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News: Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe.  (Heraklit)
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21. Juni 2024, 00:43:16
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News: Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe.  (Heraklit)

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|23|6|Die Praxis sollte das Ergebnis des Nachdenkens sein, nicht umgekehrt.  (Hermann Hesse) 

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Autor Thema: Garteneinblicke 2024  (Gelesen 39538 mal)

polluxverde

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Garteneinblicke 2024
« am: 07. Januar 2024, 12:02:23 »

.

Außer Hochwasser, vollgelaufenen Kellern und aufgeweichten Deichen bietet Bremen seit  heute  auch mal  ein paar positive Aspekte : was Sonne, Schnee
und wolkenfreier  Himmel  doch  so  alles  bewirken können.....
« Letzte Änderung: 07. Januar 2024, 12:05:05 von polluxverde »
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Lou-Thea

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #1 am: 17. Januar 2024, 19:18:32 »

Sonne, was ist das?  :-\

Hier ist's weiterhin trüb und großteils januarbraun.

Möchte mir übrigens zur neuen Saison mal jemand den Unterschied zwischen diesem Strang und 'heute durch den Garten' erklären?  ;)
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...and it was all yellow

AndreasR

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #2 am: 18. Januar 2024, 20:37:25 »

@Lou-Thea: Ich denke mal, die ursprüngliche Intention war, dass bei den "Garteneinblicken" vor allen Übersichtsbilder gezeigt werden, wo man die Struktur des Gartens erkennen kann, während die "Gartenimpressionen" einfach nur ein buntes Potpourri von Aufnahmen ist, die man während eines Gartenrundgangs gemacht hat, also auch Detailfotos und andere Dinge, die einem gerade gefallen haben. So richtig durchgehalten hat das hier allerdings fast niemand, nur cydora hat Ihre Aufnahmen öfter so getrennt. Bei den "Einblicken" ist tendenziell viel weniger los, da erschlägt es einen nicht gleich, wenn man nach einem schönen Gartentag ins Forum schaut, aber ich nutze diesen Thread vermutlich regelmäßiger, weil ich ja auch immer eine kleine Geschichte zu meinen Bilder poste.

Sonne im Winter, das ist leider wirklich selten... Hier kam selbige mal für eine Stunde zwischen den Wolken hervor, und da es heute Morgen ordentlich geschneit hat (ca. 5 cm, viel für unsere Verhältnisse), sah das Ganze wirklich wunderbar aus. Also habe ich mir - Homeoffice sei Dank - nach dem Mittagessen die Kamera geschnappt und habe ein paar Fotos vom "tief" verschneiten Garten gemacht. Vor allem die Sträucher bogen sich unter der Last des zu Eis gefrorenen Regens, der gestern den ganzen Nachmittag bis tief in die Nacht hinein gefallen ist. Zusammen mit dem Schnee sah das dann noch viel hübscher aus. :)



Fangen wir auch im neuen Jahr da an, wo ich fast immer anfange, nämlich am oberen Treppenabsatz von meinem Weg ums Haus, ganz einfach, weil man von dort so einen wunderbaren Blick über den Garten hat - hier ist eine leichte Hanglage wirklich praktisch, auch wenn sie ansonsten so manche Probleme mit sich bringt (z. B. fallen die Stauden bei mir regelmäßig um, weil sie von einer Seite immer beschattet werden). Der Schnee deckt das Chaos am Zaunbeet gnädig zu, dafür sehen die schneebedeckte Zweige von Felsenbirne und den beiden Fächerahornen gerade sehr hübsch aus, insbesondere der kleine Acer palmatum 'Garnet' am Teich.



Von der Terrasse aus ist der Blick ein wenig verstellt von der Weigelie, die sich ebenfalls unter der Schneelast biegt. Die muss ich dieses Jahr irgendwann auf jeden Fall mal auslichten, damit sie neue Triebe bildet, denn die alten sind teilweise schon etwas verkahlt und zeigen einiges an Totholz. Auch die beiden großen Haseln haben hübsche Schneehäubchen auf den Zweigen, durch die Last des Eises hängen die Zweige alle gut einen halben Meter tiefer als sonst. Ich wollte heute nicht in den Garten laufen und die schöne Schneedecke mit Fußstapfen verunzieren, daher bin ich hier oben geblieben.



