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22. November 2019, 12:00:26
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Autor Thema: Winterapfel / Lagerapfel  (Gelesen 19001 mal)

Soror

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #60 am: 19. Juni 2018, 12:31:34 »

Hallo an alle,

ich würde mich gerne hier anhängen, da auch ich einen Lagerapfel für den Hausgarten suche.

Der Standort ist in Süddeutschland, vollsonnig, Weinbauklima, 100 m ü. NHN. Der Pfirsich findet es super, die Geranien werden ausgeblichen weiß, kurzum sehr sehr sonnig und heiß. Boden ist der hier typische Sandstein, drüber ca. ein halber Meter Mutterboden.
Maximal dürfte der Baum in jede Richtung 5 m wachsen, also 10 m Durchmesser. Lieber wäre es mir allerdings, er würde ca. 6m im Durchmesser bekommen. -Natürlich- am liebsten eine gesund wüchsige Sorte mit nicht übermäßigem Schnitt- und Pflegeaufwand. Der Baum soll keine überhängenden Äste zeigen, kein Masseträger, darf auch erst spät einsetzen im Ertrag (Wüchsigkeit im Vordergrund) und darf Alternanz zeigen. Halb- oder Hochstamm.
Die Frucht würde ich hauptsächlich zum Backen verwenden, als Tafelapfel bevorzuge ich festfleischige, säuerliche Äpfel und mag keine fettige Schale. Von der Fruchtgröße her mag ich aber eigentlich lieber mittelgroße.

Im Moment ist mein Favorit die Zabergäuer Renette, aber ich schwank noch stark. Weitere mehr oder weniger passende Sorten, die mir im Kopf herum spuken, sind:
roter Boskoop, Coulon Renette, Champagner Renette, Bohnapfel, Wagnerapfel, Alant, Halder, Bittenfelder, Deutscher Goldpepping, Graurenette ........und so viele mehr.

Was sagt ihr dazu?

Danke für die Hilfe
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thuja thujon

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #61 am: 19. Juni 2018, 12:46:30 »

Hallo,
schau dir mal den Heimeldinger an.
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Sternrenette

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #62 am: 19. Juni 2018, 13:12:52 »

Brettacher :)
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cydorian

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #63 am: 19. Juni 2018, 13:18:09 »

Der hat fettige Schale. Wobei ich mir die Frage stelle, wieso das ein Kriterium ist, wenn er zum backen verwendet wird? Da schält man doch sowieso...
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Sternrenette

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #64 am: 19. Juni 2018, 13:22:17 »

Ich hab gedacht es ginge vordringlich um Lagern und Backen :)
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obst

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #65 am: 19. Juni 2018, 13:41:13 »

Die Zabergäurenette schmeckt sehr gut, wenn sie im Lager etwas nachreifen kann. Außerdem sind es schöne dicke Äpfel, die sich von daher gut zum Backen eignen.
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hunsbuckler

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #66 am: 19. Juni 2018, 17:47:07 »

Deutscher Goldpepping hatte ich auch mal in Erwägung ihn zu pflanzen...aber gibt es denn eigentlich noch?Oder ist der nicht auch verschollen und es wird da in den Baumschulen (sofern da überhaupt angeboten) wieder Verwechsler-Material verkauft?
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Isatis blau

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #67 am: 19. Juni 2018, 18:44:23 »

Bittenfelder trägt jedes zweite Jahr sehr viel und dann hängen die Äste runter.

Zum Backen habe ich ihn noch nicht probiert, aber der Saft ist sehr sauer.
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nana

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #68 am: 19. Juni 2018, 19:01:09 »

Ich hab' mein Apfelherz geschmacklich an den Freiherr von Berlepsch verloren. Allerdings ist die Kultur im eigenen Garten für mich als Apfelanfängerin eine echte Herausforderung. Zumindest hat uns der 2012 in Sand gepflanzte  Baum für dieses Jahr die erste Ernte angekündigt. So 40 Äpfel vielleicht.
« Letzte Änderung: 19. Juni 2018, 19:02:49 von nana »
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Tara2

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #69 am: 19. Juni 2018, 19:22:16 »

Als Lagerapfel und als Backapfel ist der Ontario auch sehr zu empfehlen!
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obst

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #70 am: 20. Juni 2018, 10:34:49 »

Aber wirklich nur zum Backen und Kochen. Als Tafelapfel finde ich ihn sehr geschmacksneutral. Er benötigt sehr viel Sonne, damit er halbwegs schmeckt.

Ein anderer Vorschlag: Ribstons Pepping, die Mutter des Cox Orange und die Großmutter vom Holsteiner Cox. Er ist sehr aromatisch.
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cydorian

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #71 am: 20. Juni 2018, 11:14:48 »

Ribston Pepping, Muskatrenette, Cox Orange: Opa, Papa, Sohn. Und alle empfindlich, anfällig, keine guten Lageräpfel, benötigen gleichmässige Wasserversorgung. Selbst im kommerziellen Anbau sind die schwierig.

Bittenfelder ist zum Backen ungeeignet. Zum essen sogar völlig ungeeignet. Ein Spitzensaftapfel.

