Ich schau, vor allem bei österreichischen Rezepten, ganz gerne zur Thea-Kochberatung. Ist nicht die Bibel, hat aber meist recht brauchbare Rezepte, oft sogar authentisch. Über die Margarine"werbung" muß man halt drüberlesen

Thea Rezept: Linzertorte
Einkaufsliste/Zutaten:
1 Würfel Thea
¼ kg Zucker
3 Dotter, 1 Ei
¼ kg geschälte,
geriebene Mandeln
27 dkg Mehl
1 gestrichener Kaffee-
löffel Backpulver
Oblate
Ribiselmarmelade
Zubereitungsanleitung:
1. Mürbteig 2 bereiten und mehrere Stunden rasten lassen.
2. Eine Tortenform mit Thea ausstreichen und mit Mehl bestauben. Die Hälfte der Masse einfüllen, gespaltene Oblate darauflegen; mit Ribiselmarmelade bestreichen.
3. Die zweite Hälfte der Masse entweder in einen Spritzsack füllen und über die Marmelade ein Gitter spritzen, oder auf dem Brett bleistiftdicke Röllchen formen und damit ein Gitter legen. Mit versprudeltem Ei bestreichen.
4. Sehr langsam backen.
Mürbteig:
1. Thea und Zucker schaumig rühren, Ei, Rum, Zitronenschale und, wenn angegeben, geriebene Mandeln oder Nüsse einrühren; griffiges Mehl, Backpulver und Milch dazugeben.
2. Zu einem lockeren Teig verarbeiten. Zudecken und etwa ½ Stunde kühl rasten lassen.
Arbeiten Sie die Zutaten für den Mürbteig nur kurz und rasch zusammen; wenn Sie ihn lange kneten, zerbröselt er – der Fachmann sagt, er „verbrennt“. Verbrannten Mürbteig können Sie ganz leicht wieder binden, wenn Sie etwas Milch oder Wasser dazugeben und ihn nochmals kurz durcharbeiten.
Ansonsten benutze ich als "Hardware" u.a. das Vorkriegs-Kronenzeitungs-Kochbuch, eine Sammlung von Rezepten verschiedenster (alt-)österreichischer Provenienz.
Die übrigen Kochbücher füllten, so gesammelt, wohl 1 Meter im Bücherregal...
