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News: Drei Dinge sind aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder. (Dante)
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|18|5|Je weniger einer weiß, desto fester glaubt er an das, was er weiß. (Platon 427-347v.Chr.)

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Autor Thema: Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen  (Gelesen 3552 mal)

Feder

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Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« am: 21. September 2005, 10:40:20 »

Für die, die es interessiert:
Heute ist ein guter Zeitpunkt um Obst zu ernten und einzulagern, aber auch Fruchtgemüse wie Kürbis. Günstig ist auch die Samenernte.
Das Schneiden von Steckhölzern für Beerenosbst wird ebenso
empfohlen.
Vom 22.-24. ist dann alles was mit Wurzelernte zu tun hat günstig.
Danach, am Sonntag, beginnt wieder die Pflanzzeit.
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Das Natürliche bleibt immer gleich. Das Normale ändert sich alle 100 km oder alle paar Jahre.
  Pat Parelli

Gryyn

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #1 am: 21. September 2005, 10:43:59 »

Warum?
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brennnessel

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #2 am: 21. September 2005, 10:51:09 »

Weil der Mond und die Sterne passen, Gryyn ;) !
Danke, Maria! Bin am Stangenbohnenernten. Die bekamen in letzter Zeit noch den Rost. Jetzt kann ich sie als Saatgut vergessen :-\ !
LG Lisl
« Letzte Änderung: 21. September 2005, 10:51:42 von brennnessel »
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Feder

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #3 am: 21. September 2005, 10:54:36 »

@Gryyn:
Was meinst du mit Warum? Der Biologisch-Dynamische Anbau (Demeter) bezieht kosmische Kräfte in den Landbau ein. Da werden an bestimmten Daten bestimmte Arbeiten vorgenommen. Gemüse hält dann länger im Lager... Man muss laut Richtlinien ohne Chemie auskommen und arbeitet mit anderen Aspekten. Die Kartoffeln z.B.werden an einem bestimmten Zeitpunkt geerntet, und nicht mit Austriebshemmern chemisch behandelt. Wer sich dafür interessiert, muss sich ein bisschen einlesen.

@Lisl: Sind alle deine Stangenbohnen betroffen? :-\
« Letzte Änderung: 21. September 2005, 10:56:43 von Feder »
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  Pat Parelli

Gryyn

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #4 am: 21. September 2005, 10:56:59 »

Ach so. Werde mich informieren.
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Thisbe

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #5 am: 21. September 2005, 11:14:21 »

Danach, am Sonntag, beginnt wieder die Pflanzzeit.

Hallo Feder,

und was pflanzt man jetzt noch?
Ich hätte schon noch gerne was im Garten, mir fällt aber nix mehr ein. Spinat und Feldsalat habe ich schon gesät, deshalb interessiert mich das besonders :-)

Viele Grüße, Thisbe
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oidium

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #6 am: 21. September 2005, 11:17:34 »

danke für den tipp maria!
dann reiss ich heute noch die letzten tomaten runter! auch die erst halbreifen, die halten dann bestimmt länger!
 :) tom
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brennnessel

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #7 am: 21. September 2005, 11:22:18 »

Thisbe, mir fallen gerade Knoblauch und Winterzwiebel ein, weil ich die noch immer so mahnend herumliegen sehe..... ::) . Passt jetzt nicht gerade zum Gemüse, aber für Stauden, Sträucher und Bäume ist jetzt auch Pflanzzeit.
Es kommt auch sehr auf das jeweilige Klima an, was jetzt noch möglich ist.
LG Lisl
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Gülisar

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #8 am: 21. September 2005, 12:06:33 »

Hab mal von einem Mondkalender (Maria Thun?) gehört. Ist es das, worauf du dich beziehst, Feder? Gibt es eine www-Seite, die diese Tage veröffentlicht? Wie kann man sonst daran kommen?

