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News: Bahnfahrten in Deutschland sind lustig - vor allem wenn man nicht im Zug sitzt. (Biotekt)
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06. Februar 2023, 17:31:40
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|15|1|Leute, die Dinge tun, die zählen, halten sich nie damit auf, sie zu zählen. (unbekannt)

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Autor Thema: Hochbeet anlegen  (Gelesen 3241 mal)

plantaddict21

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Hochbeet anlegen
« am: 07. April 2021, 15:04:42 »

Hallo ihr :) ich bin neu hier und möchte direkt mit einem persönlichen Anliegen anfangen.

Und zwar lege ich mir nun endlich ein Hochbeet zu und freue mich riesig darauf!  ;D Seit Jahren ist es ein kleines Träumchen von mir ein Hochbeet zu besitzen und da ich nun in eine Wohnung mit kleinem Garten gezogen bin, möchte ich mir diesen jetzt Traum erfüllen.

Habt ihr Tipps für Hochbeet-Neulinge? Was muss ich unbedingt beachten? Welches Gemüse ist gut für Anfänger geeignet?

Ich freue mich über einen netten Austausch  ;)

Liebe Grüße
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Staudo

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #1 am: 07. April 2021, 15:28:42 »

Schaue mal hier;)

Vielleicht hat der eine oder andere mittlerweile Erfahrung in der Praxis gesammelt.
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„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck

Rieke

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #2 am: 07. April 2021, 15:53:19 »

Ist der Boden so schlecht? Es ist doch viel einfacher, das Gemüse direkt im normalen Boden anzubauen.
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So many beaches, so little time.

plantaddict21

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #3 am: 09. April 2021, 12:18:25 »

Hi, super vielen Dank! Da schau ich gleich mal rein  ;)
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plantaddict21

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #4 am: 09. April 2021, 12:24:48 »

Zitat von: Rieke link=topic=[b
Link entfernt!1[/b]3661354#msg3661354 date=1617803599]
Ist der Boden so schlecht? Es ist doch viel einfacher, das Gemüse direkt im normalen Boden anzubauen.

Ja, und ich möchte auch die Nacktschnecken und anderen ungebetenen Gästen fernhalten. Einige Bekannte von mir hatten da schon öfters Probleme damit.

Zudem habe ich gelesen, dass die zersetzende Füllung im Hochbeet nährstoffreicher ist..  ::)
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Roeschen1

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #5 am: 09. April 2021, 12:34:36 »

Durch die Verrottung im Hochbeet entsteht Wärme, die den Pflanzen guttut, könnte man auch durch ein Hügelbeet erreichen.
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Grün ist die Hoffnung

Starking007

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #6 am: 09. April 2021, 12:45:47 »

Ich mach gerade ein Hochbeet fertig, 1,2x2mx1m.

Auf Wunsch meiner Jüngsten.

Ein Hochbeet ist in allererster Linie "In", modern, "ich-will-auch-eines-haben".
Zur Hangabstützung, Raumtrennung kann es auch funktional sein.
Gestalterisch ist auch ein Grund.

Um den Gemüseanbau zu erleichtern ist es unsinnig.
Rückenschonend: Mein Rücken schmerzt vom Bauen und Füllen.
Das Heben der Gieskannen ist auch nicht ohne!
Nährstoffe: Wären mit Düngung, Mulch oder etwas mehr Humus in Bretterumandung auch möglich.

Ich verwerte ausschließlich Vorhandenes:
Holzbretter vom hölzernen Hochsilo
Noppenfolienreste, Gitterreste
Vorhandene übrige Erde/Kompost.

Konstruktiv zu beachten:
Die Füllung wiegt: Bretterstärke, Eckpfosten, Streben, Diagonale.
Das unterste Brett ist am schnellsten morsch und in aller Regel am schlechtesten zu wechseln.
Schnecken sind aufgrund der Höhe schon reduziert, Schneckenkante oder Schneckenkorn helfen weiter.

Die Anleitungen zum Füllen sind eine Katastrophe und für Nichtden ker geeignet.
Das Grobe unten:
Verhindert das Aufsteigen der Kapillarfeuchte,
hindert die Wurzel am Eindringen in den Untergrund,
erleichtert dem Gießwasser das Versickern,
bietet Schädlingen sicheren Unterschlupf.

