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Autor Thema: Die Entstehung meines Gartens  (Gelesen 25270 mal)

AndreasR

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Die Entstehung meines Gartens
« am: 29. August 2020, 01:42:46 »

EDIT: Ich habe meinen Vorgarten-Thread umbenannt, um ihn auch für weitere Themen rund um den Garten zu nutzen. In diesem Beitrag beginne ich eine Reise zu den Anfängen meiner "Gartenkarriere". Viel Spaß beim Lesen! :)


Wie bei den Gartenarbeiten gestern schon angesprochen, bin ich nun endlich zur Tat geschritten und haben die zwei mittlerweile viel zu groß geratenen Kirschlorbeer im Vorgarten heruntergeschnitten, die Stümpfe werden in Kürze ebenfalls noch gerodet. Natürlich habe ich mir bereits etliche Gedanken zur Neugestaltung gemacht, aber ein wenig Input von Eurer Seite hilft sicher, die eine oder andere "Betriebsblindheit" zu vermeiden. ;)

Nachdem der Kirschlorbeer verschwand, war der Vorgarten plötzlich gefühlt doppelt so groß, die Abmessungen sind ca. 9,50 x 3,30 m, insgesamt also etwa 30 m². Steht man vor dem Haus, blickt man grob nach Südosten, der Garten ist also morgens noch schattig, je nach Jahreszeit scheint aber die Sonne ab dem späten Vormittag von der Straßenseite her in den Garten, der bis zum späten Nachmittag, wenn die Sonne hinter dem Hügel im Westen verschwindet, beleuchtet wird. Wie üblich habe ich auch dort schweren Lehmboden, zu meiner großen Freude gibt es dort aber keinen Schachtelhalm. :D



Bisher war der Frühlings- und Frühsommeraspekt durchaus anschaulich, aber ab Juli ging es rapide bergab, es fehlen einfach die Spätsommer- und Herbstblüher, und die bereits geplanzte Bartblume, die Kniphofie, diverse Sedum usw. wurden vom Kirschlorbeer bedrängt und kippten allenthalben um. Es sind hunderte von Blumenzwiebeln im Boden, viele gelbe Osterglocken und Dichternarzissen von meiner Oma, dazu diverse Krokusse, Tulpen, Schneeglöckchen, Balkananemonen usw., daher bin ich im Moment unsicher, wann ich die eigentliche Umgestaltung angehen kann, ein guter Zeitpunkt wäre wohl der Spätsommer/Frühherbst, wenn die Zwiebeln noch in Ruhe sind, oder das späte Frühjahr, wo ich wohl einiges "in the green" ausbuddeln und umpflanzen könnte. Im Winter ist's zu nass, im Sommer ist der Boden betonhart, geht also beides nicht.

Ich habe vor ca. fünf Jahren schon einmal große Teile des Vorgartens komplett umgegraben, um den sich in all den Jahren im ganzen Vorgarten ausgebreiteten Goldfelberich zu dezimieren, aktuell gibt es noch zwei Flächen von je ca. 1 m², aber die werde ich wohl auch eliminieren bzw. vielleicht eine lassen und den Felberich dort ausbruchssicher im Mörtelkübel verbuddeln. Zusammen mit Hemerocallis fulva, die ich ebenfalls nicht komplett entfernen möchte, bildet er einen wunderbaren Blühaspekt im Juni/Juli. Auch die Brautspiere möchte ich erhalten, hinter ihr kann man die Mülltonnen recht gut verstecken, und sie blüht immer überreich im April. Außerdem wachsen dort noch jede Menge Akeleien, Iris, einige Rudbeckien, Sedum usw., die ich ebenfalls erhalten möchte.



Neu einziehen sollen auf jeden Fall ein paar Gräser, in Töpfen warten schon seit langem zwei Miscanthus ('Ferner Osten' und der ähnliche, aber feingliedrigere 'Red Cloud'), sowie jeweils drei Pennisetum (wohl 'Hameln') und Nassella tenuissima. Das Pennisetum könnte ganz gut zu Kissenastern passen, Nassella stelle ich mir sehr schön mit einigen Echinacea purpurea verwoben vor. Eine Herbstanemone 'Honorine Jobert' wartet ebenfalls schon im Topf, und vielleicht kriege ich noch die eine oder andere Perovskia unter. Ein wenig Winteraspekt von Gräsern, Sedum, Sonnenhut usw. würde den Vorgarten auch in der kalten Jahreszeit ganz nett aussehen lassen.

