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Autor Thema: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?  (Gelesen 6952 mal)

Wild Obst

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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #90 am: 02. Oktober 2020, 15:07:59 »

In meinen Veredelungskursen erlebe ich immer Aha-Momente, wenn den Leuten klar wird, dass sie nicht zwingend Hochstämme pflanzen müssen (wie von Nabu, BUND etc. suggeriert), sondern für den kleinen Garten auch Buschbäume und Spindelbüsche eine Option sind. Ein Buschbaum auf M7 erhält auch eine alte Sorte, wenn auch nicht so lange wie auf Sämling.

Ich finde auch generell die Fixierung bei Ausgleichs- und anderen Maßnahmen auf (Apfel-)Hochstämme von +- Allerweltssorten irgendwie seltsam, vor allem, wenn die Verwendung und Pflege nicht sichergestellt ist. Wenn die nach der Pflanzung nicht gepflegt werden und auch das Obst nicht verwendet wird und es nur um Habitate, Landschaftsbild, Natur- oder Artenschutz geht, warum werden dann nicht gleich robustere, seltene Bäume wie Speierlinge, Elsbeeren, speziell seltene Sorten von Obst, Bäume mit unmittelbarem Nutzen für die Tiere wie Vogelbeeren, Vogelkirschen, Schlehen, Weißdorn&Co oder einfach langlebige heimische Laubbäume wie Eichen, Linden und andere gepflanzt, die dann auch die selben Strukturen wie Hochstammobstbäume bieten, aber gleichzeitig weniger Pflege brauchen bzw. mit weniger zurechtkommen oder Artenschutzzusatznutzen haben?

Irgendwie wird oft suggeriert, dass Obsthochstämme das Nonplusultra für den Naturschutz wären, wobei eigentlich vielen Arten eigentlich nur die Kombination aus parkartiger, kleinteiliger Landschaft und alten Bäumen mit Höhlen und Totholz wichtig ist.
« Letzte Änderung: 02. Oktober 2020, 15:10:43 von Wild Obst »
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Wild Obst

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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #91 am: 02. Oktober 2020, 15:22:29 »

Nicht dass ich die Pflanzung von Obstbäumen schlecht finden würde, ich hasse nur die verwahrlosten ungepflegten und viel zu früh vergreisten Ausgleichspflanzungs-Streu"obstwiesen", wo mir die Bäume einfach nur Leid tun und sich niemand kümmert, nachdem sie einmal gepflanzt sind. Bestenfalls werden sie einmal in zehn Jahren von einem lokalen OGV als Schnittkursobjekte verwendet, schlimmstenfalls gar nicht geschnitten oder von inkompetenten Leuten (Wem auch immer? Bauhof? Landschaftsgärtner? ungelernte Hilfsarbeiter? Ich weiß eigentlich nicht wer so etwas (fehlende Qualität) macht) nach dem Hausmeisterformschnitt einmal alle 5-10 Jahre bis in dickes Holz zurückgeschnitten.
Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit an solchen "Kugelapfelbäumen" vorbei und ich rege mich jedes mal auf, es tut einfach weh, so etwas zu sehen. Und das Obst wird auch nicht genutzt, außer vielleicht Kirschen und Walnüsse, die von Spaziergängern "geerntet" werden.
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Waldgärtner

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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #92 am: 02. Oktober 2020, 18:16:49 »

Ich finde auch generell die Fixierung bei Ausgleichs- und anderen Maßnahmen auf (Apfel-)Hochstämme von +- Allerweltssorten irgendwie seltsam, vor allem, wenn die Verwendung und Pflege nicht sichergestellt ist. Wenn die nach der Pflanzung nicht gepflegt werden und auch das Obst nicht verwendet wird und es nur um Habitate, Landschaftsbild, Natur- oder Artenschutz geht, warum werden dann nicht gleich robustere, seltene Bäume wie Speierlinge, Elsbeeren, speziell seltene Sorten von Obst, Bäume mit unmittelbarem Nutzen für die Tiere wie Vogelbeeren, Vogelkirschen, Schlehen, Weißdorn&Co oder einfach langlebige heimische Laubbäume wie Eichen, Linden und andere gepflanzt, die dann auch die selben Strukturen wie Hochstammobstbäume bieten, aber gleichzeitig weniger Pflege brauchen bzw. mit weniger zurechtkommen oder Artenschutzzusatznutzen haben?