Nun baut mal schön....................
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Gruß Arthur

Anne Rosmarin

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #7 am: 09. April 2021, 22:19:19 »

In unserem kälteren Zweitgarten kann ich im Hochbeet schon Sachen anbauen, die auf den Beeten noch nicht gehen, weil zu kalt. Hochbeete sind Folienüberdacht, ne Art Tunnel, da ist es deutlich wärmer, als unten. Das bringt also eine deutliche Ernteverfrühung. Und ich kann im Stehen arbeiten, denn bücken und hinhocken, wie auf Bodenbeeten fällt mir recht schwer.(zeitweise muss ich mich neben die Beete auf den Boden setzen was gerade, wenn es feucht ist nicht so angenehm ist, ich habe ein ensprechendes Kissen, trotzdem) Also das kann schon eine VVerlängerung der Anbeuzeit  und auch Erleichterung sein. Man kann auch das Substrat gut zusammenmischen, nach eigenen Bedürfnissen, was im Boden nicht so möglich ist

Moden sind mir ziemlich egal, ich sehe es als eine Ergänzung und Erweiterung zu anderen Gartenmöglichkeiten. Habe mir auch eine Winterbepflanzung vorgenommen, denn im Hochbeet ist es dann geschützter, als auf den Bodenbeeten. Dann sollen verschiedene Salate, Asia Gemüse, Radiesel, Hirschhornwegerich, Winterportulak, Spinat usw. noch wachsen, geschützter halt, als auf beeten möglich ist. Wir haben 4x 90x120, das Maß ergab sich aus der Verwendung von EuroPaletten. Es wurde Vorhandenes verwendet und nur der Draht für unten und Schrauben zugekauft. Kostenpunkt, etwa 55€ für alle 4 Hochbeete. Ich hab da Gemüse und Kräuter gepflanzt und gesät, was dort bleibt, aber auch 2 kurze Reihen Kohlrabis, die dann noch umgesetzt werden.

Wir haben auch noch ein Folienhaus und ein altes kleines Glasgewächshaus, und normaler Beete am Boden alles bietet verschiedene Möglichkeiten.

Im Mai werden dort noch Paprikas und Auberginen einziehen, ich freu mich drauf.
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Liebe Grüße, Anne

ich bin die/der ich bin

wuchtig

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #8 am: 12. April 2021, 21:42:56 »

Zitat von: Rieke link=topic=[b
Link entfernt!1[/b]3661354#msg3661354 date=1617803599]
Ist der Boden so schlecht? Es ist doch viel einfacher, das Gemüse direkt im normalen Boden anzubauen.

Ja, und ich möchte auch die Nacktschnecken und anderen ungebetenen Gästen fernhalten. Einige Bekannte von mir hatten da schon öfters Probleme damit.

Zudem habe ich gelesen, dass die zersetzende Füllung im Hochbeet nährstoffreicher ist..  ::)
1min. Beitragsanzahl noch nicht erreicht
 
Nährstoffreicher als was ?
Mitscherlich Gesetz ist da ganz Interessant zum Nachlesen
https://gartenwiki.org/wiki/Gesetz_vom_abnehmenden_Ertragszuwachs
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Roeschen1

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #9 am: 12. April 2021, 21:51:21 »

Ich mach gerade ein Hochbeet fertig, 1,2x2mx1m.


Rückenschonend: Mein Rücken schmerzt vom Bauen und Füllen.
Das Heben der Gieskannen ist auch nicht ohne!


Konstruktiv zu beachten:
Die Füllung wiegt: Bretterstärke, Eckpfosten, Streben, Diagonale.
Das unterste Brett ist am schnellsten morsch und in aller Regel am schlechtesten zu wechseln.

Absolut rückenschonend, wenn du Aufsatzpaletten nimmst, gebraucht sehr günstig.
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Grün ist die Hoffnung

Lady Gaga

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #10 am: 12. April 2021, 22:17:41 »

Wir haben gebrauchte Rahmen, die man auf Europaletten setzen kann, bekommen. Dh. im Vergleich zu den käuflichen Hochbeeten sind sie niedriger und auch kleiner. Für mich reicht die Höhe aus, die meisten Gemüsesorten wurzeln auch nicht tiefer. Dafür benötige ich nicht so viel Füllung und es kommt nur ganz unten etwas gröberes Material vom Komposter hinein.
Die Hochbeete haben wir mit so einer 'Noppenfolie' ausgekleidet, damit das Holz nicht so schnell verrottet.


