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Autor Thema: Heidelbeeren aus Peru...  (Gelesen 1015 mal)

partisanengärtner

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Re: Heidelbeeren aus Peru...
« Antwort #15 am: 10. Dezember 2022, 19:21:58 »

Von der Größe der Beeren reiner nordamerikanischer Wildformen sind viele schon in der Liga. Da werden Sämlinge eher interessant sein.
Allerdings muß man schon auslese Betreiben, denn Vielfalt ist beim Vertrieb sicher nicht erwünscht. Also Stecklingsvermehrte Ware einzelner Klone ist das Ding.
Der konvinientverwöhnte Kunde ist halt die Regel. Da soll halt alles überall gleich schmecken.

Ich versuch das nicht mal wenn ich koche. Darum werde ich mich an meinen Beeren erfreuen, auch wenn dann jeder Busch ein wenig anders schmeckt und unterschiedliche Erntezeiten hat.

Kleinere Beeren erwarte ich von Kreuzungen mit einheimischen. Wären bei mir theoretisch möglich denn die wachsen auf meinen schwimmenden Inseln hervorragend.

@martina2 Ja das wäre möglich denn die Wildarten wachsen und fruchten wenn ich die im Bo Ga.betrachte hervorragend. Sind aber keine Wilden von hier. ;)

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Axel

thuja thujon

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Re: Heidelbeeren aus Peru...
« Antwort #16 am: 10. Dezember 2022, 20:02:19 »

Ich habe bisher keine Vorteile bezüglich Fruchteigenschaften von Sämlingen feststellen können.
Da ich aber auch noch keine 10.000 Sämlinge beernten konnte, und die Züchter sicherlich mehr Kompetenzen besitzen als eigenständig Luft holen können, überlasse ich die Selektionsarbeit lieber denen.

Wenn man in D Heidelbeeren essen möchte, kann man sie selbst anpflanzen, oder die Supermarktware kaufen.
Ist wie mit Erdbeeren, nur gibts die zu Weihnachten manchmal nur aus der Tiefkühltruhe.
Das liegt daran, das die Erdachse geneigt ist und es Jahreszeiten gibt.
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martina 2

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Re: Heidelbeeren aus Peru...
« Antwort #17 am: 10. Dezember 2022, 20:55:05 »

...
@martina2 Ja das wäre möglich denn die Wildarten wachsen und fruchten wenn ich die im Bo Ga.betrachte hervorragend. Sind aber keine Wilden von hier. ;)
.
Hm, ja  :-\ Ich hatte keine Ahnung, daß die Zucht inzwischen derart fortgeschritten ist. Für mich gab es bis dato "Wildheidelbeeren" nur im Wald, und vor nicht allzulanger Zeit sprach auch unser umtriebige Baumschuler noch von Versuchen. Wobei bei uns wirklich Massen von Heidelbeeren und Preiselbeeren wachsen, sofern nicht Spätfröste über die Blüte kommen, weshalb mir das ein bisserl absurd vorgekommen ist. 
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monili

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Re: Heidelbeeren aus Peru...
« Antwort #18 am: 10. Dezember 2022, 21:36:37 »

Die aus Peru schmecken doch genauso wie die von heimischen Plantagen?!  ???
Der einizige Unterschied ist der günstigere Preis für peruanische Ware.

Peru-Heidelbeeren sind nicht billig sondern sogar richtig teuer.
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monili

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Re: Heidelbeeren aus Peru...
« Antwort #19 am: 10. Dezember 2022, 21:39:17 »

Wobei bei uns wirklich Massen von Heidelbeeren und Preiselbeeren wachsen, sofern nicht Spätfröste über die Blüte kommen, weshalb mir das ein bisserl absurd vorgekommen ist.

Wo in Wien wachsen bitte Massen von Heidelbeeren im Wald?  :o
Ich habe hier ein Stück vom Wienerwald in meinem Garten und keine einzige Heidelbeere weit und breit. Wobei ich auch keinen sauren Boden habe.
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zwerggarten

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Re: Heidelbeeren aus Peru...
« Antwort #20 am: 10. Dezember 2022, 21:45:13 »

... Für sinnvoll halte ich es nicht, eine fürs Wüstenklima und Dauersonne gezüchtete Sorte generativ zu vermehren.

wobei? das wäre doch die perfekte klimawandelkultur! jedenfalls hier im dürren osten. 8)
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Lady Gaga

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Re: Heidelbeeren aus Peru...
« Antwort #21 am: 10. Dezember 2022, 21:50:48 »

Wobei bei uns wirklich Massen von Heidelbeeren und Preiselbeeren wachsen, sofern nicht Spätfröste über die Blüte kommen, weshalb mir das ein bisserl absurd vorgekommen ist.