Etwas herangezoomt meine "Winterecke" mit den buntrindigen Hartriegeln (ebenfalls unterm Schnee versteckt), dem Winterschneeball und meiner Zaubernuss, die leider arg von dem riesig gewordenen Ast der großen Tanne "bedroht" wird (ganz rechts im Bild). Ich habe dort schon reichlich Tannenreisig für Weihnachten geschnitten, aber der Schnee hat den ansonsten gut zwei Meter hoch hängenden Ast bis auf den Boden heruntergedrückt, haarscharf an der Zaubernuss vorbei. Ich hoffe, es kam zu keinem Schaden, morgen muss ich vielleicht doch mal über den Rasen und mir das aus der Nähe anschauen. Der Ast muss auf jeden Fall weg, vor allem, weil er jedes Jahr gut einen halben Meter länger wird und sich somit immer mehr dem Boden entgegenneigt.





Weil's so schön ist, noch ein paar Impressionen von den schneebedeckten Haseln, die ich demnächst auch ein bisschen zurücknehmen muss. Ich schneide meist alle zwei Jahre den einen oder anderen Trieb direkt am Boden ab, meist kommen dann wieder ein paar neue hoch, von denen ich einen oder zwei wachsen lasse. So kann ich die Sträucher einigermaßen schmal halten, und auch wenn es recht "gewöhnliche" Pflanzen sind, zieren sie doch durchaus, und das Laub kann man im Winter zum Abdecken immer gut gebrauchen.





Im Spätwinter sind die Blüten ebenfalls sehr zierend, zum Glück bin ich nicht gegen Haselnusspollen allergisch. Aber die Tierwelt profitiert sehr davon, für die Bienen ist es die erste Pollentracht zusammen mit der Salweide (eine große Kätzchenweide steht beim Nachbarn), und auch das Eichhörnchen in meinem Garten sammelt immer fleißig die Nüsse. Leider wachsen dann überall im Garten auch wieder neue Haseln, so dass ich ein scharfes Auge auf Neutriebe haben muss.





In der Detailaufnahme erkennt man die dicke Eisschicht auf den Zweigen meiner Kolkwitzie, die nun ebenfalls "eine Etage tiefer" hängt, und die Zweige der Weigelie versperren fast den Weg über die Treppe hinunter in den Garten. Noch nicht mal Nachbars Katze ist hier bisher entlanggelaufen, nur der eine oder andere Vogel, die restlichen Spuren haben die Tropfen des in in der Sonne schmelzenden Schnees verursacht. Zum Glück hatte ich die Tage hier noch Farne und Stauden heruntergeschnitten, so dass der Schnee für eine ebenmäßige Abdeckung sorgt. Die kommenden Nächte sollen nochmal richtig eisig werden (bis zu -9°C), da kommt mir der Schnee gerade recht.



Den bereits ausgetriebenen Schneeglöckchen macht die Kälte zum Glück nichts aus, sie pausieren einfach mit dem Wachstum und machen dann weiter, wenn es wieder wärmer geworden ist. Vor allem mit der dünnen Schneedecke macht sich der schwarze Schlangenbart in dieser Jahreszeit ganz nett, auch wenn sein Zuwachs recht bescheiden ist. Immer hübsch sind auch die immergrünen Japanseggen, von denen es mittlerweile viele verschiedene Sorten gibt. Die in der Mitte ist Carex oshimensis 'Everest', welche leider vor einem Jahr bei -12°C vom Frost eins auf den Deckel bekommen hat, aber im Sommer ist sie wieder ausgetrieben, wenn auch noch etwas zaghaft. Extrem robust zeigt sich hingegen C. osh. 'Evergold' (ganz links), auch trockene Sommer übersteht sie sehr gut.





Die Astern am Zaun stehen mittlerweile leider etwas zu schattig, vielleicht müsste der Nachbar mal seine Salweide etwas beschneiden, vielleicht ist es auch die Hanglage, die sie immer umkippen lässt. Jetzt mit der Schneebedeckung sieht das aber ganz interessant aus. Auch meine Forsythie, einst für 1,- € vom Ramschtisch im Baumarkt mitgenommen, zeigte etwas "Schlagseite", so dass ich sie anbinden musste, letztes Jahr gab es ein paar Neutriebe auf der "richtigen" Seite, so dass sie mittlerweile wieder recht gut proportioniert ist. Ich werde sie nach der Blüte etwas "aufasten", vielleicht bekomme ich sie insgesamt noch etwas höher, so dass sie weiterhin dort im Beet stehenbleiben kann.