Inzwischen sind die Hochbeete in einem größeren Gemüsegarten integriert. Für hohe Pflanzen wie Tomaten oder Bohnen fände ich es unsinnig. Praktisch finde ich es für Salat, wo man täglich pflückt und sich dabei das Bücken erspart.
In einem Beet haben wir Heidelbeeren, weil wir dort ein saures Substrat verwenden müssen. Die anderen beiden waren mit Melanzani und Süßkartoffeln belegt. Ein käufliches Frühbeete passt relativ gut drauf.

Dass Schnecken nicht hineinkommen, ist ein Gerücht. Aber man sieht sie besser.

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thuja thujon

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #11 am: 12. April 2021, 22:38:25 »

@wuchtig, völlig richtig. In den letzten etwas über 100 Jahren seitdem hat man auch viel dazugelernt.

Die Profi-Gemüsegärtner verwenden deshalb auch möglichst eher Substrat als echten Boden, auch im Freilandanbau. Gemüse aus solch Humusreichen Substraten wie in den meisten Hochbeeten wäre weder verkehrsfähig noch wäre es mit Umweltauflagen vereinbar.
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gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität

Mottischa

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #12 am: 13. April 2021, 07:42:23 »

@wuchtig, völlig richtig. In den letzten etwas über 100 Jahren seitdem hat man auch viel dazugelernt.

Die Profi-Gemüsegärtner verwenden deshalb auch möglichst eher Substrat als echten Boden, auch im Freilandanbau. Gemüse aus solch Humusreichen Substraten wie in den meisten Hochbeeten wäre weder verkehrsfähig noch wäre es mit Umweltauflagen vereinbar.

Kannst du das bitte mal erklären, ich verstehe es nämlich gerade nicht?

Ich bekomme auch ein Hochbeet, denn hier ist kein Platz für einen richtigen Gemüsegarte, bzw. Anteil. Aufgefüllt wird es mit Mutterboden, der sowieso anfällt. Klar kommt sicherlich in die obere Schicht Kompost und dann wird gemulcht. Allerdings gibt es unten keine Grobschicht, denn irgendein User hat dazu mal was geschrieben und eine Seite gepostet, in der er erklärt hat, dass ein Hochbeet kein besserer Komposthaufen ist. Das fand ich ganz aufschlussreich und werde mich nochmal damit beschäftigen.

Ach ja Hochbeet
« Letzte Änderung: 13. April 2021, 07:44:21 von Mottischa »
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Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)

Lady Gaga

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #13 am: 13. April 2021, 08:31:14 »

Thuja, meinst du, die Erde in Hochbeeten enthält zuviel Stickstoff, oder was?

Mottischa, zu 100% kann ich dem Gärtner in deinem Link auch nicht folgen, z.B. dass man weniger bis keine Schnecken im Hochbeet hat. Ich hatte ich im ersten Jahr viele Schnecken im Hochbeet, auch Tigerschnegel. Die kleinen Ackerschnecken verstecken sich tagsüber gerne zwischen der Holzwand und dieser Noppeneinlage. Die aufgezählte bessere Wasserversorgung ist völliger Quatsch, im Gegenteil, man muß öfters gießen.

Nachdem die Erde jedes Jahr deutlich absackt, fülle ich sie auch jedes Jahr mit Kompost auf und grabe den sorgfältig unter. Das stelle ich mir mit einem hohen Hochbeet recht umständlich vor, da kann man mit einer üblichen Grabegabel schon schlecht hantieren. Daher finde ich niedrigere Hochbeete schon angenehmer als welche mit 1m Höhe oder mehr.

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Starking007

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Re: Hochbeet anlegen
« Antwort #14 am: 13. April 2021, 08:49:55 »

Die üppige N-Versorgung im Hochbeet - speziell unserem - ist eher Problem als Vorteil.

Wenn ich aber Inhalte gekaufter Nahrungsmittel lese (teils sind sie gar nicht gelistet),
futtere ich mein Nitrat mit Wonne!
Usw...
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Gruß Arthur
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