Vermutlich gehen die Leute in den Planungsstellen auch der Mär von Streuobstwiesen als artenreichstem Habitat auf den Leim.
Dass dafür aber die Nutzung/Pflege (auch und vor allem der Grünfläche) entscheidend ist, hat dann irgendwie keiner auf dem Schirm.

Sehr passend dazu: https://www.streuobstwiesen-nrw.de/fileadmin/PDF/Mindestens_5000_Arten_Volker_Unterladstetter.pdf

Zitat
ich hasse nur die verwahrlosten ungepflegten und viel zu früh vergreisten Ausgleichspflanzungs-Streu"obstwiesen", wo mir die Bäume einfach nur Leid tun und sich niemand kümmert, nachdem sie einmal gepflanzt sind.
Geht mir ganz genau so. Davon kenne ich leider auch viel zu viele!

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cydorian

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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #93 am: 02. Oktober 2020, 18:49:03 »

Die Frage ist, warum wir Obstbäume pflanzen. Warum es Gemeinden tun, wissen wir, siehe Ökopunkte. Egal wie idiotisch das ist. Wenn ich was pflanze, dann ernte und pflege ich jedenfalls, das hängt an jedem Obstbaum mit dran.
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Wild Obst

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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #94 am: 02. Oktober 2020, 19:53:34 »

Ich bin ein bisschen vom Thema abgeschweift, ja. ich gebe es ja zu. Aber es hat auch gut getan, sich mal über die schlechten Beispiele aufzuregen, die leider eventuell manchen, der auch gerne selbst ernsthaft Obstbäume pflanzen würde abschrecken oder die falschen Eindrücke vermitteln. Ich wollte das hier nicht analog zum Dürregejammer ins Negativbeispiele bejammern ziehen.

Klar, ich pflanze ja auch hauptsächlich wegen den Produkten: Eigenes Obst, von Obstarten und -sorten, die man so (Qualität, Reife, überhaupt nicht im Angebot) nicht kaufen kann. Und weil es mein eigenes ist.
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Privatier von Oberbayern

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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #95 am: 09. November 2020, 14:30:24 »

<<<Dito!
Auf das Mosten im Herbst freu ich mich immer wie ein kleines Kind. Allein der Geruch vom lagernden Obst oder frisch gepresstem Saft... Sagenhaft. Und der Most/Cider erst. Eigener Apfelsaft...
Apfelkuchen aus Jakob Fischer, Transparent von Croncels oder Zabergäurenetten läuft allem was man unter dem Namen (Apfelkuchen) kaufen kann mit Leichtigkeit den Rang ab!
Zwetschgenkuchen mit Geschmack!
Marmelade und in guten Jahren ein Brand.
Die Blühenden Bäume! Was wäre das Schwabenländle ohne Streuobstwiesen, das Streuobstparadies... Man mag es sich nicht vorstellen.
Und ja, auch auf das Baumschneiden freue ich mich immer im Voraus.

Kurzum, Obstbäume sind ein Genuss für alle Sinne, auch wenn es manchmal ein paar Nerven kostet, werden sicherlich wieder mehr erstattet.  ;)  >>>

Genauso ist das. Es gibt nix besseres, wie selbstgemachtes. In kaltem Raum hält sich Most (Apfelwein) ohne zu schwefeln
mindestens bis .... Weihnachten, oder ?    :o :o :o
« Letzte Änderung: 09. November 2020, 14:33:04 von Privatier von Oberbayern »
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frauenschuh

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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #96 am: 09. November 2020, 14:54:26 »

Also bei der Freude am Ernten, Verwerten und Genießen lasse ich aber auch eine Menge liegen Mit Absicht. Derzeit schlemmen gerade 9 Amseln. Was wenig ist. Letztes Jahr waren es 13. Gleichzeitig unter einem Baum. Und auch deswegen pflanze ich vergnügt weiter. Ich halte es mit dem alten Kinderlied: Vögelein und Mäuslein kriegen auch noch etwas ab.
Die Mäuslein braucht dann halt wer anders. Ich freu mich ja auch am deutlich beflogenem Eulenloch. Das hängt doch alles zusammen.

