Rote Sorten sind eine afrikanische Art, die sind fast immer bitter, man isst sie unreif. Grüne Sorten sind eine thailändische Art oder Hybriden daraus, ebenfalls meist stärker bitter und auch kleiner. Weisse Sorten sind in Ostasien populärer, da gibts ebenso neutralere und aromatischere wie bei violetten Sorten, Unterschiede wegen der Farbe sehe ich da nicht.
Die Grossfrüchtigen im italienischen Stil haben immer einen Violettanteil, in Frankreich und Korea sind eher runde und festere Früchte beliebt. Einige dünn- und langfrüchtige Sorten aus Asien egal welche Farbschläge sind für mich geschmacklich die Besten aber aufgrund der Grösse eben nicht für jedes Gericht verwendbar. Ich würde aber erst mal mit einer Standardsorte anfangen und Erfahrungen sammeln, Pflanzware aus dem Gartenmarkt.
Windanfälligkeit, da im Freiland die Pflanzen eh nicht so hoch werden und ziemlich zäh sind, keine Probleme. Paprika haben die im Herbst viel mehr, wenn schwere Früchte dranhängen. Auberginen brauchen aber auch einen Pflanzstab und ggf. Anbindung schwerer Äste.
Veredelte Auberginen: Kann sich meiner Ansicht im Gewächshaus lohnen, im Freiland nicht. Ich habe damit schon 2m hohe Pflanzen bekommen mit Kiloweise Früchten. Im Freiland nutzt es weniger was. Man kann damit optimale Bedingungen noch besser ausnutzen.
Die Riesengaragen sind eine Pest. Meist aber nicht wegen SUVs, zugegeben. Heute will Jeder noch ein weiteres Haus, nämlich eins aus Blech und rollend: Das Wohnmobil. Auf einem Drittel meiner Südseite steht eine Garage plus ein 3m - Wohnmobil ohne Garage. Das sind zum schönsten Reifeende 5 Meter Schattenwurf. Schön für das Wohnmobil, weniger schön für meine Südpflanzen. Platz ist extrem kostbares Gut in den meisten Gegenden des engen Deutschlands und der Bauernhof meiner Grosseltern ging leider an meinen Cousin... Auberginen sollten jedenfalls im Herbst möglichst lange besonnt sein. Ist das absehbar nicht möglich, dann Kübelhaltung und Kübel in die Sonne.