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Autor Thema: Gaerten im Winter- in die Tat umgesetzt?  (Gelesen 85701 mal)

AndreasR

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Re: Gaerten im Winter- in die Tat umgesetzt?
« Antwort #750 am: 18. Dezember 2018, 23:07:26 »

Das Konzept mag nicht so "nachhaltig" sein wie eine Dauerbepflanzung, aber die Idee hat definitiv etwas für sich! Im Grunde genommen ist es eine Art "Wechselflor", nur eben modern interpretiert und mit Pflanzen, die man für so etwas bisher nicht auf dem Schirm hatte. Besser als ein nacktes Parkdeck ist es allemal, und der Aufwand dürfte sicher vertretbar sein, wenn man die Größe des Publikums in Betracht zieht.

Zu anderen Events werden große Pflanzen in Töpfen quer durchs Land gekarrt, selbst wenn diese Veranstaltungen nur wenige Stunden oder Tage dauern, da fällt so ein zweimaliger Transport im Jahr eigentlich kaum ins Gewicht. Interessant wäre natürlich zu erfahren, wie lange sich Palmen, Gräser, Sträucher und Co. in den Töpfen kultivieren lassen, und wie hoch die Ausfälle durch Transport, Witterung und dergleichen sind.
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Andreas

Dornroeschen

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Re: Gaerten im Winter- in die Tat umgesetzt?
« Antwort #751 am: 19. Dezember 2018, 23:15:56 »

Dieses Konzept kann nur gelingen, wenn Profis die Kübelpflanzen pflegen.
Über den Dächern von Stuttgart...ich mag diesen Ort sehr... ein leckeres Getränk genießen...
So sieht es im Sommer aus.
https://skybeach.de/
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neo

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Re: Gaerten im Winter- in die Tat umgesetzt?
« Antwort #752 am: 20. Dezember 2018, 15:48:34 »

da fällt so ein zweimaliger Transport im Jahr eigentlich kaum ins Gewicht.

Ich glaube vier Mal im Jahr passiert der Wechsel, wenn ich richtig gelesen habe?
Mir persönlich ist es ein bisschen viel Spektakel (Erlebnisgastronomie in die Richtung?), aber dem Publikum (sehr viele Leute auf den Fotos) scheint es zu gefallen.
Es ist mir irgendwie sympathisch, dass man die einfachen Töpfe bei den Gräsern sehen kann, passt ja zum Konzept.
Die Kosten für das "Wechselspiel" trägt allein der Gastronom nehme ich an.(?)
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Re: Gaerten im Winter- in die Tat umgesetzt?
« Antwort #754 am: 21. Dezember 2018, 09:56:25 »

da fällt so ein zweimaliger Transport im Jahr eigentlich kaum ins Gewicht.

Ich glaube vier Mal im Jahr passiert der Wechsel, wenn ich richtig gelesen habe?
Mir persönlich ist es ein bisschen viel Spektakel (Erlebnisgastronomie in die Richtung?), aber dem Publikum (sehr viele Leute auf den Fotos) scheint es zu gefallen.
Es ist mir irgendwie sympathisch, dass man die einfachen Töpfe bei den Gräsern sehen kann, passt ja zum Konzept.
Die Kosten für das "Wechselspiel" trägt allein der Gastronom nehme ich an.(?)

Wir haben das Konzept noch einmal etwas verändert. Die Bilder entstanden während/kurz nach dem Ergänzen mit den Cornus-Töpfen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Töpfe "unten herum" noch nicht verkleidet (mit Holzhäcksel, Jutebahnen und niedriegen Gräsern). Auch Gäste waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht anwesend. Die Kosten trägt der Gastronom allein - korrekt. Man kann den Dachgarten aber auch ohne Eintritt/Verzehr von Speisen&Getränken betreten.
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tarokaja

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Re: Gaerten im Winter- in die Tat umgesetzt?
« Antwort #756 am: 21. Dezember 2018, 13:09:17 »

@Jonas: Wie oft müssen die Gräser und der Cornus umgetopft/verkleinert/ausgetauscht werden? Was für ein Substrat verwendet Ihr und kann das wieder verwendet werden? Ich vermute, daß das für die Nachhaltigkeit einer Dachbegrünung mit Topfpflanzen entscheidender ist, als der Transport. Mit einer guten Lösung dafür könnte man sicher einige Dächer begrünen, die für eine konventionelle Dachbegrünung nicht in Frage kommen.
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neo

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Re: Gaerten im Winter- in die Tat umgesetzt?
« Antwort #757 am: 21. Dezember 2018, 13:10:14 »

Zu diesem Zeitpunkt waren die Töpfe "unten herum" noch nicht verkleidet

Jetzt fühle ich mich ein bisschen der puritanisch hingestellten Töpfe beraubt ;), die haben mir irgendwie Eindruck gemacht, einfach so und nicht beschönigend.
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Nova Liz

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Re: Gaerten im Winter- in die Tat umgesetzt?
« Antwort #758 am: 21. Dezember 2018, 13:31:00 »

Das Konzept mag nicht so "nachhaltig" sein wie eine Dauerbepflanzung, aber die Idee hat definitiv etwas für sich! Im Grunde genommen ist es eine Art "Wechselflor", nur eben modern interpretiert und mit Pflanzen, die man für so etwas bisher nicht auf dem Schirm hatte. Besser als ein nacktes Parkdeck ist es allemal, und der Aufwand dürfte sicher vertretbar sein, wenn man die Größe des Publikums in Betracht zieht.

