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|18|6|Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes. (Salvador Dali)

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Autor Thema: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage  (Gelesen 1488 mal)

foxy

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Re: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage
« Antwort #15 am: 25. Januar 2022, 10:37:23 »

Hallo mycorrhiza, endlich einmal jemand der vom Bodenleben eine Ahnung hat und was genau so wichtig ist, es für uns nicht Botaniker sehr verständlich rüberbringt, vielen Dank.
Bei mir ist die Situation zwar anders gelagert. Ich hab einen reinen Ziegel Lehmboden. Nicht aufbereitet wächst so gut wie keine Staude, Bäume Sträucher geht so.
Ich bereite ihn mit Sand, alten verrotteten Kompost mit viel verrotteten Hackschnitzel, das letzte Drittel ist der Lehm vom Unterboden. Das ganze ist 30 cm hoch und wird mit einer Fräse so richtig durchmischt. Bevor ich zu pflanzen beginne lasse ich es ca. ein halbes Jahr ruhen. Mach das bereits seit 40 Jahren. Den Erfolg könnt ihr euch ja ansehen.
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Alastor

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Re: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage
« Antwort #16 am: 26. Januar 2022, 21:16:27 »

Hi,

danke euch beiden und vor allem mycorrhiza für die gute Erklärung wieso dort momentan nichts zu verrotten scheint.
Da wir das Grundstück ja noch nicht lange haben, konnte ich natürlich nichts beobachten über eine gewisse Dauer, aber es war unser Gefühl und würde auch zu dem restlichen Bild des Grundstücks passen.
Den Boden bekommen wir natürlich nicht in einen 1A Zustand auf einmal gesetzt, aber nach und nach in den nächsten Jahren hoffen wir. Und da wir bis zum Oktober eh noch nichts pflanzen können, bietet es sich an, etwas am Boden zu machen, wie von dir beschrieben. :)

An Bentonit (zusammen mit Kompost und Gründüngung) hatten wir vor allem wegen der Rasenfläche gedacht (unsere Hunde brauchen etwas Tobe- und Arbeitsfläche :D), da wir sobald der Rasen liegt zumindest kein Bentonit mehr für die Wasserhaltung einbringen können. Und wir wollen im Sommer nicht täglich wässern müssen :D
In den anderen Bereichen (Obstbäume, Sträucher, Stauden und Gemüsebeet) kann man ja nachträglich immer noch etwas einarbeiten, wenn benötigt. Da könnte man Bentonit sicher erstmal weglassen.

Jetzt muss ich aber nochmal wegen meiner Gründungungspflanzen-Komposition schauen und mir etwas sinnvolles zusammenstellen :D
Ein paar gute Vorschläge, die ich auch verwenden werde, wurden ja schon gegeben.
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Snape

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Re: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage
« Antwort #17 am: 26. Januar 2022, 22:29:54 »

Ich glaube, ich hatte eine ähnliche sandige Situation wie der Fragesteller, als ich vor 17 Jahren das Haus gekauft habe. Gras, ein paar Blühsträucher und zwei Apfelbäume wuchsen aber schon noch, kein Bauschutt und nicht verdichtet. Boden aber nach 30 Zentimetern aber so gut wie reiner Sand. Wir haben damals die Grasnabe flach abgehoben, Brombeeren raus und überall bis 50 cm Erd/Kompostgemisch (50 zu 50, glaub ich) aufgetragen ( war nicht so teuer, weil man es selbst holen konnte). Gar nichts eingearbeitet.Gleich Rasen angesät und Beete angelegt. Das war bestimmt nicht lege artis,hat aber auf Anhieb gut funktioniert, alles sehr gut gewachsen. Der Boden ist inzwischen wieder sandiger, hab ihn nur mit eigenem Kompost zwischendurch verbessert und Laubmulch im Winter. Er ist aber immer noch recht passabel.
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Snape

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Re: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage
« Antwort #18 am: 26. Januar 2022, 22:31:20 »

Und ich finde inzwischen, besonders wenn ich AndreasR lese oder was aber Zwiebelpflanzen, dass Sandboden echt Vorteile hat.
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Alastor

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Re: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage
« Antwort #19 am: 26. Januar 2022, 22:37:52 »

Danke für die Mitteilung deiner Erfahrungen :)
Es freut mich, dass dein Garten sich gut entwickelt hat und deine Maßnahme funktionierte.

