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News: Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. (Arthur Schopenhauer)
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News: Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. (Arthur Schopenhauer)

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Autor Thema: Die Entstehung meines Gartens  (Gelesen 28584 mal)

Nox

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #30 am: 30. August 2020, 12:53:14 »

Viburnum tinus bietet halt eine Winterblüte, das kann Choisya eben nicht. Viburnum tinus gibt es in ganz vielen Sorten: starkwüchsige, aber auch kompakte, niedrigbeibende.
Ich habe beide: einen starkwüchsigen, der mit seinen Absenkern Dickichte bildet und neuerdings krankes braunes Laub über den Sommer bekommt (irgendeine Wollaus, Schildlaus o.ä).
Und kleinbleibende. Sie sind auch sehr schnittverträglich, wenn sie die gewünschte Höhe erreicht haben, kann man sie sicherlich nach der Blüte gut schneiden ohne die nächste Blüte zu gefährden.
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Floris

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #31 am: 30. August 2020, 13:21:24 »

Wie ist es denn mit dem Lichteinfall an dem rechten, dem größeren Fenster?
Du schreibst: Sonne von späten Vormittag bis zum späten Nachmittag.

Wäre es nicht angenehmer, wenn davor ein nur sommergrünes Gehölz stünde, so dass im Winter mehr Licht rein kommt?

Der Viburnum tinus soll vermutlich bis unten hin beastet sein, so dass er seine Grundfläche auch am Boden bedeckt. Ich könnte mir an dieser Stelle eher etwas vorstellen das wie der Flieder auch unten offen ist mit einem Kronenschirm darüber. Die Stauden darunter wären dann im Sommer etwas vor Mittagssonne geschützt. Ich finde einen Standort der nur am Nachmittag Sonne bekommt, schwierig.

Ich würde an der Stelle vermutlich den V. bodnantense oder eine Quitte oder eine große Feige pflanzen.
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gardener first

Nox

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #32 am: 30. August 2020, 13:49:01 »

Echinacea mit Gräsern ist eine prima Kombination. Dieses Jahr war die Trockenheit nicht so lange bei uns und meine blühen nun schon seit Mitte Juli bis jetzt !
Nassella - na ja. Sehr schön, wenn sie noch grün sind und die lockeren Rispen im Wind spielen, aber sehr schnell werden sie strohig und die Rispen verkleben. Dann sollte man sie eigentlich 'rausreissen. Sie säen sich bei mir (völlig anderer Boden) reichlich aus und ich komme mit dem Jäten kaum nach. Deine anderen Gräser reichen doch völlig aus !

Zum Mäuerchen: hat die Erde Bodenschluss ? Dann könnte man lang herabhängende Polsterpflanzen probieren, wie:
Blaukissen, Iberis sempervirens, Arabis, Sonnenröschen, auch viele wüchsige Teppichtyhmiane. Alle sind sehr lange grün und würden die Mauer einhüllen - naja, die Sedümmer müssten halt zusammenhalten, damit sie nicht überwuchert werden.
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Juneberry

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #33 am: 30. August 2020, 14:04:16 »

Vielleicht wäre es ja auch eine Option, einen Strauch zu wählen, der zwar nicht im Winter blüht, aber dafür mit leuchtenden Trieben eine Menge Effekte erzeugen kann, z.B. der Cornus sanguinea ‘Midwinter Fire’. Der verdüstert dir im Winter nicht durch sein Blattwerk das Fenster, ist im Sommer ein freundlich aussehender Schattenspender, dazu moderat im Wachstum und unkompliziert zu schneiden.
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Ein bisschen müh’n im Gartengrün und alsbald kühn die Blumen blüh’n

AndreasR

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #34 am: 30. August 2020, 14:34:30 »

Danke fürs Mitdenken und für die vielen Vorschläge! :)

@Nox: Ich denke nicht, dass ich eine starkwachsende Sorte von Viburnum tinus erwischt habe, im Gartencenter standen viele Töpfe mit 'Eva Price', 'Spirit', 'Gwenllian' usw. auf dem Verkaufstisch, aber ich konnte beim besten Willen keine optischen Unterschiede ausmachen, sie sollen jedenfalls alle eher schwachwüchsig sein. Im Moment weiß ich gar nicht genau, welche ich genommen habe, es war jedenfalls die billigere. ;) Gerade blühen an meinem die ersten Knospen auf, und es sind noch ein paar Beeren dran, sieht jedenfalls sehr hübsch aus.

