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News: Ich habe mal versucht, meinen Garten mit altem Gartengeräten zu dekorieren und das sah am Ende so aus, als hätte ich vergessen, meine Werkzeuge wegzuräumen. (Bredehöft)
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News: Ich habe mal versucht, meinen Garten mit altem Gartengeräten zu dekorieren und das sah am Ende so aus, als hätte ich vergessen, meine Werkzeuge wegzuräumen. (Bredehöft)

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Autor Thema: Nachhaltige Dünger  (Gelesen 4723 mal)

AndreasR

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #45 am: 11. März 2023, 10:17:12 »

Ich bin letztes Jahr leider nicht dazu gekommen, meinen Schachtelhalm zu rupfen, ansonsten hätte ich mindestens das halbe Forum versorgen können. Allerdings dürften die Versandkosten nach Wien dann doch den Preis des örtlichen Handels übersteigen. ;)
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Hyla

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #46 am: 11. März 2023, 11:11:21 »

Die Schafwolle ist in den Pelllets gut versteckt, die sieht man nicht, Hyla. Zumindest bei dem Bio-Tomaten-Dünger mit Schafwolle. Ich glaube, du stellst dir das falsch vor.  ;)
.
Das Problem mit Blaukorn ist ja u.a., dass auch Reste nicht ins Abwasser dürfen. Steht zumindest auf jeder Packung drauf. Das überschüssige Gieß- bzw. Regenwasser beim Gründach geht aber direkt in den Kanal.

Ich habe noch eine Tüte Schafwollpellets rumliegen. Die hüte ich wie meinen Augapfel, weil ziemlich teuer. Könnte ich ja mal in Wasser schmeißen und gucken, was drin ist.
Ich finde aber den Namen rattenscharf. Schnuckidu.  ;D
Hier noch der Link https://www.schnuckidu.de/oekoduenger-schnuckidu.html
Laut Inhaltsliste sind 99% Schafwolle drin und Melasse (zur Bindung). Also nicht viel Mist. Daß die Zwiebeln davon nen Herzklabaster kriegen, ist wohl klar.


Blaukorn kann man hier vergessen. Das bringt nicht viel, weil's nur durchrauscht. Besser sind Langzeitdünger, die kontinuierlich über Monate Dünger abgeben und die Pflanzen längerfristig versorgen. In der Anschaffung sind sie nicht günstig, aber wenn man das mal durchrechnet, wieviel man pro qm braucht und auf Angebote bei Raiffeisen und Co achtet, kommt man besser weg als bei Blaukorn.

« Letzte Änderung: 11. März 2023, 11:17:22 von Hyla »
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Liebe Grüße!


Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.

thuja thujon

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #47 am: 11. März 2023, 18:48:30 »

Besser als einmal im Frühjahr Langzeitdünger geben ist mehrmals im Jahr mit geringen Mengen und der richtigen Stickstoffform zu düngen.
Wenn es trocken ist Nitrat, wenn es feuchter ist eher Ammonium oder jetzt im Frühjahr auch mal Harnstoff.
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thuja thujon

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #48 am: 11. März 2023, 18:51:04 »

Ausstreuen mache ich mit dem hier oder dem von Wolf. Geht in 3 Minuten für 300m².
Im Eimer Kalkstickstoff, weil die Ladung vom Bild für den Rasen war.
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thuja thujon

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #49 am: 11. März 2023, 18:51:55 »

Hühnermist gibts flüssig bei mir.
Hier bei der Duftprobe, ob er schon fertig vergoren ist.
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Gartenentwickler

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #50 am: 12. März 2023, 16:50:29 »

Habe heute mit Hornmehl und pelketiertem Rinderdung den Rasen gedüngt. Lässt sich gut streuen.
Außerdem haben die Rosen schon etwas OrBrun Rosendünger und Hornmehl bekommen. Nun regnet es, morgen sollen 10-20 Liter kommen . Dann ist der Dünger schon mal eingeregt und wenn es wärmer wird beginnt die Umsetzung. Wenn man im Frühjahr zu spät organisch düngt und kein Regen folgt ist es schwierig mit der Nährstoffumsetzung.

Es gibt von Falter Schafwolldünger kombiniert mit Gärresten aus einer Biogasanlage,finde ich interessant.
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Gartenentwickler

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #51 am: 12. März 2023, 16:51:16 »

Besser als einmal im Frühjahr Langzeitdünger geben ist mehrmals im Jahr mit geringen Mengen und der richtigen Stickstoffform zu düngen.
Wenn es trocken ist Nitrat, wenn es feuchter ist eher Ammonium oder jetzt im Frühjahr auch mal Harnstoff.
Wofür verwendet du den,geht das auch im Ziergarten z.b. Rosen und Stauden?
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thuja thujon

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #52 am: 12. März 2023, 22:32:41 »

Ja klar, die gehen für alles. Organische Dünger werden zu genau den drei Stoffen zersetzt, bevor sie wirken.

