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Autor Thema: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?  (Gelesen 92037 mal)

Melisende

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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #645 am: 16. November 2023, 22:20:48 »

Ich finde das aktuelle Thema sehr interessant, aber es hat nichts mehr mit dem ursprünglichen Thema zu tun.
Könnte jemand die letzten Beiträge abtrennen und unter einem neuen Thema einfügen?
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thuja thujon

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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #646 am: 01. Dezember 2023, 00:15:27 »

Das Umweltbundesamt klärt wieder auf.
Zitat
Deutschland verliert seit dem Jahr 2000 jährlich 2,5 Kubikkilometer Wasser - eine direkte Folge der wiederkehrenden Dürreperioden seit 2018, die bis heute nicht ausgeglichen sind.
https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/monitoringbericht-zeigt-deutschland-verliert-2-5-kubikkilometer-wasser-jaehrlich-13541050.html
Schon klar, die Natur konnte 18 Jahre in die Zukunft blicken und hat schon mal vorgesorgt.  ;)
Bleibt die Frage, was politisch draus gemacht wird.
Man könnte raten, das es nicht angegangen wird, dass das Regenwasser der Landschaft bzw das Trinkwasser der Haushalte eher auf der Fläche versickern sollte statt über Kläranlagen und Flüsse nach höchstens einmaligem Gebrauch entsorgt zu werden. Stattdessen werden Schuldige auserkoren, die damit nichts zu tun haben.
So wird es weiter zu schnell stark ansteigenden Flusspegeln und geringen Grundwasserneubildungsraten kommen.

Klimaresilient wird dadurch nichts.

Meine Regenwasserbehälter sind derzeit fast wieder voll, nachdem ich sie vor rund 2 Wochen an die immergrünen Gehölze bzw besonders trockenen Stellen geleert habe.
Ich würde mir mehr Frostfreie Lagerungskapazität wünschen. Mit 24m² Dachfläche kann ich hier in einem Durchschnittsjahr maximal 12 Kubikmeter auffangen. Das wäre ein Drittel vom Bedarf für 300m² intensiv genutzte Gartenfläche bzw Lebensmittelproduktionsfläche. Darf ich leider nicht, da das Vergraben von Wasserbehältern verboten ist. Vielleicht konterkariert das ja die Bemühungen für die Grundwasserneubildung. Ich weiß es nicht.

Ich habe irgendwie Schwierigkeiten sowas zu verstehen.
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Starking007

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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #647 am: 01. Dezember 2023, 06:49:10 »

Diese Schwierigkeiten hab ich auch...

Bald darf ich vielleicht nicht mehr giessen mit Leitungswasser,
aber was macht der Verbrauch beim Giessen prozentual aus? Nichts.

Hier gäb`s viele Geländemulden, tiefe Wiesen, die einst bei Schneeschmelze speicherten/versickerten.
Die nächste davon könnte man für 1Td € für 1hdTd m³ umbauen.

Aber nein, für Millionen € Betonbecken und Pumpen für ein paar Kubik, die dann auch wieder in den Vorfluter...
Es wird weiter versiegelt auf Teufel-komm-raus.

Ich giesse so wenig als geht, und doch sind meine 28³ immer wieder leer.

Aber Jahr für Jahr ändere ich den Bewuchs in Richtung Trocken, das Geht.
Die letzte Rasenansaat war mit RSM 7.2.1


Der Bürger fährt "emmisionsfreie" E-Autos und wähnt sich dann ein Grüner zu sein.
Aber ich schweife ab.....


Ändern: Sich selbst.
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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #648 am: 01. Dezember 2023, 08:11:06 »


Ändern: Sich selbst.
Soso
"........und wenn ich in einem kleinen, ganz ganz kleinen Maßstab was ändern kann....."

Ist ja gut gemeint,
aber es ändert nichts, gar nichts, nicht einmal bei dir.