Natürlich konnte ich es nicht lassen, auch schon ein paar Sträucher zu kaufen, im Topf steht ein Viburnum bodnantense 'Charles Lamont' bereit, nur dürfte der irgendwann zu groß werden, also möchte ich ihn vielleicht neben meinen Parkplatz pflanzen, da könnte man im Winter immer wieder mal daran vorbeigehen und an ihm schnuppern, und vor allem wäre er auch stets im Blick, wenn man aus dem Haus geht bzw. wieder nach Hause kommt. :D In einem Anfall geistiger Umnachtung kaufte ich auch eine Corylopsis pauciflora, aber ich befürchte, die braucht mehr Schatten, mal sehen, ob ich die irgendwo anders unterkriege.



Außerdem erstand ich vom Ramschtisch im Gartencenter noch eine Weigela 'Ebony & Ivory', die soll nicht so groß werden und besticht durch dunkles Laub, das sehr schön mit den weißen Blüten kontrastiert, und nach der Blüte im Frühsommer produziert sie über eine längere Zeit hinweg noch eine nette Nachblüte. Auch ein Viburnum tinus steht bereit, zwar noch ein kleines Exemplar, aber ich denke, es dürfte langfristig ein guter Ersatz für den Kirschlorbeer sein, da immergrün und obendrein mit einer Blüte im Winter (die werden hier ja oft nicht mehr so kalt, so dass er praktisch von November bis April durchblüht). Auch eine kleine Prunus incisa 'Kojou-no-mai' habe ich noch, die bei einigen hier eine respektable Größe erreicht hat, mein Exemplar im Topf hat allerdings eher Bonsai-Format.

Mehr Gehölze werde ich wohl nicht unterbringen können, ich würde gerne auch noch einen Hibiscus syriacus 'Red Heart' und einen Vitex agnus-castus pflanzen, aber dann hätte ich irgendwann wieder einen Vorgartenwald. ::) Also lieber ein paar Stauden, abgesehen von den genannten stelle ich mir diverse Salvia nemorosa, Nepeta faassenii 'Walker's Low', vielleicht ein paar Mädchenaugen, Spornblumen, Kalimeris incisa, und sonstige robuste Sommerblüher vor. Nach Möglichkeit sollte alles trockenheitsverträglich sein, denn ich kann zwar hin und wieder den Schlauch nach oben verlegen, aber Päppelkandidaten werden hier nicht glücklich. Weitere Vorschläge werden natürlich gerne angenommen.



Das kleine Beet links des Weges in Richtung Parkplatz gefällt mir eigentlich schon ganz gut, nur das Johanniskraut ist letzten (Nicht-)Winter geradezu explodiert und hat meterlange Ausläufer gemacht, hier muss ich wohl auch noch einmal Hand anlegen. Der Goldfelberich verhält sich hier im knochentrockenem Boden unterm Flieder erstaunlich zahm, der kann wohl dort bleiben, ansonsten gedeiht in diesem fast ganztägig in der Sonne gebratenen Beet eigentlich nur Sedum, Sempervivum, Thymian und Co., alles andere ist bisher weggebrutzelt. Tulpen und Krokusse kommen gut wieder, ansonsten hätte ich noch ein Helictotrichon sempervirens 'Saphirsprudel' im Topf, der mit ein wenig Bodenvorbereitung zwecks Vermeidung von Staunässe im Winter hier ganz gut gedeihen könnte.



