedüngter Erde füllen und dann mit Geranium macrorrhizum bepflanzen. Das Geranium wird schnell die Fläche zuziehen und den Giersch unterdrücken. Wenn Du das Ganze 1 Jahr wachsen läßt, wird der Giersch so geschwächt sein, dass Du dort weitgehend nach Belieben pflanzen kannst. Das Geranium läßt sich sehr leicht ziehen, wenn man es nicht ehr mag.
Die Stubben würde ich übrigens nicht entfernen, wenn's nicht mein Garten wäre. Du kannst Einige später ja kaschieren, indem Du sie mit Clematis recta, Lonicera oder Kletterhortensien bepflanzt.
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häwimädel

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #9 am: 22. Mai 2020, 23:05:15 »

Wieviele Stubben sind es denn zu fräsen? Vielleicht kannst du Dich an einen Maschinenverleih, - Händler in Deiner Gegend wenden, der das oder einen Teil davon im Rahmen einer Vorführung für seine Kunden oder zur Mitarbeiterschulung machen kann?
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Roeschen1

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #10 am: 22. Mai 2020, 23:05:40 »

Baumwurzeln ohne Ende und dann noch Giersch, schlimmer geht nimmer.
Mach eine Brombeerplantage daraus, die überwuchern alles.
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tomma

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #11 am: 22. Mai 2020, 23:05:54 »

Da hatte sich die Antwort überschnitten. Das Beranken hat sich damit wohl erledigt.
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AndreasR

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #12 am: 22. Mai 2020, 23:20:30 »

Man braucht wohl in der Tat ein paar stark wuchernde Stauden, mit denen man so eine Fläche verschönern kann. Geranium macrorrhizum wurde ja schon genannt, ansonsten würden Symphytum azureum, Trachystemon orientalis oder Aster ageratoides 'Asran' sicher auch eine realistische Chance gegen den Giersch haben.
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Viele Grüße
Andreas

Bredehöft

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #13 am: 22. Mai 2020, 23:41:15 »

@ Häwimädel: Danke für die Links, die haben mir schon mal weitergeholfen, eine ganze Liste habe ich nun zusammen, mehr als ich sinnvoll auf dem Areal pflanzen kann. Unsere Obfrau wird sich noch fragen, ob das eine gute Idee war, mir das Stück ans Bein zu binden.  ;D

@ Tomma: Geranium macrorrhizum habe ich schon zum Eingrenzen an den Rand gesetzt, dem traue ich auch zu, den Giersch in Schach zu halten mit gelegentlicher Unterstützung von mir. Bin ohnehin eher Zupfer als Hacker..

@ Röschen: Brombeerplantage, das hätte ich vorher wissen sollen. Hab grade alle wilden Brombeeren rausgerissen.
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Roeschen1

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Re: Neues Beet am Problemstandort
« Antwort #14 am: 23. Mai 2020, 00:05:34 »

@ Röschen: Brombeerplantage, das hätte ich vorher wissen sollen. Hab grade alle wilden Brombeeren rausgerissen.
Wilde schmecken auch, aber Züchtungen geben mehr Ertrag.
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