Zu anderen Events werden große Pflanzen in Töpfen quer durchs Land gekarrt, selbst wenn diese Veranstaltungen nur wenige Stunden oder Tage dauern, da fällt so ein zweimaliger Transport im Jahr eigentlich kaum ins Gewicht. Interessant wäre natürlich zu erfahren, wie lange sich Palmen, Gräser, Sträucher und Co. in den Töpfen kultivieren lassen, und wie hoch die Ausfälle durch Transport, Witterung und dergleichen sind.
Sehe ich auch so,nur dass bei dem klassischen Wechselflor die Pflanzen weggeworfen und immer wieder neu angezogen werden müssen.Hier tauscht man im Jahr nur überfällige oder ausgefallene Topfpflanzen aus.Eine gute Nutzung der toten Parkdeckfläche ist es allemal.Die Städter können so vor Ort draußen was erleben und sind maximal von Natur umgeben,soweit es auf einem Parkdeck eben möglich ist.Ich kann mir vorstellen,dass diese Idee Schule machen könnte.
« Letzte Änderung: 21. Dezember 2018, 13:38:57 von Nova Liz »
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Krokosmian

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Re: Gaerten im Winter- in die Tat umgesetzt?
« Antwort #759 am: 21. Dezember 2018, 13:49:20 »

Wobei selbst die Stuttgarter Innenstadt trotz der Bahnhofsbaustelle, welche früher mal Teil eines beliebten Parks war, wahrlich nicht arm an "Draußen-Möglichkeiten" ist. Auch an solchen "im Grünen" nicht. Vielleicht bin ich für solchen Lifestyle aber einfach zu altbacken... :-\
« Letzte Änderung: 21. Dezember 2018, 13:52:15 von Krokosmian »
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Nova Liz

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Re: Gaerten im Winter- in die Tat umgesetzt?
« Antwort #760 am: 21. Dezember 2018, 14:04:51 »

Dafür bin ich eh zu alt (oder eben immer ein Landkind) 8)
Ich versuche es aber zu verstehen.Nun kenne ich Stuttgart mit seinen grünen Möglichkeiten nicht .Finde aber einen 'Beach' auf dem Parkdeck immer noch besser als in einem historischen Park oder gar in der Wilhelma(davon habe ich zumindest im Zusammenhang von Stuttgart gehört).
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Krokosmian

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Re: Gaerten im Winter- in die Tat umgesetzt?
« Antwort #761 am: 21. Dezember 2018, 14:26:26 »

Schließt sich nicht unbedingt aus ;), es gibt da auch im Schlossgarten Draußen-Gastronomie. Aber möchte ja niemanden was nehmen oder miesmachen, ist halt nicht meins. Bin mittelaltes Vorstadtkind ;D.

Die Wilhelma ist der Zoo, welcher gerade im Wandel ist. Ob zum Guten weiß ich nicht. Momentan läuft dort das. Ein paar Meter hängt am ehemaligen Eisbärengehege ein Schild das zum Stromsparen fürs Klima aufruft ;D :-X. Nochmal sowas, was in meinen Kopf nicht reingeht. Edit: nachgelesen, Strom kommt von Erneuerbaren
« Letzte Änderung: 21. Dezember 2018, 14:43:05 von Krokosmian »
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Dornroeschen

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Re: Gaerten im Winter- in die Tat umgesetzt?
« Antwort #762 am: 22. Dezember 2018, 11:27:26 »


Ich versuche es aber zu verstehen.Nun kenne ich Stuttgart mit seinen grünen Möglichkeiten nicht .Finde aber einen 'Beach' auf dem Parkdeck immer noch besser als in einem historischen Park
Das Besondere ist die Atmosphäre über den Dächern, nicht vergleichbar mit einem Biergarten etc.

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Dornroeschen

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Re: Gaerten im Winter- in die Tat umgesetzt?
« Antwort #763 am: 22. Dezember 2018, 11:34:41 »


 .Finde aber einen 'Beach' auf dem Parkdeck immer noch besser als in einem historischen Park oder gar in der Wilhelma(davon habe ich zumindest im Zusammenhang von Stuttgart gehört).
Der Stadtstrand Bad Cannstatt liegt gegenüber der Wilhelma auf der anderen Neckarseite.
https://www.scholz-gastronomie.de/STADTSTRAND-STUTTGART#next
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