Einen Plan habe ich auch schon einmal gezeichnet, um wenigstens ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viele Pflanzen ich dort unterbringen kann, aber auch wenn das alles schon sehr "fertig" aussieht, ist es nur eine Idee, und nichts ist bindend. Auch muss ich wohl erst einmal beobachten, wie die bereits bestehenden Pflanzen mit den geänderten Lichtbedingungen zurechtkommen, ich weiß z. B. nicht, ob ich die Schneeglöckchen dort lassen kann; bisher gediehen sie wunderbar unterm Kirschlorbeer, aber solange die neuen Gehölze noch klein sind, würden sie womöglich in der Hochsommersonne verschmoren, also könnte ich sie ggf. in mein Halbschattenbeet unten im Garten, neben meiner aktuellen Weg-Baustelle verfrachten.

So, und jetzt mache ich erstmal Schluss, ich habe schon wieder viel zu viel geschrieben, das liest sich wahrscheinlich kein Mensch alles durch. ::) Wie gesagt, Kommentare und Anregungen sind willkommen!
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2021, 23:28:00 von AndreasR »
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Andreas

häwimädel

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #1 am: 29. August 2020, 09:07:24 »

Hi Andreas,
ich habe alles gelesen.  ;) :)

Zu den Schneeglöckchen:
Im Sommer haben sie doch Schatten durch die höheren Stauden und Gräser. Reicht das nicht aus? Aber alle wirst Du vermutlich nicht aus dem Boden bekommen, also bleiben sowieso ein paar Testkandidaten übrig.  ;)

Wäre es eine Option, die Lavendelbegleitung auf der anderen Wegseite zu wiederholen? Ich empfinde eine beidseitig gleiche / ähnliche Bepflanzung an Wegen immer recht harmonisch und die Beete könnten wie eine Einheit wirken durch die ein Weg führt. Der Lavendel (evtl. unterbrochen von anderen Polster Pflanzen) könnte den Weg locker umspielen und die geraden Kanten verwischen.

 
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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #2 am: 29. August 2020, 14:53:10 »

Anstelle der Kissenastern kann ich Aster amellus nur empfehlen. Bekommt keinen Mehltau, verträgt Trockenheit besser und wuchert nicht.
Ich habe die Sorte Veilchenkönigin, die zur Zeit anfängt zu blühen.
Einige Gaura wären auch schön. Allerdings finde ich, daß die Pflanzen sehr dicht stehen.
Zu den Schneeglöckchen: Die würde ich dort belassen. Meine stehen an der Südseite und kommen jedes Jahr wieder.
Wenn einige Zwiebeln beim Neu bepflanzen ans Tageslicht kommen, einfach wieder in die Erde stecken.
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Roeschen1

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #3 am: 29. August 2020, 15:37:34 »

Wann hat der Boden die letzte Auffrischung bekommen, Kompost?
Ich habe ein Problem mit der Gartenmauer, verschandelt den ganzen Vorgarten.
Die Iris stehen zu dicht an der Mauer, die würden viel schöner wirken, wenn sie frei stehen.
Eine Weigelie wäre mir zu groß für den Vorgarten.
Meiner Meinung nach fehlt ein Hingucker, ein Mittelpunkt, vielleicht eine Strauchrose in Gelb (Golden Celebration, Graham Thomas)
Dazu
gelbe Iris,
gelbe Eremus,
Kniphofia Mango Popsicle,
Echinacea in Orange,
Rudbeckia,
gelbe Schafgarbe,
Kleinblütige Taglilien (Maikönigin)
Gräser,
wenn man möchte etwas Blau
Salbei,
Verbene bonariensis,
Astern,
Agapanthus blau (meine sind in Hausnähe ausgepflanzt seit 2 Jahren, mit Laub und Zweigen im Winter abgedeckt)

Das Wichtigste:
lieber weniger Sorten, dafür mehr Exemplare

Für den Frühlingsaspekt,
Schneeglöckchen, vorhanden,
Tulipa tarda,
gelbe Crocus,
gelbe lilienblütige Tulpen, die im Mai blühen

Wenn du einen Strauch zum Mülltonne verstecken brauchst, würde ich einen gelb panaschierten Liguster als Hintergrund wählen.
« Letzte Änderung: 29. August 2020, 16:23:14 von Roeschen1 »
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enaira

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #4 am: 29. August 2020, 15:41:03 »

