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News: Wenn ich über Sterbehilfe rede, will ich nicht, dass da jemand was von Geranien bewässern dreinfunkt.  ;D (anonymes Zitat)
 
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Autor Thema: Sturmbühler Mondkalender 2024 zur freien Verwendung  (Gelesen 6080 mal)

Natternkopf

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Re: Sturmbühler Mondkalender 2024 zur freien Verwendung
« Antwort #45 am: 14. Dezember 2023, 14:37:57 »

Möglicherweise fehlt mir ein Mondkalender für das Kompostieren.  :-[

Am liebsten vom  "Mond Europa" der ist innen feucht wie es im Kompost sein soll.  :)
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pearl

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Re: Sturmbühler Mondkalender 2024 zur freien Verwendung
« Antwort #46 am: 07. März 2024, 11:14:28 »

Ach ja, die Karotte: Abgesehen davon, dass Spieß selbst betont, dass alle anderen Faktoren des Gärtnerns wichtiger sind als die (vermeintlich) "richtige" Mondphase:
SPIEß (1994, 226) konnte feststellen, dass Karotten, welche bei Vollmond ausgesät wurden, positiv reagierten. Dieser Trend kann nicht bestätigt werden. Die
Vollmondvariante unterscheidet sich jedoch sehr häufig signifikant von den anderen Varianten, aber nicht unbedingt im positiven Sinne. So waren Vollmondkarotten im Vergleich zu den anderen dunkler und hatten weniger Gelb-Anteil, zeigten den geringsten Brix-Wert und geringsten Anteil an titrierbarer Säure. Bei anderen Parametern, wie Fruchtfleischfestigkeit, Nitrat in der Wurzel und Dissipationswert liegen Vollmondkarotten im statistischen Mittelfeld.

Wissenschaftliche und inhaltsstoffliche Überprüfung: Mögliche kosmische Einflüsse des Mondes auf den Anbau von Radieschen (Raphanus sativus L.), Karotten (Daucus carota L.) und „Einjähriger Sonnenhut“ (Rudbeckia hirta) nach den Prinzipien von Maria Thun, eine Arbeit der eher für "ungewöhnliche" Sichtweisen bekannten Universität für Bodenkultur Wien.
Die hätten so gerne was gefunden - allein schon der Titel der Arbeit spricht Bände - aber es kam nichts Substantielles dabei raus:
Es konnte keine eindeutige Aussage über einen positiven kosmischen Einfluss auf das Pflanzenwachstum und die Inhaltsstoffe im Sinne von Frau Thun getätigt werden. Dennoch konnten Trends und deutliche Unterschiede zwischen den Varianten festgestellt werden. Dabei unterscheiden sich auch Radieschen und Karotten voneinander, wobei beide laut Thun zu Wurzelgemüse gezählt werden und somit die gleichen Reaktionsmuster aufweisen sollten.  ::)
.
Wenn man nur genügend Parameter misst, werden einige davon scheinbar sogar statistisch abgesichert signifikante Effekte aufzeigen. Tatsächlich ist es einfach so, dass allein aus Zufallsgründen auch mal Siginifikanzen auftreten können, wo tatsächlich keine Zusammenhänge bestehen.
Man muss nur genug messen. Aussagekraft hat das nicht.
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aus solchen Themen halte ich mich ja raus, was für diese Themen nicht gut ist, in der aufgeklärten community ist man sich einig, dass man das Feld nicht den Faktenfeinden und Schwurblern überlassen darf. Auf der Suche nach zorro bin ich eben hier gelandet. Der Gute arbeitet sich immer noch an solchen Themen ab, das zerrt an den Nerven. Die Ambiguitätstoleranz ist schnell aufgebraucht, wenn Diskussionskultur so verschieden oder überhaupt nicht verstanden wird. Schade um eine Stimme, die wir hier brauchen können, zorro hat es satt.
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Ist das Ignorieren solcher absurden Themen der bessere Weg und was gewinnt der Diskurs durch die kontinuierliche Anstrengungen um Seriosität? Das eine schont die eigenen Nerven, das andere bringt offenbar nichts, weil die gemeinsamen Grundlagen fehlen. Schade, dass zorro immer wieder eine neue Existenz verschleißen muss.
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“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”

— Robert M. Sapolsky

Apfelbaeuerin

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Re: Sturmbühler Mondkalender 2024 zur freien Verwendung
« Antwort #47 am: 07. März 2024, 11:23:22 »

zorro hat es satt.
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Ist das Ignorieren solcher absurden Themen der bessere Weg und was gewinnt der Diskurs durch die kontinuierliche Anstrengungen um Seriosität? Das eine schont die eigenen Nerven, das andere bringt offenbar nichts, weil die gemeinsamen Grundlagen fehlen. Schade, dass zorro immer wieder eine neue Existenz verschleißen muss.

Im Fall von Bristlecone/zorro wäre das Ignorieren solcher Themen eindeutig besser für die eigenen Nerven, ja. Ich habe nie verstanden, warum er sich bis zum Geht-nicht-mehr reinsteigert, worauf regelmäßig eine Abmeldung folgt. Es ginge auch anders. Er fehlt!
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Liebe Grüße von der Apfelbäuerin


Zerreiß deine Pläne. Sei klug und halte dich an Wunder.
Sie sind lang schon verzeichnet im großen Plan.
Jage die Ängste fort und die Angst vor den Ängsten.

Mascha Kaléko
"Rezept", aus: Die paar leuchtenden Jahre

Hyla

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Re: Sturmbühler Mondkalender 2024 zur freien Verwendung
« Antwort #48 am: 07. März 2024, 12:21:54 »

Was für ein 'Feld' überläßt man denn bitte? Das ist doch kein Kampf.
Und was ist die 'aufgeklärte Community'?
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Liebe Grüße!


Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.

thuja thujon

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Re: Sturmbühler Mondkalender 2024 zur freien Verwendung
« Antwort #49 am: 07. März 2024, 12:46:31 »

Es geht um die Umerziehung von Leuten, die die Gesellschaft an die Schwurbler verloren hat.

Da mit fake news ganze Demokratien ins wanken geraten können, und ein abrutschen mit EM und Mondkalender einen Anfang haben kann, möchten manche den Anfängen wehren.
Dafür ists meiner Meinung nach bei zu vielen schon viel zu spät. Selbst Glyphosatverbot hats bis in den Koalitionsvertrag geschafft. Mehr Faktenresistenz, Wissenschaftsfeindlichkeit und Geschwurbel geht fast nicht.

Fakten sollten die Grundlage für Entscheidungen sein. Das gilt auch für die Aussaat. Ein Mondkalender kann hierbei nicht unterstützen.
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gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
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