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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)

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|25|7|Laissez-faire im Garten ist voll in!.  (Chica)

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Autor Thema: Haselnussanbau  (Gelesen 9589 mal)

gtafreak93

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #15 am: 15. März 2017, 14:48:05 »

Vielen dank für die vielen hilfreichen Antworten ;)

Dann werd ich jedes jahr 3-4 alte Triebe herausnehmen
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Rib-isel

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #16 am: 02. Juni 2018, 11:50:37 »

In einem Post, ich weiß nicht mehr wo er war, wurde geschrieben, dass die Blüten der Hasel sehr gerne im Frühjahr erfrieren. Mit leichter Skeptik, habe ich versucht, den Sachverhalt im heurigen Frühjahr zu beobachten.

Ich habe im Garten mehrere Zuchtsorten stehen, von den ich aber nicht weiß, um was für Sorten es sich handeln. Bewusst ist mir aber, dass es sich um Lambertnüsse (C. maxima), Zellernüsse (C. avellana) oder um deren Hybriden handeln muss. Die meisten Ertragssorten sind  Lambertnüsse, dessen Ursprung in der südlichen Balkanhalbinsel liegt. Das ist, nach meiner Vermutung, auch der Ursprung die Aussage des Members.

Wie viele Pflanzen aus dem Mittelmeergebiet, so vermute ich auch, dass die Blüte der Lamberthasel weit früher ist, als die der heimischen Zellernuss.

Ich habe gestern Bilder von ein paar Haselpflanzen gemacht, dessen Art oder Artausprägung mir bekannt sind. Dabei habe ich mich auf die aktuelle Fruchtentwicklung konzentriert, die mit dem Blühzeitpunkt in Verbindung steht.

Da die Spätfröste heuer, hier weniger ein Problem waren, kann ich von den gewählten Pflanzen Früchte erwarten.

Im Gegensatz zur Apfel- oder Steinobst-blüte, schien die Blüten der Haseln nicht aufeinander zu fallen.

Anfangen möchte ich mit der Korkenzieherhasel, die nach meinem Wissen, eine reine Zellernuss ist und so schien auch die Blüte heuer weit später zu sein, als bei mancher Ertragssorte. Das kann man auch gut am Fruchtstatus sehen. Die Nüsse sind noch sehr klein.
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Rib-isel

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #17 am: 02. Juni 2018, 11:55:35 »

Im gegensatz zu dieser Pflanze. Sie ist ein Bluthaselsämling. Die Bluthasel ist eine Lamberthasel, somit muss dieser Sämling mindestens  ein Hybrid mit starker Lambertausprägung sein. Die Blüte war sehr früh zu sehen, was man auch am Fruchtstatus deutlich sehen kann. Die Nüsse sind in der Entwicklung weit.
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Rib-isel

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #18 am: 02. Juni 2018, 11:58:40 »

Hier habe ich eine unbekannte Ertragssorte. Ob es sich um eine Lamberthasel oder um einen Hybriden handelt, weiß ich nicht (ich vermute Hybrid). Jedenfalls war hier die Blüte wiederum sehr früh. Der Fruchtstatus zeigt es.
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Rib-isel

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #19 am: 02. Juni 2018, 12:09:13 »

Hier habe ich einen großfruchtigen Sämling. Ich vermute es handelt sich um einen Lamberthaselhybriden mit starker Zellernussausprägung (Darauf lässt die Frucht hindeuten). Die Blüte war auch hier wieder sehr spät. Der Fruchtstatus ist dem entsprechend. Die Nüsse sind momentan sehr klein.

Ich will noch mal darauf hindeuten, dass das eine Beobachtung ist und keine, von mir postulierte, scheinbare Tatsache. Mir scheint, dass die Hasel ein wirklich unbekanntes Wesen im Garten ist.

Wer im Garten bekannte Sorten hat, kann vielleicht auch mal gucken, wie bei euch die Fruchtentwicklung ist. Vielleicht lernen wir die Hasel besser kennen. ;D ;)
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Isatis blau

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #20 am: 06. Juni 2018, 19:44:41 »

Das ist die Northhamptonshire, das Bild ist vom 3. 6.
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mycorrhiza

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #21 am: 10. Juni 2018, 10:22:01 »

Bekommt er auch ab und zu mal Dünger? Oftmals werden Bäume ja so behandelt, als ob sie sowas nicht bräuchten, obwohl jedes Jahr Nährstoffe durch die Ernte entzogen werden und der Baum natürlich für sein Wachstum auch mehr und mehr Nährstoffe dem Boden entzieht.
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Rib-isel

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #22 am: 10. Juni 2018, 10:38:37 »

Von meiner Seite her, wird nicht gedüngt. Die Dinger wachsen sowieso wie ungescheit. Mangelerscheinungen sind nicht erkennbar.
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Isatis blau

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #23 am: 10. Juni 2018, 18:24:33 »

Bei mir schon. Ich schneide auch immer wieder Äste raus, das muss auch ersetzt werden.