Meine Echinaceen haben zwar ein wenig unter der Trockenheit gelitten, halten sich wie auch die Rudbeckien aber tapfer. Ich denke, wenn ich hin und wieder bewässere, sollte das problemlos klappen. Ob sich Nassella hier aussät, weiß ich nicht, aber bisher säen sich hier hauptsächlich Unkraut, Vergissmeinnicht und Akeleien aus. Ich dachte, dass die Echinaceen zwischen dem im Wind wogenden Gras sehr nett aussehen würden, aber es war halt nur so ein Gedanke.

Das Mäuerchen hat leider keinen Bodenschluss, weil es direkt auf dem Fundament des Tiefbords vom Bürgersteig steht, verhält sich also eher wie eine Reihe von Pflanzkübeln. Ich habe darin schon so einiges versucht, aber die Bedingungen sind im Sommer einfach zu extrem. Sehr gut gedeiht nur Sedum und Sempervivum, wacker hält sich außerdem Thymian, Heidenelke, Leinkraut, Steinkraut und ein letzter Moossteinbrech sowie eine Grasnelke (die letzten beiden sehen aber nicht gut aus).

Aufgegeben haben bisher Polsterglockenblume, Gänsekresse, Blaukissen, Teppichschafgarbe, der restliche Moossteinbrech, und selbst die Schleifenblumen verkochen seit letztem Jahr, wenn die Temperaturen weit über 30°C steigen (bisher schlagen sie zum Glück wieder aus). Meine beiden Blaukissen im Vorgarten (links des Wegs) haben ebenfalls aufgegeben, der Thymian hält sich dort mit Ach und Krach, und selbst die Semperviven muss ich ab und zu gießen, ansonsten würden sie vertrocknen. Sonnenröschen habe ich dort noch nicht probiert, aber die wachsen unten im Garten sehr üppig.

@Floris: Ursprünglich hatte ich auch einmal angedacht, den Viburnum bodnantense dort in die Ecke ans Fenster zu setzen, aber bei dem weiß ich, dass er halt wirklich locker vier Meter hoch werden kann, selbst wenn das etliche Jahre dauert. Mit dem Lichteinfall hast Du natürlich recht, in den letzten Jahren fiel so gut wie gar kein Licht mehr durchs Fenster, weil der Kirschlorbeer alles verdeckt hat

Jetzt ist es in diesem Raum (die ehemalige Küche von meiner Oma, wird aktuell als Honigküche von meinem Vater genutzt) wieder richtig hell. Allerdings verschwindet die Sonne im Winter schon gegen 16 Uhr hinterm Berg, da ist es dort ohnehin immer düster, so dass es gar nicht so schlimm ist, wenn ein Strauch das Fenster ein wenig verschattet. Viel wichtiger für mich (im OG) ist, dass ich jetzt endlich wieder von oben in den Vorgarten schauen kann. :D

@Juneberry: Einen rindenfärbenden Cornus hatte ich wie gesagt ja auch schon einmal in Betracht gezogen, und durch den regelmäßigen Schnitt würde der natürlich auch nicht zu hoch. Ich denke allerdings, dass mir die winterliche Blüte und ein wenig Grün beim V. tinus dann doch besser zusagen. Hätte ich mehr Platz, würde ich beide pflanzen. ;)
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Andreas

Nox

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #35 am: 30. August 2020, 14:45:25 »

Danke fürs Mitdenken und für die vielen Vorschläge! :)

@Nox: Ich denke nicht, dass ich eine starkwachsende Sorte von Viburnum tinus erwischt habe, im Gartencenter standen viele Töpfe mit 'Eva Price', 'Spirit', 'Gwenllian' usw. auf dem Verkaufstisch, aber ich konnte beim besten Willen keine optischen Unterschiede ausmachen,

Eva Price und Spirit werden eher höher, Gwenllian bleibt niedriger.
Nun, wenn ich so mitlese wie Du Gartenwege baust etc, dann ist es für Dich kein Problem, regelmässig zu schneiden oder auch mal einen Strauch wieder auszutauschen. Ausserdem hängen Höhen und Wuchs sehr vom Klima ab, probier's einfach aus !

