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Autor Thema: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen  (Gelesen 21057 mal)

Floramary

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Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
« am: 12. Juli 2020, 00:40:12 »

Hallo zusammen!
Zuerst einmal, Danke für die Aufnahme:).
Ich habe ein Anliegen, zu welchem ich so noch keine Antwort finden konnte:
Können  Schneckenklee und Basilikum in einem Topf/ einer Stelle koexistieren?
Basilikum braucht Stickstoff und der Klee produziert wohl welchen in der Erde. Könnte das Basilikum den Stickstoff dieser Pflanze verwerten? (Und falls nicht, oder warum es generell nicht geht, zb. Licht, anedere Erdbodenwerte...bitte gerne Mitteilen).

Lg
Mary
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micc

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Re: Schneckenklee und Basilikum?
« Antwort #1 am: 12. Juli 2020, 08:43:21 »

Hallo Mary, eine gute Frage!

Ich musste erstmal nachschauen, was da überhaupt in den Wurzelknöllchen des Klees passiert.

Vorab - lebt der Klee noch, werden wohl nur unwesentliche Mengen an Stickstoff die Pflanze verlassen. Das ist so eine Symbiose für die interne Stickstoffversorgung (überwiegend Ammoniak / Ammoniumverbindungen) durch Bakterien, die im Klee leben. D.h. erst nach Absterben des Klees wird der Stickstoff freigesetzt.

Die Kombi im Topf stelle ich mir aber schön vor.
 :)
Michael
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Ich schnarche nicht, ich schnurre.

Floramary

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Ortswechsel 2* mal/Tag?
« Antwort #2 am: 15. Juli 2020, 19:26:06 »

Hallo  :)
Darf man bei Kräutern zweimal am Tag den Standorte wechseln, wenn es sich um dieselben handelt(Also Standort Süd und Nordseite).
Grund: Die Südseite hat viel Sonne, aber wegen der Wohnungseinrichtung ist es schwer sie Tag und Nacht dazulassen. Die Nordseite besitz hervorragende ablagemöglichkeiten, aber es ist zu dunkel.
Danke!
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Euphrasia

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Re: Ortswechsel 2* mal/Tag?
« Antwort #3 am: 15. Juli 2020, 20:15:05 »

Ich ziehe für den Garten vieles auf der Fensterbank vor. Auch bei mir ist die Südseite oft zu heiß für die Töpfe. Selbst jungen Tomaten ist das manchmal zu viel.
Wenn ich über Tag mit hohen Temperaturen nicht zuhause bin, stelle ich alles an die Nordseite oder auch mal ins Zimmer. Dann ist im Sommer oft das Rollo runter.
Das ist sicher nicht ideal, aber besser als verkochte Pflanzen.
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Eine Brille ist der Sieg der Neugier über die Eitelkeit. (Robert Lembke)

Floramary

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Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
« Antwort #4 am: 15. Juli 2020, 21:08:48 »

Hallo zusammen,
ich entschuldige mich im Voraus, das ich wieder frage, aber ich recherchiere auch immer vorher. Dennoch komme ich zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis:
Fragen beziehen sich erstmal auf:
Schnittlauch, Basilikum, Petersilie, Chilli,
1.
Wirkt chemischer Dünger(Volldünger) wirklich so negativ auf die Qualität, wenn man sie später essen möchte?

2.Wenn ich sie momentan nur in Töpfen halten kann, welche Dünger wären gut und wie oft/wann?
(Ich las bereits vom Kaffeesatz,aber der soll den PhWert saurer machen und Kalk von Eierschalen mag, glaube ich nur der Schnittlauch?).

3.Von manchen hörte ich wiederum sie würden ihre garnicht düngen?

Vielen Dank im Voraus!

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Felcofan

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Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
« Antwort #5 am: 15. Juli 2020, 21:21:26 »

also
im Topf ist das Düngeregime anders als im echten Boden,

ich selber hab in der letzten Wohnung Tomaten, Basilikum und div Blümchen in Kästen/ Töpfen gehabt, regelmässig rein mineralisch gedüngt und war sehr zufrieden mit dem Basilikum und Cherrytomaten.

Organischer Dünger braucht Bakterienleben zum Abbau, bis was bei der Pflanze ankommt, aber die Bakterien leiden im Topf (heiß, mal zu trocken usw.)

sehr gute Resultate hatte ich mit leichter Dosierung, ca. 1x die Woche. also, die angegebene Dosierung auf dem Flüssigdünger, davon ca. 2/3 geben, und beobachten.
das müsste auch für die Petersilie und den Dill passen.

Chilli kann ich nix zu sagen, Basilikum macht schönes Laub bei guter Versorgung, Dill ist mir in der Topferde nie gelungen.

