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Autor Thema: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen  (Gelesen 1021 mal)

Bastelkönig

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Re: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen
« Antwort #15 am: 22. September 2022, 14:43:20 »

Na Du nun wieder.  ::) ;D  Tomatenpflanzen mit Legehennen zu vergleichen, ist gar nicht
mal so schlecht.
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Nox

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Re: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen
« Antwort #16 am: 22. September 2022, 23:37:28 »

Irgendwie sind wir hier noch nicht auf den springenden Punkt gekommen:
In einem anderen Tomatenfaden ging es um pilzfeste F1 Hybriden. Hier könnte es für den Hobbyanbauer vielleicht interessant werden, denn diese muss man recht teuer jedes Jahr neu kaufen.
Ein Tomatenzüchter (war's jetzt Lubera ?) kam auf die Idee, statt eine gute neue Sorte über 8 Jahre zu stabilisieren oder F1 Hybriden zu erzeugen, den grossen Wurf von neuer Sorte einfach per Stecklinge zu vermehren. Aber wo in den Tiefen dieses Forums war das wieder verlinkt ? Lange jedenfalls war's nicht her.
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thuja thujon

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Re: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen
« Antwort #17 am: 22. September 2022, 23:57:22 »

Das war im Tomatenstrang und Lubera ist einfach nur ne Lachplatte. Die haben den Trait nicht und nehmen wohl von Culinaris Populationen die sie vegetativ vermehren und für 5 Ocken verhökern. Das ist 99,5% Marketing und 0,5% Pflanzenbau. Resistent ist da garnix, es geht hier um 10 Tage länger ernten wenn überhaupt.
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ju_wien

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Re: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen
« Antwort #18 am: 23. September 2022, 11:13:01 »

Da bei mir im Garten noch laufend kleine Tomatenpflänzchen aufgehen, werde ich den Thread zum Anlass nehmen und ein paar davon in Töpfe setzen und in den Frühbeetkasten oder zum Stiegenhausfenster stellen. Ob das Experiment gelingt, wird sich schon zeigen.
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Trapa

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Re: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen
« Antwort #19 am: 23. September 2022, 16:48:49 »

Wie alt werden denn die Tomaten im gewerblichen Anbau, also unendlich lang mit Strippe dran und am Boden abgelegt?
In D so alt, wie es die Weiße Fliege erlaubt. Also ca. bis November oder Dezember. Jedenfalls seinerzeit im Osten. Ob hier überhaupt noch Tomaten unter Glas angebaut werden, weiß ich nicht.
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Trapa

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Re: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen
« Antwort #20 am: 23. September 2022, 17:02:54 »

Ich hatte allgemein dieses Jahr zum ersten mal Gemüse, und führte auch mehrere Experimente durch die mehr oder weniger gut ausgefallen sind. Ich hatte nur 3 Tomatensorten, von denen überwintere ich zwei:
die Black Cherry (2 Töpfe links)
Tschernij Prinz (Oben Rechts)
und ein unbekannter Tomatensämling (unten rechts)
Verstehe ich das richtig, dass das Foto aktuell ist? Wenn ja, dann sei mir nicht böse, aber dann ist bisher schon so viel schiefgegangen, dann lohnt es noch weniger als sonst. So sollten Tomatenpflanzen im März aussehen, nicht im September. Wenn eine Jungpflanze nicht gleich zügig durchgewachsen ist, wird sie "hart" und muss aus diesem Zustand erst wieder geweckt werden. Das könnte man bei Tomaten vielleicht schaffen. Die sind am Naturstandort mehrjährig und können in Abwesenheit von begrenzenden Faktoren Dickichte erzeugen und immer wieder neu wurzeln. Aber in unserem Klima sehe ich in einem Überwinterungsversuch wenig Sinn. Eine schwache Pflanze lohnt nicht und wie man eine starke Pflanze überwintern will, entzieht sich meiner Vorstellung. Wie will man die umpflanzen? Und was macht man im Frühjahr dann? Maximal könnte mir vorstellen, dass man einen natürlich frostfreien und hellen Raum hat, in dem man eine dauerhafte Rankhilfe hat und dann dort eine Tomate wachsen lässt. Aber wer hat das schon - und will den Platz dann für eine Tomate opfern?
Ich würde dir vorschlagen, du säst im kommenden März neu aus und sorgst dann gleich für richtiges Wachstum. Dann hast du deutlich weniger Arbeit und viel mehr Freude damit. 
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Re: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen
« Antwort #21 am: 23. September 2022, 17:07:10 »

Vermutlich sind einige versucht das zu probieren, da das - ich glaube es war youtube - in den sozialen Medien empfohlen wird. Ich wüsste indes nicht dort eine überwinterte Pflanze gesehen zu haben.  ;)


Ist immer dasselbe: empfehlen kann man viel. Und wenn das Medium schnell genug ist, dass keiner nachdenken muss, dann gibt's halt Geld für Klicke, ohne dass man irgendwas beweisen muss. Da habe ich schon hanebüchenes Zeug gesehen und auch Ohs und Ahs für schlichtes Handwerkszeug.
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Re: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen
« Antwort #22 am: 23. September 2022, 17:12:46 »

Hier werden kleine Wildtomaten zur Überwinterung empfohlen.