Wo in Wien wachsen bitte Massen von Heidelbeeren im Wald?  :o
Ich habe hier ein Stück vom Wienerwald in meinem Garten und keine einzige Heidelbeere weit und breit. Wobei ich auch keinen sauren Boden habe.
Da hat Martina wohl das Waldviertel gemeint, da gibt es viele Heidelbeeren. Als Kinder sind wir mit Ernte"rechen" vom Mühlviertel rüber ins Waldviertel gefahren und kamen mit vollem Kübel zurück. Davon träume ich noch heute. *seufz*
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partisanengärtner

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Re: Heidelbeeren aus Peru...
« Antwort #22 am: 10. Dezember 2022, 22:17:37 »

Meine Samen waren übrigens aus polnischen Kulturheidelbeeren. Habe mir von der größten Beeren in zwei verschiedenen Lieferungen von Bioheidelbeeren die Samen auf das Vlies geschmiert.Haben im Frühling zahlreich gekeimt.
Ich habe sie allerdings nicht gedüngt und da außer einem Vlies nichts drauf war sind sie auf den wenigen Nährstoffen im Regenwasser angewiesen gewesen und auf den Resten von Insekten die in den auch dort ausgesähten Sonnentau angewiesen gewesen.
Haben ein Jahr extrem gemickert aber überlebt.
Dann habe ich sie mitsamt dem Vlies im Frühling heuer auf fast zwei Zentimeter Torf Sandmischung transplantiert. Die Drosera sind richtig losgegangen und waren im zweiten Jahr genauso groß wie die auf wenig Substrat ein Jahr später ausgesähten.
Aber auch die Heidelbeersämlinge haben angefangen zu wachsen. Kommendes Jahr werde ich ein paar auf bessere Böden setzen.
Will ja uch mal ein paar Beeren probieren.
Außerdem werde ich wohl noch ein paar neue aussähen. Auf den anderen Inseln.
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Axel

martina 2

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Re: Heidelbeeren aus Peru...
« Antwort #23 am: 10. Dezember 2022, 22:55:34 »

Wobei bei uns wirklich Massen von Heidelbeeren und Preiselbeeren wachsen, sofern nicht Spätfröste über die Blüte kommen, weshalb mir das ein bisserl absurd vorgekommen ist.

Wo in Wien wachsen bitte Massen von Heidelbeeren im Wald?  :o
Ich habe hier ein Stück vom Wienerwald in meinem Garten und keine einzige Heidelbeere weit und breit. Wobei ich auch keinen sauren Boden habe.
Da hat Martina wohl das Waldviertel gemeint, da gibt es viele Heidelbeeren. Als Kinder sind wir mit Ernte"rechen" vom Mühlviertel rüber ins Waldviertel gefahren und kamen mit vollem Kübel zurück. Davon träume ich noch heute. *seufz*

Ja, so ist es, Lady Gaga. Die mit den Kübeln kommen alle zu uns in den Wald  8) ;)
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cydorian

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Re: Heidelbeeren aus Peru...
« Antwort #24 am: 10. Dezember 2022, 23:18:48 »

Peru war die Frage. Biloxi war mal Hauptsorte, jetzt laut diesem Artikel 25%. Und teuer sind sie auch nicht, der Anbau boomt: https://www.freshplaza.de/article/9480544/niedrigere-weltmarktpreise-fur-peruanische-heidelbeeren-trotz-eines-anstiegs-der-exporte-um-28-prozent/

Andere Anbauer um diese Jahreszeit werden von den niedrigen Preisen erdrückt, heisst es. Das sind Südafrika, Simbabwe, Chile. Interessant, wie stark der Anbau in den Tropen und Subtropen ist, offenbar haben die Sorten eine hohe ökologische Anbaubreite. Jetzt noch bitte Kalktoleranz reinzüchten, das wärs :-)

Wobei der Anbau für ausländische Märkte in Peru sowieso explodiert. Allein für Heidelbeeren sind bis 2025 20.000 Hektar geplant. Tafeltrauben, Kakis, Mangos, Rekordzahlen Avocados, Dinge wie Spargel...
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