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Acontraluz hat geschrieben: ↑12. Aug 2023, 22:09 Immer wieder stellt sich mir die Frage, woher ich das hier vorgefundene Bodengemisch hernehmen soll, um in Torfsubstrat oder Ähnlichem gelieferte Pflanzen einzugewöhnen.
Meistens nehme ich Erde von den Maulwurfshügeln, aber das reicht nicht. Erde vom angrenzenden Acker zu nehmen wäre Diebstahl. Hmmm. Immer wieder lese ich, man solle den eigenen Boden verwenden. Grabt ihr Löcher in Rasen, oder wie geht das?
Ich suche mir Stellen in der Gegend bei uns wo Lehmboden natürlich vorhanden ist. Da ich oft kalkfreien Boden benötige mache ich eine Essigprobe. Wenn der Lehm kalkig sein soll gibt es bei uns eine entsprechende Stelle wo ich ihne entnehme. Aber auch in Gartenzentren kann man sich fachlich beraten lassen.
Ein gestylter Garten kommt mir vor wie eine Besserungsanstalt für die Natur
Wer Schreibfehler findet darf sie behalten
Gruß Jörg
@SuperFisch01
Mannomann, da sind ja einige Missverständnisse aufgekommen!
Also, liebe Chica, ich lebe am Niederrhein und hier haben wir Lehmboden, teils durchsetzt mit Kies (Kiesabbaugebiet).
Wenn ich bspw Stauden kaufe, sind die oft in torfiges oder faseriges Substrat getopft. Diese so, wie sie sind, einzupflanzen, funktioniert selten. Auch wenn ich Pflanzen wurzelnackt bekomme und die nicht sofort einpflanzen kann, benötige ich halt den Boden, den ich hier vorfinde, zum vorläufigen Topfen. Ich hoffe, ich habe das jetzt verständlicher ausgedrückt.
Und im aktuellen Fall geht es um Hemerocallis, wie Pearl richtig vermutete. Habe grad 9 wurzelnackte und nur die beiden dicken Dinger von ihr können heute direkt an die vorgesehenen Stellen.
Krokosmian hat das richtig gesehen.
Seit heute Morgen jäte ich Unerwünschtes aus meinen Beeten und siehe da, aufgrund der aktuellen Bodenfeuchte kann ich dicke Klumpen sammeln. Nach der Wiesenmahd nächste Woche kann ich bestimmt auch wieder Maulwurfshügel beernten. Andreas wollte mir schon ein Paket schicken. Ist das nicht lieb?
Aber. Die Idee von Partisanengärtner finde ich grundsätzlich genial. Das wäre ein schönes Projekt für den Winter....
ich habe wie viele auch lehmhaltigen Gartenboden - eine typische Feucht-/Fettwiese - dazu auch noch sauer Meine selbst gesäten und in Töpfchen mit Blumenerde-Maulwirfshaufenmischmasch pikierte oder auch gekaufte Stauden in Containern mit ihreren Erdmischungen werden bei mir nicht vorab "umgewöhnt". Die kommen einfach in den Grundstücksboden und müssen halt damit zurechtkommen ;D. Wer den Boden net verträgt hat ja auch ansonsten keine wirklich guten Überlebenschange im Garten.
Ne Bodenvorbereitung mache ich auch nur wo so richtig "kalkliebende" Arten hin sollen, da wird halt Dolomitkalk eingearbeitet oder wo "Bauschutt" verbuddelt wurde kommen oben halt entsprechende Pflanzen drüber ;)
Ich verstehe nicht was an meiner Antwort in # 17 nun wieder anstößig war maigrün.
Ja Acontraluz, ich habe es jetzt verstanden, für solche Zwecke nehme ich eben den Boden in meinem Komposter, da drin ist hier, passend zum anstehenden Boden hier gekaufter eher sandiger „Mutterboden“.
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht. Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
Lieber Frank, was Du beschreibst, hat bei mir so manches Mal nicht geklappt. Hier kam schon einiges nicht rootbound, sondern „substratbound“ an....
Wie schade, dass hier aus einer einfachen Frage Streit entsteht. Es ist mir in der letzten Zeit schon häufiger aufgefallen, dass der Ton unfreundlicher wird.
Also, kifft doch mal einen oder macht mal Oooohmmmm.
Irm schrieb öfters, dass sie Lehm im Gartencenter gekauft hat, wobei ich danach noch nie Ausschau gehalten hab.
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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
oile hat geschrieben: ↑13. Aug 2023, 16:05 Das war Teicherde
Egal, welche?
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pearl hat geschrieben: ↑11. Aug 2023, 20:44 Der Erdaushub im Rotsandsteinodenwald sieht rosa aus.
. das ist sandiger Lehm. Lehm ist ein Gemisch von Sand und Schluff. Wenn ich Topferde brauche hole ich mir den im Kieswerk. Es gibt auch schwarzen Erdaushub. Hortisol, darin finde ich dann interessante Sachen, die so auf einem Gelände um alte Gebäude mit intensiver Gartenkultur und Viehaltung anfallen. Abgebaggerte Erde aus Gewässern, dem Neckar oder dem Rhein ist sandig/kiesig mit massiven dicken Tonbrocken, die auch beim Kompostieren beharrlich zusammen bleiben. Im Kompost werden aus dem Lehm dann Ton-Humus-Komplexe. . Ich brauch für meinen Küchenabfallkompost immer Lehm und nehme auch schon mal aus anderer Leute Garten welchen mit, wenn ich mit einem Kofferraum voll Pflanzen antanze. :D
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
Jetzt gibt's schon 4 Seiten zu dem Thema, aber dieser Vorschlag kam noch nicht: . Ich wollte Lavendel und Iris pflanzen, auf meinem hiesigen sauren Heideboden und brauchte dazu Lehm. Also fuhr ich durch Neubauviertel. Dort lagert der Aushub in riesigen Hügeln und die frischgebackenen Hausbesitzer sind froh, wenn sie den loswerden, sonst müssen sie für den Abtransport zahlen. Ich hab' also lieb gefragt, kam mit dem Anhänger vorbei und der junge Familienvater hat mir sogar noch beim Schaufeln geholfen. Ein anderes Mal waren die Bauarbeiter noch da, die haben gleich den Bagger genommen zum Hänger füllen (Trinkgeld gab's natürlich auch). Manchmal findet man auch etwas in den Kleinanzeigen.