marygold, das war der Plan. Bei 'Jade' wird es evtl. auch klappen, das hatte ich letztes Jahr aufgenommen und neu gesetzt, die Zwiebeln sitzen zwar nah beieinander, aber es war nur ein Austrieb vom Schimmel befallen. Bei 'Fliether Glocke' hingegen scheiterte schon das freilegen, die grünen Spitzen waren das einzige noch feste Gewebe, unterirdisch schon nur Matsch. Zwei kleinere Zwiebeln sind vielleicht noch nicht ganz verloren, da heißt es abwarten.
Zu fett ist mein Boden wohl nicht, eher zu feinsandig, verschlämmend und dann bei länger nassem Wetter wohl anheimelnd für den Pilz. Bei den neuen Pflanzungen kommen die Zwiebeln ja mittlerweile in extra angemischtes Substrat. Die älteren sind aber noch im gewachsenen Boden. Ich bin schon immer bemüht, das (Kirsch-)Laub rechtzeitig abzusammeln, aber das scheint auch nicht wirklich gewirkt zu haben, der Pilz wird sich da bereits ausgebreitet haben.
Es ist vor allem ganz konkret ein Beet betroffen auf annähernd 20 qm. Da stehen normale G. nivalis in Mengen, dazwischen einige Tuffs elwesii und davon sind sehr viele befallen, ich habe letztens schon viel abgestochen und entsorgt. In dem Fall bleibt wohl erstmal nur, die Sorten zu evakuieren (die meisten habe ich letztes Jahr dort schon rausgeholt) und das Beet großflächig mit Fungizid zu behandeln.
@Markus: der Grauschimmeln zeigt ja oberirdisch nur noch die Symptomatik. Ich denke, ohne ein wirksames Präparat, das gegossen wird und bis an die Zwiebel kommt, wird man nicht viel ausrichten können. Wohl aber habe ich zumindest in den angrenzenden Beeten die Glöckchen mit Fungizid besprüht, erstmal als Sofortmaßnahme, falls aus irgendeiner unentdeckten Ecke Sporen angeflogen kommen.
Das war nun soviel negatives, da muss auch was positives her: 'Turncoat' habe ich erst vorletztes Jahr von Bäuerleins bekommen. Der Austrieb ist schon vielversprechend.
