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Autor Thema: Wildbienen und Wespen 2023  (Gelesen 24642 mal)

Chica

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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #105 am: 09. Mai 2023, 06:59:15 »

Es ist zumindest von Osmia bicornis bekannt, dass sie an den unmöglichsten Stellen Löcher anlegt:

Herr Dr. Paul Westrich schreibt auf oben verlinkter Seite:


"Keine andere Mauerbienenart weist in der Wahl ihres Nistplatzes eine ähnlich hohe Flexibilität auf.

Folgende Hohlräume zur Anlage des Nestes wurden bekannt:

Insektenfraßgänge in Holz
Löcher in Löß- und Lehmwänden
alte Nester von Pelzbienen (Anthophora plumipes, Anthophora fulvitarsis)
Ritzen im Wandverputz
Ritzen von Fensterrahmen
Schilfrohr von Reetdächern
Löcher von Strangfalzziegeln
Türschlösser
Löcher in Bücherregalen (bei länger geöffnetem Fenster)
eine leere Streichholzschachtel
eine Patronenhülse
eine Tapetenrolle
die Falten zusammengeklappter Sonnenschirme
ein zusammengelegter Papierbogen
eine Flöte
ein Gummischlauch
in der Hülle eines Gasgrills
im Auspuffrohr eines Mopeds."

In den Kunststoffen ohne Atmungsmöglichkeit sollten die Nester verpilzen  :-\.
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Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)

partisanengärtner

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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #106 am: 09. Mai 2023, 07:59:19 »

Gummischlauch sollte auch kaum atmungsaktiv sein.
Ich glaube das mit der Klimatisierung wird übertirieben. Die Bienchen werden wohl ein Sensorium haben um die Eignung einer Brutstätte abzuschätzen.
Was natürlich eine Lageveränderung zunichte machen kann. Dadurch verändert  sich ja der Gasaustausch erheblich.

Die Atmungsaktivität einer Behausung hat wenigstens bei der Honigbiene keinen hohen Stellenwert. Da werden die Wände mit Propolis verkleistert und mit Wachs verbaut, zumindest bei den wilden Völkern. Die Imker sind meist nicht so begeistert von den Klimatisierungsfähigkeiten.
Alles was die an baulichen Verbesserungen vornehmen wird bei den Durchsichten entfernt.  ::)
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Axel

Chica

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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #107 am: 09. Mai 2023, 08:37:41 »

Schau mal da, sie tappen in die tödliche Falle. In der Natur gibt es keinen Kunststoff, vermutlich erkennen sie deshalb die Gefahr nicht.
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Maia

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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #108 am: 10. Mai 2023, 15:47:16 »

Welche Bienenart ist das?
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EDDK

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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #109 am: 14. Mai 2023, 10:46:23 »

Einfach auch mal altes Holz stehen lassen, diese riesigen Hornissen knabbern derzeit daran
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Chica

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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #110 am: 15. Mai 2023, 07:51:30 »

Welche Bienenart ist das?

Es könnte Osmia cornuta, die Gehörnte Mauerbiene sein. Allerdings ist wenig zu sehen.
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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #111 am: 15. Mai 2023, 13:51:05 »

Die Holzbiene mochte die Ackerwitwenblumen - aber auch die Camassienblüten  8)

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Chica

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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #112 am: 15. Mai 2023, 17:18:27 »

Bei der Gewinnung von Treibstoff sind fast alle Bienenarten sehr flexibel, auf der Pollenliste stehen beide Pflanzen bei Xylocopa violacea nicht. Wenn es denn eine ist  ;) 8).
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Aramisz78

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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #113 am: 15. Mai 2023, 17:30:54 »

Ist es nicht unverkennbar? ;)

Die alte noch stehende Kirschbaumstamm ist inzwishen gut besiedelt von verschiedene Insekten Die Holzbienen werden gefühlt jedes Jahr mehr.
Das foto ist leider unscharf, man könnte meinen so ein grosse Biene ist leichter scharf zu treffen.
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Chica

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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #114 am: 15. Mai 2023, 19:37:17 »

Ist es nicht unverkennbar? ;)

Es kommen Xylocopa violacea, Xylocopa iris und Xylocopa valga in Frage  ;).

Sehr schön dass Du eine Holzbiene im Garten nisten hast  :).
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oile

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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #115 am: 15. Mai 2023, 20:15:36 »

Es kommen Xylocopa violacea, Xylocopa iris und Xylocopa valga in Frage  ;).
Wirklich? Xylocopa iris bei Gartenplaner? Das würde ich ausschließen.

Hier nochmal ein paar Infos:
Xylocopa violacea: 20-28 mm Körperlänge, Vorkommen: "Süd- & Mitteleuropa, in Deutschland nordwärts seltener, aber dort in Ausbreitung; "

Xylocopa iris: 14-16 mm; Vorkommen:    "Südeuropa; in Deutschland zuletzt 1957 in Baden-Württemberg am nördlichen Kaiserstuhl aufgefunden."

Xylocopa valga: 22-28 mm. Vorkommen: "Süd- & südliches Mitteleuropa, im deutschsprachigen Raum südliche Schweiz und das pannonisch beeinflußte Österreich, vereinzelt auch in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen."
Quelle: Wildbienen.de

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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #116 am: 16. Mai 2023, 11:21:51 »

Ich habe gestern zu meiner großen Freude eine große Holzbiene in unserem Garten gesehen und auch herausgefunden, dass und wo sie im alten Pfirsichbaum wohnt. :)
Nächstes Mal mache ich ein Makro. So auf den ersten Blick dachte ich schon, dass es eine X.violacea ist, wegen des deutlichen Blaumetallic-Schimmer. Hat X.valga den auch?
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Chica

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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #117 am: 16. Mai 2023, 11:38:53 »

Die Weibchen von Xylocopa violacea und Xylocopa valga sind im Feld kaum/nicht zu unterscheiden  ;).
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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #118 am: 16. Mai 2023, 11:40:49 »

X. iris soll 2018 in BaWü gesichtet worden sein. Kann man aber trotzdem ausschließen, da sie nicht in Holz nistet.
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oile

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Re: Wildbienen und Wespen 2023
« Antwort #119 am: 16. Mai 2023, 11:45:52 »

Die Weibchen von Xylocopa violacea und Xylocopa valga sind im Feld kaum/nicht zu unterscheiden  ;).
Ja schon, da stimme ich Dir zu. Aber zu einer Bestimmung gehört doch auch der Fund-/ Beobachtungsort und da kommt sowohl bei GP als auch bei Aramisz am ehesten Xylocopa violacea in Frage.
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