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Autor Thema: Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet  (Gelesen 6763 mal)

Asimina

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Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« am: 18. Oktober 2005, 13:27:34 »

Grüß Euch,

ich suche Bezugsquellen für die Fruchtsorte Sweet Scarlet von E. multiflorus und für die Sorte Red King von E. angustifolia.

Danke schonmal

Carola
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Asimina

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #1 am: 14. November 2005, 13:49:06 »

Hat sich geklärt, nächstes Jahr kann ich vielleicht schon über die Ernte berichten

Carola
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potz

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #2 am: 15. November 2005, 17:02:18 »

Ja mönsch ... und die Quelle verrätst du uns nicht ? ::)
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Asimina

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #3 am: 16. November 2005, 07:16:21 »

Nachdem noch nicht mal jemand nachgefragt hat, was das ist, wie die schmecken, oder ähnliches, dachte ich mir halt, dass das wieder mal ne Baustelle ist, die nur mich interessiert. ;)
Und das, obwohl die wirklich sehr gut schmecken und reich tragen.

Die oben angefragten Fruchtsorten hab ich nicht gekriegt, eine Quelle wäre aber eine Baumschule in Holland. Nur wenn ich bei der zu bestellen anfange, werd ich arm. Die haben alles an Wildobstraritäten, was man sich vorstellen kann. Highbushcranberry, Asimina in zig Sorten, etc. Da muss ich erst mal eine Anbaufläche herkriegen, mein Garten ist dazu leider zu klein. (nur 1600 m²) ;D
www.degrienehan.nl oder www.vruchtboom.nl
Sollte jemand aus dem bayerischen Raum dieses Jahr, oder nächstes Frühjahr bei den Holländern bestellen wollen, dann sagt mir bitte Bescheid, da kann man sich ja zusammentun, zwecks Lieferkostensparen !?
Aber bei ManfredHans (ebay) gibts russische Auslesen. Die hab ich mir geholt, probier ich nun aus und werd mein Wildfruchtsortiment langsam aber stetig ausweiten.

Gruß
Carola
« Letzte Änderung: 16. November 2005, 07:38:43 von Asimina »
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helga7

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #4 am: 16. November 2005, 08:50:38 »

Braucht man bei Eleagnus mulitflora eine Befruchtersorte? Mein Strauch hat zwar überreich geblüht, hatte aber nur ein einziges Früchtchen.
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Ciao
Helga

Re-Mark

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #5 am: 16. November 2005, 09:25:42 »

Nachdem noch nicht mal jemand nachgefragt hat, was das ist, wie die schmecken, oder ähnliches, dachte ich mir halt, dass das wieder mal ne Baustelle ist, die nur mich interessiert. ;)

Dazu müsstest du uns aber besser kennen! Ich wollte auch Fruchtsorten der Ölweiden haben, habe aber schließlich nur einen 'normalen' Busch bei Eggert gefunden. Der wächst bei mir im Augenblick unter einem großen Apfelbaum, hat aber noch nicht geblüht.
Weiß eigentlich jemand, ob die Vermehrung per Steckholz bei Ölweiden einfach ist?
« Letzte Änderung: 16. November 2005, 09:53:50 von Re-Mark »
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Asimina

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #6 am: 16. November 2005, 09:45:55 »

@Re-Mark
Ich wollte nicht zu sehr sticheln, aber es kam halt so gar kein Kommentar zu meiner Anfrage. Da konnt ich mir a bisserl was doch net verkneifen. ;)
Nix für ungut, bin halt manchmal a Zwiderwurzen (wäre ein schönes Nickname fällt mir dabei auf, so hat mich meine Oma immer genannt.)

Steckholzvermehrung soll recht einfach sein, hab ich gehört (allerdings von einem Baumschuler, da weiß man nie, was die unter einfach verstehen). Nachdem doch schon Selektionen in Russland gemacht wurden, kann die vegetative Vermehrung kein so großes Problem sein. Leichtes sandiges Substrat sollte es, denk ich sein. Kein Kompost oder gar Torf.
Noch einfacher sind bestimmt Absenker von Mutterstrauch.
Das werd ich bei meinen Sträuchern probieren, wenn die Früchte brauchbar sind. Ich find sie auch vom allgemeinen Habitus sehr schön.
Mediterran, und trotzdem nicht zu fremd.
Ich komme oft nach Erlangen/Fürth/Nürnberg, da wurden die E. angustifolius als Autobahnbegleitgrün in reine Sandböden gepflanzt. Es gibt da jetzt ein paar große Exemplare zu bewundern. Schwarzer Stamm, silbriges Laub. Sehr schön. Aber die Früchte sind halt viel zu klein.
Von E. multiflorus Wildform hab ich mir Steckhölzer besorgt und werde über den Erfolg berichten.
bis dann
Carola
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Zuccalmaglio

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #7 am: 16. November 2005, 11:18:37 »

Ja was ist das denn nun?
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Asimina

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #8 am: 16. November 2005, 11:30:01 »

Wie meinen, was meinen ?

