Ja, mittlerweile bin ich es auch leid, dass unser Klima offenbar nur noch zwei Jahreszeiten kennt: Trockenzeit und Regenzeit, und das jeweils wochenlang ohne Unterlass. Zum Glück habe ich kaum zimperliche Pflanzen im Garten, aber ich weiß auch nicht mehr, was ich denn überhaupt noch pflanzen soll, wenn es jahreweise immer von einem Extrem ins andere schlittert.
Ich will ja nicht zu sehr meckern, die aktuell 22°C sind sehr angenehm, und mit den Wolken kann ich auch leben, aber hier hat es nun schon wieder 12 Liter geregnet, macht schon insgesamt 18 Liter für den Juli, welcher noch keine Woche alt ist. So sattgrün war der Garten im Sommer schon seit Jahren nicht mehr, nur leider hängt vieles in den Seilen, und ich kann es noch nicht einmal richten, weil ich gar nicht in die Beete komme.
Der Rasen müsste auch mal wieder gemäht werden, aber dazu ist es viel zu nass. Was wunderbar da steht, sind Funkien, Purpurglöckchen (abgesehen von den Blütenständen), Taglilien, Kaukasus-Vergissmeinnicht und ein paar andere, aber die Sonnenanbeter leiden sichtlich. Der Lavendel im Vorgarten sieht noch ganz gut aus, guckt aber kaum aus der grünen Hölle heraus, welche das ansonsten immer extrem trockene Beet im Vorgarten entwickelt hat. Unten im Garten war der Lavendel komplett überwuchert und sieht gerade arg jämmerlich aus...