Dass Wildtomaten kleine Pflanzen sind, wäre mir neu. Zumal es Mode ist, alle kleinfrüchtigen Tomaten als Wildtomaten zu bezeichnen - wahrscheinlich auch dann noch, wenn sie F1 sind.
Was man versuchen könnte zu überwintern, wenn ich denn einen passenden Platz dafür hätte, wären z.B. 'Paulinchen'. Die sind in der Tat von Hause aus so klein, dass sie sich im Balkonkasten voll entfalten können. Und tragen dabei so reichlich, dass sie sich auf die eigenen Früchte stützen. Andererseits gibt es auch keinen Grund zur Überwinterung, denn eine Neusaat im nächsten Jahr ist einfacher.
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Re: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen
« Antwort #23 am: 23. September 2022, 17:15:11 »

Meine Schwester hat durch Zufall einen überlebenden Sämling auf dem Balkon gehabt, der auch den Frost mitgemacht hat.
Eine Tomatenpflanze, die grün den Frost überlebt hat? Damit wird sie Millionärin.
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Re: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen
« Antwort #24 am: 23. September 2022, 18:02:21 »

Ob man was dabei gewinnt kann ich nicht sagen, aber wer sagt denn, dass man die nicht durch Schnitt klein halten kann. (Die kann man auch als Steckies verschenken, im Winter richtig verblüffend)
Bei den kleinfrüchtigen habe ich auf jeden Fall damals alle Wochen was zum Naschen gehabt und die sehen auch ganz nett aus am Fenster.
solange sie keine Läuse bekommen oder weiße Fliege oder Spinnmilben...

Gelegentliches Boraxspühen beugt ein wenig dem Vergeilen vor. Das wußte ich damals nicht. Auch scheinen sie dann weniger pilzanfällig zu sein.
Zumindest habe ich die letzten Jahre keine Braunfäule gehabt. Die stehen bis sie erfrieren
.
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Re: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen
« Antwort #25 am: 23. September 2022, 21:27:22 »

Gelegentliches Boraxspühen beugt ein wenig dem Vergeilen vor. Das wußte ich damals nicht. Auch scheinen sie dann weniger pilzanfällig zu sein.
Zumindest habe ich die letzten Jahre keine Braunfäule gehabt. Die stehen bis sie erfrieren
.


Mit Borax kenne ich mich nicht aus. Aber wenn ich Spritzinfektionen verhindere, z.B. mit Mulchen, habe ich auch keine Braunfäule. Meine stehen auch noch fit da und machen keine Anstalten, freiwillig aus dem Leben zu scheiden.
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Re: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen
« Antwort #26 am: 24. September 2022, 05:47:03 »

Meine stehen in Kübeln im Freien, ohne irgendeinen Schutz, Das dritte Jahr im gleichen Substrat, Nur frischer Kompost oben drauf.
Das wäre früher immer schief gegangen.
Einziges Problem Blütenendfäule, aber nur eine handvoll Früchte waren dieses Jahr betroffen. Eine vorübergehende Erscheinung nur bei Andenhörnchen und da nur wenige Pflanzen. Ich nehme nur Samen von Pflanzen die gar keine Symptome zeigen. Das Problem haben sie halt nur bei Topfkultur und großer Hitze und/oder unregelmäßigem Gießen.
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Re: Tomaten Stecklinge überwintern – Erfahrungen
« Antwort #27 am: 25. September 2022, 17:51:10 »

Diese Stecklingsvermehrung mach ich lieber im Frühling wenn ich einzelne Pflanzen bekomme die vielversprechend sind.


Sehr oft sind es solche Stecklinge die ich so im Juni verpflanze, die bis spaet in den Herbst reifen und gesunde Tomaten tragen.  Hab mir schon ueberlegt ob ich nicht mehr davon pflanzen sollte und weniger die von Samen?? Auf alle Faelle, Stecklinge im Fruehjahr zu verpflanzen, kann ich nur empfehlen
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