---
null-Dünger würd ich für mediterrane Halbsträucher wie Thymian, Rosmarin, Salbei usw. anwenden, in Gartenboden. Im Topf muss man irgendwann zufüttern, dann eher  2-3x im Frühjahr leicht flüssig düngen, dann nicht mehr

"chemischer", also mineralischer Dünger ist, glaub ich, mehr so aus diffuser Unkenntnis und allgemeiner "Chemie-Aversion" in Verruf.

ein freak aus nem amerikanischen Forum hat mal folgendes Bild verwendet:
stell dir einen Basketballplatz vor. Der Gitterzaun entspricht der Wurzeloberfläche,
organische Düngemoleküle sind so groß wie ein Basketball. Damit die durch den Zaun/ die Wurzelhaut ins Innere der Pflanze gelangen, müssen halt kleine Mikroben arbeiten und den "Ball" zerlegen.

Mineraldünger ist quasi "mundgerecht" schon klein serviert, deswegen sofort wirksam. im Topf unschlagbar, im gewachsenen Boden bin ich definitiv für Mulchen, Kompost usw.

Edeka und altmodische, aber super ausgestattete Reformhäuser/ Drogerien haben manchmal "Mairol"-Mineraldünger, den fand ich super
« Letzte Änderung: 15. Juli 2020, 21:24:05 von Felcofan »
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Staudo

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Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
« Antwort #6 am: 15. Juli 2020, 21:36:10 »

"chemischer", also mineralischer Dünger ist, glaub ich, mehr so aus diffuser Unkenntnis und allgemeiner "Chemie-Aversion" in Verruf.

 ;) Genau. Ammoniumion ist Ammoniumion.
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Es könnte mal wieder regnen.

AndreasR

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Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
« Antwort #7 am: 15. Juli 2020, 21:49:13 »

Mal abgesehen von der "Angst" vor Chemie (dabei ist auch alles biologische pure Chemie ;) ) sind mineralische Dünger wohl hauptsächlich deshalb kritisch gesehen, weil sie eben sofort wirken und es so leicht passieren kann, sie zu stark zu dosieren, was sich dann in zu starkem Wachstum und dementsprechend labberigen Früchten resultiert. Korrekt angewendet, unterscheidet sich das Resultat aber nicht von organischen Düngern, und da eine Pflanze im Topf wie gesagt ohnehin schon ein künstlicher Lebensraum ist, muss man sich auch bei der Düngung den geänderten Bedingungen anpassen. Düngt man also zurückhaltend, kann man bei stagnierendem Wachstum immer noch die Dosis erhöhen, nur umgekehrt dürfte das schwierig werden.
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Viele Grüße
Andreas

Pangalactic Gargleblaster

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Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
« Antwort #8 am: 16. Juli 2020, 08:22:08 »

Im Topf haben auch Kräuter wie Thymian und so Nährstoffbedarf. Es gibt auch bei Biodünger etwas schnellwirkendere Dünger, ich habe im Frühling Lavendel getopft und direkt in die Erde einen Biodünger für Rasen (Herbst, mit viel Kalium) gemischt. Den nehme ich eigentlich für alle Stauden. Sie wachsen gut, ich habe keine Lust, ständig nachzudüngen.
Ein Kollege hat den Rest der Lavendel ins gleiche Substrat ohne Dünger getopft, sie stehen im selben Kasten und sind viel mickriger mit heller Laubfärbung.

Es gibt auch chemische Depotdünger, die muss man natürlich gut dosieren, aber dann hat man erstmal Ruhe. Den Pflanzen ist es natürlich völlig egal, ob die Moleküle vorher durch Bakterien gegangen sind, da gebe ich den anderen völig recht.
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Ekwisetum

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Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
« Antwort #9 am: 16. Juli 2020, 09:13:31 »

Die Angst vor "chemischen" Düngern ist nicht vollkommen unberechtigt. In Phosphatdüngern hat man oft Uran als unerwünschten Bestandteil. ::) Wer will das schon im Garten verteilen?

https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,42647.msg1484800.html#msg1484800
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Bristlecone

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Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
« Antwort #10 am: 16. Juli 2020, 09:34:08 »