Na, das klingt doch schon sehr verheißungsvoll!
In Bezug auf die Weigelie muss ich deine Erwartung ein bisschen bremsen. Ich habe zweimal kleinbleibende Sorten probiert, 'Black & White' und 'Monet', derzeit läuft der dritte Versuch mit 'Minor Black'.
Die ersten beiden mickerten und sind irgendwann krepiert, die dritte kommt über 30 cm auch kaum hinaus.
Ich habe gerade nochmal nachgelesen: Flachwurzler, wünschen durchlässigen, nahrhaften frischen Boden.
Daran wird es hier wohl liegen, Lehm wie bei dir und im Sommer eher trocken.
Da wirst du wohl an der vorgesehen Stelle umfangreichere Bodenbearbeitung vornehmen müssen, wenn ich die Verhältnisse bei dir richtig einschätze...
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enaira

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #5 am: 29. August 2020, 15:43:35 »

Anstelle der Kissenastern kann ich Aster amellus nur empfehlen. Bekommt keinen Mehltau, verträgt Trockenheit besser und wuchert nicht.
.
Das kann ich unterstreichen, die wachsen im hiesigen Lehmboden auch tendenziell besser/gesünder.
Aster frikartii 'Mönch' macht sich auch sehr gut, blüht über einen ausgesprochen langen Zeitraum!
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Ariane

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AndreasR

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #6 am: 29. August 2020, 20:43:59 »

Danke für den bisherigen Input! Ein paar Sachen sind dabei, die ich auch schon im Kopf hatte, mein "Pflanzplan" ist ja wie gesagt alles andere als final, sondern dient erst einmal als Ideensammlung, da habe ich die Abstände auch noch nicht auf den Zentimeter genau ausgemessen, sondern nur nach Augenmaß Kreise gezogen. Dicht soll die Bepflanzung allerdings schon sein, damit der Boden überall bedeckt ist.

@häwimädel: Eine Spiegelung der Lavendel-Reihe nach rechts hatte ich auch schon in Erwägung gezogen, und schöne große Büsche, welche die Wegkanten auflösen, würden mir gefallen, nur kommen die aktuell vorhandenen Exemplare bisher (vor vier Jahren gepflanzt) nicht wirklich von Fleck. 'Hidcote Blue' hat ja wirklich eine hübsche Blütenfarbe, aber er ist halt eher klein und langsamwüchsig, ein wenig größer hätte ich ihn mir schon vorgestellt ;)

@laguna: Aster amellus hatte ich auch schon auf dem Schirm, 'Veilchenkönigin' ist wirklich toll. Eine Gaura hatte ich dort schon einmal, zusammen mit einen Penstemon 'Garnet', die beiden haben den ganzen Sommer lang geblüht, aber leider leider wurden beide Opfer eines Spätfrosts. Ich werde auf jeden Fall noch einmal einen Versuch wagen. Die Schneeglöcken dürften auch von den Stauden beschattet werden, ich müsste halt darauf achten, dort nicht gerade Jungpflanzen zu setzen, sondern auf etablierte Exemplare zurückgreifen.

@Roeschen1: Die Gartenmauer ist natürlich Geschmackssache; sie kann es an Eleganz sicher nicht mit anderen Lösungen aufnehmen, letztendlich ist sie ein Kompromiss aus Robustheit und Anschaffungspreis. Sie soll eine klare Begrenzung zwischen Bürgersteig und Garten schaffen, und wenn man direkt davor steht, fällt sie einem gar nicht so sehr ins Auge wie auf den Fotos, da sie gerade einmal 50 cm hoch ist.

Der Boden hat noch nie eine "Auffrischung" bekommen, allerdings bleibt praktisch das komplette Staudenlaub als Flächenkompostierung liegen. Jedenfalls ist der Boden hier nährstoffreich genug, wenn es nur genügend Wasser bekommt, wuchert alles wie verrückt. Eine Rose pflanzen möchte ich nicht (undenkbar für Rosenliebhaber, ich weiß ;) ), und für Eremurus müsste ich wohl den Boden vorbereiten, damit die im Winter nicht ersaufen.