Bleibt nur die Frage, was man im Ziergarten düngen muss. Auf Sandboden ok, auf Lehmboden ist weniger oft mehr. Bzw halt mal Mist und vor allem Kalk. Kalk wird meist vergessen. Der ist neben Wasser Hauptnährstoff der Pflanzen. Auch deswegen wächst auf Sand ja meist nix (sagen die Lehmgärtner).

Also wenn man nicht weiß warum der Boden nix hergibt erstmal schlotzige, schmatzende Scheiße (wie im Bild) und Kalk rein. Danach weitergucken.
Oft sind es auf den Mangelböden ja auch die Spurenelemente die fehlen, und die gibts mit Leben mit dem Mist.
Ehemalige Blaukorngärten brauchen das meist nicht, zumindest je lehmiger sie sind.
Und dann fährt man eben nicht alles weg, sondern kompostiert.
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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #53 am: 12. März 2023, 22:39:36 »

Wenn der Mist in der Jauchegrube gelagert wird, so das keine Sickersäfte entweichen können, diese unbedingt mitnehmen.
Notfalls separat im verschließbaren Fass, das dann allerdings nicht im Auto beim Transport platzen sollte.  ;D
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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #54 am: 13. März 2023, 14:11:56 »

Heute erhält die Rasenfläche Komposterde.
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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #55 am: 13. März 2023, 14:54:01 »

Die Bank ist chic.
Mit Kalk ausbringen, ist hier im Forum immer wieder zu lesen, sollte man vorsichtig sein, wenn man nicht weiß, wie der Kalkgehalt des Bodens ist.
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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #56 am: 13. März 2023, 15:32:27 »

Das gilt für Branntkalk und Löschkalk. Nutzt vermutlich fast niemand hier im Forum.

Die meisten gehen beim kalken übrigens recht bedenkenlos vor, zurecht. Mit Eierschalen oder Kohlensaurem Kalk kann man nur mit viel Pech Schaden anrichten.
Also man sollte halt aufpassen, dass man den Sack nicht auf einer einzigen Stelle ausleert, sondern schon verteilt.

Bei Natternkopf sieht das mit dem Kompost verteilen super aus. 3l/m², nicht mehr, ist die Faustregel.  :D
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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #57 am: 13. März 2023, 16:04:36 »

Nö, das war auf Kalk allgemein und gleichmäßig verteilt gemünzt.

...Deshalb warne ich auch immer davor, ohne reifliche Überlegung mal eben zu Kalken oderKalkstickstoff auszubringen, um einen vermeintlich besseren, weil nunmehr kalkhaltigen Boden zu bekommen - die Wirkung lässt sich nicht mehr rückgängig machen, der Boden bleibt dann für immer basisch!
...

An Kalk hat mein Boden als ehemaliger Meeresboden allerdings keinen Mangel, insofern betraf/betrifft es meinen Garten sowieso nicht.
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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #58 am: 13. März 2023, 17:01:42 »

Nee, Poison Ivy schreibt von Problemen, die es gibt, wenn man Böden, die natürlicherweise zB 10% Kalk enthalten, sauer machen will.

Das ist was anderes als eine `Gesundkalkung´, um der natürlichen Versäuerung zu begegnen.
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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #59 am: 13. März 2023, 18:31:40 »

In dem Thema gings ums Ansäuern, aber Bristlecone meinte das schon allgemein:
...
Wodurch (Kalk, Pottasche, Holzasche...) der pH-Wert in solche Bereiche gebracht wurde, ist zunächst mal egal. Wenn du ausschließlich mit Calciumcarbonat kalkst (Algenkalk, Muschelkalk) oder vielleicht besser Dolomit (Calcium-Magnesiumcarbonat), wird der pH-Wert maximal bis etwa 7,5 steigen. Mit Holzasche kannst du auch wesentlich höhere pH-Werte erreichen.

In jedem Fall: Bedenke, dass du einen einmal durch Kalkzugabe erhöhten pH-Wert des Bodens nicht mehr in die saure Richtung verändern kannst.

Ich würde statt weiter kalken lieber mal düngen und sehen, wie die Pflanzen sich weiter entwickeln.
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