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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #649 am: 01. Dezember 2023, 10:24:30 »

Die Gartenakademie hier muss leider noch Videos oder Podcasts oder was auch immer bringen, um den Leuten zu erklären, dass man Regenwasser vom Dach am besten auffängt.
Ja, man könnte meinen das ist Standard weil es sinnvoll ist, ist es aber nicht. So wie es auch nicht Standard ist, dass Gartenabfälle kompostiert werden.

Das die Tanks immer leer sind wenn man sie am ehesten bräuchte, liegt in der Natur der Sache. Über Winter voll wenn man es nicht braucht, im Frühjahr zu schnell leer und dann gibts wieder nur Kurzregenphasen, die mehr den Dreck aus der Luft waschen als das sie Wasser in die Tanks bringen. Ich rationiere deshalb das Regenwasser für die Kalkempfindlichen Sachen wie Heidelbeeren. Die normalen Beete bekommen Trinkwasser. Lieber im Beet als das Klo runtergespült.

Bewuchs in Richtung trockenverträglich ändern ist gut, bei Gemüse aber schwer machbar. Es gibt nicht so viel, was überwintert. Aktuell sind die Beete zu 9/10 voll, klar. Im Frühjahr kommt aber schnell wieder ein erster Satz von was auch immer. Der geht am Anfang auch mit der Gießkanne am Leben zu halten. Eine Pumpe fürs Regenwasser anschaffen, nee, das ist es nicht wert.
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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #650 am: 01. Dezember 2023, 11:28:49 »


Ändern: Sich selbst.
Soso
"........und wenn ich in einem kleinen, ganz ganz kleinen Maßstab was ändern kann....."

Ist ja gut gemeint,
aber es ändert nichts, gar nichts, nicht einmal bei dir.


Ähmmm...  der Zusammenhang?

Ist ja egal. jeder weis wie was gemeint ist.
Wir meinen es alle gut, der Eine so, der Andere so.
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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #651 am: 01. Dezember 2023, 12:23:17 »

Bleibt die Frage, was politisch draus gemacht wird.
Man könnte raten, das es nicht angegangen wird, dass das Regenwasser der Landschaft bzw das Trinkwasser der Haushalte eher auf der Fläche versickern sollte statt über Kläranlagen und Flüsse nach höchstens einmaligem Gebrauch entsorgt zu werden.
Ich habe irgendwie Schwierigkeiten sowas zu verstehen.

Bräuchte man eine Bürgerstelle, wo man solche Vorschläge einbringen kann. Für ein bisschen mehr Demokratie als alle 4-6 Jahre ein Kreuzchen machen ..
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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #652 am: 01. Dezember 2023, 12:35:17 »

Das wäre ja eine Art Nötigung zum Bebauen.
Eine Art dieser Nötigung entsteht gerade aus der Reform der Grundsteuer. Die hängt in Baden-Württemberg zukünftig in einer Gemeinde ausschließlich von der Grundstücksgröße ab. Ob in ein und der derselben Gemeinde auf dem Grundstück ein Haus mit Garten drum steht oder ein Investorenklotz mit 12 Wohnungen, die Höhe der Grundsteuer ist dieselbe.

Was wäre deine Lösung? Dass jeder der 12 die volle Grundsteuer zahlt oder dass die Grundsteuer (mit der die Straßenreinigung und -instandhaltung finanziert wird) abgeschafft wird?
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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #653 am: 01. Dezember 2023, 12:44:31 »

..
jeder weis wie was gemeint ist.

