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Autor Thema: was spricht für tomatenhybriden?  (Gelesen 7438 mal)

max.

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was spricht für tomatenhybriden?
« am: 04. Dezember 2005, 18:29:12 »

hier beginnt der 457. tomatenthread.
gegen hybridsorten -in diesem fall tomaten - gibt es ja einige argumente. zwei fallen mir ein: abhängigkeit von der erzeugerfirma=nachbau unmöglich, hohe preise für das saatgut.

meine frage an die tomatengärtner im forum:
gibt es eigentlich eigenschaften, die für f1-hybriden sprechen?
gruß
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cimicifuga

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #1 am: 04. Dezember 2005, 18:35:53 »

die positiven eigenschaften der F1 hybriden sind besonders für die profis wichtig: einheitliches aussehen und geschmack der bestände, einheitliches abreifen etc.
wenn man F1 sorten anbaut, dann sind eben alle pflanzen gleich. häufig tritt auch der sog. heterosiseffekt auf, der F1 pflanzen den elternpflanzen überlegen macht (kräftiger, schöner etc.)

ich hätte kein problem damit, f1 tomaten im garten anzubauen, wenn ich eine sorte wüsste die hundert prozent meinen anforderungen entgegenkommt. ;)

aber wir hobbygärtner lieben nun mal die vielfalt, und deshalb haben wir lieber "von jedem dorf an hund" 8)
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sarastro

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #2 am: 04. Dezember 2005, 18:36:03 »

Wie für alle anderen Pflanzen auch: Reichblütigkeit, reicher Fruchtbehang, große Blüten, große Früchte, die guten Eigenschaften der zwei Elternteile. Geschmack nebensächlich.
Und vor allen Dingen, dass die Sorten eben nicht nachgebaut werden können! Aber das hast du ja schon erwähnt.
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cimicifuga

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #3 am: 04. Dezember 2005, 18:38:20 »


Und vor allen Dingen, dass die Sorten eben nicht nachgebaut werden können! Aber das hast du ja schon erwähnt.
Könnten schon, nur müsste man aus der F2 generation wieder die ursprünglichen auslesen.....und das macht kein mensch ;D
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lonesome

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #4 am: 04. Dezember 2005, 18:40:31 »

danke für den input, lieber sauzahn! bist ja doch noch zu etwas innovativem fähig.

ich verspreche, im nächsten jahr auch ein paar hybridsorten anzubauen, so es die gartenplanung zulässt.

vorzugsweise zum vergleich für ähnliche sorten, die nicht den "makel" hybridsorte tragen.

klaus-peter
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max.

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #5 am: 04. Dezember 2005, 18:43:01 »

ich meinte natürlich evtl vorteile der f1-hybriden für die anbauer, nicht die firmen. denn dann wären die von mir genannten vorteile identisch mit den nachteilen.
aber zurück zum thema: wie sieht es denn aus mit einer erhöhten widerstandskraft von f1-hybriden gegenüber krautfäule im vergleich zu samenechten sorten?

gruß
« Letzte Änderung: 04. Dezember 2005, 18:45:25 von sauzahn »
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lonesome

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #6 am: 04. Dezember 2005, 18:49:09 »

 
Zitat
ich meinte natürlich evtl vorteile der f1-hybriden für die anbauer, nicht die firmen.

 
das meinte ich GENAUSO wie du.

deshalb sollte man mal vergleichbare sorten testen, ohne auf den preis zu schauen

klaus-peter
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max.

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #7 am: 04. Dezember 2005, 18:56:04 »

ich habe mir vor einigen tagen den frühjahrskatalog von pötschke angeschaut, in dem mehrere f1-tomaten"sorten" als gegen die krautfäule widerständig beschrieben werden.
auch wenn das nur bedeutet, daß die krankheit 3,4 wochen später zuschlägt als bei sortenechten, würde sich das ja u.u. lohnen. denn was nützt die wohlschmeckendste sorte, wenn ich nur zwei, drei wochen davon essen kann? ich habe ja mitgekriegt, wie bei vielen forumsteilnehmern die pflanzen ende august die grätsche gemacht haben.
in den sonnigen monaten september/oktober hätte manch einer sicher auch noch gerne eigene tomaten gegessen.
gruß
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brennnessel