Außerdem finde ich die Mischkultur mit Brennnesseln klasse, nachdem mir der Strauch letztes Jahr komplett abgeerntet wurde >:(.
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Staudo

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #24 am: 10. Juni 2018, 22:17:46 »

Wenn rund um die Sträucher Brennnesseln wachsen, sind ausreichend Nährstoffe im Boden.  ;)
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Rasen macht Männer glücklich. Die einen brauchen dazu einen Porsche, den anderen reicht ein Mäher.

Rib-isel

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #25 am: 10. Juni 2018, 23:05:34 »

Daher brauche ich nicht düngen ;D
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Secret Garden

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #26 am: 11. Juni 2018, 20:53:59 »

In meinem Garten steht 'Webbs Preisnuss'. Ein frohwüchsiges Gehölz, die Nüsse sind jetzt etwa erbsengroß. Darunter wachsen keine Brennesseln, aber dadurch würden sich die Eichhörnchen bestimmt nicht von der Ernte abhalten lassen.
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Nox

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #27 am: 08. September 2020, 23:49:07 »

Ich möcht' nur gern wissen, wie dieses Forum rechnet:
Letzter Beitrag vom Juni 2018 und ich bekomme die Meldung, seit 120 Tagen sei nichts mehr geschrieben worden.

Warum interessieren sich so wenige für Haselnüsse ? Die gekauften mag ich garnicht mehr essen, die werden aus der Nussmischung aussortiert für meine Hühner. Dabei kann man sie so gut lagern, anders als Feigen - den Beiträgen nach muss das die Lieblingsfrucht des Forums sein.

Weiss jemand, ob die Halleschen Riesen ein Synonym von "Wunder von Bollwiller" ist ? Manche Baumschulen behaupten das.
Hat jemand Erfahrungen mit unterschiedlichen Sorten oder sind alle Schildchen verloren gegangen und die Hälfte sowieso Fehllieferungen ?
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Ekwisetum

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #28 am: 09. September 2020, 07:47:45 »

Interessieren tue ich mich schon für Haselnüsse, ich mag die Sträucher sogar sehr, auch wenn sie zum Wuchern neigen. Sie wachsen unkompliziert, vertragen Rückschnitt, unser Klima  und man muß sie kaum pflanzen, weil überall Sämlinge von ganz alleine auftauchen.
Hier habe ich das Problem, daß fast alle Früchte angebohrt sind und die gesunden vom Eichhörnchen geholt werden. Ich gönne es ihm, aber für mich bleibt da kaum etwas übrig, weshalb ich garnicht erst auf die Idee komme, die Früchte aufzusammeln, zumal hier nur Wildsämlinge mit kleinen Früchten stehen.
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Conni

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Re: Haselnussanbau
« Antwort #29 am: 09. September 2020, 07:51:23 »

Guten Morgen, Nox. Wenn Du Dir zu den "120 Tagen" ein "seit mehr als ... " denkst, passt es (rein rechnerisch). Schade finde ich es auch, dass Haseln so ein Randthema sind.

Zu den Halleschen Riesen kann ich Dir leider nichts sagen. Ich habe vor Jahren Eckige Barceloner, Webbs Preisnuss und Rote Zellernuss gepflanzt. Eine weitere Bluthasel ist wahrscheinlich ein Sämling und direkt an den Grenzen zu den Nachbarn stehen noch zwei namenlose Uraltbüsche.

Im letzten Jahr habe ich akribisch aufgeschrieben, wie viel Kilo Nüsse die einzelnen Sorten brachten. Auch nach dem Knacken habe ich die Kerne noch mal gewogen und im Ergebnis waren die einzelnen Sorten ungefähr gleichauf, es gab keine Ausreisser nach oben oder unten.

Nach 44kg mit Schale (etwa 22kg Kerne) im letzten Jahr war die Haselernte in diesem Jahr sehr enttäuschend: Ganze 1,4kg hab ich gestern geerntet (mit Schalen). Wir hatten nach dem frostfreien Winter mehrere Nächte mit -8 bis -10°C im März - könnte es daran gelegen haben?
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