Die ersten neuen Bäume der Saison sind schon gepflanzt. Mutmaßlich hole ich im Laufe der Woche den nächsten Schwung.

Natürlich tut es auch gut Frust abzulassen. Ich sehe derzeit auch wieder Neupflanzungen, bei denen ich die Hände über dem Kopf zusammen schlagen könnte. Ich muss mir aber auch auf die Finger schlagen, denn viele meinen es ja nur gut. Da fehlt Wissen. Da gegen zu steuern, ist hilfreicher, als zu Luft abzulassen. Aber das muss auch mal sein  ;D 8)
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Herr Döpfel

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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #97 am: 09. November 2020, 15:43:34 »

Also bei der Freude am Ernten, Verwerten und Genießen lasse ich aber auch eine Menge liegen Mit Absicht. Derzeit schlemmen gerade 9 Amseln. Was wenig ist. Letztes Jahr waren es 13. Gleichzeitig unter einem Baum. Und auch deswegen pflanze ich vergnügt weiter. Ich halte es mit dem alten Kinderlied: Vögelein und Mäuslein kriegen auch noch etwas ab.
Die Mäuslein braucht dann halt wer anders. Ich freu mich ja auch am deutlich beflogenem Eulenloch. Das hängt doch alles zusammen.
In der Theorie schon. In der Praxis sorgt man hauptsächlich für Spielzeugnachschub für die mordlustigen Lieblinge der Katzenhalterinnen der Umgebung.  >:(
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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #98 am: 10. November 2020, 02:39:45 »


In der Theorie schon. In der Praxis sorgt man hauptsächlich für Spielzeugnachschub für die mordlustigen Lieblinge der Katzenhalterinnen der Umgebung.  >:(

Also ich kenne nur eine Spezies, welcher man Mordlust unterstellen könnte, worunter aber keine Tiere fallen, denn die Natur frißt sich eh gegenseitig auf.
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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #99 am: 10. November 2020, 11:54:34 »

Ich sehe derzeit auch wieder Neupflanzungen, bei denen ich die Hände über dem Kopf zusammen schlagen könnte.
Was siehst du da denn dann so?
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frauenschuh

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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #100 am: 10. November 2020, 14:59:07 »

Halb- und Niederstamm viel zu eng gepflanzt außerhalb von Siedlungen. Und ich rede jetzt nicht von Plantagenreihen. Da erkläre mir einer das Pflegeprinzip. Mit dem Traktor nicht und Beweidung auch nicht - weil geht nicht. Dann kreiselt im Fortlauf noch einer ein paar Jahre unambitioniert mit dem Rasenmäher oder wenn es ganz hoch hergeht mit einem Mulcher. Und das Ende vom Lied... da wird jeder irgendein Beispiel kennen. Entweder Wildwuchs oder aber Rodung.
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Privatier von Oberbayern

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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #101 am: 10. November 2020, 15:26:37 »

Zitat von: frauenschuh link=topic=[b
Link entfernt!1[/b]3587790#msg3587790 date=1605016747]
Halb- und Niederstamm viel zu eng gepflanzt außerhalb von Siedlungen. Und ich rede jetzt nicht von Plantagenreihen. Da erkläre mir einer das Pflegeprinzip. Mit dem Traktor nicht und Beweidung auch nicht - weil geht nicht. Dann kreiselt im Fortlauf noch einer ein paar Jahre unambitioniert mit dem Rasenmäher oder wenn es ganz hoch hergeht mit einem Mulcher. Und das Ende vom Lied... da wird jeder irgendein Beispiel kennen. Entweder Wildwuchs oder aber Rodung.