Gerne würde ich mehr als 15-20cm guten Boden anfahren lassen (einer bietet leicht tonhaltige Erde mit Kompost an, die anderen nur sandigen Mutterboden oder reinen Kompost), leider ist es nur so teuer für die große Fläche, die wir haben. :/

Sandboden an sich finde ich auch gar nicht verkehrt, ich persönlich (bezüglich Bearbeitung z.B.) auch besser als Lehmboden.
Er braucht eben nur einen kleinen Kick für einen guten Start in unsere gemeinschaftliche Beziehung  ;D
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AndreasR

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Re: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage
« Antwort #20 am: 26. Januar 2022, 22:40:56 »

@Snape: ;D Optimal wäre natürlich "irgendwas dazwischen", also ein sandig-humoser, durchlässiger, aber dennoch nährstoffreicher Boden, den man mit entsprechendem Aufwand sicher "in beide Richtungen" erreichen kann, aber es dürfte wahrscheinlich einfacher sein, einen leicht zu bearbeitenden sandigen Boden mit entsprechenden Zuschlägen zu verbessern, als schwer zu bearbeitenden Lehm- bzw. Tonboden entsprechen aufzubereiten.
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Viele Grüße
Andreas

ringelnatz

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Re: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage
« Antwort #21 am: 26. Januar 2022, 23:03:57 »

Als Sandgärtner würde ich dringend dazu raten, dass herbeigeschaffte Muttererde unbedingt einen gewissen Lehmanteil haben sollte. Muss nicht unbedingt viel sein, das macht dann wieder andere Probleme, aber ich habe einen Sandboden ohne jegliche Tonmineralien und das ist nicht gut...
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thuja thujon

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Re: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage
« Antwort #22 am: 26. Januar 2022, 23:09:07 »

Ist doch immer die Frage für was man ihn braucht.

Als Gemüsegärtner wünsche ich mir mehr Sand, als Staudengärtner mehr Lehm.

Gar muss er in beiden Fällen sein ---> Aufgabe des Gärtners: Bodenpflege
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ringelnatz

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Re: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage
« Antwort #23 am: 26. Januar 2022, 23:17:23 »

Ist doch immer die Frage für was man ihn braucht.

Als Gemüsegärtner wünsche ich mir mehr Sand, als Staudengärtner mehr Lehm.

Gar muss er in beiden Fällen sein ---> Aufgabe des Gärtners: Bodenpflege
als Sandgärtner: Lehm!
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thuja thujon

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Re: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage
« Antwort #24 am: 26. Januar 2022, 23:25:41 »

Als Lehmgärtner Sand.  :D

Wer braucht eigentlich Ton oder Minutenböden?
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Snape

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Re: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage
« Antwort #25 am: 27. Januar 2022, 07:11:18 »

Und vielleicht nur für die "besonderen" Bereiche (Stauden/Gemüsebeet) die Ton/Kompostaufschüttung, so dass es preislich im Rahmen bleibt?
So planvoll und sorgsam wie Du klingst, kann man dem Garten aber auf jeden Fall eine günstige Prognose stellen. 🙂
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Alastor

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Re: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage
« Antwort #26 am: 28. Januar 2022, 16:53:18 »

@Snape:
Die Fläche ist schon auf das relevante reduziert, aber ein bisschen werde ich noch reduzieren können. Muss mir nochmal die Sonnenmenge in dem einen Beet anschauen (da ist ne hohe Hecke vor) und dort wahrscheinlich Stauden pflanzen, die es gern trocken und nährstoffarm mögen. Wenn die Sonnenmenge passt, dann hab ich auch schon die Beetplanung teilweise im Kopf dafür, das wären dann so 50m2 Staudenbeet  ;D
Zitat von: Snape
So planvoll und sorgsam wie Du klingst, kann man dem Garten aber auf jeden Fall eine günstige Prognose stellen.
Danke, freue mich auch schon sehr auf den zukünftigen Garten! 8)
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Alastor

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Re: Bodenverbesserung - Gartenneuanlage
« Antwort #27 am: 01. März 2022, 18:22:53 »

Ich habe nochmal eine Frage.
Wir wollen ja übers Frühjahr/Sommer Gründüngung ausbringen und im Herbst, September oder Oktober, Rollrasen verlegen.
Dürfen die getrockneten Pflanzen der Gründüngung in die Erde eingearbeitet werden, worauf dann der Rasen kommt, oder muss es abgeharkt werden?
Hab’s mal so und mal so gefunden, könnte mir aber vorstellen, dass es unter dem Rollrasen vielleicht nicht so gut ist, wegen fehlender Luft bzw Sauerstoff, damit die getrockneten Pflanzenteile ordentlich abgebaut werden?
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