Apropos rindenfärbende Hartriegel: sie machen alle sehr gerne Ausläufer .....
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Mathilda1

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #36 am: 30. August 2020, 17:35:46 »

ich kann denn praktischen Aspekt der Mauer nachvollziehen, trotzdem wär's das erste, das ich ändern würde. Meiner Meinung nach paßt es zur geplanten Pflanzung einfach nicht. Sogar ein niedriger Maschendrahtzaun würd sich weniger in den Vordergrund spielen
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Buddelkönigin

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #37 am: 30. August 2020, 20:13:51 »

Mathilda,. ich sehe das genauso... und bin regelrecht allergisch gegen solche Formsteine. Aber das ist - wie vieles im Leben und auch im eigenen Garten- Geschmackssache.  ;)
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AndreasR

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #38 am: 30. August 2020, 20:39:54 »

Ich schrieb ja schon weiter oben, dass diese Steine vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss sind, aber ich habe im Moment auch nicht das nötige Kleingeld für eine hübsche Natursteinmauer, einen schmiedeeisernen Zaun o. ä. Ein einfacher Maschendrahtzaun wäre vielleicht auch gegangen, aber den habe ich schon unten im Garten, und der ist optisch auch nicht so das Wahre.

Ich glaube, man muss tatsächlich einmal vor dieser Mauer gestanden und in den Garten geschaut haben, denn sie ist optisch gar nicht so präsent wie es auf den Fotos vielleicht aussieht - mag am Weitwinkelobjektiv liegen. ;) Und auf einem Zaun kann man halt kein Sedum und keine Semperviven pflanzen, höchstens auf einer Bruchsteinmauer, die wäre dann aber noch viel massiver geworden...

Heute habe ich mal die vorhandenen Miscanthus und Co. probegestellt, das sieht eigentlich schon ganz nett aus:



Bevor ich aber auch nur daran denken kann, irgendwas im Vorgarten zu machen, muss ich erstmal die Mauer zum Nachbargarten instand setzen, was da heute zum Vorschein kam, sah wieder gruselig aus:

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Andreas

lerchenzorn

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #39 am: 30. August 2020, 20:49:20 »

Ist es klug, das auch noch zu unterhöhlen? Noch hat sich ja scheinbar nichts gesenkt.
Ich würde zügig wieder anfüllen und gut verdichten.
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Secret Garden

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #40 am: 30. August 2020, 20:59:05 »

Die Betonformsteine sind vielleicht kein Wunschtraum, aber soo schlimm finde ich sie nicht und allemal besser als einen Maschendrahtzaun. Mit den blühenden Polsterpflanzen auf den Frühlingsbildern sieht es sogar ausgesprochen hübsch aus. :D
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Ingeborg

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #41 am: 30. August 2020, 21:11:05 »

Andreas, du findest aber auch immer was zum bauen und basteln.  ;D

Und die Formsteine finde ich an diesem Platz und mit dem Bewuchs durchaus passend und hübsch.
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AndreasR

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #42 am: 30. August 2020, 21:15:18 »

@lerchenzorn: Naja, das war schon unterhöhlt und nur sehr locker mit dem pulverigen Boden und einigen Steinen gefüllt - ich wundere mich, dass die Mauer bisher so gut gehalten hat. Morgen hole ich einen Sack Zementmörtel, und dann wird das mit dem neulich erst angefallenen Bauschutt, Ziegelsteinen usw. wieder aufgefüllt. Der Rest der Mauer ruht auf einem Fundament aus im Lehm einzementierten Natursteinen, aber hier an der Wand hat man offenbar einfach einen Betonriegel auf das lockere Material gegossen...

@Secret Garden und Ingeborg: Ja, eben, ich finde die blühenden Polster im Frühling und Sommer ebenfalls sehr hübsch. Aber wie Buddelkönigin schon sagte, über Geschmack lässt sich nicht streiten, und ich habe die ganz sicher nicht wegen der Optik ausgewählt, sondern aus praktischen und finanziellen Erwägungen. Es gibt auch noch deutlich hässlichere Modelle. ;D
« Letzte Änderung: 30. August 2020, 21:17:27 von AndreasR »
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Dicentra

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #43 am: 30. August 2020, 21:42:41 »

Was für ein herrlicher, großer Vorgarten! Zu der Menge an Gehölzen wurde ja schon einiges gesagt. Ich fürchte, in der Beschränkung liegt der Erfolg ;).

Diese Mauersteine ... ähm ... finde ich eines wirklich schönen Vorgartens nicht angemessen ;D.

Ich überlege, ob bei der Vorgartenbreite(-tiefe) nicht ein kleiner Weg sinnvoll wäre, der Dir die Pflege erleichtert, indem er definierte Trittstellen schafft.
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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #44 am: 30. August 2020, 21:45:33 »

Wie lang steht die Mauer denn schon?
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