Ja, das mit zu eng pflanzen ist ein Fehler, daß auch mir passiert ist. Extrem-bespiel: mein Nachbar hat vor gut 20 Jahren in seinem relativ kleinen Garten (DHH) einen Kirschbaum gepflanzt. Das Bäumchen hat er damals bei Ald.. für 8 DM gekauft. Es ist eine Herzkirsche auf Sämling. Na ja. Das war ein Spontankauf. Statt in einer Baumschule 16 DM für einen passenden Kirschbaum auszugeben, sich dabei beraten lassen, entschied er sich für "günstigere" Lösung. Die "günstigere" Lösung sieht momentan so aus: der Baum möchte gerne eine Höhe von 20 m oder mehr erreichen. Hauptäste drängeln sich zum anderen Nachbar und berühren dessen Gebäude. Er erntet nur etwas Kirschen und zwar nur unten, weil die oberen viel zu hoch sind und werden meistens von den Vögel verspeist. Alle 2 Jahre holt er Spezialfirma, um den Baum schneiden zu lassen. Soviel zu "günstiger" Variante. Auf lange Sicht ist eine Baumschule mit guter Beratung doch bessere Lösung.
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cydorian

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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #102 am: 10. November 2020, 16:28:03 »

Das ist keine Frage von Kirschen oder Obst. Die sind ohnehin schon lange selten im Hausgarten. In den Wohngebieten stehen aber massenhaft Fichten, Birken und allerlei andere Waldbäume. Die wurden mal gepflanzt und dann wundert man sich, wieso die soooo gross werden und wieso so mancher Nachbar auch nicht über den 10 - Meter - Birkenallergiegaranten oder die düstere Fichte erfreut ist. Meine Diagnose: Volltrottel. Immerhin hat das Wetter der letzten Jahre für einiges an Bereinigung gesorgt. Die Fichten sind fast weg, schiefgeblasen oder krank. Die Eschen sind alle tot. Entwachsene andere Konferen den Trockentod gestorben oder mit trockenen Ästen so hässlich geworden, dass sie auch der Besitzer nicht mehr ansehen mag. Kettensäge. Und das wird *richtig* teuer. oder man machts selber. Hier im Wohngebiet ist vor ein paar Jahren jemand bei sowas umgekommen. Nicht witzig.

Man sollte sich auch nicht auf Baumschulen verlassen. Oft genug ist man dann erst recht verlassen. Selber lernen, selber Ahnung bekommen, selber auswählen, das ist unerlässlich.

Die schlimmsten Pflanzungen von Obstbäumen ausserhalb der Ortschaften sind nicht die auf Privatgrund, sondern auf "Ausgleichsflächen". Hingestoppelt und dann vergammeln lassen, meistens dann auch mit Mähgeräten und dem "Fach"personal zerstört. Privatleute bauen dagegen meist bei der Sortenwahl Mist. Da kauft und pflanzt man Elstar, Braeburn, Kiku...
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wurzelgrün

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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #103 am: 10. November 2020, 16:43:26 »

Mit Obstbäumen außerhalb von Ortschaften haben wir auch so unsere Mühe. Unser Bürgermeister wollte scheinbar Stimmen sammeln und hat doch den Feldweg von Dorf zu Dorf alle 15m einen Apfelbaum und ab und an mal ne Birne pflanzen lassen( beim ersten Spatenstich war er auch da) Nun stehen diese armseligen Bäumchen herren-und wasserlos da. Sowas find ich auch nicht gut, nun werden Paten gesucht, die regelmäßig das erste Jahr gießen, sucht man die nicht vorher, damit ich weiß, wieviel Bäume ich pflanzen kann? Vogelnährgehölze wären da bestimmt sinnvoller gewesen, denn die bis jetzt da stehenden Obstbäume hat auch kaum jemand beerntet.
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wurzelgrün

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Re: Warum pflanzt Ihr (noch) Obstbäume?
« Antwort #104 am: 10. November 2020, 16:46:01 »

Ich selbst muß sagen, daß ich gern Obstgehölze pflanze, da ich auch gern Obst esse. Nun muß ich aber langsam aufhören damit, da die Masse mich sonst überrennen würde.
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