Eine Freundin sagte mal, als sie die irrwitzig wüchsigen und groß belaubten Kohlpflanzen in unserem Garten sah, ich hätte wohl an einem „Blatttag“ gepflanzt. Was für Kohlrabi und Brokkoli ja dann wenig wünschenswert sei. Allerdings sind die Kohlrabi trotzdem beeindruckend geraten und auch über den Brokkoli kann ich mich nicht beschweren. Vielleicht kann ich diese Effekte ja nächstes Jahr nutzen, neugierig bin ich schon.


gülisar
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Re-Mark

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #9 am: 21. September 2005, 13:22:52 »

Hab mal von einem Mondkalender (Maria Thun?) gehört. Ist es das, worauf du dich beziehst, Feder? Gibt es eine www-Seite, die diese Tage veröffentlicht? Wie kann man sonst daran kommen?

Die Zeitschrift 'Kraut und Rüben' enthält in jedem Heft so einen Kalender. 'Mein schöner Garten' glaube ich auch. Und im Internet findet man auch jede Menge Seiten mit diesen 'Daten'.
Dann kann man auch feststellen, daß es verschiedene Mondkalender gibt, es kann passieren, daß auf dem einen gerade 'Blatttag' ist, während der andere 'Fruchttag' behauptet. Supertoll, man kann sich also aussuchen, welcher wohl gültig ist. Nur, dazu braucht man dann eigentlich gar keinen Mondkalender...

Meine anderen Kommentare zum Thema 'Mondkalender' hebe ich mir auf für die Gelegenheit, wenn die Mond-Anhänger wieder anfangen 'Begründungen' vorzukramen, warum das mit dem Mond funktionieren kann.

Aber 'biologisch-dynamisch' umfasst viel mehr als nur Mondkalender... gab es da nicht so Verfahrensweisen, wie 'Kuhhorn mit Quarzsand füllen und den Winter über vergraben, damit der Quarz irgendwelche kosmischen Kräfte aus dem Boden in sich aufnehmen kann, und dann während der Vegetationsperiode für diverse Pflanzenbehandlungsrezepturen verwendet werden kann'? ('Quarzkieselpräparat'). Gibt auch tonnenweise Texte von einem gewissen Rudolf Steiner...

Ein Einstieg, vor allem wenn man den weiterführenden Links folgt, findet sich mal wieder in Wikipedia.
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Nina

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #10 am: 21. September 2005, 16:32:20 »

Und hier ist ein Mondkalender online
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Gryyn

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #11 am: 21. September 2005, 16:35:27 »

Ich habe jetzt diese und viele andere Seiten angeschaut, komme aber echt nicht drauf, was genau Mond und Datum bewirken. Offenbar spielt ja die magnetische Anziehung des Mondes eine Rolle, aber wie wirkt sich das auf Samen oder Pflanzen aus? Keimen die schneller, wenn sie vom Mond angezogen werden?
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max.

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #12 am: 21. September 2005, 16:45:06 »

@brennessel,
etwas ot:
Zitat
Bin am Stangenbohnenernten. Die bekamen in letzter Zeit noch den Rost. Jetzt kann ich sie als Saatgut vergessen

woran erkennt man den schaden? und verbreitet sich der dann durch die samen?
gruß
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Feder

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #13 am: 21. September 2005, 16:51:49 »

Hallo Grynn
Hast du schon einmal bemerkt, dass du dich zu Vollmond anders fühlst als sonst? Der Mond hat eben Einfluss auf lebendige Wesen. M.Thun erforscht diese Dinge seit 50 Jahren intensiv und viele Leute gärtnern gerne nach ihrem jährlich neu herausgegebenen Kalender. Natürlich nur, wenn das Wetter auch passt. Denn wenn es stark regnet wird man z.B. auch keine Samen ernten.
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Feder

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Re:Gemüseanbau/Ernte nach biodynamischen Erkenntnissen
« Antwort #14 am: 21. September 2005, 17:01:48 »

@Sauzahn:
Rostpilze machen meist pustelartige Flecken.
@Lisl:
Habe mal kurz in meinem neuen gescheiten Buch nachgeschaut. 8)
Bohnenrost (Uromyces appendiculatus) wird nicht durch Samen übertragen. Sie empfehlen, die Stangen zu desinfizieren.
Durch Samen übertragbar ist: Brennfleckenkrankheit (Coletotrichum lindemuthianum), Fettfleckenkrankheit (Pseudomonas syringae) und Virosen.
« Letzte Änderung: 21. September 2005, 17:02:04 von Feder »
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  Pat Parelli
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