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #8 am: 04. Dezember 2005, 19:04:02 »

ich habe ja mitgekriegt, wie bei vielen forumsteilnehmern die pflanzen ende august die grätsche gemacht haben.
in den sonnigen monaten september/oktober hätte manch einer sicher auch noch gerne eigene tomaten gegessen.

mit ende august bist eh sehr großzügig! da ist bei uns sowieso schon meist fast saisonende! wenn man aber viele sorten anbaut, ist es nicht so schlimm, wenn nur mehr wenige länger gesund sind und tragen. so sehe ich das jedenfalls.....
ich probiere auch im kommenden jahr eine F1-sorte aus, die mir ein lieber forumsfreund schickte.
lg lisl
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Huschdegutzje

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #9 am: 04. Dezember 2005, 19:05:52 »

@ sauzahn
im nächsten Jahr probieren wir ja die von lonesome, dem edlen Spender, besorgten Samen der F1 Rhodia aus und hoffen, dass sie hält, was sie verspricht. ???
Dann können wir weiterreden ;D

Gruß Karin
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lonesome

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #10 am: 04. Dezember 2005, 19:08:29 »

@sauzahn:

ich rede EIGENTLICH bei f1-hybriden nicht nur über das leidige thema braunfäule-resistenz (da bin ich einer meinung mit dir, dass die sogenannten toleranten oder resisten sorten nicht mehr hermachen, als ein-zwei wochen infekt-verzögerung... und hinterher genauso wegwerfen)

man sollte aber auch den anderen f1-sorten eine chance geben. ich baue jedes jahr regelmässig eine f1-sorte an und habe es bisher nicht bereut.

klaus-peter
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max.

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #11 am: 04. Dezember 2005, 19:11:53 »

@lonesome
Zitat
ich baue jedes jahr regelmässig eine f1-sorte an und habe es bisher nicht bereut.
kannst du vielleicht näheres darüber sagen?
gruß
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lonesome

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #12 am: 04. Dezember 2005, 19:13:30 »

Zitat
F1 Rhodia aus und hoffen, dass sie hält, was sie verspricht
.

schwesterchen, bei rhodia bin ich mir inzwischen auch nicht mehr so sicher, ob sie unter unseren klimatischen bedingungen so wird, wie wir es uns alle vorstellen.

aber wir können es ja mal probieren.


klaus-peter

aber wir testen sie ja im team: feder im süden österreichs, du im westen unseres landes, ich im osten ... was kann schon schiefgehen.

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caro.

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #13 am: 04. Dezember 2005, 19:22:46 »



schwesterchen, bei rhodia bin ich mir inzwischen auch nicht mehr so sicher, ob sie unter unseren klimatischen bedingungen so wird, wie wir es uns alle vorstellen.


Das klappt schon, so innovativ wie Du bist...
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lonesome

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Re:was spricht für tomatenhybriden?
« Antwort #14 am: 04. Dezember 2005, 19:23:26 »

@lonesome
Zitat
ich baue jedes jahr regelmässig eine f1-sorte an und habe es bisher nicht bereut.
kannst du vielleicht näheres darüber sagen?
gruß


1. beispiel:

2004 baute ich die sorte diplom f1 an. gleichmässig große runde rote früchte, die lange haltbar waren. eine spitzensorte mit spitzenertrag über lange zeit. knackig und frisch zu jeder zeit. und ausserdem im sommer geschmacklich wirklich gut.

...und nebenan die sorte carotina mit unterschiedlich grossen orange früchten.

...ich konnte sie samen von carotina im nächsten jahr beerdigen, weil es gleichmässig große einheitlich orange-rote tomaten waren. wie aus dem bilderbuch, aber leider nicht mehr original.


dass das schlechte beispiel.

2. beispiel:

aber es geht auch besser: 2005 harzfeuer f1 bei meinem nachbarn, dem ich sie geschenkt habe, weil ich schon zuviele sorten hatte. eine frühe stabtomate, relativ weich, aber intensiv würzig.

klaus-peter



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