Das Thema hatten wir schon öfter:
.
https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,63275.0.html
.
Uran ist ein überall vorkommender Bestandteil von Gesteinen und Böden. Der Gehalt liegt typischerweise in der Größenordnung von einigen mg/kg.
In Dünger gelangt es mit dem Phosphat, dass beim Abbau aus Phosphatminen gewonnen wird.
Vermutlich ist das Uran in dieser Form infolge der Aufbereitungsprozesse etwas besser löslich als in der Form, in der es im Boden von Natur aus vorliegt, insgesamt ist die Aufnahme von Uran in Pflanzen aber sehr gering.
.
Bei der Bewertung der Gefährlichkeit muss man wissen, dass die Radioaktivität von natürlichem Uran so gering ist, dass da im Alltagsleben keine Gefahr droht. Uranverbindungen sind "chemisch giftig" wie andere, nicht radioaktive Stoffe auch.
.
Relevant ist Uran in seltenen Fällen im Trink- und Mineralwasser. Deshalb wurde vor einigen Jahren auf Basis der chemischen Toxizität ein Grenzwert aufgestellt:
Proposal for a health based guide value for uranium in drinking water (der Artikel ist in deutscher Sprache verfasst) (einer der Autoren liest hier gelegentlich mit)
.
Siehe dazu auch: Uran in Trinkwasser - Was hat der neue Grenzwert bewirkt?
.
Eine Gefährdung durch Dünger im Garten (oder in Pflanzen) besteht nicht.
« Letzte Änderung: 16. Juli 2020, 09:37:15 von Bristlecone »
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ringelnatz

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Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
« Antwort #11 am: 16. Juli 2020, 10:18:56 »

Die Angst vor "chemischen" Düngern ist nicht vollkommen unberechtigt. In Phosphatdüngern hat man oft Uran als unerwünschten Bestandteil. ::) Wer will das schon im Garten verteilen?
Zumindest vom Nachhaltigkeitsaspekt ist gerade mineralischer Phosphatdünger nicht so schön, da er aus endlichen Ressourcen gewonnen wird, im Gegensatz zu Stickstoff.
ABER: wenn man nicht ausschließlich Bioprodukte kauft, ist doch die Menge, die man mal für ein paar Kräutertöpfe verwendet wirklich zu vernachlässigen. Das ist das gleiche, wie der Hickhack, den manche darum machen, kleinste Pflanzerdemengen unbedingt torffrei zu kaufen. Selbst im Bio-Anbau ist Torf für die Anzucht (in gewissen Grenzen) erlaubt.
Meine Devise daher: im Garten (bis auf Stickstoff) nur organische (Kompost!)-Düngung, torfhaltiges Substrat in kleinen Mengen (z.B. Anzucht) ok, aber keine Torfsäcke in den Garten kippen.
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Floramary

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Orchideen sind krank,aber was ist das?
« Antwort #12 am: 16. Juli 2020, 23:55:30 »

Hallo zusammen!
Ich war vor kurzem bei meinen Eltern und die Orchideen meiner Mutter sehen nicht so gut aus. Leider fand ich bis auf Schildläuse keine sicheren Ergebnisse und hoffe ihr könnt mit den Bildern etwas anfangen.
Danke im Voraus!

(ich kenne mich mit dem hochladen von Bildern im Forum nicht gut aus und würde eig gerne mehr hochladen, da sie mehr Krankheiten zeigen, weis aber nicht wie. Kann mir jemand bitte helfen?)
« Letzte Änderung: 16. Juli 2020, 23:59:04 von Floramary »
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Gartenplaner

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Re: Orchideen sind krank,aber was ist das?
« Antwort #13 am: 17. Juli 2020, 00:25:03 »

Hallo und herzlich willkommen im Forum!
Als neues Mitglied kannst du erstmal entweder nur je ein Foto an einen Post anhängen, was am einfachsten wäre, oder in deine Gallerie hier im Forum Bilder hochladen und dann zeigen (aber keine Ahnung, wie das geht).
Ab 20 Posts könntest du dann Links zu Bildern von Bilderhostern posten.
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Wer den Garten sehen möchte, in dem ich lerne - einfach unterm Goldfrosch-Bild das zweite Symbol von links, den Globus,  anklicken! ;-)

“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela

lerchenzorn

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Re: Orchideen sind krank,aber was ist das?
« Antwort #14 am: 17. Juli 2020, 05:23:18 »

Willkommen, Floramary.  :)
Am Anfang ist es das einfachste, die Bilder als Anhang zu posten. Das hast Du ja schon geschafft.
.
Kann es sein, dass der Trieb im Bild einfach eine mechanische Beschädigung hat? Es sieht so aus, als hätte da etwas scharfkantiges reingedrückt oder geschabt.
Ich kann mich aber irren und habe mit Zimmer-Orchideen wenig Erfahrung. Vielleicht können die Experten mehr sagen.
.
Versuche mal, noch mehr Bilder einzustellen. Du musst nicht zu jedem Bild auch Text schreiben. Es genügt zur Not ein Punkt.  ;)
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