Ansonsten vielen Dank für Deine Liste, einiges davon hatte ich ja schon eingeplant. Wiesentaglilien stehen hier ohnehin (sind aber nicht im Plan erwähnt), einen blauen sowie einen weißen Agapanthus (beide einziehend) habe ich sogar im Topf. Die Mülltonnen werden schon recht gut von der Brautspiere versteckt, panaschierter Liguster ist aber durchaus eine Überlegung wert.

@enaira: Danke für die Erfahrungswerte bzgl. der kleinbleibenden Weigelien, es gilt wohl, einfach auszuprobieren. Eine Bodenverbesserung hin zu einem durchlässigen Substrat ist punktuell sicher möglich. Meine Exemplar habe ich jedenfalls für 'nen Fünfer im Abverkauf erstanden, da kann man nicht viel falsch machen. Beim richtigen Feuchtegehalt ist mein Boden jedenfalls wunderbar feinkrümelig und super zu bearbeiten, nur leider ist es im Winter ja oft zu nass und im Sommer zu trocken. Aster frikartii 'Mönch' hatte ich mir auch schon einmal im Geiste notiert, kommt auf jeden Fall auf die Liste. :D
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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #7 am: 29. August 2020, 21:02:53 »

Wenn du große Lavendel haben möchtest,
wäre l. intermedia  Grosso, Arabian nights eine schöne Sorte.
Bodenauffrischung meint Vermehrung von Humus und Bodenleben, Lockerung durch Hacken, ggf Düngung.
Die paar Blätter reichen nicht aus.
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AndreasR

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #8 am: 29. August 2020, 21:58:39 »

Hier im Boden sind Massen von Regenwürmern, so schlecht kann er also nicht sein. ;) Ansonsten grabe ich beim Neuanlegen eines Beets immer gründlich um, alleine schon, um alle Wurzelunkräuter loszuwerden. Lavandula intermedia ist toll, hatte ich auch schon im Visier, wobei ich befürchte, dass der schon wieder zu groß für den Vorgarten ist... Trotzdem danke für die Sortenempfehlungen. :)
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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #9 am: 29. August 2020, 22:04:09 »

Noch etwas zum Viburnum tinus: Du weißt, wie groß der werden kann?
Wenn er nicht gerade im Spätwinter eins auf die Mütze bekommt...
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AndreasR

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #10 am: 29. August 2020, 22:09:30 »

Ja, weiß ich - der kann auch locker 2 m hoch werden. Das schafft er aber sicher nicht in zwei Jahren, so wie mein Kirschlorbeer. Ab und zu werde ich ihn ggf. schneiden müssen, aber mein Exemplar im Topf ist bisher bescheidene 40 cm hoch. ;)
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Andreas

Nova Liz †

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #11 am: 29. August 2020, 22:26:10 »

Ich wollte auch gerade schreiben,dass der Viburnum,wenn er eingewurzelt ist,sehr schnell sehr groß und breit wird. ;)
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AndreasR

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #12 am: 29. August 2020, 22:34:00 »

Mir fehlt leider die Erfahrung, ich kann nur mit Sträuchern hier in der Umgebung vergleichen, und verschiedene Quellen im Internet schreiben von "trägwüchsig", was immer das auch bedeuten mag. ;) Praktische Erfahrungen sind also hilfreich, die beiden Kirschlorbeer haben jedenfalls innerhalb von einem Jahr mindestens einen Meter in alle Richtungen geschafft...
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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #13 am: 29. August 2020, 22:38:39 »

Ja, weiß ich - der kann auch locker 2 m hoch werden.
Hier in der Nachbarschaft steht einer, der ist deutlich höher...
Aber stimmt schon, man er wächst sicher nicht so schnell wie Kirschlorbeer.
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Hero49

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Re: Neugestaltung Vorgarten
« Antwort #14 am: 30. August 2020, 00:12:27 »

Anstelle des Viburnum tinus schlage ich Choisya Aztec Pearl vor.
Sämtliche Viburnum tinus, die ich sehe, sind nicht besonders schön. Oft bekommen sie schon von leichtem Frost eins auf die Mütze und sehr oft sind die Blätter zerfressen.
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