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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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|17|9|Charme ist das, was manche Menschen haben, bis sie beginnen, sich darauf zu verlassen. (Simone de Beauvoir)

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Autor Thema: Meconopsis...und kein Ende  (Gelesen 3801 mal)

fars

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Meconopsis...und kein Ende
« am: 16. November 2005, 08:21:32 »

Der im Herbst ausgesäte Samen von M. betonicifolia hat wunderbar gekeimt und eine Unzahl kleiner, inzwischen 2-3 mm hoher Sämlinge hervorgebracht.

Wie jetzt weiter behandeln? Unverändert unter gespannter Luft, bis sie - wie groß? - sind halten? Oder Haube abdecken und zuwarten? Warm oder kühl oder nur frostfrei stellen? Was gegen befürchtete Pilze unternehmen? Mit Chinosol- haltigem Wasser gießen?

Fragen über Fragen. Wer ist "Profi"?
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knorbs

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #1 am: 16. November 2005, 09:09:44 »

jetzt häng mal die latte nicht so hoch fars...als nichtprofi traut man sich ja gar nicht antworten ;D

ich hatte letztes jahr auch meine meconopsis sämlinge im frostfreien aber kalten gewächshaus über den winter gebracht. nicht in gespannter luft mit abdeckung der pflanzschale sondern frisch pikiert. war kein problem. die pflänzchen ziehen trotz frostfreier überwinterung ein, kamen aber zuverlässig im frühjahr wieder. gegen schimmel habe ich gelegentlich mal mit aufgelöstem netzschwefel über das substrat gesprüht.
« Letzte Änderung: 16. November 2005, 09:59:12 von knorbs »
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z6b
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fars

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #2 am: 17. November 2005, 17:01:07 »

Danke, Knorbs,

Netzschwefel? Nie gehört. Wo bekommt man den inkl. Gebrauchsanweisung?
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knorbs

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #3 am: 17. November 2005, 17:14:44 »

in jedem gartencenter oder gartenabt. eines baumarkts. erwarte aber nicht ein wundermittel gegen schimmelpilzbefall. nach dem einsprühen verschwindet schimmelpilz sofort, taucht aber erneut nach einiger zeit (~14 tagen?) wieder auf. dann sprüh ich halt wieder. den pflanzen hat's nichts ausgemacht. schwefel ist ja pflanzennährstoff. von einem orchidpfleger hatte ich den tipp bekommen, cypripediensämlinge ab+zu mit schwefel zu düngen. und netzschwefel ist reiner schwefel.
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z6b
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fars

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #4 am: 17. November 2005, 17:46:01 »

Ich werde mich eindecken ;D
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ebbie

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #5 am: 17. November 2005, 17:57:08 »

Es spricht aber sicher auch nichts gegen das bewährte Chinosol.
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knorbs

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #6 am: 17. November 2005, 17:59:16 »

und das kenn ich wieder nicht ;D ...werde mal danach googeln
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z6b
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ebbie

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #7 am: 17. November 2005, 18:03:51 »

Was, das kennst du nicht? Kann ich kaum glauben. Ist ein Medikament, dass du in jeder Apotheke bekommst. Ich hab damit nur gute Erfahrungen gemacht.

Ach ja, in Pulverform (nicht als Medikament geeignet) ist es bei Kakteen Haage erhältlich.
« Letzte Änderung: 17. November 2005, 18:10:09 von ebbie »
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fars

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #8 am: 17. November 2005, 18:13:00 »

Chinosol habe ich bisher immer genommen. Ob es geholfen hat, weiß ich allerdings nicht. ;D
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ebbie

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #9 am: 17. November 2005, 18:40:06 »

Chinosol habe ich bisher immer genommen. Ob es geholfen hat, weiß ich allerdings nicht. ;D
Ja, das ist - ohne eine Vergleichsanwendung - immer die Frage ???. Ich glaub's einfach. Geschadet hat es jedenfalls nicht. ;D
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Günther

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #10 am: 17. November 2005, 18:50:18 »

Chinosol ist ein relativ bewährtes relativ harmloses relativ bescheiden wirkendes Fungizid. Immerhin schadet es in vernünftigen Konzentrationen kaum.
Andere, auch "harmlose" Fungizide benötigen saure Umgebung zur Wirksamkeit, z.B. Salicylsäure.
Ich geb zu meinen Stecklingen, wie manche schon wissen, ein Stück blanken Kupferdraht - es schadet auch nicht.
Netzschwefel wirkt durch langsam an der Luft entstehendes Schwefeldioxid, ich hab mich noch nicht begeistern können dafür. Bei "wilden" Hefen (Ausschwefeln der Weinfässer, Zugabe von Kaliumpyrosulfit zum Wein, udgl.) scheint es zu wirken
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Irm

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #11 am: 23. November 2005, 10:47:21 »

Bevor Ihr jetzt den armen blauen Mohn völlig vergiftet, will ich nur kurz anmerken, dass diese Pflänzchen - wenn sie erstmal 2 - 3 richtige behaarte Blättchen haben - nicht mehr besonders anfällig sind gegen Pilze. Sie kommen selbst im Garten meist gut übern Winter, da sie ja, wie knorbs schon sagt, einziehen und im Frühjahr wieder austreiben.
fars, was heißt 2-3 mm hoch ? Hast Du erst Keimblätter, oder schon richtige Blätter ? wenn ja, wie viele ?
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fars

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #12 am: 23. November 2005, 11:41:57 »

Hier eine Aufnahme von den M.-Sämlingen. Sie sehen - noch unbehandelt - recht proper aus, oder?


Ich hatte bei Baldur einen M- "Sheldonii" bestellt, was kam war ein weiß blühender. Recht hübsch, aber eben nicht blau.

Daraufhin hatte ich Samen genommen in der Hoffnung, dass....
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knorbs

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #13 am: 23. November 2005, 13:01:54 »

lass die mal so wie sie jetzt sind fars. zum pikieren wären die mir noch zu klein. außerdem stehen sie sehr locker. ich würde sagen im mai nächsten jahres kannst du dich daran machen die zu pikieren + dann auch gleich mal experimentieren mit bewurzelungshilfen ;)
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Irm

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Re:Meconopsis...und kein Ende
« Antwort #14 am: 23. November 2005, 13:27:00 »

ja genau wie knorbs sagt, sie sind noch zu klein zum pikieren. Aber nicht warm, sondern möglichst kühl und hell überwintern ! Und durchsichtigen Deckel drauflassen. Nicht austrocknen lassen, aber auch nicht totgießen, am besten nur von unten gießen
knorbs, die pikiert man so, dass man sie rausnimmt und mit einem Nagelscherchen das lange Würzelchen ein wenig abschneidet ;) kannste ausprobieren, die beschnippelten wachsen besser als die, bei denen man nur umpflanzt.
« Letzte Änderung: 23. November 2005, 13:27:55 von Irm »
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