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AndreasR

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #3 am: 19. Januar 2024, 18:29:26 »





Heute bin ich dann doch einmal nach unten in den Garten gegangen, um nach der Zaubernuss zu sehen, aber es hatten sich zum Glück nur zwei Äste im Tannenzweig-Gewirr verfangen, die ich vorsichtig wieder losgelöst habe. Die Blütenknospen der Zaubernuss sind vollständig in Eis eingehüllt, daran wird sich bis Montag wohl auch nichts ändern, aber gut, ich denke mal, das ist abgesehen von der ohnehin unproblematischen Frosthärte vielleicht noch ein zusätzlicher Schutz. Auch die schneebedeckten Zweige von Cornus 'Midwinter Fire' kommen so mit ihrem warmen Rotton schön zur Geltung





Die Gräser haben Eis und Schnee nun endgültig plattgedrückt, vor allem das bisher allen Wetterunbillen trotzende Calamagrostis 'Overdam' sieht nun auch ein wenig gerupft aus, aber im Licht der tiefstehenden Wintersonne ist trotzdem ein schönes Arrangement entstanden. Die kleine Sternmagnolie, welche letztes Jahr nur eine Handvoll Blütenknospen hatte, die beim Aufblühen dann leider dem Frost zum Opfer gefallen sind, ist diesmal besser bestückt, ich hoffe, dass ich dieses Jahr mehr Glück habe. Schwer gebeugt ist auch die nicht mehr ganz so kleine Deutzia 'Mont Rose', welche ebenso wie die Forsythie ein 1,- €-Mitbringsel vom Ramschtisch war. Sie entwickelt sich deutlich langsamer als letztere, hat letztes Jahr aber zwei kräftige Triebe nach oben gemacht.







Zum Abschluss noch ein paar Detailaufnahmen von Felsenbirne und Fächerahorn, deren eis- und schneebedeckte Zweige herrlich in der Sonne glitzerten (sieht man noch schöner in der Großansicht). Und auch wenn's die letzten Tage ziemlich eisig war, ist das doch endlich mal wieder ein richtiger Winter. Der herrliche Sonnenschein über der schneebedeckten Landschaft, einfach ein Traum! :D
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Kapernstrauch

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #4 am: 20. Januar 2024, 09:26:58 »

Heute schaut es bei mir auch so schön aus, @Andreas!
Gestern Schnee, heute Minus 11 Grad bei strahlendem Sonnenschein.
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Kapernstrauch

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #5 am: 20. Januar 2024, 09:28:15 »

Um das Vogelhaus aufzufüllen, musste ich leider die makellose Schneedecke zerstören.🥴
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Kapernstrauch

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #6 am: 20. Januar 2024, 09:28:56 »

Kleine Magnolie
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sequoiafarm

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #7 am: 20. Januar 2024, 09:37:39 »

Tolle Serien, vor allem natürlich Andreas mit den Texten. Schnee mit Sonne muss man ausnutzen  :)
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Grüne Grüße aus Kaldenkirchen, Micha 

Kapernstrauch

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #8 am: 20. Januar 2024, 09:42:53 »

Ja, Andreas schreibt immer ganz toll ausführlich - so viel Zeit nehme ich mir nicht, ich schaue lieber  :D
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thuja thujon

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #9 am: 20. Januar 2024, 09:50:39 »

Blick in den Garten. Rechts im Beet ist noch Feldsalat. Jetzt habe ich auch verstanden, warum der auch in frostfreien Gewächshäusern angebaut wird. Das erleichtert die Ernte entscheidend.  :D
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gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität

Floris

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #10 am: 20. Januar 2024, 10:31:19 »

Du musst doch nur die Schneekugeln für den Schneemann, den du sicher noch bauen wirst, über dem Beet abrollen, schon geht´s.

Ich habe keinen Feldsalat.

Ich finde die Möhren nicht...

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polluxverde

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #11 am: 20. Januar 2024, 20:34:42 »

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Eigentlich  gehört  diese  Szene in den Impressionsfaden ( siehe Andreas Ausführung #2), aber  den  gibt´s  noch  nicht  dieses  Jahr.
« Letzte Änderung: 20. Januar 2024, 20:37:03 von polluxverde »
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AndreasR

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #12 am: 27. Januar 2024, 12:09:56 »

@Kapernstrauch: Na also, hat dann auch bei Dir doch noch geklappt! Ein schneebedeckter Garten im Sonnenschein, das ist schon was ganz besonderes, und auch wenn die unberührte Schneedecke natürlich am schönsten ist, darf man ruhig ein paar Fußstapfen in den Schnee machen.

@thuja thujon: Früher hat meine Mutter auch immer Feldsalat angebaut, aber abgesehen vom mühsamen Putzen war der dann auch oft schneebedeckt oder angefroren. Heute kann man den überall für gar nicht so viel Geld kaufen, aber es ist halt wie mit allem Gemüse, dass in großen Mengen im Gewächshaus gezogen wird, es fehlt der Geschmack...

