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|14|1| Auch das schussähnliche Geräusch, das eine Eifel beim Aufprall auf Dächern oder Autoblech verursacht, ist auf Dauer nicht sonderlich angenehm. (Anonymes Zitat von den Gartenmenschen)

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Autor Thema: Acer ginnala - erfahrungsberichte  (Gelesen 6086 mal)

riesenweib

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Acer ginnala - erfahrungsberichte
« am: 21. Juli 2005, 11:09:13 »

da hier so viele aceristen versammelt sind, könnt ihr mir sicher etwas zu acer ginnala sagen, von dem ich sämlinge geschenkt bekommen habe.

dankend im voraus, brigitte
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Hortulanus

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #1 am: 21. Juli 2005, 11:15:33 »

Ausgesprochen hübsches Gehölz. Sowohl im Frühjahr als auch im Herbst (leuchtend rot-orange Färbung). Bleibt oft ein Großstrauch, kann sich aber auch zu einem kleinen bis mittleren Baum mausern.

Ich habe ihn auf die Grenze zum Nachbargarten gepflanzt.
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knorbs

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #2 am: 21. Juli 2005, 11:51:10 »

Zitat
Ich habe ihn auf die Grenze zum Nachbargarten gepflanzt

genau so hab ich das auch gemacht. a. ginnala ist mit benachbarten anderen sträuchern zu einer blickdichten hecke verwachsen. unkomplizierter + robuster großstrauch.
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z6b
sapere aude, incipe

riesenweib

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #3 am: 21. Juli 2005, 12:07:49 »

... a. ginnala ist mit benachbarten anderen sträuchern zu einer blickdichten hecke verwachsen....

was für einen pflanzabstand hast Du da Knorbs?

lg, brigitte
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Urs

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #4 am: 21. Juli 2005, 12:13:29 »

Hallo Brigitte,

A. ginnala ist außerordentlich trockenheitsverträglich, kommt in der Natur vorwiegend auf kalkreichen Böden vor, gedeiht jedoch auch auf neutralen bis leicht sauren Böden. Die Herbstfärbung ist wie bei vielen Arten in voller Sonne am besten. Halbschatten wird vertragen, in vollem Gehölzschatten lohnt es sich nicht, die Art zu pflanzen.
Da er zu den robustesten der in Mitteleuropa als Ziergehölz verwendeten Ahornen zählt, wird er recht häufig gepflanzt, was seinen Anblick trotz seiner Schönheit nicht außergewöhnlich erscheinen lässt. Solitär würde ich ihn deshalb nicht stellen, eine Gehölzgruppe oder Hecke ergänzt er meines Erachtens sehr gut.
Ich habe ihn in Nachbarschaft zu verschiedenen Weißdornen in unserer Hecke und finde, er passt recht gut dazu.
LG

Urs
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riesenweib

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #5 am: 21. Juli 2005, 12:37:55 »

wie steht es mit der schnittverträglichkeit in erwachsenem alter? v.a. an einer grenze muss ja schon mal geschnitten werden. und versamt er so "prolific" wie spitzahorn??

lg, brigitte
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Landpomeranze †

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #6 am: 14. September 2007, 13:14:38 »

Ich schubs das mal nach oben und wiederhole die Frage von Brigitte - wie schnittverträglich ist der Baum? Und wann sollte man ihn schneiden, jetzt im Herbst oder lieber bis zum Frühjahr warten?

lg, Patricia

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riesenweib

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #7 am: 14. September 2007, 18:55:19 »

na ja, spätestens in ein paar jahren gibt es von mir die ersten erfahrungsberichte. er steht jetzt am sonnigen rand vom wäudl. ich nehme an, er wird jetzt, aus dem topfgefängnis entlassen, kräftig wachsen.

lg, brigitte
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cimicifuga

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #8 am: 14. September 2007, 21:38:00 »

ich habe a. ginnala (der glaub ich jetzt a. tartaricus heißt ??? ) schon seit einigen jahren. da er aber 3 mal übersiedelt wurde, hat er sich noch nicht so gut entwickeln können. ich hab ihn schon einige male geschnitten und es hat ihm nichts ausgemacht. soweit ich mich erinnere wächst dieser acer in niederösterreich an manchen stellen auch am autobahnmittelstreifen und wird dort oft radikal gestutzt.