Carola
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Zuccalmaglio

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #9 am: 16. November 2005, 12:35:39 »

E. multiflora ("Sweet Scarlett") meinte ich. Vorher nie gehört. Für Aufklärung äußerst dankbar.
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Asimina

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #10 am: 16. November 2005, 13:53:54 »

Oh,
klar, mach ich gern, wenn ich schonmal was weiß. Die Formulierung, die vorher hier stand, bitte ich zu entschuldigen, klang ja ätzend. Habs grad nochmal gelesen und war von mir entsetzt. Sorry Zuccalmaglio

Aber auf eßbare Ölweiden spinn ich schon ne ganze Weile und es gibt auch nicht viele Literaturhinweise darauf.
E. multiflora hat auch die typische Ölweidenbelaubung, blüht im Mai mit kleinen duftenden hellgrünen Blüten und trägt dann im Oktober kleine orange Beeren mit einem Kern, ähnlich Cornelkirsche oder Olive (aber viel kleiner. Wie gesagt, die Wildform hab ich im Oktober durch Zufall gefunden, an einer Turnhalle in Württemberg, gleich ein paar Steckhölzer gemopst und Früchte geerntet. Allerdings haben diese Früchte keine Stiele, waren wie Sanddorn am Trieb direkt angesetzt)Schmecken auch leicht herb, wie Schlehen, aber nicht so krass, saftig säuerlich. Da ich Cornelkirschenfan bin und gesehen habe, welchen Unterschied die Züchter zwischen der Wildform und der ´Kasanlaker`hervorgebracht haben, bin ich guter Hoffnung, dass auch hier die Beschreibungen der Frucht mit Kirschgroß, rot und süßsäuerlich schon stimmen wird.
Sie soll auch gut direkt vom Strauch zu naschen sein. Nennt sich in USA GOUMI. Hier kennt man auch viele Sorten.
siehe auch http//members.fortunecity.com/pjsauber/Goumi.htm
Jetzt schauen wir mal, was die russischen Lokalsorten für Früchte bringen, dann werd ich aber die amerikanischen Sorten trotzdem in Holland bestellen.

Gruß
Carola
« Letzte Änderung: 16. November 2005, 16:07:41 von Asimina »
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Zuccalmaglio

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #11 am: 16. November 2005, 18:11:22 »

Ehe ich mich in Google verliere: Wie groß ca. wird die Wildart bzw. die Sorten? Sträucher oder Bäume? Einschränkungen beim Boden bekannt?
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Asimina

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #12 am: 17. November 2005, 07:41:58 »

Moin, moin,
für E. multiflora/florus wird in der Literatur 3-4 m genannt, bei der Wildform, die Fruchtsorten bleiben wohl etwas kleiner, strauchartige Wuchsform. Keine Wurzelausläufer. Die Wildform, die ich gesehen habe, war ein Großstrauch mit 5 Hauptästen, die einjährigen Triebe ähnlich stacksig wie bei Sanddorn. Früchte hauptsächlich am 1- und 2jährigen Holz.
für E. angustifolia bis 10 m, Großstrauch, oder Kleinbaum, wenn auf einen Trieb gezogen wird. Meist bildet sich bei älteren Sträuchern ein Hauptast, der dann eine Art Stamm innerhalb des Strauches bildet. Die anderen Äste bleiben dann im Wachstum zurück.
Auf Stamm gezogen sieht das Ganze aus wie ein Olivenbaum. Bizarrer Wuchs, dunkle Rinde, silberne, kleine schmale Blätter (weidenähnlich)
Die Früchte sind hier auch klein, bis 1 cm, silbrigbeschuppt, olivenähnlich. Schmecken süßlich mehlig, nicht so toll. Aber haben wohl interessante Inhaltsstoffe. Daher mein Interesse an der Fruchtsorte, vielleicht ist die etwas genießbarer. Im unreifen Zustand werden die Früchte wie Oliven eingelegt, daher auch der Name "Russische Olive"
Im Vergleich zur Pyrus salicifolia, die ja auch als Olivenersatz (vom Habitus her) eingesetzt wird, sind sie schöner und robuster einzuschätzen.
Zu den Bodenbedürfnissen weiß ich nur, dass alle Ölweiden in Symbiose mit Luftstickstoffsammelnden Bakterien oder Pilzen leben (ähnlich Leguminosen), sonnige Standorte bevorzugen mit ausreichender Bodendrainage. Sie kommen mit kargen Böden besser zurecht als mit frischen, nährstoffreichen. Deshalb wurden sie ja an die Autobahnen gepflanzt.
Ich nehme an, dass E. multiflora nicht ganz so winterhart ist, wie E. angustifolia. Auf jeden Fall sollte sie einen geschützten Standort mit gut drainiertem Boden erhalten. Nicht zuviel düngen.
Ich nehme an, dass winterfeuchte Standorte (Lehmböden) etc., erst mal abgemagert und mit ausreichend Kies versehen, auch möglich sind.

So, dass sind so ziemlich alle Details, die ich kenne, ich werde auf jeden Fall von meinen Erfolgen berichten.

Carola

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Zuccalmaglio

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #13 am: 17. November 2005, 09:46:56 »

Vielen Dank für die umfassenden Infos.
Leider wegen der Bodenansprüche für meinen fetten, tonigen Lehm nicht geeignet.
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potz

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Re:Bezugsquelle Eleagnus multiflora Sweet Scarlet
« Antwort #14 am: 17. November 2005, 12:41:56 »

Leider wegen der Bodenansprüche für meinen fetten, tonigen Lehm nicht geeignet.
nanana ... nicht so schnell ;)
Ich hab grad eine "Versuchspflanzung" mit E.angustifolius + E.commutata in fetter, feuchter, lehmiger Wiese im 2.Jahr laufen.
Scheint nicht unbedingt "das Wahre" zu sein, aber auch nicht sooo schlimm daneben. Werde berichten.
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