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Autor Thema: Ungewöhnliche Artkombinationen bei Veredlungen: Erfahrungen  (Gelesen 18934 mal)

meiby

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Re: Ungewöhnliche Artkombinationen bei Veredlungen: Erfahrungen
« Antwort #150 am: 08. November 2022, 17:00:31 »

Weißdorn würde ich nicht mehr als Unterlage verwenden, da er Feuerbrandanfällig ist und die Kombination mit Quitte auch nicht langlebig ist, wie ich in meinem Garten beobachten mußte.
Für Birnen und Quitten nehme ich lieber Quitte BA29, Birne als Halb- oder Hochstamm im Garten mit Zwischenveredlung - wie es Nicolas Gaucher schon vor über Hundert Jahren empfohlen hat - und für Birne suf der Wiese Kirchensaller Mostbirne, alles wenn möglich zerifiziert virusfrei.
Aber das sind jetzt keine ungewöhnlichen Artkombinationen.
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Wild Obst

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Re: Ungewöhnliche Artkombinationen bei Veredlungen: Erfahrungen
« Antwort #151 am: 08. November 2022, 19:46:25 »

Die meisten Veredlungen, die ich auch (noch) Weißdorn mache, sind eben auch nur "zum Spaß". Ausprobieren, was geht. Eine Mispel habe ich auf auf Weißdorn veredelt gekauft, ganz am Anfang meiner Gartenkarriere. Zum Glück ist die relativ tief gepflanzt, aber trotzdem kommen immer wieder die Wildtriebe des Weißdorns hoch.
Andere eigene Quitten und Mispelveredlungen auf Weißdorn (wenn ich die dann verpflanzt habe), habe ich dann immer so tief gepflanzt, dass die Veredlung unter der Erde liegt. Also genauso wie Tara2 vorgeschlagen hat, muss ich zugeben:
Es müsste doch eigentlich möglich sein eine verträgliche Sorte auf einen Weisdorn recht tief zu veredeln und diese Veredlung dann tiefer zu pflanzen, sodaß dann die Veredlung ausschlägt und man dadurch einen Wurzelechten Baum bekommt?!?

Inzwischen verwende ich aber, zumindest für alles, was tendenziell verschenkt oder auf meine Wiese ausgepflanzt werden könnte, lieber meine ganzen Quittenunterlagen, von denen ich genug aus eigener Vermehrung habe. Bessere Kompatibilität mit Quitten (bei Mispeln kann man sich streiten, habe ich nicht wirklich, meine "alten" auf Weißdorn reichen mir bisher) und vor allem keine Dornen, selbst wenn die Unterlage mal Triebe bilden sollte (was Quitte auch weniger macht als Weißdorn).
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cydorian

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Re: Ungewöhnliche Artkombinationen bei Veredlungen: Erfahrungen
« Antwort #152 am: 08. November 2022, 20:02:45 »

Für Birnen und Quitten nehme ich lieber Quitte BA29, Birne als Halb- oder Hochstamm im Garten mit Zwischenveredlung - wie es Nicolas Gaucher schon vor über Hundert Jahren empfohlen hat - und für Birne suf der Wiese Kirchensaller Mostbirne, alles wenn möglich zerifiziert virusfrei.

Genau so mach ist das auch. Wobei speziell BA29 besonders gut mit den meisten Birnen zurechtkommt (es gibt Ausnahmen), so dass eine Zwischenveredelung selten nötig ist.

Man kann ja mal Weissdorn auf Quitte veredeln, das wär eine exotische Kombination :-)
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thuja thujon

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Re: Ungewöhnliche Artkombinationen bei Veredlungen: Erfahrungen
« Antwort #153 am: 08. November 2022, 22:56:29 »

Wie die Tage bereits erwähnt, hier eine Quitte auf Feuerdorn. Spaltpfropfung, als der Durchmesser ziemlich gleich war.
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thuja thujon

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Re: Ungewöhnliche Artkombinationen bei Veredlungen: Erfahrungen
« Antwort #154 am: 08. November 2022, 22:59:07 »

Feuerbrand, war noch nicht. Es müssen regelmäßig die Unterlagentriebe entfernt werden, das ist nervig. Die Unterlage trägt auch Früchte, also Blüte usw alles was Feuerbrand wahrscheinlicher macht ist dabei. Nur kam es eben über die letzten 10 Jahre nie vor. Ein nettes Bäumchen bisher, aber nur wenige Apfelquitten drauf.
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