Genau, jeder, der beim Einkaufen auf weniger Verpackung(smüll) achtet, leistet einen kleinen Beitrag, der sich aufsummiert, wenn viele das machen.
Und jeder, der Regenwasser einsammelt, und besser noch, beim Giessen, egal ob mit Trink-, Brunnen- oder gesammeltem Regenwasser nicht 20-50% in die Luft vergeudet durch Regner, leistet ebenso einen kleinen Beitrag, der sich aufsummiert.
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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #654 am: 01. Dezember 2023, 12:57:28 »

Durch falsche Gießtechnik wird vermutlich mehr Wasser verschwendet als durch Verdunstung bei korrekt betriebenen Regnern.
Kaum jemand hat im Gefühl wie viel Wasser wirklich in seinen Boden reinpasst und wo es gerade ist und wo tatsächlich gebraucht wird.
Da könnte man tatsächlich mal was verändern und durch technische Hilfe (Sensor plus App) etwas verändern, um die Auswirkungen von Wetterextremen abzumildern.

Kennt eigentlich jemand das Geisenheimer Bewässerungsmodell? Was haltet ihr davon? Schwachpunkte?
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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #655 am: 01. Dezember 2023, 13:22:10 »

Nunja, die Diskussion über Verluste von Wasser bei Regnern hatten wir ja schonmal geführt über dieses von dir verlinkte Paper über “Wind Drift and Evaporation Losses”, also was bei Regner durch Wind weggetragen wird und auf dem Weg zum Boden verdunstet.
Im Einleitungstext wird drauf hingewiesen, dass diese Verluste auch bis zu 50% betragen können.


Nehmen wir mal an, die, deren Arbeiten sie als Grundlage genommen haben arbeiten doch einigermaßen ordentlich, was ja häufig nicht so ganz der Fall ist und schaun uns das doch mal an:

"..Wind Drift and Evaporation Losses (WDEL) critically determine the application efficiency of sprinkler irrigation systems. In specific conditions, even half of the irrigation water can evaporate or drift out of the irrigated area.
...
A critical aspect in the optimization of sprinkler irrigation efficiency is the amount of water
losses. In many circumstances, Wind Drift and Evaporation Losses (WDEL, %) can be larger
than the other types of water losses (runoff and deep percolation) (Dylla and Shull, 1983)
Although in specific cases WDEL can reach 50%, maximum values of 28%, 36% and 25% were
reported in the extensive experimental series of Playán et al. (2005), Sanchez et al. (2011), and
Karimi et al. (2014), respectively (Table 1). ..."

WDEL (%):
1,59-27,61 / 1,15-14,17 bei Playan et al. (2005)
0,0-35,63                      bei Sanchez et al. (2011)
7,46-24,91 / 8,49-11,49 bei Karimi et al. (2014)

Dabei wurden in den Versuchsanordnungen natürlich nicht auch noch Baumkronen und Gesträuch mit beregnet, wie man es auf deinem Foto in #5972 gut sehen kann, mit ihrer großen Oberfläche, wo schön viel Wasser verdunsten kann, ohne je den Boden zu erreichen.
(Mal ganz aussen vor gelassen, Rasen beregnen, nunja....)

Als wissenschaftlich denkender Mensch reichten mir schon meine empirischen Regnerversuchen von 2018, wo nur die oberen Zentimeter nach stundenlangen Beregnen angefeuchtet waren, dies nicht mehr zu tun, einerseits, da ich mit meinem Brunnen haushalten muss, da das Grundwasser nicht so schnell nachläuft, und der war nach den Aktionen eben leer, und andererseits, weil ich so die Wurzeln nach oben locken würde, was definitiv kontraproduktiv ist.

...
Man was nervig, Gartenplaner. Trotzdem danke, du hast mich zu dem Wert WDEL unter 2% geführt, wenn man es praktisch richtig macht, also mit einem Regner verantwortungsvoll umgehen kann. Also wenn man es gescheit macht sind die Verluste ähnlich hoch wie bei einer Tropfbewässerung.
man was praktisch, dass du dir da die dir genehme niedrigste Zahl rauspicken kannst, die sehr wahrscheinlich nichts mit deinem Beregnen zu tun hat, man sieht an den Tabellen mit den Vergleichen der berechneten und gemessenen WDEL, dass die Cluster fast immer im 10-20%-Bereich liegen …
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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #656 am: 01. Dezember 2023, 15:33:15 »

Ich hab gelernt, dass im Schnitt beim ersten Niederschlag 3 ltr. verdunsten.
Ich messe, ich grabe.
Öfter als alle zwei Wochen gibt`s hier eh nix, eher weniger.