einige erfahrungsberichte würden mich aber auch interessieren. komisch, dass dazu so wenige was zu sagen haben :-\
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Natalie

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #9 am: 14. September 2007, 21:51:51 »

Ich hab mein Exemplar vor einem Jahr von einem vollsonnigen, nicht sehr nährstoffreichen Standort weggeholt, ihn stark zurückgeschnitten und in eine freiwachsende Hecke zu Pfaffenhütchen und Hartriegel gepflanzt, die mit Grasschnitt gemulcht ist. Dort steht er halbschattig. Er hat sehr stark ausgetrieben, die Blätter sind nun ein Vielfaches größer als vorher. Er sieht insgesamt viel besser aus als vorher.

Also meine Erfahrung: Feuchte nährstoffreiche Erde ist wichtig. Volle Sonne braucht er nicht.

LG
Natalie

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Landpomeranze †

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #10 am: 14. September 2007, 23:05:57 »

Bei mir steht er auch in einer Hecke (es soll mal eine Hecke werden) mit Pfaffenhut, Hartriegel, Flieder, Kolkwitzie usw, hat aber im Gegensatz zu den anderen Sträuchern die schlechte Behandlung nicht übel genommen und ist jetzt ca. 3 Meter hoch - die anderen grundeln bei ungefähr 1 bis 1,5 Meter herum.

Ich überlege, ob ich ihn jetzt stutzen soll oder erst im Frühjahr - dieses Jahr hat er durch den Hagel ziemlich gelitten und danach sehr spärlich wieder ausgetrieben.

Brigitte, mit "Wäudl" werde ich bei meinen Vorarlberger Verwandten mal wieder Fremdsprachenkenntnisse testen ;D 8)
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riesenweib

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #11 am: 14. September 2007, 23:13:37 »

ich habe a. ginnala (der glaub ich jetzt a. tartaricus heißt ??? ) ...

ich kenn ihn unter Acer tataricusm var. ginnala. ob's rezent ist die info??

lg, brigitte
« Letzte Änderung: 16. September 2007, 10:36:12 von riesenweib »
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macrantha

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #12 am: 15. September 2007, 10:44:37 »

Hallo,

A. tataricua var. ginnala düfte die aktuelle Namensversion sein.
In meinem neuen "Sandgarten" steht ein altes Exemplar (oder stand - ganz wie man es sieht). Er war schon baumartig, sicher 6-7 m hoch (musste sich durch andere Gehölze um Licht schieben) mit einem Durchmesser von ca. 20cm.
Letztes Jahr in einem Winterstrum brach der Stamm auf halber Höhe - deshalb wurde er auf den Stock gesetzt (außerdem war der Stamm bei anderen Rodearbeiten im Weg)
Die neuen Triebe sind nun 3-4m hoch mit außergewöhnlich großem Laub - also schnittverträglich scheint er zu sein ::)
Da der Strauch an einer Stelle steht, an der ich nichts baumartige/großstrauchiges möchte, überlege ich, jedes Jahr die stärksten Triebe komplett zu entfernen und ihn auf diese Art klein zu halten. Mal sehen, ob das klappt.

Gemeint habe ich eigentlich Acer tatarica var. ginnala ... aber wie Fars dann richtig schreibt, wäre das ja auch falsch :-[
« Letzte Änderung: 15. September 2007, 20:40:46 von macrantha »
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Cryptomeria

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #13 am: 15. September 2007, 18:12:22 »

Hallo,

ich kann alle Vorredner bestätigen. Acer tataricus var. ginnala ( so heute die Zugehörigkeit) ist absolut robust. Ich habe schon zu allen Jahreszeiten geschnitten. er nimmt nichts krumm. Wächst überall bei mir ( außer im tiefsten Schatten) ohne Probleme. Lässt sich sehr leicht aus Steckholz ziehen. Sicher auch aussäen.
Also kein Problem jetzt zu schneiden.

Viele Grüße

Wolfgang
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fars

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Re:Acer ginnala - erfahrungsberichte
« Antwort #14 am: 15. September 2007, 19:49:16 »

Weder noch ;)
Acer tataricum...

Bei mir steht er schattig und verfärbt sich kein bisschen. Deshalb immer sonnig pflanzen.
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