@Floris: Das ist aus Deiner "Gärtnerei", oder? Die Möhren hättest Du dann wohl auch besser ins Gewächshaus verfrachtet. ;)

@polluxverde: Puh, den Farbkontrast finde ich ja etwas extrem. Aber auch wenn die Bergenien bei frostigen Temperaturen immer etwas herumschlappen, sind sie doch wunderbar unkompliziert und geben dem Garten das ganze Jahr über Struktur.







Der Schnee von letzter Woche ist leider ziemlich rasant weggetaut, dafür gab es in der vergangenen Nacht wieder leichten Frost, und diesmal schlug sich die Feuchtigkeit als Reif nieder, auch so ein Ding, was in den heutigen Wintern eher selten passiert. Die Sonne geht hier aktuell erst gegen 9:00 Uhr hinterm Berg auf, und auch eine Stunde später sind die Schatten im Tal noch lang. Während der Hang weiter oben schon im vollen Sonnenlicht steht und der Reif rasch verschwindet, hält er sich unten im Garten noch ein wenig länger und hat so zur heutigen Fotorunde beigetragen.





Noch habe ich es nicht geschafft, alles zurückzuschneiden, und auch wenn vieles nun platt am Boden liegt, sorgen die restlichen Staudenstängel nun für Struktur, die von den Eiskristallen schön herausgearbeitet werden. Ich werde das sonnige Wochenende nutzen, um noch weiter zurückzuschneiden, denn in ein paar Tagen soll es schon wieder reichlich Regen geben, da will jeder trockene und sonnige Tag genutzt sein. Der kleine Teich ist nun auch wieder aufgetaut, und der Fächerahorn links wirkt wie eine kleine Skulptur, die über der von Regen, Schnee und Eis geplätteten Vegetation zu schweben scheint.





Am Zaunbeet und an meiner Trockenmauer sieht es ziemlich wild aus, aber auch hier ergeben sich ein paar schöne Strukturen mit interessanten Licht- und Schattenspielen. Ich wollte die Kniphofien eigentlich gegen den vielen Regen zusammenbinden, aber wie das immer so ist, irgendwann kommt man zu nichts mehr. Aber so wie es aussieht, haben sie Regen, Eis und Schnee auch so ganz gut überstanden. Mit dem Rückschnitt muss ich mich aber nun so langsam beeilen, weil wirklich überall schon die Frühlingsblüher spitzen.





Die hohen Fetthennen sind immer noch die perfekten "Ganzjahresstauden", welche rund ums Jahr etwas zu bieten haben, sei es der hübsche Austrieb, die robusten, stabilen Stängel, die ohne Gießen jeden noch so trockenen Sommer überstehen, die hübschen Blüten im Herbst, oder die Schneehäubchen und die vom Eis überzuckerten Blütenstände im Winter. In den etwas schattigeren und kälteren Ecken hat das Eis ca. 0,5 cm lange "Nadeln" gebildet, wie hier auf den Polsterstauden in meiner Gartenmauer.





Die Schneeglöckchen treiben nun kräftig, und in der warmen Vorfrühlingssonne der letzten Tage ist die eine oder andere Knospe bereits aufgeblüht. Mir scheint, die feuchte zweite Jahreshälfte des vergangenen Jahres hat ihnen gut getan, fast überall sehe ich Zuwachs, und bald muss ich einige Horste wohl teilen. Ich brauche aber auf jeden Fall noch Nachschub für das Beet mit den Farnen und Seggen, welches ich letztes Jahr angelegt habe. Die haben selbigem den ganzen Winter einen grünen Rahmen gegeben, aber jetzt ist die Erde drumherum doch etwas kahl, da wären die Glöckchen eine schöne Ergänzung. :)



Auch der Polystichum im Vorgarten musste in den letzten Wochen einiges aushalten, die Wedel sind aber noch immer sattgrün und makellos. Die Christrose muss ich heute mal ausputzen, fast alle Blüten sind komplett braun geworden, weil es hier wochenlang fürchterlich nass war. Auch die Katzenminze muss ich nun ausputzen, darunter drängen überall Schneeglöckchen und Krokusse ans Licht. Da es im Januar so rasch kalt wurde, hatte ich meine Weihnachtsbeleuchtung draußen gelassen, gerade letzte Woche im Schnee sah das noch einmal wunderschön aus. Aber nun ist wohl endgültig die Zeit gekommen, sie bis zum kommenden Winter wieder wegzupacken.
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Helene Z.

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #13 am: 16. Februar 2024, 21:38:09 »

Herzlichen Dank für die herrlichen Fotos. Hier blüht es auch endlich wieder ...
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Helene Z.

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Re: Garteneinblicke 2024
« Antwort #14 am: 16. Februar 2024, 21:38:54 »

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