Mehr Demokratie: Ich bin da inzwischen dagegen, wenn ich sehe wer da alles wählen darf...
Mehr Urlaub, mehr Geld, mehr Rente, Grundsicherung höher, Arbeitszeit weniger, VIP-Karte für die Allianz-Arena für jeden.....
Für mich hat dieses System der Demokratie keine Zukunft,
aber ein anderes, besseres, weis ich auch nicht....
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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #657 am: 01. Dezember 2023, 16:20:43 »

Ich wäre mal vor allem für Wahlberechtigung ab 16, um das Alterspyramidenungleichgewicht etwas auszubalancieren.
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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #658 am: 01. Dezember 2023, 22:56:20 »

Den pupertierenden Hormonschleudern könnte für die nachfolgende Legislaturperiode die erste Wahlentscheidung überdenkenswert sein.  ;)

Zum Beregnen und den Verlusten: ich finde sowas hat man im Gefühl. Wie Starking schreibt, die 3mm Interzeptionsverlust sieht7fühlt man doch wenn man draußen ist, die muss man nicht technisch messen. Wer aber messen will, geht ja recht einfach mittlerweile wenn man das Geld für Chinamesstechnik ausgeben möchte. Die bestätigt dann die 3mm.
Ists mir nicht wert, das ist wie Nährstoffanalyse vom Anzuchtsubstrat oder Boden versus Pflanze angucken und sehen, woran sie gerade aktuell leidet.

Also ich behaupte mal die Forschung zu Wasserverlusten bzw Bewässerung ist recht dünn was brauchbare Werte angeht, die Erfahrungen hier im Trockengebiet aber relativ ausgeprägt. Die Erfahrung deckt sich in etwa mit dem, was an amtlicher bzw Universitätsgetriebener Beratung so erzählt wird.

Wie in irgendeinem Thread gesagt, es gibt auch andere Effekte, also wässern über Kopf für eine bessere Pflanzenentwicklung bzw Schädlingsprophylaxe. Beregnen ist mehr als nur nutzbare Feldkapazität auffüllen.
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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #659 am: 02. Dezember 2023, 13:29:50 »


Zum Beregnen und den Verlusten: ich finde sowas hat man im Gefühl. Wie Starking schreibt, die 3mm Interzeptionsverlust sieht7fühlt man doch wenn man draußen ist, die muss man nicht technisch messen.

Also ich behaupte mal die Forschung zu Wasserverlusten bzw Bewässerung ist recht dünn was brauchbare Werte angeht, die Erfahrungen hier im Trockengebiet aber relativ ausgeprägt.


… Vielleicht stimmt da mit deinem Gefühl was nicht.…
Sorry - wie mein Haus- und Hof-Comedy-Regisseur immer sagt: “Die Pointe lag rum, die muss man einfach mitnehmen!”….umso mehr, wenn ich mir deinen Diskussionsstil  mir gegenüber in dem Thread, wo du diese Studie gepostet hattest und wo ich herzitiere, nochmal auf der Zunge zergehen lasse….
Da waren dir Gefühls- oder Erfahrungswerte nicht gut genug, jetzt, wo dir die Zahlen nicht passen, also doch lieber nach Gefühl/Erfahrung?
Wenn man sich ein bisschen Mühe gibt, findet man auf landwirtschaftlichen Seiten, dass Reihenregner eine Wassereffizienz von 60-70% haben, Rollomat 60%, Tröpfchenbewässerung 90%, oder:
…So liege die Wassereffizienz bei der Tropfbewässerung bei einem Faktor von 0,9, die Rohrbewässerung erreiche 0,6 bis 0,7 und die Beregnungsmaschinen erreichten Wassereffizienzen von 0,6. …

Aber egal  :)
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