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Autor Thema: Resteverwertung vom Liköransatz  (Gelesen 348 mal)

fructus

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Resteverwertung vom Liköransatz
« am: 08. November 2021, 13:46:50 »

Vom Kirschpflaumenlikör habe ich noch die „Reste“ übrig. Das Flüssige kam in die Flasche. Die beschwipsten Kirschpflaumen habe ich jetzt zum Entfernen der Kerne durch die Flotte Lotte gedreht. Was mache ich jetzt mit dem Mus? Mus lässt sich ja wohl nicht pressen und durchs Sieb läuft auch nicht viel Flüssigkeit mehr durch. Marmelade daraus hätte einiges an Umdrehungen. Habt Ihr sonst noch Ideen?
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Gänselieschen

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Re: Resteverwertung vom Liköransatz
« Antwort #1 am: 08. November 2021, 13:54:43 »

Solche Reste können auch mit in den Glühwein, allerdings bei Pflaumen bzw. bei Mus ist das bissel eintrübend, Kirschen, Johannisbeeren, nehme ich jedenfalls.

Ich könnte mir vorstellen, dass so ein Mus auch Bestandteil von Quitten"brot" werden könnte.
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MadJohn

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Re: Resteverwertung vom Liköransatz
« Antwort #2 am: 08. November 2021, 14:03:40 »

Marmelade daraus hätte einiges an Umdrehungen.
Verflüchtigt sich der Alolol nicht beim Köcheln?
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Gänselieschen

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Re: Resteverwertung vom Liköransatz
« Antwort #3 am: 08. November 2021, 14:07:27 »

Man sagt so - allerdings frage ich mich dann, warum Kinder und trockene Alkoholiker nichts verzehren sollen, was Alkohol enthält.... auch keine Saussen, und die sollten ja auch gekocht sein.... oder im Kuchen oder Keks mitgebacken....

Wenn man googelt, kommt so einiges. Der Alkohol verfliegt erst bei längerer Kochzeit.

nach 15 min kochen sind noch 40 Prozent des Alkohols enthalten, nach 30 min noch 35 Prozent und erst nach 2,5 Stunden noch 5 Prozent.

Wer Glühwein aufkocht, der ja sowieso nur wenig Alkohol enthält und häufig noch Orangensaft dazu, hat schon nach kurzer Zeit wirklich wenig Alkohol im Glühwein. Aber wenn Marmelade also nur 3-4 min sprudelnd aufkochen soll, dann dürfte sie also noch jede Menge Alkohol enthalten.

Reiner Rum im Lebkuchenteig, oder Kirschwasser in der Linzer Torte - da bleibt auch noch einiges übrig....

Also nix für Kinder und nix für Menschen mit Alkoholproblemen.

Auch der Vorschlag von mir - Quittenbrot damit zu verfeinern, würde also zu einer alkoholhaltigen Süßigkeit führen, da das Quittenbrot bei einer Temperatur trocknet, bei welcher Alkohol noch nicht verfliegt. Hier stellt sich die Frage - verfliegt der Alkohol einfach an der Luft?? Lässt man ein Schnäpschen über Nacht stehen, ist ja wohl auch der Alkohol raus...
« Letzte Änderung: 08. November 2021, 14:23:18 von Gänselieschen »
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cydorian

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Re: Resteverwertung vom Liköransatz
« Antwort #4 am: 08. November 2021, 15:27:04 »

Habt Ihr sonst noch Ideen?

Wenns dir schmeckt, iss es zu Vanilleeis. Fruchtleder oder -dicker- Fruchtspeck wäre vielleicht auch was.

Die Selbstverständlichkeit, dass so alkoholische Sachen nichts für Kinder sind, braucht eigentlich nicht extra benannt zu werden. Grundsätzlich ist Alkohol immer eine Mengenfrage. Er ist biogen und ohne Kennzeichnung auch in Fruchtsäften, Brot, Essig, Bananen (sogar deutlich), Sauerkraut, Kimchi, Apfelmus und vielem mehr als Nebenprodukt eines Zuckerabbaus enthalten. Ist immer nur eine Frage der Menge. Wenig = Gutt. Viel = Nix gutt.
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Schnefrin

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Re: Resteverwertung vom Liköransatz
« Antwort #5 am: 08. November 2021, 16:01:02 »

warum Kinder und trockene Alkoholiker nichts verzehren sollen, was Alkohol enthält....

Darüber gibt es ja keinen Zweifel.
Allerdings wird trockenen Alkoholikern auch empfohlen, auf Dinge zu verzichten, die mal Alkohol enthalten haben, der dann wirklich raus ist und wo nur das Aroma geblieben ist. Es ist wohl so, dass auch ein Kuchen mit Rumaroma derart triggern kann, dass der Trockene dann mal wieder das Original versuchen möchte...

Eine lustige Begebenheit fällt mir dazu ein: Mutter hatte mal Kirschen eingeweckt und aus irgendwelchen Gründen waren viele Gläser davon wieder aufgegangen und der Inhalt war in alkoholische Gärung übergegangen - noch nicht sehr fortgeschritten, aber immerhin. Mutter war eine äußerst sparsame Person und meinte, wenn man die Kirschen lange genug kocht, ist der Alkohol raus und das Kompott gerettet. Also alles in einen großen Topf, diesen auf den Herd gesetzt - und es begann mit steigender Temperatur zu schäumen. Sehr zu schäumen. Deswegen erhielt die jugendliche Tochter (nämlich ich) den Auftrag,mit einer Schaumkelle den Schaum abzuschöpfen. Das tat ich auch und atmete die ganze Zeit ein, was da an Dünsten aus dem Topf aufstieg. Ergebnis: nach etwa 15 Minuten war ich sturzbesoffen, ganz ohne einen Schluck zu kosten...
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Gemüsegierhals

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fructus

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Re: Resteverwertung vom Liköransatz
« Antwort #6 am: 08. November 2021, 16:50:43 »

Danke für eure Tips. Einen Teil habe ich in kleine Förmchen eingefroren für die Portion aufs Eis oder auf den Pudding. Ein weiterer Teil ist in kleinen Eisförmchen, da versuche ich dann, getunkt in flüssige Schokolade Eiskonfekt draus zu machen. Und dann sind’s doch noch ein paar Gläser Marmelade geworden, die dann hoffentlich ebenso über Pudding  oder im Jogurt schmecken. Der Quittenlikörtrester wird dann zu Quittenleder verarbeitet, bei Honiglikör gibts zum Glück keine Reste.
Und ja, beim Rühren überm Topf steigen einem die %%% über die Nase auch gleich zu Kopfe. Und nein, ich trinke das ganze Zeug nicht selbst, sind kleine Mitbringsel.
Ich muss allerdings auch aufpassen, dass ich die Eiswürfel nicht verwechseln mit denen für den Hund, Obstreste (wie neulich der Brombeerentrester) werden für den Hund auch immer in Eiswürfelformen eingefroren und kommen dann ins Futter.
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