
Eine Gartenhacke von der Seite unter den Ryzomhaufen drücken (nicht zuschlagen), mittels kleiner Rucks die Ryzome lösen und den ganzen Stock heraus nehmen. Die Ryzome von Hand zerlegen; diese haben freundicherweise sogenannte Sollbruchstellen.

Das Messer braucht man in der Regel nur zum Herausschneiden fauler Stellen

Mit dem Teilen kann man schon ca 4 Wochen nach der Blüte beginnen, dann haben die Ryzome mehr Zeit, vor dem Winter Wurzeln zu bilden.

Will man den Ryzomstock lediglich ausdünnen, schneidet man kurz nach der Blüte mit einem scharfen Messer einzelne größere Neutriebe ab.

Hat man sehr viele Irissorten, ist es nicht empfehlenswert, diese nach einigen Jahren umzupflanzen - denn wo kann man sie hinpflanzen ohne den Garten komplett umzugestalten. Also kommen sie zumeist dahin, wo vorher eine andere Irissorte stand. Teilweise genügt ein Wurzelstück der vorherigen Sorte und schon hat man eine Untermischung.

Ich pflanze immer die selbe Sorte wieder an den angestammten Platz zurück. Durch das herausnehmen des Ryzomstocks ist eh ein großes Loch entstanden. Dieses fülle ich mit einer Mischung aus je 1 Drittel altem Kompost, Sand und Gartenerde (aus dem eigenen Garten - nicht aus dem Gartencenter) zu einem kleinen Hügel auf und pflanze die 5-6 kräftigsten Ryzome kreisförmig wieder ein.

Zurückschneiden der Blätter - ob spitz zulaufend oder gerade - das ist den Iris nun völlig egal.

Gegen das, durch einen leider allgegenwärtigen Pilz, Braun werden der Blätter gibt es Spritzmittel, welche im Gartencenter namentlich für Rosen erhältlich sind. Leider ist der Pilz noch nicht ausrottbar aber sehr stark eindämmbar.