Wenn wirklich backen im Vordergrund steht, würde ich den Winterrambur empfehlen. Vor- und Nachteile hinsichtlich des beschriebenen Zwecks:

+ Wirklich robust, kommt mit Hitze und Trockenphasen gut klar, gesund
+ Ein sehr guter Backapfel, erst beim backen kommen seine Vorzüge richtig raus. Auch sonst in der Küche sehr wertvoll, die grossen Äpfel ergeben z.B. auch gute Bratäpfel ohne schnell zu "zerschaumen".
+ Lagerfähig, zwar nicht superlang aber lang, durch den Winter bis ins zeitige Frühjahr.
+ Blüht spät. Nachdem Frostschäden durch frühen Austrieb und dann doch noch Nachtfrost zunehmen, ist das ein wichtiger Punkt
- Wächst stark, triploid, wenn der Boden Wuchskraft hat ist ein 8m - Durchmesser zu wenig. Braucht Befruchtersorte.
- Als Tafelapfel finde nicht nur ich ihn grenzwertig. Für Saft ist er durchschnittlich. Das ist wirklich ein Küchenapfel und man sollte nicht auf eine Zweitverwertung als Essobst bauen.
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mybee

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #72 am: 20. Juni 2018, 12:20:39 »

Cox Orange, Holsteiner Cox und auch Elstar, Braeburn, Idared, Jonagold, Golden Delicious, Topaz, Pilot sind prima zum Backen geeignet, aber nichts für den eigenen Garten. Die kauft man, wenn die eigene Ernte ausfällt oder aufgebraucht ist.

Meine Favoriten zum Backen sind:
Altländer Pfannkuchenapfel
Coulons Renette,  ersetzt durch Boskoop, Zabergäu
Dülmener Rosenapfel  Herbstapfel
Eifeler Rambur
Geflammter Kardinal
Berlepsch
Goldparmäne
Hauxapfel
Horneburger Pfannkuchenapfel Frucht groß bis sehr groß
Kaiser Wilhelm, Baum wird zu groß
Ontario
Boskoop, Baum wird zu groß
Winterglockenapfel

(und die Herbstsorten: Jakob Lebel, Grahams Jubiläum, Croncels,ergänzt:Dülmener Rosenapfel, Gelber Edelapfel, Graue Herbstrenette).

Auch Rhein. Winterrambur ("Rambo"). Wie erwähnt wird der aber groß. Ich halte ihn nicht für den besten Backapfel, aber für einen sehr guten Mostapfel.
Die Saftausbeute ist zwar rel. gering. Um Säure zu ergänzen hatten wir die Äpfel mit Wiesenapfel gemischt gepresst.

Der Fokus liegt auf "gute Kuchenäpfel", selbst ausprobiert, mein Vater war gelernter Bäcker, sonstige OK-/KO-Kriterien bleiben unberücksichtigt.
« Letzte Änderung: 21. Juni 2018, 08:48:21 von mybee »
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cydorian

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #73 am: 20. Juni 2018, 14:56:00 »

Für vollsonniges Weinbauklima auf 100m Höhe sind aber die meisten genannten Sorten nicht sehr geeignet und auch nicht lange haltbar, die Lagerfähigkeit ist selbst in kühlerem Klima bei Einigen gering. Beispiel Goldparmäne - Sonnenbrand, Hitzeschäden (reagiert mit Fruchtabwurf), haltbar mit viel gutem Willen bis Weihnachten. Dülmener Rosenapfel erlebt nicht mal den Dezember, der ist schon vorher abgebaut. Fettige Schale übrigens auch, war ja auch eins der Kriterien neben der Lagerfähigkeit.

Zitat
Um Säure zu ergänzen hatten wir die Äpfel mit Wiesenapfel gemischt gepresst.

Das ist eben der Punkt, warum ich den Teuringer nur mittelmässig für Saft finde. Der Saft hat einen zu geringen Säuregehalt. Auch keine guten Zuckerwerte, liegt bei 50°OE oder weniger. Früher hätte das weniger gestört, aber heute hat man für Saft immer einen viel zu hohen Überhang an Tafelobstsorten mit viel zu wenig Säure. Mostobst mit guter Säure und hohen Polyphenolgehalt ist die Ausnahme. Das ist in privaten Obstgärten ausgestorben, ausgedünnt, verwahrlost. Sowas pflanzt leider kaum jemand. Also sind Sorten mit schwacher Säure um so schwieriger im Saft unterzubringen, weil man immer seltener Ausgleichssorten hat. Presst man ohne, erhält man einen früh abbauenden einseitig süssen Saft, der schon am Anfang ausgezehrt wirkt.
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Tara2

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Re: Winterapfel / Lagerapfel
« Antwort #74 am: 20. Juni 2018, 22:10:48 »

Holsteiner Cox sind prima zum Backen geeignet, aber nichts für den eigenen Garten. Die kauft man, wenn die eigene Ernte ausfällt oder aufgebraucht ist.
Also wir haben einen und ich muss sagen eine sehr problemlose Sorte ich weiß nicht warum der nicht in den Hausgarten soll?
Horneburger Pfannkuchenapfel
Davon haben wir auch einen und die Früchte sind im Durchschnitt deutlich größer als die vom Boskoop oder vom Kaiser Wilhelm.
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